Häusliche Gewalt ist weiblich: Frauen schlagen öfter zu

Eine der zentralen Behauptungen, die im Rahmen des Feminismus aufgestellt werden, ist die größere Aggression, die von Männern ausgehen soll. Die Phantasien der Feministen gehen dabei soweit, dass Männern ein durch die angeblich patriarchalischen Strukturen der Gesellschaft gestütztes größeres Aggressions- und Kontrollbedürfnis angedichtet wird, das dazu führen soll, dass sie ihre weiblichen Partner, mit denen sie eine Beziehung eingehen, kontrollieren wollen, dass sie bereit sein sollen, dazu Aggression und Gewalt einzusetzen und dass entsprechend Frauen und nur Frauen die Opfer häuslicher Gewalt seien. (Warum Frauen sich das bieten lassen und sich bereitwillig zum willfährigen Opfer machen, ist eine Frage, die Feministen bislang nicht beantwortet haben.)

domestic-violenceMan muss hier von Phantasie sprechen, denn es gibt keinerlei empirische Belege, die die Behauptung stützen würden. Im Gegenteil, Richard B. Felson (2002), einer der großen Kriminologen unserer Zeit, hat darauf hingewiesen, dass Jungen von kleinauf die Norm eingetrichtert wird, „Frauen schlägt man nicht“ und angefügt, dass es keinerlei ernst zu nehmende Theorie gebe, die erkläre, warum Männer in Beziehungen gewalttätiger sein sollen als Frauen. Eine schnell wachsende Reihe us-amerikanischer Untersuchungen zeigt, dass es sich bei den feministischen Mutmaßungen um Gewaltphantasien vermutlich masochistisch veranlagter Persönlichkeiten handelt:

  • Archer (2000, 2002), Moffitt et al. (2001), Straus (2011) und Straus & Ramirez (2007) haben gezeigt, dass es für Frauen mindestens so wahrscheinlich ist wie für Männer, ihren Partner mit physischer Gewalt zu überziehen.
  • die Untersuchungen von Archer (2004, 2009), Daly & Wilson (1988, 1990), Povey et al. (2008) zeigen, dass Frauen in Beziehungen aggressiver sind als Männer und häufiger mit Gewalt reagieren als Männer

Die Untersuchungen weisen die Opferrolle, die im Feminismus für Frauen reklamiert wird, als das aus, was sie ist: eine zweckdienliche Erfindung, und sie zeigen einmal mehr, dass Feminismus keine Wissenschaft, sondern eine Ideologie ist, denn anders kann man die völlige Ignoranz gegenüber emprischen Fakten nicht erklären.

Zweckdienlich ist die Erfindung der Opferrolle deshalb, weil sie benutzt werden kann, um Steuergelder zu veruntreuen und sinnlose Einrichtungen wie das vom BMFSFJ finanzierte „Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen einzurichten.

Zweckdienlich ist die Erfindung, weil sie den Baun und Unterhalt von Frauenhäusern und der ganzen Infrastruktur legitimiert, die geschaffen wurde, um den armen Opfer-Frauen zu helfen.

Zweckdienlich ist die Erfindung, weil sie Mittelschichtsfrauen, die über keine nützliche Ausbildung verfügen, ein Auskommen verschafft, bei dem sie sich die Hände nicht schmutzig machen müssen.

Und zweckdienlich ist die Erfindung der Opferrolle, weil sie benutzt werden kann, um Herrschaftsstrukturen per Gesetz zu etablieren, die man dann wohl als matriarchal bezeichnen muss und deren Ziel darin besteht, die Phantasie zum Anlass zu nehmen, um Männer nicht nur als Gewalttäter zu stigmatisieren, sondern auch um sie ihrer Wohnung berauben zu können.

Man muss Feminismus insofern ernst nehmen, als es seinen Günstlingen in einem unglaublichen Ausmaß gelungen ist, sich als Nutznießer und durch das Angebot unnötiger Dienste an die Steuergelder anzulagern, die vor allem das Ministerium für FSFJ verteilt (wenn auch in sonst nichts). Ein wahrer feministischer Speckgürtel umgibt dieses Ministerium, dessen Finanzierung mit Erfindungen und Phantasien gesichert werden soll.

Und wie sehr es sich dabei um Phantasien, um Vorwände handelt, die erfunden werden, um Steuerzahler zu prellen und Günstlinge durchzufüttern, zeigt eine neue Untersuchung, die Elizabeth A. Bates, Nicola Graham-Kevan und John Archer (2014) gerade in der Zeitschrift „Aggressive Behaviour“ veröffentlicht haben.

Basierend auf den Angaben von 1.104 Befragten im Alter von 16 bis 71 Jahren können sie zeigen, dass keine einzige der feministischen Annahmen über den Ursprung, den Zweck, die Richtung und das Ausmaß häuslicher Gewalt richtig ist. Vielmehr gilt:

  • facts1Häusliche Gewalt ist weiblich: Frauen sind gegenüber ihren Partnern häufiger gewalttätig als Männer: Frauen sind häufiger Täter und seltener Opfer als Männer
  • Männer sind häufiger gegenüber anderen Männern gewalttätig als gegenüber ihren weiblichen Partnern. Frauen sind gegenüber ihren männlichen Partnern gewalttätiger als gegenüber anderen Frauen.
  • Nicht Männer wollen das Verhalten ihrer weiblichen Partner durch Gewalt kontrollieren, sondern Frauen das ihrer männlichen Partner: Mehr Frauen als Männer versuchen ihr Kontrollbedürfnis gegenüber ihrem Partner mit Gewalt durchzusetzen.

Die Untersuchung von Bates, Graham-Kevan und Archer reiht sich nahtlos in eine Reihe von Untersuchungen ein, die zum selben Ergebnis gekommen sind. Archer (2013) hat die Tatsache, dass Frauen in Beziehungen gegenüber Männern gewalttätiger sind als umgekehrt in einer Meta-Analyse auf Grundlage von 17 weiteren Studien belegt, so dass der Befund als gesichert gelten kann: Frauen sind in Beziehungen gewalttätiger als Männer, und sie versuchen ihr Kontrollbedürfnis häufiger mit Gewalt durchzusetzen als Männer.

In den Worten des Feminismus muss man entsprechend von einem gewalttätigen Matriarchat ausgehen, das als gesellschaftliche Handlungsstruktur das Verhalten von Frauen in Beziehungen steuert und dazu führt, dass Männer in Beziehungen häufig zu Opfern weiblicher Gewalt werden. Die negative Wirkung dieser matriarchalischen Strukturen zeigt sich auch in der männlichen Erziehung, die häufig von ihren Müttern zu duldsamen Duckmäusern erzogen werden, ganz im Tenor von: Frauen schlägt man nicht, was dazu führt, dass sie ihre Aggression gegenüber Frauen kontrollieren und ertragen, was ihnen an Gewalt angetan wird. Mithin sind diese matriarchalischen Strukturen dafür verantwortlich, dass Männer einem gesellschaftlichen Druck zur Akzeptanz und Duldung der Gewalt und Aggression ihrer weiblichen Partner ausgesetzt sind. Entsprechend wichtig ist es für die Emanzipation von Männern, die matriarchalen Strukturen zu zerschlagen.

Vielleicht sollte man damit beginnen, das überflüssige Ministerium für FSFJ zu schließen, dessen Hauptdaseinszweck wohl darin besteht, Günstlinge mit Steuergeldern zu versorgen.

Wir sind schon darauf gespannt, wer die Untersuchung von Bates, Graham-Kevan und Archer für Deutschland repliziert, wer sicht traut, das Netz aus Phantasien und Lügen, das der Feminismus in Deutschland ausgesponnen hat, anzufassen. Die Skalen, die in der Untersuchung zum Einsatz gekommen sind, die Conflict Tactics Scale und der Richardson Conflict Response Questionnaire sind eingeführte Skalen, die leicht ins Deutsche übertragen und genutzt werden können.

Da Feministen bis zum heutigen Tag jeglichen Beleg für seine Behauptung, dass Frauen häufiger Opfer männlicher Gewalt werden als umgekehrt schuldig geblieben sind, ist jetzt die Gelegenheit, um entweder zu zeigen, dass deutsche Frauen in der Weise einzigartig sind als sie im Gegensatz zu anderen Frauen friedliebend und zu keiner Aggression geschweige denn Gewalt fähige Heilige sind oder ein und für alle Mal zu zeigen, dass Feminismus in seiner derzeitigen Form auf einer Basis von Phantasmen, Mythen und Lügen gebaut ist.

 

Literatur

Archer, John (2013). Can Evolutionary Principles Explain Patterns of Family Violence? Psychological Bulletin 139: 403-440.

Archer, John (2002). Sex Differences in Physically Aggressive Acts Between Heterosexual Partners: A Meta-Analytic Review. Aggression and Violent Behavior 7: 313-351.

Archer, John (2000). Sex Differences in Aggression Between Heterosexual Partners: A Meta-Analytic Review. Psychological Bulletin 126: 651-680.

Bates, Elizabeth A., Graham-Kevan, Nicola & Archer, John (2014). Testing Predictions From Male Control Theory of Men’s Partner Violence. Aggressive Behavior 40(1): 42-55.

Daly, Martin & Wilson, Margo I. (1990). Killing the Competition: Female/female and Male/male Homicide. Human Nature 1: 81-107.

Daly, Martin & Wilson, Margo I. (1988). Homicide. New York: Aldine deGruyter.

Felson, Richard B. (2002). Violence and Gender Reexamined. Washington: American Psychological Association.

Moffitt, Terri E., Caspi, Avshalom, Rutter, Michael & Silva, PHil A. (2001). Sex Differences in Antisocial Behavior. Cambridge: Cambridge University Press.

Povey, D., Coleman, K., Kaiza, P., Hoare, J. & Jansson, K. (2008). Homicide, Firearm Offences and Intimate Violence 2006/2007. London: Home Office Statistics Bulletin.

Straus, M.A. (2011). Gender Symmetry and Mutuality in Perpetration of Clinical-level Partner Violence: Empirical Evidence and Implications for Prevention and Treatment. Aggression and Violent Behavior 16(4): 279-288.

Straus, Murry A. & Ramirez, Ignacio Luis (2007). Gender Symmetry and Prevalence, Severity and Chronicity of Physical Aggression Against Dating Partners by University Students in Mexico and the USA. Aggressive Behavior 33(2): 281-290.

Über Michael Klein
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32 Responses to Häusliche Gewalt ist weiblich: Frauen schlagen öfter zu

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  2. Kai sagt:

    Hallöle,

    wie sieht es denn mit der Verteilung von „schwerer“ Gewalt aus? Macht die Studie dazu auch Angaben?

    Danke
    Kai

    • Was ist „schwere Gewalt“ und wozu soll eine Unterscheidung zwischen schwerer und leichter Gewalt sinnvoll sein?

      • a.behrens sagt:

        Für mich macht die Art der Gewalt einen Unterschied. Ist halt die Frage ob Frauen lediglich öfter zuschlagen (gemäß Überschrift), oder auch öfter vergiften/erstechen/mit Gegeständen werfen oder lediglich häufiger meckern.

        Was mir beim lesen diverse Studien immer sehr unangenehm aufgefallen ist, ist die eigenartige Definition von Gewalt, etwa wenn unerwünschtes Hinterherpfeifen mit einer Massenvergewaltigung auf gleicher Stufe gestellt wird. Siehe Kommentar von Frau Winter.

        • Gemessen wird u.a.:

          Physical assault: „I slapped my partner.“ „I punched or hit my partner with something
          that could hurt.“

          Injury „I had a sprain. bruise, or small cut because of a fight with my partner.“ „I needed
          to see a doctor because of a fight with my partner, but I didn’t.“

          Psychological aggression: „I shouted or yelled at my partner.“ „I stomped out of the room or
          house or yard during a disagreement.“

          http://pubpages.unh.edu/~mas2/CTS44G.pdf

    • terminatus30 sagt:

      Lieber Kai,

      ich beschäftige mich nun schon mehrere Jahre mit dieser Thematik und habe Pi-mal-Daumen zw. 7-800 Studien, Rezensionen, Diskussionspapiere etc. durchgeackert.

      Ich kann dazu Folgendes sagen:
      1. Was Michael Klein schreibt, entspricht auch meiner Erfahrung. Allerdings muss man hier einige (wissenschaftliche) Zugangsweisen unterscheiden.

      I.1. Die feministische Positionierung, die, dem Feminismus nahestehende, wissenschaftliche?! Positionierung, und die ideologisch neutrale, wissenschaftliche Perspektive.

      Erstere war und ist die nach Außen hin lauteste, hat in der wissenschaftlichen Praxis meinem Ermessen nach aber keine hervorgehobene Rolle und verliert, ganz im Gegenteil, ihren Status, den sie sich mit den nach-68ern „erarbeitet“ hat. Für nicht wenige, mich eingeschlossen, ist sie unwissenschaftlich, eine postmoderne ideologische Einlassung mit wissenschaftlichem Touch. Kritiken, wie ich meine vernichtende, wurden u.a. von Dutton (1995: Patriarchy and wife assault: the ecological fallacy, Violence and Victims 9(2), 167-182, u. Dutton u. Nichols 2005: The gender paradigm in domestic violence research and theory: part 1 – the conflict theory and data, Aggression and Violent Behavior 10(6), 680-714) und dem hier erwähnten Murray Straus vorgebracht.

      Der zweite Standpunkt wird v.a. von dem Feminismus nahestehenden Forschern eingenommen. Dazu zählen bsp. M. Johnson (1995) „Patriarchal terrorism and common couple violence: two forms of violence against women, Journal of Marriage and the Family 57(2), 283-294“.

      Die letzte, m.E. einzig wissenschaftliche Zugangsweise, ist jene, auf die Herr Klein hier referiert. Darin ist man dem Ethos der Wahrheit oder besser der Annäherung an die Wahrheit verschrieben, der Nachvollziehbarkeit, der Überprüfbarkeit etc. Nehmen wir Forscher, die dem wissenschaftlichen Ethos verschrieben sind und Ideologien so weit es geht außen vor lassen, zeigt sich ein anderes Bild.

      Siehe dazu Martin Fiebert: References Examining Assaults by Women on Their Spouses or Male Partners: An Updated Annotated Bibliography, Sexuality & Culture, 18(2) 2014.

      Professor Siebert hat darin seine Bibliografie von vormals 282 auf 343 “scholarly investigations” aktualisiert. Eine – soweit mir bekannt – die umfangreichste, aktuell vorliegende Publikation zu diesem Thema ist das „Partner Abuse State of Knowledge Project“, wie es im Kommentar von mitm hier aufgeführt wird.

      Meines Erachtens kann sich ein Diskurs nur zwischen letzten beiden Positionen abspielen und der kleinste gemeinsame Nenner wäre dann der Status quo. Was ist dieser Status quo?

      I.1a.

      Es wird von beiden Seiten akzeptiert, dass „Intimate Terrorism“ – hier zw. heterosexuellen Partnerschaften -, als schlimmste Form partnerschaftlicher Gewalt, einen verschwindend geringen Anteil an der Gesamtgewalt oder im Vergleich zu situativer partnerschaftlicher Gewalt darstellt.

      Situative partnerschaftliche Gewalt unterliegt dem gender-symmetry Zugang. Für die meisten Gewalttaten ist eine Gleichverteilung von männlichen und weiblichen Tätern/Opfern zu erkennen.

      Die strittige Frage scheint mir zu sein, ob Intimate Terrorism „primarly perpetrated by men“ ist, wie Johnson es 2010 (Langrichsen-Rolling’s confirmation of the feminist analysis of intimate partner violence: comment on ‚controversies involving gender and intimate partner violence in the United States‘, Sex Roles 62(3/4), 213) formuliert oder nicht (siehe Dutton 2012: The case against the role of gender in intimate partner violence, Aggression and Violent Behavior 17(1), 99-104).

      Ach ja, in eigener Sache möchte ich noch auf meine Seite frauengewalt.wordpress.com verweisen.

      Danke und Gruß an Michael und Frau Diefenbach,
      Termi

  3. Dr Renate Winter sagt:

    Es äre schon ein Meilenstein in der Berichterstattung in den Medien,wenn der Begriff „Gewalt“ zunächst definiert würde.Physische Gewalt bzw deren Spuren können auch von Laien problemlos erkannt werden,während alle Formen psychischer Gewalt,die nachhaltig mindestens so negaive Folgen haben,unter den Teppich gekehrt werden.

    • Martin sagt:

      Das ist m.E. eine deutliche Überschätzung der psychischen Gewalt. Physische Gewaltanwendung hat immer auch eine psychische Komponente, andersrum aber nicht. Betrachtet man extreme physische Gewaltanwendung, dürften ähnlich nachhaltige und negative Folgen für das Opfer, wie sie z.B. durch lebenslange Verkrüppelung, Verstümmelung oder Entstellung hervorgerufen werden, kaum durch psychische Gewaltanwendung zu erreichen sein.

  4. Auch physische Gewalt kann nicht immer sofort erkannt werden. Gewalttätige Menschen haben oft Methoden ihre Opfer an Stellen zu verletzen an denen wenig „Spuren“ erkennbar sind. Auch die Scham der Opfer ist ein großes Problem, durch dass diese Vorfälle unter den Teppich gekehrt werden können.
    Psychische Gewalt kann auf bestimmte Weise natürlich noch schrecklicher sein.

  5. mitm sagt:

    Bemerkenswert ist ja auch, wie hartnäckig das Partner Abuse State of Knowledge (PASK) Project ignoriert wird, eine gigantische Metastudie, die 1700 einschlägige Publikationen aggregiert hat. Zentrale Erkenntnis: Männer und Frauen sind pi mal Daumen gleich kriminell, die einseitige Dämonisierung von Männern und Glorifizierung von Frauen ist pure Propaganda. Mehr Details hier.

  6. Hat dies auf jungsundmaedchen rebloggt und kommentierte:
    Mehr Frauen als Männer versuchen ihr Kontrollbedürfnis gegenüber ihrem Partner mit Gewalt durchzusetzen.

  7. Martin sagt:

    Das Ergebnis ist ja auch ganz schlüssig und paßt gut zu einigen Annahmen. Gängige Annahme ist ja, das Frauen Beziehungen eine höhere Bedeutung beimessen als Männer. Je mehr Wert man etwas beimißt, desto agressiver die „Verteidigung“.

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  11. Erich Schlapphut sagt:

    Da wo physische Gewallt nicht möglich ist wird oft psychische Gewalt benutzt um den Partner oder den Nachwuchs zu terrorisieren.
    Was dann einige Partner in den Alkoholismus treibt oder sogar in den Selbstmord. In beiden Fällen steht dann die Frau als als bedauernswertes Opfer da. Für diese Erkenntnisse brauchte ich keine Studien, sondern nur eine gute kritische Beobachtung der Menschen die mir im laufe meines Lebens schon in früheren Jahren über den Weg gelaufen sind.
    Da sagte ich immer, wenn irgendwo bei einem Bekannten eine Scheidung vollendet war, „der typische Aktentaschenfall“.
    D.h. Frau hatte Haus, Hof, Garten, die Kinder und Unterhalt, der Mann hatte nur was in einer Aktentasche passte und eventuell noch das Auto.
    Wenn er Pech hatte musste er noch längere Zeit bei seiner Frau zur Untermiete wohnen weil er keine Wohnung zugewiesen bekam.
    Diese Kombination war besonders ausgeprägt in der DDR.

    „…Erfindung der Opferrolle, …“
    „Zweckdienlich ist die Erfindung, weil sie Mittelschichtsfrauen, die über keine nützliche Ausbildung verfügen, ein Auskommen verschafft, bei dem sie sich die Hände nicht schmutzig machen müssen.“
    Wenn sie dann noch clever waren, haben sie sich noch einiges an „Teppichgeld“ beiseite geschafft.
    Diese Variante konnte ich auch in den alten Bundesländern beobachten.
    Die geschädigten Männer sprechen kaum darüber, deswegen ist das Problem kaum konkret bekannt.

    • Erich Schlapphut sagt:

      Noch als Ergänzung:
      Ich wohnte mal viele Jahre in einem Miethaus,wo man so einiges erlebte, aber es war nur ein Mann der schon fast brutal zu Frau und Kinder war, wenn er angetrunken war, es war ausgerechnet ein Polizist der zu DDR-Zeiten und auch nach der Wende noch lange Zeit übernommen wurde. Erst später ging er dann zu einem Sicherheitsdienst.
      Zwei andere Polizisten, die auch mal zwischenzeitig dort wohnten, waren unauffällige Mitbewohner.
      Bei den anderen Familien, zu DDR-Zeiten vom Arbeiter bis zur Intelligenz, hatten meistens die Frauen die Hosen an.
      Nach der Wende wandelte sich die Zusammensetzung im Haus, es wohnten dann dort einfachere Schichten, bis hin zur kulturellen Bereicherung.
      Aber über die Erfahrungen möchte ich lieber nicht schreiben.
      Jetzt wohne ich in einem alten Bundesland, die sind alle stumm wie die Fische,
      da muss man schon etwas Menschenkenntnis haben um etwas heraus zu kitzeln.

      Als Selbständiger sollte man die Ehefrau nicht mit in das Geschäftsgeschehen mit einbinden, wenn die nicht auch mit haftet. Ist eigentlich ein alter Hut aber kaum Einer traut es sich zu beachten.
      Umgekehrte Fälle soll es auch geben, aber meines Wissens nicht so oft, weil wenn der Mann pleite gegangen ist die Frau das Geschäft führt und dann hat er nichts mehr zu melden und wird kurz gehalten, während er vorher versucht hat ihr alle Wünsche zu erfüllen.
      Mir sind Fälle bekannt wo nach der Scheidung die Ehemalige noch jede Menge Probleme machten, bis hin zu ständigen anonymen Anzeigen beim Finanzamt und die Männer sind alle nicht gewalttätig geworden.
      Mir fallen da noch viele Beispiele ein wo der Mann sich am Nasenring durch die Ehe hat führen lassen und am Ende „Neese“ war, aber das würde den Rahmen sprengen.

  12. Bazillus sagt:

    Ich denke, dieses Thema ist eines, welches ein großes Tabu betrifft. Welcher Mann gibt öffentlich zu, von seiner Partnerin geschlagen worden zu sein ohne sie wiedergeschlagen zu haben.
    Ich denke, dass die Kulturation bei diesem Thema eine gewaltige Rolle spielt. Hier im Westen, wo Jungen von kleinauf beigebracht wird, dass Mädchen nicht geschlagen werden dürfen, mögen diese Studien möglicherweise der Wahrheit nahekommen und zu dem von Herrn Klein behaupteten Ergebnis führen.
    In anderen Kulturen, die das Patriarchat über Gebühr betonen und sogar religiös unterfüttern, dürfen Frauen unter bestimmten Voraussetzungen geschlagen werden. Gibt es Studien z. B. über die islamische Gewaltanwendung von Frauen gegenüber ihren Männern?

    Kommen da Studien zum gleichen Ergebnis? Wird bei diesen Studien nur die physische Gewalt berücksichtigt oder auch die psychische Gewalt. Der oben angegebene Artikel deutet ja m. E. nur die physische Gewalt an.

    Im Übrigen ist natürlich erst einmal vonnöten, Gewalt zu definieren. Wenn hier die rein physische Gewalt gemeint ist, also praktisch von der Ohrfeige bis hin zu zum Tode führenden Gewalt , so glaube ich durchaus, dass in vielen Fällen die Frau beginnt zu schlagen.

    Und dann kommt es auf den Mann an. Kann er sich beherrschen und schlägt nicht zurück oder schlägt er zurück? Ich denke, dass bei Anwendung der physischen Gewalt in der Regel die Frau aufgrund körperlicher Schwäche dann den Nachteil hat, wenn der Mann zurückschlägt. Vielfach ist allerdings auch Alkohol bei Männern im Spiel. Möglicherweise wiegen die Verletzungen, die ein Mann einer Frau beibringt, halt aufgrund körperlicher Kraft schwerer als umgekehrt.
    Inwieweit dem Schlagen von Männern psychische Provokationen von Frauen vom hysterischen Anfall bis hin zu kalkulierten psychischen Attacken zielend auf die Schwachpunkte des Mannes hin erfolgen, müssten wohl eigene Untersuchungen angestellt werden.

    Auf jeden Fall ist es aktenkundig, dass fast 100 % aller Fälle von Gewaltschutzanträgen Frauen stellen, die von ihren Männern geschlagen werden. Das ist Praxis bei Familiengerichten und Polizei. In vielen Fällen werden diese Anträge von Frauen gestellt, die aus patriarchalischen Landesstrukturen stammen. Allerdings – und darum komme ich auf meinen Eingangssatz zurück – wird sich wohl kaum ein Mann die Blöße geben, die Polizei um Hilfe zu bitten, weil er von seiner Partnerin geschlagen wurde.

    • Bazillus sagt:

      Oh, ich vergaß noch die Problematik der Vergewaltigung in einer häuslichen Beziehung. Sie ist ja wohl auch mit die schwerste physische und psychisch schwerwiegende Köperverletzung, die im häuslichen Bereich möglich ist. Wurde dieses Verbrechen auch in diesen Studien verarbeitet? In diesem Bereich scheint ja wohl die Opferrolle aus natürlichen Gründen der Frau zu Recht anheim zu fallen. Gibt es da Studien, die hierüber Auskunft geben? Wenn über Gewalt in der häuslichen Gemeinschaft berichtet wird, müsste diese Thematik auch Berücksichtigung finden.

      Wenn wir diese Gewaltanwendungsart mit in diese Art von Studien mit einbeziehen, gibt es dann eine Veränderung des Endergebnisses oder wurde diese einbezogen?

      • a.behrens sagt:

        > schwerste physische und psychisch schwerwiegende Köperverletzung

        Anhand welcher konkreten Kriterien machen Sie fest, dass eine Vergewaltigung die schwerste Form einer Körperverletzung sei? Und was definieren Sie überhaupt als Vergewaltigung? Und wie kommen Sie darauf, dass Frauen bei Vergewaltigungen ein Opferabo haben?

        Die schwedische Definition von Vergewaltigung könnte man als „Sex mit Rückgaberecht“ bezeichnen. Wenn Frau der Meinung ist „Sooo habe ich den Sex nicht gewollt“, dann ist das eine Vergewaltigung. Schweden geht übrigens noch weiter: Dort kann sogar eine dritte, unbeteiligte und beim Sex nicht anwesende Person im Nachhinein bestimmten, dass eine Vergewaltigung vorlag (*). Nimmt man die gleiche Definition für einen Mann in Anspruch (leugnet als das weibliche Opferabo) und stellt Männer folgende Fragen:

        1. Hatten Sie schon einmal unbefriedigenden Sex mit einer Frau?
        2. Hatten Sie schon einmal nach dem Sex das Gefühl sie hätten mit dieser Frau doch lieber keinen Sex gehabt?
        3. Ist Ihnen schon mal das Kondom verrutscht?
        4. Hat ihre Sexpartnerin ungeplant ein Kind bekommen?
        5. Hat ihre Sexpartnerin trotz ausdrücklich geäußertem Wunsch _kein_ Kind bekommen?
        6. Sind sie schon einmal mit Sex emotional erpesst worden (du musst erst die Garage aufräumen, du musst erst xy kaufen) oder mit der Verweigerung von Sex (nein, ich habe heute Kopfschmerzen)

        Glauben Sie, dass es auf diesem Planeten auch nur einen einzigen heterosexuellen Mann gibt, der nicht regelmäßig vergewaltigt wird?

        (*)http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2010/12/was-in-schweden-als-vergewaltigung-gilt.html

        • Erich Schlapphut sagt:

          Von den 6 Punkten könnte ich 5 mit ja beantworten.
          Welche müsst Ihr schon selber erraten.

          7. Verweigern sie mal als Mann den Sex weil sie kein weiteres Kind mehr haben wollen und sie merken das die Ehefrau es darauf angelegt hat und gerade kein Anderer zur Verfügung steht.
          Vergessen sie aber nicht vorher die einschlägigen Gesetze und Urteile zu lesen, damit sie nicht auf die Psycho-Schiene geschickt werden oder anderweitige Verdächtigungen ausgesetzt werden.
          Passen sie auf das die Ehefrau ihnen nie zu nahe kommt oder hin fällt ( Ohnmachtsanfälle ) und sich blaue Flecke holt.
          Vor Allem kaum Alkoholkonsum, das würde gnadenlos ins Feld geführt.
          Sie haben nach der Aktion die Hölle zu Hause, also vorher schon eine Strategie machen um nicht rein gelegt zu werden und das ein Jahr lang bis zur eventuellen Scheidung.

      • @Bazillus

        … vor allem scheint mir, dass Sie vergessen haben, meinen Text über das sogenannte Patriarchat zu lesen, sonst kämen Ihnen Ihre Aussagen über dasselbe nicht so leicht in den Tippfinger. Und wenn Sie meinem Text nicht vertrauen, dann lesen Sie z.B. die empirische Arbeit von Berhard Nauck über das heimliche Matriarchat in Familien türkischer Arbeitsmigranten:

        Nauck, Bernhard, 1985: „Heimliches Matriarchat“ in Familien türkischer Arbeitsmigranten? Empirische Ergebnisse zu Veränderungen der Entscheidungsmacht und Aufgabenallokation, Zeitschrift für Soziologie, 14(6), pp. 450-465.

        Wenn Sie eine nennenswerte Ahnung von nicht-europäischen und nicht-westlichen Gesellschaften haben oder zumindest für eine Weile in einer solchen gelebt haben, dann wissen Sie, dass die Verhältniss (auch) dort weit komplizierter sind als es sich in der dumpfen rhetorischen Figur vom Patriarchat darstellt.

        Übrigens: Bei den Aka-Pygmäen in der Zentralafrikanischen Republik und der Volksrepublik Kongo kann eine Frau ihren Mann einfach dadurch loswerden, dass sie ihm seine Sachen vor das (bis dahin) geteilte Zelt legt, denn das Zelt samt aller Objekte der Haushaltsführung gehören immer Frauen, und sie können es Männern bereitstellen oder eben nicht oder entziehen. Würden Sie deshalb von einem Matriarchat bei den Aka-Pygmäen sprechen?

        s. Hewlett, B.S. (1997) Die Reziprozität der Ehepartner und die Vater-Kind-Beziehung bei den Aka-Pygmäen, in: B. Nauck & U. Schönpflug (Eds) Familien in verschiedenen Kulturen (Stuttgart, Enke).
        – übersetzt von Heike Diefenbach🙂

        Falls ja, wäre das genauso falsch wie z.B. für islamisch geprägte Gesellschaften ein Patriarchat zu postulieren. Vielleicht lesen Sie doch einmal meinen Text über das Patriachat, denn er sollte erkennbar machen, dass es sich dabei nicht um ein real existierendes Phänomen handelt, sondern eine rhetorische Figur, die einzig und allein im Kontext der historischen Entwicklung Europas und der USA zu sehen ist und nur als solche verständlich ist.

  13. Habnix sagt:

    Egal was eine Studie sagt oder nicht sagt,man geht überhaupt nicht gegen seinen Partner mit Gewalt vor.Aber nicht immer ist der jenige der zuerst mit Gewalt kommt der Schuldige.Frei nach Machiawelli oder wie er heist und trotzdem ist Gewalt keine Lösung eher ein Symptom.

    Angst oder sonstiges.

    • Dr. habil. Heike Diefenbach sagt:

      @Habnix

      ach, das klingt schön! Aber leider scheint es mir wenig mehr sein zu können als ein Satz, auf den wir uns alle einigen können, weil er auf die und in der Realität (so) kaum anwendbar ist.

      Wer definiert warum was als Gewalt? Ist es physisch oder/und psychsische Gewalt, wenn mein Chips-versessener Lebenspartner die Chips-Tüte immer auf seine Seite auf der Couch stellt und meine Übergriffe auf seine Tüte damit beantwortet, dass er mich webschubst? Hängt die Definition davon ab, ob wir dann beide lachen, oder ob ich nach der x-ten Wiederholung des Szenarios weinend den Raum verlasse – aus welchen Gründen auch immer, vielleicht weil mir diesmal mein verstorbenes Kätzchen eingefallen ist, dass immer nach den chips in der Tüte pfötelte und überhaupt so lieb und süß war? Und wer ist dann der „Schuldige“ – und woran genau?

      Ja, es gibt sicherlich Fälle, in denen sich mehr oder weniger einfach ein Konsens herstellen lässt, was Gewalt ist und ob sie noch nachvollziehbar ist oder nicht, aber in den allermeisten Fällen ist das nicht so einfach.

      Und es ist ganz allein Sache der in einem konkreten Fall Beteiligten, sicher hierüber zu verständigen oder Konsequenzen zu ziehen, wenn eine solche Verständigung (und ggf. Verhaltensveränderung) nicht möglich ist.

      • Zu den Chips muss ich folgendes anmerken:

        Es ist natürlich keine Gewalt, wenn ich die Chipstüte komplett für mich okkupiere, sondern Verwantwortungsbewusstein. Wie jeder weiß, ist der Genuss von Chips schädlich und ich, Altruist der ich nun einmal bin, opfere mich jeden Abend durch übermäßigen Chips-Konsum, um anderen die negativen Folgen von Chips-Konsum zu ersparen.

        Insofern bin ich kein Gewalttäter, sondern ein völlig auf das Wohlergehen meiner Lebenspartnerin fixierter Besorgter und dass betroffene Andere dies als patronizing empfinden, ist der Preis, den ich für meine Gutheit zu zahlen habe.

        Man sieht, die Frage, wer warum auf wen Gewalt ausübt, ist weiterhin ungeklärt!

  14. Mimi sagt:

    Muss ein Mann um Hilfe bitten?
    Ich habe viele Fälle mitbekommen wo Männer ihre Frauen verprügelt haben und umgekehrt. Habe es leider auch selbst erlebt. Meistens haben die Frauen geohrfeigt, die Männer belassen es überwiegend nicht bei einer „Schelle“ (die, was ich anmerken muss, auch mehr Schlagkraft besitzt als die einer Frau)
    Wenn der Mann ausgerastet musste man um das Leben der Frau bangen. Umgekehrt war das nie der Fall, da die Männer sie festhalten konnten wenn es ihnen zu viel wurde. Das ist meine Beobachtung und Erfahrung dazu.

    • DDM_Reaper20 sagt:

      @ Mimi

      Maenner (zumindest in Westeuropa!) werden von Kindesbeinen an erzogen, dass man Maedchen (und Frauen) nicht schlaegt. Wurde mir so sehr eingetrichtert, dass ich bis heute mich nicht gegen von Frauen ausgehende Gewalt wirksam wehren kann. Selbst das (weitgehend instinktive) Abwehren mit dem Unterarm kommt verzoegert. Ein Grund, warum ich das bei meinem Sohn nicht durchgehen lassen werde.

      Wer’s in der Familie nicht beigebracht bekommt, kriegt’s spaetestens im Kindergarten eingehaemmert. Mein Sohn durfte sich NICHT gegen gewalttaetige Maedchen verteidigen. ER bekam die Strafe. Ich habe ihn im Beisein der Erzieherin ermutigt, sich gegen jeden Angriff zur Wehr zu setzen, egal, wer ihn angreift. Gleichberechtigung heisst naemlich genau das, gleiche Rechte, gleiche Pflichten.

      Ich kenne Faelle, wo Maenner ins Krankenhaus mussten, weil ihre Frauen sie mit Gegenstaenden geschlagen haben (Glas, Vase etc.). Die (statistisch gesehen!) geringere Koerperkraft von Frauen wird durch die Verwendung von Hilfsmitteln muehelos ausgeglichen, und entschuldigt keine Gewaltanwendung.

      Es ist ausserdem voelliger Unsinn, zu behaupten, es sei „generell um das Leben der Frau zu bangen, wenn der Mann ausraste.“ Fakt ist wohl eher, dass Frauen sehr viel weniger Hemmungen haben, eben weil ihnen NICHT gepredigt wird, dass Gewalt von Uebel ist, und sie ausserdem auch noch eingeredet bekommen, aufgrund ihrer geringerer Koerperkraft koennten sie ja keinen ernsten Schaden anrichten…

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