Regierungsjobs für die größten Lügner

NBERIn letzter Zeit veröffentlicht das National Bureau of Economics in Cambridge, USA, regelmäßig Untersuchungen, die einem Freude machen, Freude, weil Dinge untersucht und belegt werden, die man schon immer vermutet hat.

So fragen sich Menschen wie wir regelmäßig, was jemanden veranlassen könnte, für die Regierung zu arbeiten, in administrativen Jobs, in Verwaltungen, sich für die Regierung in der Überwachung Dritter zu engagieren, im Bauamt die Farbe von Ziegeln zu kontrollieren und die Höhe des Schuppens im Hinterhof, im Finanzamt Freude zu empfinden, wenn es gelingt, 100 Euro aus den Werbekosten zu streichen und vieles mehr: Wer wird z.B. Richter und freut sich darüber, andere ab-, ver- oder beurteilen zu können, wer wird Lehrer und hat Spass daran, Schüler zu indoktrinieren? Wer wird Sozialarbeiter oder verdingt sich im Jugendamt mit der Überwachung Dritter, die man nicht alleine lassen darf?

Nun, wer ist das? Wer macht die Arbeit der Regierung, bewirbt sich um Verwaltungsjobs, die nichts Konstruktives mit sich bringen? Wer hat Lust, andere zu überwachen,  wer hat Lust, anderen Vorschriften zu machen?

Rema Hanna und Shing-Yi Wang haben eine Antwort auf diese Fragen: Lügner und Betrüger.

Das ist derb oder etwa nicht? Und natürlich sind die Ergebnisse von Hanna und Wang Ergebnisse, die mit 669 Studenten an einer Universität in Indien erzielt wurden und insofern (der Götter sei Dank) nicht ohne Weiteres auf Deutschland übertragbar – oder doch? Schauen wir einmal.

StochastikDie 669 Studenten von Hanna und Wang hatten die Aufgabe, zu würfeln. 42 Mal musten Sie würfeln und das Würfelergebnis notieren. Notiert haben sie das Ergebnis unter Ausschluss der Öffentlichkeit, wie es im Beamtendeutsch heißt, d.h. niemand hat eine Möglichkeit zu prüfen, ob das notierte Ergebnis das gewürfelte Ergebnis ist. Aber, was man nicht sieht, kann man dennoch statistisch fassen, mit Hilfe einer Normal- und einer Gleichverteilung, denn man kann erwarten, dass die 669 Studenten, die insgesamt 28 098 Mal gewürfelt haben, mit ihrem Ergebnis einer statistischen Gleichverteilung entsprechen, sich die Häufigkeiten, mit denen 1, 2, 3, 4, 5 und 6 gewürfelt werden, einander angleichen, denn alle haben dieselbe Wahrscheinlichkeit, gewürfelt zu werden.

Folglich kann man eine Differenz zwischen dem, was man als Würfelergebnis erwarten würde und dem Würfelergebnis bestimmen, das die Studenten berichtet haben. Hanna und Wang haben genau das getan und festgestellt, dass 34% der Studenten, die an der Untersuchung teilgenommen haben, ein Würfelergebnis berichtet haben, das oberhalb des 99%-Perzentils der erwarteten Verteilung lag. Mit anderen Worten: 34% der Studenten haben ein Ergebnis berichtet, das eine Wahrscheinlichkeit von 1% hat, gewürfelt zu werden. Anders formuliert: 33% haben mit Sicherheit gelogen.

Hanna und Wang haben ihre Studenten nicht nur würfeln lassen, sondern ihnen auch eine Reihe von Fragen gestellt, darunter die Frage, ob sie sich nach ihrem Studium auf einen Regierungsposten bewerben werden, in Deutschland würde man fragen, ob sie eine Beamtenlaufbahn (wo auch immer) anstreben. Zudem haben Hanna und Wang ihre Studenten ein einfaches “soziales Kooperationsspiel” spielen lassen, dessen Aufgabe darin besteht, 50 Geldeinheiten mit einer wohltätigen Einrichtung zu teilen.

Und dann haben Hanna und Wang ein wenig gerechnet und dabei herausgefunden, dass:

  • Lügner eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, sich auf Regierungsposten zu bewerben.
  • Lügner eine geringere Wahrscheinlichkeit haben, sozial zu sein, d.h. ihre 50 Geldeinheiten oder doch einen nennenswerten Anteil davon, mit einer wohltätigen Einrichtung zu teilen.

Damit nicht genug: Die beiden Forscher haben ihre Ergebnisse mit Personen validiert, die sich bereits im Regierungsdienst befinden: Auch unter Ihnen war der Anteil der Lügner im Würfelspiel überdurchschnittlich hoch. Wie es scheint, finden sich im Dienste der Regierung vor allem Lügner und Betrüger. Aber das gilt nur für Indien – oder?

diceWenn man allerdings bedenkt, dass die Zutaten, die benötigt werden, um die von Hanna und Wang berichtete Anzahl von Lug und Betrug zu erreichen, Anonymität, fehlende Kontrolle und ausbleibende Sanktionen sind, dann könnte es sich abzeichnen, dass die Ergebnisse auf deutsche Beamte, zumindest auf manche von Ihnen, übertragbar sind: auf Beamte, deren Tätigkeit keiner Kontrolle durch Bürger zugänglich ist, die vor sich hinwerkeln, ohne dass es Außenstehenden möglich ist, ihre Tätigkeit zu evaluieren, also z.B. die Tätigkeit von Steuerbeamten, von Richtern oder von Abgeordneten; übertragbar auf Beamte, die Entscheidungen erlassen ohne dieselben unterschreiben und entsprechend vertreten zu müssen, da letztlich das Amt und nicht Beamter X entscheidet, übertragbar auf Beamte, die nicht kündbar sind und entsprechend kaum Gefahr laufen, die Folgen von “kleineren Mogeleien”, sofern sie überhaupt aufgedeckt werden, tragen zu müssen.

Ob die Ergebnisse aus Indien auf Deutschland übertragen werden können oder ob in Deutschland andere Bedingungen herrschen, die Beamte nicht als Lügner, sondern als ehrliche Haut auszeichnen, ist letztlich eine empirische Frage:  Man müsste also erforschen, wie ehrlich deutsche Beamte tatsächlich sind. Bis diese Untersuchung durchgeführt wird, bleibt entsprechend der Anfangsverdacht, den die Studie aus Indien begründet, im Raum stehen, denn so lange davon ausgegangen werden kann, dass es die oben genannten Bedingungen der Anonymität, der fehlenden Kontrolle und der ausbleibenden Sanktionen sind, die Lüge und Betrug, Korruption mit einem Wort, bedingen, gibt es keinen Grund anzunehmen, dies sei in Deutschland anders.

Hanna, Rema & Wang, Shing-Yi (2013). Dishonesty and Selection into Public Service. Cambridge: National Bureau of Economic Research, NBER Working Paper #19649

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18 Responses to Regierungsjobs für die größten Lügner

  1. adamlauks11 says:

    WER ist der größte Lügner im ganzen Land …http://adamlauks.wordpress.com/2013/11/19/zwecks-klrung-eines-sachverhaltes-offener-brief-an-roland-jahn-und-direktor-altendrf-wegen-falscher-und-strafvereitelnder-auskunft-an-den-polizeiprasidenten-in-berlin-vom-20-12-1993-und-falscher/ LESE dieses, bilde Dich und meinetwegen wirf es in den Mülleimer oder leite es weiter um andere lesen zu lassen. Die Mauer der Lügen in diesem Falle muss durchbrochen werden… bevor ich weg bin… ist mein sehnlichster Wunsch.

    • heureka47 says:

      Die “Mauer der Lügen” wird von einer sehr schweren psychischen Störung gestützt und ist mit dem üblichen geistigen “Werkzeug” der rational-intellektuell überbetonten zivilisierten Gesellschaft nicht zu durchbrechen. Keine der wissenschaftlichen Fakultäten verfügt über das Know-How, diese psychische Störung wirklich und wahrhaftig zu beseitigen, also grundlegend zu heilen. Selbst die Fakultät, die am dichtesten “dran” ist, die “Gesellschaftswissenschaftler” in Psychologie und Soziologie, die das Phänomen schon lange – unter dem Namen “Kollektive Neurose” – kennen, sind in ihrer Wahrnehmungsfähigkeit getrübt und erkennen nur die Spitze der Spitze des sprichwörtlichen Eisbergs. Weil eben auch sie durch die “Kollektive Neurose” entfremdet und beeinträchtigt sind.

      Die Lösung kann deshalb gegenwärtig nicht aus dem Bereich der Wissenschaft kommen und folglich auch nicht aus dem Bereich der staatlichen Gewaltenteilung, die sich auf die Expertisen der Wissenschaft beruft.

      Die “Mauer der Lügen” ist im Kern die verdrängte “pathologische Unreife” und “latente Angst” sowie die “Angst-Abwehr”, das “typisch neurotische Abwehr- / Vermeidungsverhalten”.

      Ich bin seit meiner Heilung 1991 eng am Thema dran. Ich nenne die Krankheit die “Kollektive Zivilisations-Neurose”. Und ich weiß, daß sie in jedem Einzelfall grundlegend und nachhaltig heilbar ist.

  2. A.S. says:

    Hm. Ich werd Lehrer…… Soll ich mich jetzt über die eigene Ehrlichkeit Gedanken machen:-)

    • heureka47 says:

      Ja, das sollte JEDER, der Lehrer werden will. Denn Kinder bedürfen für ihre gesunde Entwicklung das Streben ihrer Eltern und Lehrer nach höchster WAHRHEIT und der Anwendung des Prinzips “bedingungslose Liebe”. Nur unter diesen “Rahmenbedingungen” können Kinder ihr Potenzial entfalten, zum GANZEN / HEILEN Menschen zu werden, wahrhaft erwachsen und in der Lage, das an ihre Kinder weiterzugeben.

      Leider ist die zivilisierte Gesellschaft hiervon ENTFREMDET.
      Siehe mein Kommentar an adamlauks11.

      Herzlichen Gruß!

  3. Chaeremon says:

    Die Kinder, Schüler und Studenten der intellektuell begabten Spezies Mensch lernen (Generation für Generation und ohne erkennbare Anstrengung) dass “es” auch immer ganz ohne Aufrichtigkeit geht. Dabei ist es garnicht erforderlich, dass man das Gegenteil von Aufrichtigkeit macht, Nein: man kann Aufrichtigkeit ganz einfach weglassen oder ignorieren.

    Dieselbe Spezies ist begabt damit, aufrecht zu laufen. Nur deshalb allein wird aber nicht gleich Jedermann zum Maratonläufer, aber denen die es werden wird gesellschaftliche Anerkennung zuteil.

    Bei der Aufrichtigkeit fehlt jedoch etwas im Gesellschaftsystem, es ist die Anerkennung der Leistung im Aufrichtigsein. Aber, die Neigung zur Aufrichtigkeit zu fördern ist nirgendwo Teil eines Lehrplans, und wo keine Anerkennung erfolgt da ist kein Anreiz zur Leistung.

    • heureka47 says:

      Sehr gut analysiert / beschrieben!
      Ich habe durch mein Schicksal erkannt, worin der Fehler besteht:
      In der ENTFREMDUNG des ZIVILISIERTEN Menschen von seinem eigentlichen / potenziellen “Erwachsenen-Bewußtsein”, vom “Höheren / wahren Selbst”; von derjenigen Bewußtseins-Ebene, in der er die “Werte” einer gesunden und langfristig lebensfähigen Gemeinschaft in seinem INNERN erkennt und motiviert ist, sie zu verkörpern.
      Statt dessen bleiben die allermeisten “stecken” in der unteren, kindlichen, Bewußtseins-Ebene des – “automatisch dominierenden” – “Niederen Selbst” / “Ego” und der typischen ANGST dieser Ebene. Das Potenzial zum wahren Erwachsenwerden liegt aber in der konstruktiven Überwindung (und nicht Verdrängen!) der Angst.

      Zu weiterem: Siehe mein Kommentar an A.S. und adamlauks11.

      • Chaeremon says:

        Danke für das Lob.

        Aber mit einem “zweifelsfrei bestehende[n] Weg der grundlegenden Heilung” kann ich überhaupt nichts anfangen. Es ist eher so dass ich “zweifelsfrei” und “grundlegend” als untauglich ablehne, beides widerspricht zu sehr dem von mir geschätzten konstruktiven Dialog.

  4. caesar4441 says:

    Ich betrachte die Arbeit der Regierung.Da brauche ich keine indische Studie mehr.

  5. SCHIEFERFRITZ says:

    Die im Artikel angezogene Studie geht von der Behauptung aus, dass bei einem beliebig oft geworfenem Würfel eine ‘statistische Gleichverteilung’ bezüglich der Häufigkeiten der obenauf liegenden Augenzahlen vorläge.

    Das ist mathemathisch belegbar unwahr!

    Deshalb müssen auch die Schlüsse unwahr sein, welche aus der der Studie gezogen werden.

    Wer es nicht glaubt, benutze einen Taschenrechner und führe die Operation 1: (3 hoch 4) = ?
    aus.

    Das Ergebnis vermittelt eine blasse Ahnung über das, was die Welt im Innersten zusammen hält.

    Schönes Wochenende

    • Irgendwie habe ich in Erinnerung, dass die Mathematik voller Beweise ist und da Sie behaupten, etwas wäre “mathematisch belegbar unwahr”, hätte ich doch einen entsprechenden Beleg, der ja eine gewisse Revolution der Mathematik mit sich brächte, erwartet. Aber vielleicht versuchen Sie ja auch noch, die Operation 1:(3^4) auszuführen, wahlweise auch 1: (9^2) und für Fortegschrittene 1 : ((3^2)^2).

      • Bellator Eruditus says:

        In der Tat ist eine gleiche Häufigkeit sehr unwahrscheinlich.

        Als Beispiel möchte ich die Lottozahlen seit 1955 nennen (http://www.lottozahlende.de/de_lotto_6aus49/de_stat_seit_1955.html) bei den _derzeit_ die geringste Häufigkeit (578) ein knappes Sechstel (16,5%) kleiner ist als die größte Häufigkeit (692).

        Der theoretische Hintergrund ist, dass jede konkrete Verteilung für sich alleine genommen eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit hat und es sehr viele ungleiche Verteilungen gibt aber nur sehr wenige Verteilungen mit ungefähr gleichen Häufigkeiten.

        Wenn beim Lotto also alle Häufigkeiten in einem engen Intervall um den theoretischen Erwartungswert 639,55 lägen, müsste man davon ausgehen, dass die Ergebnisse regelmäßig im Namen der Zahlengerechtigkeit “gleichgestellt” (auf Deutsch: manipuliert) werden.

        Insofern wäre es sehr interessant zu wissen, in welche Richtung die Würfeler die Ergebnisse manipuliert haben: Mathematische Laien verwechseln nämlich gerne und oft Ergebnisgleichheit mit stochastischer Verteilung.

        Was das Ganze allerdings mit 1/(3**4) zu tun haben könnte erschließt sich mir nicht. Anderseits ist 012345679 eine wirklich sehr hübsche Periode

        • Es geht hier um Zufallsverteilungen und um Angaben die im 1%-Bereich des Zufalls liegen. Insofern ist das alles Unsinn.

          • Bellator Eruditus says:

            Da ich den Originalartikel nicht kenne, ist es durchaus nicht unberechtigt, das Folgende als Spekulation zu bezeichnen, es ist nichtsdestoweniger die Spekulation eines Mathematikers.

            Um sinnvolle Aussagen wie “liegt im 1%-Bereich des Zufall” machen zu können, braucht man Ergebnisse unterschiedlicher Wahrscheinlichkeit, also Ergebnisse unterschiedlicher theoretischer Häufigkeit.

            Es gibt grundsätzlich reichlich viele Möglichkeiten Zufallsergebnisse zu Klassen zusammenzufassen, daher meine Bemerkung, dass es interessant wäre zu wissen, welchen Weg die Autoren gewählt haben. Da ich diese Information jedoch nicht habe, gehe ich einfach vor der naheliegensten und nahezu einzig gebräuchlichen Möglichkeit aus:

            Jedes konkrete Ergebnis von 42 mal würfeln hat die Wahrscheinlichkeit von 1/6**42.

            Der erste Schritt der Zusammenfassung ist nahezu zwangsläufig, dass man die Reihenfolge der Ergebnisse ignoriert und nur die Häufigkeit der Ergebnisse zu betrachten (also die konkreten Ergebnisse »1,2,3,4,5,6,6«, »2,1,3,4,5,6,6«, … »6,6,5,4,3,2,1« in einer Klasse »1 mal die 1, …, 2 mal die 6) zusammenfasst. Dann kommen dann die häufigste Klassen 6*6*5*4*3*2*1 = 4320 mal vor. Die Wahrscheinlichkeit der wahrscheinlichsten Klassen beträgt somit 4320/6**42 ~= 10**-29.

            Um damit konkret etwas anfangen zu können, sind das aber immer noch zu viele Klassen mit zu kleiner Einzelwahrscheinlichkeit.
            Also wird man die Ergebnisse in noch größere Klassen zusammenfassen. Jetzt ist es naheliegend, nur noch die einzelnen Häufigkeiten zu betrachten, also alle Ergebnisse in denen fünf Häufigkeiten genau einmal und ein Ergebnis genau zweimal vorkam in einer Klasse zusammenzufassen.

            Das entspricht mathematisch einer Auswahl von exakt 6 Zahlen (die möglichen Würfelergebnisse) aus der Menge der natürlichen Zahlen 0,1,2,…,42 (der möglichen Häufigkeit jedes Ergebnis’) die addiert 42 (die Gesamtzahl der Ergebnisse jedes Probanden) ohne Beachtung ihrer Reihenfolge. Die möglichen Klassen laufen also von {42,0,0,0,0,0} bis {7,7,7,7,7,7}.
            Nun ist es offensichtlich so, dass selbst {42,0,0,0,0,0} (also 42 Mal die gleiche Zahl gewürfelt zu haben) wahrscheinlicher ist als {7,7,7,7,7,7} den es gibt sechs Möglichkeiten 42 Mal die gleiche Zahl zu würfen (42 Mal die 1 oder 42 Mal die 2 oder … 42 Mal die 6) aber nur eine Möglichkeit jede Zahl exakt sieben Mal zu würfeln.

            Jetzt sind wir endlich in einem Ergebnisraum handlicher Größe (2062) in dem die Klassen sehr unterschiedliche Wahrscheinlichkeiten aufweisen, denn die Wahrscheinlichkeit jeder Klasse variiert mit der Anzahl der verschieden Häufigkeiten: Es gibt nur eine Möglichkeit für sechs gleiche Häufigkeiten, aber 6! = 720 Möglichkeiten für jede Klasse, die sechs verschiedene Häufigkeiten hat.

            • Bellator Eruditus says:

              Sorry, ich habe mich verrechnet: Es gibt 4494 Kombinationen von 6 Zahlen aus der Menge 0,1,2,…,42 mit Summe 42 ohne Beachtung der Reihenfolge.

            • Da ich den Originalartikel nicht kenne, ist es durchaus nicht unberechtigt, das Folgende als Spekulation zu bezeichnen, es ist nichtsdestoweniger die Spekulation eines Mathematikers.

              Deshalb schlage ich vor, Sie lesen den Originalartikel.

  6. Nachdem nun die Kriterien für die Personalauswahl klar sind, brauchen wir nur noch das Programm.

    Das gesamte Propaganda-Programm der Internationalisten (Medien und Politik) ist zusammengefaßt in einer brandneuen Studie. Sie berücksichtigt auch die neuesten Erkenntnisse aus der Hirnforschung und NLP, die gegen die Menschen eingesetzt werden:

    „Die erfolgreichsten Gehirnwäsche-Techniken. Der Globalisierungs-Fanatiker. Ein Psychogramm der Westlichen-Werte-Demokratie“

    Zusammenfassung: http://www.gsm-grunwald.de/Gehirnwaesche_Zsfg.pdf
    Hier geht es zum Interview der ExtremNews mit dem Buchautor: https://www.youtube.com/watch?v=_fcFQ55xwAY

    • Chaeremon says:

      Aber Hallo! da will uns Buchautor Wolfgang R. Grunwald weismachen, dass Gedankenviren, ausserhalb des Buches, im Umlauf sind, die noch zudem bei unterschiedlichen Menschen (Ausbildung, Vorurteile, selbsterfundene Lieblingsthesen, etc) so einen (mit Hingabe erwünschten) einzigartig-gleichartigen Character aufweisen, und deshalb diese Gedankenviren [verkürzt] sich im Neuro-Linguistischen Programmieren befleissigen (fallweise sich auch lassen).

      Nun ja, wer immer sich noch nicht eingehend mit der Programmierung beschäftigt hat, dem ist die Rekursivität dieser Behauptung (behauptenderweise im Buch) nicht nur entgangen, sondern es wird wohl auch ziemlich schwer sein die Rekursivität überhaupt zu erkennen und zu benennen, geschweige denn sie zu kommunizieren.

      Ach ja, so eine rekursive Behauptung muss, sobald sie zur Existenz erhoben wurde, zwangsläufig “wahr” sein. Sie lässt sich demzufolge existentiell nicht falsifizieren und ist daher von einer Lüge nur schwierig (wenn überhaupt) zu unterscheiden, analog [verkürzt] unsichtbare Black Holes, unbeobachtbarer Big Bang, etc.

      Viel Erfolg noch beim (rekursiv) Programmieren ! und danke wolfgangrgrunwald für den Link, passt exzellent zum Thema.

  7. heureka47 says:

    Daß die zivilisierte Gesellschaft “in der Lüge lebt”, ist kein Geheimnis. Jeder kann das tagtäglich überall selbst erleben. Der gelegentlich erhobene Einwand “Das ist (doch / aber) NORMAL” ist kein Argument. JA, es IST in der Tat NORMAL, und zwar mehrheits-normal, weil die zivilisierte Gesellschaft (groß-)mehrheitlich in dieser bekanntermaßen kranken, irren, “wahnsinnigen”, Normalität lebt und sie großenteils mitträgt – passiv und/oder auch aktiv.

    Davon, daß die moderne Gesellschaft der Lüge / Unwahrheit / Unaufrichtigkeit / VERDRÄNGUNG usw. verfallen ist, spricht schon die Bibel – vor allem am Anfang in der Geschichte vom “Sündenfall” von und mit Adam und Eva. Das ist keine historische / abgeschlossene Begebenheit, sondern die – symbolische – Darstellung der URSACHE der schweren geistig-seelischen Beeinträchtigung der zivilisierten Gesellschaft.

    Eine weitere Darstellung der Symptomatik / Auswirkungen findet sich bei Moses, in der Schilderung vom “Tanz um das Goldene Kalb”. Dem “Kalb” fällt hier die Aufgabe zu als Symbolfigur für die “pathologische Unreife”, die ein wesentlicher Aspekt der “Krankheit der Gesellschaft” ist.

    Wenn man im Bewußtsein erst einmal offen geworden ist für die Wahrheit – und das bin ich gottseidank 1991, im 43. Lebensjahr, nach sehr schwerer seelischer Krise 1987 (mit Suizid-Absicht) – dann erkennt man nicht nur die Symptome überall im praktischen Leben ringsumher, sondern auch die zahlreichen Hinweise in der Literatur ALLER ZEITEN.

    Die “Wissenschaft” heutigen (Selbst-)Verständnisses wird mit der kranken zivilisierten Gesellschaft untergehen, WENN nicht der zweifelsfrei bestehende Weg der grundlegenden Heilung beschritten wird. Die “Kollektive Zivilisations-Neurose” wird – ohne Heilung – immer weitere “Kollektive Psychosen” (wie 1914-18, 1933-45 u.a.) ausbrechen lassen und letzten Endes wird die befallene Population AUSSTERBEN. DAS ist die Konsequenz des “Lebens-Gesetzes”, des höchsten universellen Prinzips, dem auch die “Evolution” unterliegt. Das ist nicht zu umgehen.

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

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