Sind Grüne Politiker dümmer als der Rest der Republik?

Die Grünen sind, wie wir in unserer Wahlprognose berechnet haben, ein Auslaufmodell. Nach unserer Vorhersage sind Bündnis90/Grüne im nächsten Parlament nicht vertreten.

Dass die Grünen nicht nur ein Auslaufmodell sind, wenn es um die Gunst der Wähler geht, sondern auch ansonsten alle Anzeichen einer Organisation im Niedergang zeigen, von der moralischen bis zur intellektuellen Degeneration, wird derzeit u.a. im Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen deutlich, in dem sich die Grünen mit Inhalten wie dem folgenden hervortun:

 

Nur wenig Text reicht den Grünen aus, um nicht nur ihre ideologische Degeneration, sondern auch ihre komplette Unkenntnis deutlich zu machen.

  • Weiblich zu sein ist nicht generell damit verbunden, intelligent und parlamentstauglich, nicht einmal damit, kandidierwillig zu sein. Wer dennoch meint, Listenplätze müssten zwischen Geschlechtern gleichverteilt sein, der macht drei implizite Annahmen:
    • Männer und Frauen haben die gleiche Motivation (zu haben) für eine Partei zu kandidieren.
    • Männer und Frauen haben die gleiche Motivation (zu haben) für jede Partei zu kandidieren.
    • Männer und Frauen haben die gleiche Motivation und die gleiche Fähigkeit (zu haben) für jede Partei zu kandidieren
  •  Zwangsläufig führen diese kollektiven Prämissen zu der Konklusion, dass nicht Fähigkeiten, sondern Geschlecht die Besetzung von Listenplätzen da bestimmt, wo eine Gleichverteilung nach Geschlecht herbeigeführt worden ist, wie z.B. bei den Grünen und zu der Konklusion, dass da, wo offensichtlich Listenplätze nicht nach Geschlecht gleichverteilt wurden, Kompetenzen für wichtiger gehalten wurden.

Dass bei den Grünen Listenplätze nicht nach Kompetenz (oder Intelligenz oder Fähigkeit) vergeben werden, dass die drei Kriterien nicht einmal dann eine Rolle spielen, wenn sich Grüne in der Öffentlichkeit äußern, macht das Beispiel oben deutlich, in dem die Grünen beklagen, dass bei der FDP 13% Frauen auf Listenplätzen zu finden seien, weniger als im Parlament von Saudi Arabien.

Nun muss man Folgendes wissen:

Saudi Arabien hat kein parlamentarisches Regierungssystem, sondern eine absolute Monarchie mit König Salman von Saudi Arabien an der Spitze.

Als König ernennt er nicht nur seine Minister, er ernennt auch die Mitglieder dessen, was die Grünen als Parlament ansehen, nämlich des Majlis Ash-Shura oder des Shura Rats, einem Gremium, dem beratende Funktion zukommt und das tatsächlich mit der Besetzung grüner Listen eine Gemeinsamkeit aufweist, denn seit Januar 2013 gilt ein Dekret des damaligen Königs Abdullah, nachdem 20% der Plätze im Majlis Ash-Shura mit Frauen besetzt werden. Doch das, was die Grünen gerne als Parlament verkaufen wollen, ist ein Rat, dessen Mitglieder alle vom König ernannt werden.

Offensichtlich sehen grüne Politiker eine gewisse Affinität zwischen ihrer Vorstellung darüber, was ein Parlament ist und der des Saudi-Arabischen Königs, was auch nicht verwunderlich ist, denn wie der König von Saudi Arabien, so besetzen auch die Grünen ihre Listen nicht durch Wahl, sondern durch Ernennung und durch Quoten.

Die Eingangsfrage kann sich nun jeder selbst beantworten.

Widerspruch aus Köln: Die TU-Darmstadt hat die Dummheit nicht gepachtet…

… es gibt noch die Universität zu Köln.

Das schreibt uns ein Leser, der der Gleichstellungsbeauftragten der Universität zu Köln die unschätzbare Erkenntnis verdankt, dass niemand und jemand männlich sind. Frauen können also nicht niemand und auch nicht jemand sein, was misslich ist, denn damit werden sie zu nichts erklärt, da zwischen jemand und niemand nichts mehr übrig bleibt.

Ob die Frauen, die nicht vom Gendervirus befallen sind, sich für nichts halten?

Ein Blick einen Schreibtisch weiter macht die Antwort mehr als deutlich (aber sie ist nicht publikabel…).

Nicht publikabel ist eigentlich auch der Blödsinn, den die Gleichstellungsbeauftragte der Universität zu Köln (einst alt und ehrwürdig, heute nur noch alt also die Uni, nicht die Beauftragte,, die Annelene Gäckle) verbreitet, und zwar in einem Pamphlet, das mit „überzeugende Gendersprache“ überschrieben ist und uns in keiner Weise überzeugt hat. Um ehrlich zu sein, es hat uns, nachdem der Ärger verklungen war, belustig, ob der Idiotie, die dieses unglaubliche Dokument geistiger Benebelung hervorgebracht hat.

Eine Seite aus dem Pamphlet reicht, um eine stattliche Anzahl von eklatanten Fehlern aufzuzeigen:

Gleichstellung in koeln

Aus der Kategorie „klassischer Widerspruch“ und freies Assoziieren:

„Eine Sonderrolle unter den Pronomina nimmt das Wort „man“ ein. Es weicht zwar im Schriftbild vom „Mann“ ab, ist im Lautbild aber mit ihm identisch. Das „man“ wird gebraucht, um allgemeingültig alle Menschen oder zumindest größere, auch Frauen einschließende Personenkreise zu bezeichnen. „Man sollte sich bemühen, möglichst viel Strom zu sparen.“, bedeutet: „Alle Menschen sollten sich um ein energieschonendes Verhalten bemühen. Damit stellt es ein generisches Maskulinum auf der Ebene der Wortbedeutung dar.“

Gerade wollten wir die Annelene dafür loben, dass sie verstanden hat, dass man Menschen meint und Frauen Menschen sind. Und dann kommt der klassische Widerspruch…

Das Lautbild von man erinnert an Mann, deshalb ist es aus Sicht der gendersensiblen (vielleicht auch der genderopathologischen) verwerflich, man zu benutzen. Die Begründung dafür lautet: Weil das Wörtchen „man“ Menschen bezeichnet und Frauen selbst von Genderisten zu den Menschen gezählt werden, deshalb muss man man vermeiden, denn man klingt wie Mann und weil man wie Mann klingt, deshalb ist es ein generisches Maskulinum und generische Maskulina sind für schlecht erklärt worden. Warum? Weil sich Genderisten einbilden wollen, sie wären, spräche jemand von Ärzten oder Steuerzahlern, nicht eingeschlossen. Und natürlich leben wir in einer Zeit, in der man Rücksicht auf den Spleen einer kleinen Sekte nehmen muss. Die Mehrheit der Normalsprecher muss sich eben anpassen – oder?

Da die Assoziation mit „Mann“ gendersensibel bedenklich ist, auch dann, wenn sie über „man“ erfolgt, müssen natürlich alle Begriffe, die mit Mann eine Lautgemeinsamkeit haben, vermieden werden, Begriffe wie Bahn, Plan, Kran, Fun, Alemanne, Bann, Bertelsmann, dann und ebendann, nicht zu vergessen, Hermann und Haustyrann, Vorspann, Hausmann, Wahlmann und Bootsmann uvm. Gereinigte Sprache hat eben ihren Preis. Und einmal ehrlich, würden Sie den Zahlmann vermissen?

ideology of madness„Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“

Sie denken, ein harmloses Sprichwort. Falsch gedacht. Gendersensibel betrachtet handelt es sich hier um den Ausschluss von Frauen, richtig „den Ausschluss“, das „den“ schließt Frauen aus, so die Gleichstellungsbeauftragte aus Köln.

Niemand darf auf Grundlage seines Geschlechts benachteiligt werden, ist ein weiteres Beispiel dafür, dass Genderisten kein Deutsch können und denken, weil „seines“ im Satz steht, müsse man einen Penis mitdenken. Warum leben Genderisten ihre seltsamen Phantasien eigentlich nicht woanders aus, in einem entsprechenden Etablisment?

Und das Beste zum Schluss:

„Neben dem generischen Maskulinum gibt es in der deutschen Sprache weitere grammatikalische Bereiche, die eine historisch begründete männliche Dominanz widerspiegeln. Ein Beispiel hierfür sind die Pronomina „wer“, „niemand“, „jemand“, „man“.

Wer nun wie wir denkt, dass es jemanden in Köln gibt, der nicht mehr alle Tassen im Schrank hat, jemanden, den man eigentlich wegschließen müsste, auf dass niemand von diesem jemand belästigt werde, der hat natürlich recht. Ob dieser Jemand die Gleichstellungsbeauftragte ist, ist eine Frage, die man nur dann beantworten kann, wenn man analysiert, wer niemand ist und nicht einmal jemand sein will.

Anlass war unser Beitrag über die TU-Darmstadt von gestern:

Die Dummen sterben nicht aus

Die Dummen sterben nicht aus: Sie feiern Genderfeste

Aus der Redaktion:
Heike?
Ja.
Ich habe hier einen Text, in dem wieder eine behauptet, „Sprache beeinflusse unser Denken“.
Arghh – Bumm [Kopf auf Tischplatte aufgeschlagen].

Die Sapir-Whorf-These, sie gehört zu den Lieblingsthesen von Dr. habil. Heike Diefenbach. Die Sapir-Whorf-These hat zwei Varianten, eine starke und eine schwache. Die starke Variante behauptet, dass Menschen so über die Welt denken, wie sie sprechen. Die schwache Variante behauptet, dass die Art, wie Menschen über die Welt denken, von der Sprache, die sie sprechen, beeinflusst wird.

In keiner Variante ist die These je zufriedenstellend belegt worden. Vielmehr häufen sich die Hinweise, die das Gegenteil belegen, die zeigen, dass das Denken der Sprache vorausgeht. Eigentlich selbstverständlich, denn es gibt Stumme und Taubstumme, die dennoch denken können, und es gibt vor allem eine Vielzahl von Lebewesen, die denken, ohne dass sie eine Sprache entwickelt hätten, jedenfalls keine, die Menschen verstünden.

Kurz: Die These, dass die Sprache das Denken beeinflusst, ist vornehm ausgedrückt: nicht belegt, weniger vornehm ausgedrückt: unplausibel, noch weniger vornehm ausgedrückt: Unsinn.

Tu gerecht formulieren 1.JPGFür Genderisten ist dann, wenn sie ihre Ideologie durchsetzen wollen, bekanntlich kein Unsinn unsinnig genug. Und so hat uns heute ein eher entnervt wirkender Leser, der an der TU-Darmstadt seine Brötchen verdient, die neueste Broschüre „Geschlechtergerecht formulieren: Sprechen und Schreiben“, die nicht, wie die Aufmachung nahelegt, im TU-Kindergarten erstellt wurde, sondern von der Gleichstellungsbeauftragten der TU-Darmstadt, Uta Zybell, verbrochen wurde, zugeschickt.

In dieser Broschüre findet sich der folgende Blödsinn:

„Der Gebrauch von verallgemeinernden männlichen Personenbezeichnungen für Männer und Frauen ist geläufig und im Uni-Alltag weit verbreitet. Doch auch wenn es häufig anders gemeint ist, werden Frauen bei solchen Formulierungen oft gedanklich nicht miterfasst und bleiben so in der Vorstellung unsichtbar. Sprache beeinflusst unser Denken. Daher reicht es nicht aus, andere nur mitzumeinen. Es ist gerecht, alle Geschlechter gleichwertig anzusprechen und Frauen in der Sprache sichtbar zu machen“.

Zu diesem Ausbund an Blödsinn haben wir Folgendes festzustellen:

  • Alle Geschlechter sind nicht gleichwertig, wie man schnell bemerkt, wenn ein transsexueller Mann, der sich als Frau fühlt, im 100 Meter Lauf mit Frauen konkurriert.
  • Sprache beeinflusst unser Denken nicht, wie Genderisten das behaupten. Die Sapir-Whorf-These wurde nie ausreichend belegt.
  • Es gibt einen Unterscheid zwischen dem grammatikalischen und dem biologischen Geschlecht. Im Unterschied zu Genderisten sind die meisten normalen Menschen nicht auf die menschlichen Teile, die sich zwischen Beinen befinden, fixiert.
  • Ob Menschen Frauen mitdenken wollen oder nicht, ist deren Sache und geht Genderisten und Gendergleichsteller überhaupt nichts an. Die Gedanken sind nach wie vor frei.
  • Daher reicht es aus, andere mitzumeinen.
  • Man kann Menschen direkt ansprechen, indirekt ansprechen, im Zug oder im Kino ansprechen, aber man kann sie nicht gleichwertig ansprechen. Die entsprechende Floskel hat sich in den falschen Kontext veirrt.
  • Angesichts von Blödsinn wie dem, den Frau Uta Zybell verbreitet, wäre es besser, manche Frauen in der Sprache gerade nicht sichtbar zu machen. Da Gerechtigkeit ein Konzept ist, das Leistung und Ergebnis in Relation zueinander setzt, wäre es geradezu [geschlechter]gerecht, die Nichtleistung mancher, die sich vornehmlich als Geschlecht auffassen, mit Schweigen zu  goutieren.

Wenn man die Benutzung von Worten wie „gerecht“ oder „gleichwertig“ betrachtet, dann hat man zunehmend den Eindruck, Genderisten seien abgerichtete Floskelnutzer, die keinerlei Begriff von der Bedeutung der Begriffe, die sie benutzen, haben. Sie sind bedeutungsunsensible Phrasendrescher (Dr. Diefenbach nennt sie gewöhnlich semantische Nullen), die es nicht zu einer Benutzung der Sprache bringen, die der eines Normalbürgers gleichwertig ist.

 

Wider das Gender-Dummdeutsch

Es reicht uns wieder einmal. Die Chancengerechtigkeit, von der die Mitglieder der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz gestern gefaselt haben, sie hat unseren Geduldsfaden einmal mehr reißen lassen. Das Kapern wissenschaftlicher und philosophischer Konzepte durch Minderbemittelte oder Opportunisten muss ein Ende haben. Wir sind es der Rationalität und dem klaren Verstand schuldig, der leidet, wenn Blödsinn wie „Chancengerechtigkeit“ verbreitet wird.

sciencefiles-rationaler-widerstand-3Wir fühlen uns langsam wie Sir Karl Raimund Popper, der bei seinem xten Versuch, zu zeigen, dass es keine Begründung für das Induktionsprinzip geben kann, seiner entsprechenden Verzweiflung ob der Klarheit seiner Beweisführung Luft gemacht hat. Wir haben schon so oft über Gerechtigkeit und Gleichheit geschrieben (z.B. hier (Fussnote 13) und hier), dass es mehr als ärgerlich ist, wenn immer noch (tatsächlich oder angeblich) Ahnungslose unterwegs sind, die nicht wissen, wovon sie sprechen, oder Begriffe nur deshalb missbrauchen, weil sie deren affektive Ladung als warm glow auf die eigenen mickrigen Versuche, intelligent und gut zu erscheinen, fallen lassen wollen.

Hier nun also unser neuester und kürzester Versuch, die Konzepte von Gleichheit und Gerechtigkeit darzustellen.

  • Gleichheit gibt es als
    Chancengleichheit und als Ergebnisgleichheit;
  • Gerechtigkeit gibt es als
    prozedurale (Verfahrens-) und distributive (Verteilungs-)Gerechtigkeit;

Um die Konzepte deutlich zu machen, schicken wir acht Läufer an den Start eines 100 Meter Laufes.

Sie alle haben dieselbe Strecke von hundert Metern zurückzulegen und werden zur gleichen Zeit und auf die gleiche Weise auf den Weg geschickt.
Das ist Chancengleichheit!

Sie alle haben eine ebene Strecke zurückzulegen, auf der sich nicht für einige Hindernisse finden und für andere nicht.
Das ist prozedurale (oder Verfahrens-)Gerechtigkeit.

Derjenige, der als erster durchs Ziel geht, erhält eine Goldmedaille. Derjenige, der als letzter durchs Ziel geht, erhält keine Medaille.
Das ist distributive (oder Verteilungs-) Gerechtigkeit.

Derjenige, der im Vergleich zu anderen mit höherem Einsatz eine bessere Leistung erbracht hat, wird also herausgehoben und belohnt.

Das ist Gerechtigkeit.

Einfacher können wir die Konzepte nun wirklich nicht mehr darstellen.

Aus opportunistischen Gründen oder weil ihre geistigen Kapazitäten nicht ausreichen, um eingeführte Konzepte korrekt zu benutzen, verballhornen Genderisten alles, was mit Gleichheit und Gerechtigkeit zu tun hat. Sie tun das entweder durch begriffliche Neuschöpfungen wie die unsinnige „Chancengerechtigkeit (der auf das legitime Einräumen unterschiedlicher Chancen, z.B. auf Basis von Geburt, abzielt)“, die wir gestern bereits als Blödsinn entlarvt haben. Oder sie tun das, in dem sie neue Begriffe einführen und für diese Begriffe eine Verwandtschaft mit Gerechtigkeit oder den Konzepten der Gleichheit erfinden.

Begriffe wie:

  • Gleichstellung
  • Gender Mainstreaming
  • Professorinnenprogramm

Schicken wir wieder unsere acht Läufer an den Start des 100 Meter Laufes und gehen wir dieses Mal davon aus, dass zwei der acht Läufer weiblich sind, sechs männlich.

Gleichstellung
Gleichstellung zielt auf Ergebnisgleichheit ab, d.h., unabhängig davon, ob die beiden weiblichen Läufer als vorletzter oder letzter oder fünfter Läufer durchs Ziel gehen, sie werden mit den besten männlichen Läufern gleichgestellt. Entsprechend gibt es zwei Goldmedaillen und zwei Silbermedaillen. Ergebnisgleichheit nivelliert Unterschiede in der Leistung und stellt Menschen im Hinblick auf ein willkürliches Merkmal, wie in diesem Fall Geschlecht und unabhängig von der Leistung, die sie tatsächlich erbracht haben, gleich.

Gender Mainstreaming
Gender Studies T ShirtGender Mainstreaming zielt darauf, die Bedingungen dafür, dass Frauen sich in einem 100 Meter Lauf gegen Männer durchsetzen, zu verbessern. Entsprechend liegt Gender Mainstreaming dann vor, wenn die beiden weiblichen Läufer 30 Sekunden Vorsprung vor den männlichen Läufern erhalten oder die 100 Meter für die beiden weiblichen Läufer auf 40 Meter verkürzt werden. Ziel von Gender Mainstreaming ist abermals die Ergebnisgleichheit, bei der Leistung nicht belohnt, sondern bestraft wird und das Prinzip der Chancengleichheit verletzt wird.

Professorinnenprogramm

Beim Professorinnenprogramm muss zwischen Veranstalter (den Hochschulen) und Financiers (dem BMBF und den Kultusministerien der Länder)  unterschieden werden.

Veranstalter:

Beim Professorinnenprogramm gehen sechs männliche und zwei weibliche Läufer an den Start. Dies ist der Fall, um dem Sportgesetz genüge zu tun, in dem steht, dass ein 100-Meter Lauf acht Teilnehmer haben muss und kein Teilnehmer aufgrund seines Geschlechts benachteiligt werden darf. Jedoch werden die sechs männlichen Läufer missbraucht, um den Anschein zu erwecken, es handle sich beim 100 Meter Lauf um einen ordentlichen Wettkampf und nicht um Schiebung. Die Schiebung ist das Werk der Financiers:

Financiers:

Die Financiers wollen, dass die beiden weiblichen Läufer als erste durchs Ziel gehen. Nur für diesen Fall, bezahlen Sie den Veranstalter. Deshalb lässt der Veranstalter sechs männliche Läufer an den Start gehen, sie das Rennen aber nicht beenden. Sie werden vom Veranstalter aus fadenscheinigen Gründen disqualifiziert und ausgeschlossen, um sich in den Besitz des Geldes zu bringen, das die Financiers in Aussicht gestellt haben, wenn zwei weibliche Läufer als erste durchs Ziel gehen. Entsprechend dienen männliche Läufer ausschließlich als Staffage, um die Schiebung nicht offenkundig werden zu lassen. Die männlichen Läufer sollen den Zuschauern den Eindruck vermitteln, sie hätten einen ordentlichen Wettkampf gesehen und verbergen, dass der Financier den Veranstalter für das Rennen nur bezahlt, wenn ein weiblicher Läufer gewinnt.

Wir hoffen, auch die Halfwits (oder Nitwits), die mit Genderismus versuchen, sich moralischen Status zu ergaunern, sind dazu in der Lage, diese einfache Darstellung wissenschaflicher und philosophischer Konzepte zu verstehen.

Was uns angeht, wir wollen und können diesen Missbrauch wissenschaftlicher und philosophischer Konzepte, der einzig dazu dient, Frauen (oder eine andere Klientel) zu bevorteilen, nicht mehr ertragen.


Hinweise für ScienceFiles?
Schreiben Sie uns.

Mit Volldampf gegen die Wand: Professorinnenprogramm wird fortgesetzt

Das Professorinnenprogramm wird fortgesetzt. 300 Millionen Euro, die seit 2008 eingesetzt wurden, um 524 Professorinnen an Hochschulen zu berufen, haben nicht ausgereicht, um der Wissenschaft den Garaus zu machen. Entsprechend wird das Professorinnenprogramm fortgesetzt. Darauf hat sich die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz geeinigt.

GWG 2Die gemeinsame Wissenschaftskonferenz ist ein Gremium, in dem die Kultusminister der Länder gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung den neuesten Schlachtplan aushecken, um die Wahrscheinlichkeit, dass sich in Deutschland ein fähiger Wissenschaftler in die institutionelle Wissenschaft verirrt zu verringern oder zu beseitigen. Die gemeinsame Wissenschaftskonferenz ist ein Treffpunkt von geschlechterbewegten Politikern, die von Wissenschaft ungefähr so viel verstehen, wie eine Steckrübe vom 100 Meter Lauf. Der Zusatz „Wissenschaft“ hat kosmetische, er hat keine inhaltlichen Gründe.

Auch das Professorinnenprogramm hat kosmetische Gründe, denn die Politiker, die sich in der gemeinsamen Wissenschaftskonferenz zusammenfinden, sie finden es gut, wenn der Anteil weiblicher Professoren erhöht wird. Warum? Wissenschaftliche oder gar Gründe, die auf Fähigkeit und Wissen basieren, können es nicht sein, denn Meritokratie spielt im Professorinnenprogramm gerade keine Rolle, kann sie auch nicht, denn die Berufungsverfahren orientieren sich weitgehend an meritokratischen Gesichtspunkten: weibliche Bewerber, die besser geeignet sind, um eine Professur zu besetzen als männliche Bewerber kommen somit ohne Professorinnenprogramm zum Zuge.

Daher dient das Professorinnenprogramm dazu, die weiblichen Bewerber, die nicht besser geeignet sich als männliche Bewerber, auf eine Position zu hieven, auf die sie ohne das Professorinnenprogramm nie gekommen wären. Und bei der gemeinsamen Wissenschaftskonferenz macht man auch gar keinen Hehl mehr daraus, dass das Professorinnenprogramm dazu dient, die Auswahl nach Fähigkeit und Leistung durch die Bevorzugung weiblicher Bewerber aufzuheben.

So heißt es: „

Professorrinnenprogramm“Das Bund-Länder-Programm wirkt auf zwei Ebenen: Es erhöht die Anzahl der Professorinnen an deutschen Hochschulen und stärkt die Strukturen für die hochschulinterne Gleichstellung. Die Chancengerechtigkeit im Wissenschaftssystem wird dadurch nachhaltig verbessert.“

Die Ziele des Professorinnenprogramms sind also: Mehr weibliche Professoren und „stärkere Strukturen für hochschulinterne Gleichstellung“. Letzteres bedeutet, dass ein weiblicher Professor, der seine Berufung dem Professorinnenprogramm verdankt, verpflichtet ist oder wird, die Interessen seiner Klientel der weiblichen Bewerber, deren Fähigkeiten nicht ausreichen, um sich im freien und fairen Wettbewerb gegen männliche Konkurrenz durchzusetzen, zu vertreten. Die „Struktur für die hochschulinterne Gleichstellung“ wirkt sich dann vermutlich so aus, dass diejenigen, die sich bereits auf Lehrstühlen breit gemacht haben, keine Probleme damit haben, wenn männliche Bewerber auf ausgeschriebene Stellen getäuscht und dafür benutzt werden, den rechtlichen Schein aufrecht zu erhalten, schließlich sind Ausschreibungen, die sich nur an ein Geschlecht richten, im Antidiskriminierungsgesetz verboten. Dennoch werden sie getätigt und dennoch wurden 524 weibliche Bewerber über das Professorinnenprogramm berufen, in dessen Genuss ausschließlich weibliche Bewerber kommen, die „Struktur für hochschulinterne Gleichstellung“ hat wohl diesen moralischen Verfall und die Verbreitung von Betrug und Täuschung als normalem inneruniversitärem Umgang zur Folge.

Chancengerechtigkeit ist natürlich ein absoluter Blödsinn. Chancen kann man bestenfalls gleich verteilen. Wer versucht, Chancen, also Anrechte auf eine mögliche Entwicklung „gerecht“ zu verteilen, der müsste schon wissen, wer seine Chancen am besten zu nutzen im Stande ist, müsste entsprechend in die Zukunft schauen. Vielleicht bilden sich die Helden der gemeinsamen Wissenschaftskonferenz ein, sie könnten in die Zukunft schauen, sie können es aber nicht. Vielleicht sind sie auch einfach nur eine Ansammlung von Schwätzern, die irgendetwas mit Gerechtigkeit und Chancen und so verbreiten will, irgendwas, das dem Publikum, das sie für dumm halten, zeigt, wie gut sie doch sind.

junk_scienceFür Letzteres spricht, dass mit dem Professorinnenprogramm Ergebnisgleichheit hergestellt wird, d.h. weibliche Bewerber werden unabhängig von ihrer Leistung männlichen Bewerbern vorgezogen, um letztlich eine gleiche Verteilung von Professuren nach Geschlecht herbeizuführen. Ergebnisgleichheit ist in diesem Fall das Gegenteil von Gerechtigkeit und hat auch mit Chancengleichheit nichts zu tun. Ergebnisgleichheit ist das Gegenteil von Gerechtigkeit, weil eine gerechte Stellenbesetzung nach Leistung und eben nicht nach Geschlecht erfolgen würde. Ergebnisgleichheit hat mit Chancengleichheit nichts zu tun, weil Chancengleichheit lediglich gewährleistet, dass alle Bewerber in einem Auswahlverfahren an denselben Kriterien (von Leistung usw.) gemessen werden.

Das kann man nicht oft genug feststellen.

Also werden die nächsten vier Jahre weitere 150 Millionen Euro aus dem Fenster geworfen, um einige 100 weibliche Bewerber auf Professorenstellen zu hieven, auf die sie in einem freien und fairen Wettbewerb nie gekommen wären, denn hätten sie sich auch über Kenntnisse und Fähigkeiten, über ihre Leistung durchgesetzt, sie hätten das Professorinnenprogramm nicht nur nicht gebraucht, sie hätten es sich verbeten, über das Professorinnenprogramm berufen zu werden.

Haben sie aber nicht. Entsprechend sitzen bereits 524 weibliche zumindest Minderwissenschaftler als Professoren an Hochschulen und tun ihr Möglichstes, um die deutsche Wissenschaft von innen zu zersetzen und die Produktion von Wissen gegen die Wand zu fahren. Es werden weitere 200+ in den nächsten vier Jahren folgen.

Männlichen Graduierten, die im Wissensbetrieb bleiben wollen, kann man vor diesem Hintergrund nur raten, sich entweder einen Job in der Privatwirtschaft zu suchen oder ins Ausland zu gehen. Die deutsche Wirtschaft wird feminisiert und wie alle Berufe, die in der Vergangenheit feminisiert wurden (Lehrer, Ärzte, Juristen) so wird es auch mit dem Beruf des Hochschullehrers weiter bergab gehen. Den Schülern, die keine deutsche Rechtschreibung mehr beherrschen, folgen die Studenten, die weder grundlegende fachliche noch methodische Kenntnisse aus ihrem Studium mitbringen. Schaun wir mal, wie lange es dauert, bis die deutsche Wissenschaft insgesamt gegen die Wand gefahren wurde. Die Sozialwissenschaften, jener Zweig der Wissenschaft, der den höchsten Anteil weiblicher Professoren aufzuweisen hat, dank dem Professorinnenprogramm, ist bereits in der Vorwissenschaft angekommen.

Die Nachricht, dass das Professorinnenprogramm fortgesetzt wird, wurde in der Redaktion von ScienceFiles mit einer Mischung aus Unverständnis, Belustigung und „No more Hope-Attitude“ aufgenommen. Dr. habil. Heike Diefenbach ist dazu übergegangen, den Song of Awakening zu hören. Die Hoffnung stirbt dann doch zuletzt.

Haters gonna hate und Spinners gonna spin

Beim Gunda-Werner-Institut, dem Feminismus- und Geschlechter-Ableger der Heinrich-Böll-Stiftung hat die Technik Einzug gehalten. Scheinbar gibt es einen Praktikanten, der von HTML und Java-Script ein wenig versteht und deshalb gibt es bei der Stiftung eine Online-Umfrage, eine Online-Umfrage zum Thema „Hasskommentare“.

Welch‘ anderes Thema als „Hasskommentare“ könnte man bei der Gunda-Werner-Stiftung schon bearbeiten wollen?

Schnell hill esserWo früher Studenten in Methodenvorlesungen geschwitzt und versucht haben, die Kunst der empirischen Sozialforschung zu erlernen, da denkt heute jeder dahergelaufene Hempel, er könne selbst eine Umfrage machen, eben einmal drauflos fragen, so wie beim Gunda-Werner-Institut, bei dem man die Umfrage zu Hasskommentaren offensichtlich benötigt, um das zu bestätigen, was die Gundas sowieso schon wissen:

“Hasskommentare sind in Deutschland ein Tatbestand des Strafrechts, auch im Internet. Trotzdem werden sie kaum geahndet. Allzu oft antworten Polizei oder Staatsanwaltschaft auf Anzeigen mit „Täter*innen nicht ermittelbar“. Betroffen sind diejenigen, die ohnehin Diskriminierungserfahrungen machen: Frauen* und/oder rassifizierte Menschen, Menschen mit Behinderung, jüdische Menschen, LGBTIQ…“

Das ist der erste Absatz auf der Umfrage-Seite der Gundas. Der Absatz erweckt den Eindruck, dass längst bekannt sei, wer Opfer und Täter von Hasskommentaren sind, wie viele davon es gibt, was Hasskommentare überhaupt sein sollen usw. Drei Absätze weiter sind die Gundas dann plötzlich auf dem Boden der Realität, sie, die eben noch genau wussten, dass es „Frauen* und/oder rassifizierte Menschen, Menschen mit Behinderung, jüdische Menschen, LGBTIQ…“ sind, die Opfer von Hasskommentaren werden, sie schreiben nun in einem beispiellosen Akt des Selbst-Widerspruchs innerhalb von zwei Absätzen:

“Bislang mangelt es an verlässlichen Daten zu Täter*innenprofil, den betroffenen Diskussionsteilnehmer*innen und den Auswirkungen auf das Verhalten im Netz.“

Es gibt eben Dumme und die Gundas. Die Gundas, die wissen alles über etwas, von dem sie selbst sagen, dass sie nichts davon wissen. Besser kann man die eigene Beschränktheit eigentlich nicht auf den Punkt bringen. Aber weil das noch nicht reicht, demonstrieren die Dilettanten in empirischer Sozialforschung gleich noch mit einer einzigen Abbildung, dass sie zu den absoluten Ahnungslosen auf dem Gebiet der empirischen Sozialforschung gehören.

Gunda spins

Die Abbildung ist vollkommen wertlos, denn es fehlt jede Angabe zur Grundgesamtheit. Ohne diese Angabe machen Prozentangaben aber keinen Sinn. Besonders lustig ist die Überschrift „repräsentative Ergebnisse“. Wir halten zwar nicht viel von Repräsentativität, aber diejenigen, die sich seit Jahren bemühen, mit Auswahlverfahren, Gewichtungsverfahren und allerlei mathematischen Verrenkungen sicherzustellen, dass die Befragten, die sie zusammen bekommen haben, repräsentativ für die Gesamtbevölkerung sein sollen, nicht einmal sie haben verdient, dass die Gundas auf ihrem Zug Trittbrett fahren, die Gundas, die denken, man macht eine Umfrage, sammelt die Antworten, prozentuiert und schreibt „repräsentatives Ergebnis“ darüber.

Und natürlich, daran haben wir keinen Zweifel, wird es eine ganze Reihe von Journalisten, die so ungefähr dasselbe intellektuelle Niveau erreicht haben, wie die Gundas, geben, die die Ergebnisse für bare Münze, für repräsentative bare Münze nehmen.

Schuster, bleib‘ bei Deinen Leisten, können wir nur sagen und die Gundas zurückschicken, zu dem, was sie können. Was war das noch einmal? Kochen? Nein, kochen war es wahrscheinlich auch nicht?

Das Ende der Gender Studies

Donald Trump hat den Entwurf für seinen ersten Haushalt veröffentlicht, und er ist sich treu geblieben: Ein Mehr an Ausgaben in Verteidigung und Wirtschaft wird durch Einsparungen u.a. im Bereich von State Department und USAID Programmen gegenfinanziert. Allein 10,7 Milliarden US-Dollar will Trump dadurch einsparen, dass er jegliche staatliche Finanzierung für Programme, die der Prävention des Klimawandels dienen, streicht und die US-Zuschüsse an Weltbank und UN-Friedensmissionen reduziert.

Bemerkenswert ist der Haushalt auch, weil Maßnahmen enthalten sind, die es in Deutschland noch nie geben hat. Stellen Sie sich vor, ein Programm, eine Abgabe, eine Nutznießerkette, die von einem deutschen Ministerium, z.B. in die Welt von Genderismus oder Rassismusbekämpfung aufgebaut wurde, würde in einem künftigen Haushalt einfach so gestrichen. Weg. Futsch. Behörden und Ämter, die damit beschäftigt gewesen sind, z.B. Gender Mainstreaming zu befördern oder die Deutschen zu antirassistischen Gutmenschen zu erziehen, würden einfach so gestrichen, die dort Beschäftigten auf die Straße gesetzt.

Bisher nicht vorstellbar in Deutschland.

Vorstellbar und machbar in den USA. Insgesamt 19 nationale Behörden sind im Entwurf des ersten Trump-Budget gestrichen und entsprechend nicht mehr vorhanden, darunter das National Endowment for the Humanities, ein Amt, von dem aus insbesondere Forschungsgelder in den Bereich der Gender Studies geflossen sind. Die Liste der vom NEH geförderten Projekte und Maßnahmen, die den Gender Studies zugeordnet werden können, umfasst 681 Einträge, die jeweilige Fördersumme reicht von wenigen Tausend US-Dollar bis in die Hundertausende.

Mit der Streichung des NEH ist nicht nur das Ende dieser Projekte und Maßnahmen, sofern sie nicht bereits abgeschlossen sind, gekommen, tatsächlich stellt die US-Administration damit jegliche Förderung von Gender Studies und verwandtem Unsinn ein.

Das Ende der Gender Studies ist eingeläutet. Die Zeit, in der man mit Gender Fördergelder für jeden Unsinn erheischen konnte, sie ist vorbei – zumindest in den USA:

Die taz zeigt, warum Genderismus an Geisteskrankheit grenzt

Fangen wir unsere heutige Geschichte im 18. Jahrhundert an, genau im Jahr 1748. In diesem Jahr veröffentlicht David Hume beim renommierten Londoner Verlag „A. Millar“ seine Enquiry Concerning Human Understanding, die Untersuchung über den menschlichen Verstand.

Hume Essay human understanding.jpgDas Humesche Werk kann mit Fug und Recht als eines der einflussreichsten Werke der Philosophiegeschichte bezeichnet werden. Nach seiner Veröffentlichung war nichts mehr, wie es vorher war, und es hat bis ins 20. Jahrhundert gedauert, bis Sir Karl Raimund Popper eine Lösung für das bis dahin sattsam bekannte und weiterhin ungelöste Humesche Problem gefunden hat.

Das Humesche Problem ergibt sich aus einer Argumentation, deren Überzeugungskraft man sich nicht entziehen kann und als deren Ergebnis, jede Form induktiv-empirischer Vorgehensweise in Scherben hinterlassen wurde.

Alles beginnt mit der Unterscheidung zwischen Vorstellung und Eindruck. Beide nennt Hume die „Auffassungen des Geistes“. Beide unterscheiden sich erheblich wie folgt voneinander. Ein Eindruck bezeichnet alle „lebhafteren Auffassungen, wenn wir hören, sehen, tasten, lieben, hassen, wünschen oder wollen“. Eindrücke gehen auf Sinneswahrnehmungen zurück. Vorstellungen sind geistige Übungen, die auf Grundlage dieser Eindrücke unternommen wurden: „Ob nun gleich das Denken diese unbegrenzte Freiheit zu besitzen scheint, so werden wir doch bei näherer Untersuchung finden, dass es in Wirklichkeit durch sehr enge Grenzen eingeschlossen ist, und all diese schöpferische Kraft des Geistes auf weiter nichts hinauskommt, als auf die Fähigkeit der Verbindung, Umstellung und Vermehrung oder Verminderung des Stoffes, den uns Sinne und Erfahrung liefern“ (Hume 1984: 19).

Alles, was wir denken können, ist über Sinneseindrücke in unser Gehirn gelangt und dort wird damit gespielt: Verbindungen werden hergestellt, Verallgemeinerungen und Abstraktionen vorgenommen. Keine dieser geistigen Übungen findet sich in der Realität: Die Abstraktion „Rechtsextremismus“ und alle kausalen Verbindungen mit dieser „Auffassung des Geistes „, z.B. „Rechtsextreme sind gewalttätig“ sie sind Vorstellungen des Geistes, Verallgemeinerungen, die es in der Wirklichkeit nicht gibt.

Dazu Hume: „Denken wir uns einen goldenen Berg, so verbinden wir nur zwei widerspruchslose Vorstellungen, Gold und Berg, die uns von früher bekannt sind. Ein tugendhaftes Pferd können wir uns vorstellen, weil wir aus unserem eigenen inneren Empfinden uns die Tugend vorstellen können, und diese lässt sich mit der Gestalt und dem Aussehen eines Pferdes vereinigen, eines Tieres, das uns vertraut ist. Kurz, aller Stoff des Denkens ist entweder von unserem äußeren oder inneren Gefühl abgeleitet. Einzig die Mischung und Zusammensetzung fällt dem Geist und dem Willen zu. Oder, um mich philosophisch auszudrücken: all unsere Vorstellungen oder schwächeren Auffassungen sind Abbilder unserer Eindrücke oder lebhafteren Auffassungen“ (Hume 1984: 19).

Seit Hume gilt es als unbestritten, dass Menschen nichts denken können, was sie nicht durch Eindrücke gewonnen haben. Alle Abstrakta, jede noch so komplexe begriffliche Erfindung geht auf einen Eindruck, die Kombination mehrerer Eindrücke oder deren wilde Vermengung zurück. Menschen sind nicht in der Lage etwas zu denken, was nicht einen Eindruck wiedergibt, den sie aus der Wirklichkeit über ihre Sinne entnommen haben, jedenfalls normale geistig gesunde Menschen nicht. Wer es nicht glaubt, möge versuchen, sich einen Begriff vorzustellen, der nichts beschreibt, was es in der Realität gibt und dann den Versuch unternehmen, den Begriff mit anderen zu teilen.

Heute, 269 Jahre nach der Veröffentlichung der Enquiry Concerning Human Understanding, heute sind Genderisten angetreten, um die Welt auf den Kopf zu stellen und alle Erkenntnis, die die Wissenschaften über Jahrhunderte akkumuliert haben, entweder neu zu etikettieren und als die eigene zu verkaufen oder zu beseitigen. Im Falle von Hume kann man letzteres nur wenn man bereit ist, den eigenen Verstand, sofern vorhanden, gleich mit zu beseitigen. In diesem Sinne schreibt eine Simone Schmollack in der taz (Vielen Dank an die drei Leser von ScienceFiles, die uns diese Niederlage der Aufklärung haben zukommen lassen) Folgendes:

Prof Facepalm„Kognitionsforscher*innen haben herausgefunden, dass das, was in der Sprache nicht vorkommt, auch nicht gedacht und damit auch nicht gelebt wird. Wer als Kind immer nur von Trompetern, Fußballern und Taxifahrern hört, denkt irgendwann, dass nur Männer musizieren, Fußball spielen und Auto fahren können. Die oder der kommt dann nie auf die Idee, dass Frauen und Männer das Gleiche können und dafür gleich bezahlt werden müssen.“

Wenn die Bild-Zeitung früher etwas erfunden hat, dann war der Ort des Geschehens regelmäßig in den USA zu finden. Wenn in der taz etwas erfunden wird, dann sind nicht näher benennbare „Kognitionsforscher*innen“ verantwortlich. Sollte es die entsprechenden Kognitionsforscher*innen, die behaupten, was Schmollack behauptet, dass sie behaupten, tatsächlich geben, dann wäre das ein Widerspruch, denn wer behauptet, was Schmollack behauptet, dass „Kognitionsforscher*innen“ behaupten, der ist weder ein Wissenschaftler noch ein Forscher, sondern wahnsinnig.

Begriffe wie Trompeter, Fussballer, Taxifahrer werden Kindern nicht eingegeben. In der Regel handelt es sich um eine demonstrative Wissensvermittlung. Der Begriff Trompeter wird einem Kind als Bezeichnung für einen Menschen mit Trompete mitgeteilt. Er kommt also von außen in das Gehirn des Kindes. Wenn ein Kind somit denkt, dass nur Männer Fussball spielen, Taxi fahren oder trompeten, dann muss dies zwangsläufig damit zusammenhängen, dass dieses Kind ausschließlich Männer hat Fussball spielen, Taxi fahren oder trompeten sehen. Und damit endet die kindliche Vorstellung.

Aber nicht die von Schmollack aka ungenannte „Kognitionsforscher*innen“. In ihrer Vorstellungswelt ist es möglich, Sätze zu formulieren, wie: „Wer als Kind immer nur von Trompetern, Fußballern und Taxifahrern hört, denkt irgendwann, dass nur Männer musizieren, Fußball spielen und Auto fahren können. Die oder der kommt dann nie auf die Idee, dass Frauen und Männer das Gleiche können und dafür gleich bezahlt werden müssen.“

Sofern dieser jemand irgendwann denkt, dass „nur Männer Fussball spielen“, wird sich dieser jemand sehr wundern, wenn er einen nicht-Mann Fussball spielen sieht und seine entsprechende Erwartung anpassen. Derjenige, der denkt, dass „nur Männer Fussball spielen“ muss auch nicht dem ideologischen Hirngespinst anheimfallen, dass alle alles in gleicher Weise können müssen. Er mag nicht einmal auf die Idee kommen, eine Verbindung zwischen dem Fussballspiel und Geschlecht herzustellen, denn um dies zu tun, muss man bereits denken, dass es wichtiger sei, dem Fussballer zwischen die Beine zu sehen als sich seiner Viruosität am Ball zu erfreuen. Die entsprechende irre Idee setzt einen entsprechenden Geist voraus, in dem sich die Welt um Geschlecht dreht, und zwar, wie Schmollack uns gleich mit verrät, wegen dem Geld, schließlich betet sie den alten sozialistische Glaubensinhalt nach, nachdem alle das gleiche gleichgut können und deshalb gleich bezahlt werden müssen (werden bei der taz eigentlich alle, die sich wie Schmollack für einen Journalisten halten, gleich bezahlt?).

ideology of madnessUm zu dem wirren Gedankengang von Schmollack zu gelangen, muss man also, wenn man einen Fussballspieler sieht, die folgenden Vorstellungen mit der Wahrnehmung, da spielt einer Fussball, verbinden:

  1. Es ist wichtig festzustellen, dass ein Mann Fussball spielt.
  2. Es ist wichtig festzustellen, dass auch Frauen Fussball spielen.
  3. Es ist wichtig festzustellen, dass Frauen genauso gut Fussball spielen wie Männer.
  4. Es ist wichtig festzustellen, dass Frauen genauso gut für ihr Fussballspiel bezahlt werden wie Männer.

Die Realität sieht anders aus, und deshalb scheitern Ideologen wie Schmollack regelmäßig an der Realität und der Tatsache, dass die meisten Menschen wissen, was sie sehen, denken und wollen.

Fussball ist ein Männersport und wird es auch bleiben, jedenfalls dann, wenn es UEFA, FIFA und Do-Gooders aller Art nicht doch gelingt, Fussball zu einem körperlosen Sport zu machen. Frauen spielen Fussball, aber nicht so gut wie Männer. Der Beleg dafür ist leicht zu erbringen, wenn man zwei Übertragungen von Fussball und Frauenfussball in Konkurrenz zueinander ansetzt und die Einschaltzahlen vergleicht (und dann feststellt, dass auch Frauen lieber Fussball als Frauenfussball anschauen). Und weil die Nachfrage nach der Leistung „Frauenfussball“ geringer ist, als die Nachfrage nach der Leistung „Fussball“, deshalb verdienen Männer, die Fussball spielen, auch mehr als Frauen.

So einfach ist das.
Und es ist abermals ein Beleg dafür, dass die Eindrücke, die Menschen aus der Realität entnehmen, bestimmen, was sie denken, fühlen und wollen.
Das wollen Ideologen wie Schmollack, die Menschen gerne vorschreiben würden, was sie denken, fühlen oder wollen sollen, nicht einsehen oder sie können es nicht.

Die Grenze zwischen Ideologie und Wahnsinn, sie ist eben fließend.

Die Bundestags-Grünen fordern eine Quote für „beste Köpfe“

… in der Wissenschaft

Natürlich nicht in der Politik.

Haben Sie gedacht, die Grünen wären an „besten Ideen und Köpfen“ in der Politik interessiert?

Nein, die Grünen und ihr Anhängsel das Bündnis90, sie fordern eine Quote von 40% für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, 40% für „beste Köpfe“ und „beste Ideen“, die sich nach Ansicht der Grünen automatisch einstellen, wenn man die besten Köpfe an Hochschulen bringt (falls jemand der Ansicht ist, man müsse die besten Köpfe auch durch beste Bezahlung dazu motivieren, ihre besten Ideen mit den schlechtesten Köpfen von Politik und Staat zu teilen, dann zeigt das nur, dass er ein hegemonialer, patriarchaler, egoistischer Neoliberaler ist).

Die 40% „beste Köpfe“ und „beste Idee“, das haben wir bislang vergessen anzufügen, das sind natürlich weibliche beste Köpfe mit besten weiblichen Ideen, Ideen, die sich in dem unglaublich fruchtbaren Feld der Geschlechterforschung niederschlagen, Ideen wie zum Beispiel … … ja, die Entwicklung geschlechtergerechten Bodenwischens oder Arbeiten zum Thema „Nachhaltiger Genderwald“oder sonstige Highlights, die sich nur dann einstellen, wenn die „besten Köpfe“ ihre „besten Ideen“ zu Papier bringen.

Nun haben die Grünen aus der Bundestagsfraktion, die es nach den nächsten Wahlen mit einiger Sicherheit nicht mehr geben wird, festgestellt, zu ihrem Schrecken festgestellt, dass „trotz ihres großen Erkenntnis- und Innovationspotenzials … keine gesicherten Förderstrukturen für Gender- und Geschlechterforschung“ vorhanden sind und dass Letztere bei Drittmittelförderung „oft das Nachsehen haben“.

Nicht erst an dieser Stelle haben wir herzhaft gelacht, ob des Bemühens der Grünen, die Gender- und Geschlechterforschung zum Opfer wohl patriarchalischer Vergabe von Drittmitteln zu erklären. Wenn Gender- und Geschlechterforschung einen Beitrag zur Gesellschaft des 20. und 21. Jahrhunderts gebracht hat, dann wohl den Mythos, das Fach und seine Vertreterinnen seien Opfer von magischen und dunklen Kräften, die ihr Fortkommen verhindern.

Tatsächlich ist es so, dass Drittmittel nach einem Auswahlprozess vergeben werden, bei dem z.B. von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, die den größten Teil an Drittmitteln vergibt, Gutachten eingeholt werden, die den Erkenntnisgewinn und den wissenschaftlichen Wert der Projekte einschätzen, für die eine finanzielle Förderung beantragt wurde. Daher muss man daraus, dass die Gender- und Geschlechterforschung „oft das Nachsehen“ bei Drittmitteln hat, schließen, dass die entsprechenden Gutachten zu dem Ergebnis kommen, die beantragten Projekte erbrächten keinen Erkenntnisgewinn und haben keinen wissenschaftlichen Wert, der es rechtfertigen würde, Steuergelder dafür aufzuwenden. Im Gegensatz zu den Grünen, urteilen die Gutachter der DFG nämlich auf Basis von Kriterien und nicht auf Basis von Geschlecht.

Die lustigste Stelle im Antrag der Grünen findet sich jedoch in einem anderen Absatz, in dem es heißt:

BT Gruene beste koepfe“Geschlechterforschung analysiert Geschlechter- und Machtverhältnisse. Sie ist ein Wissensgebiet, unter dessen Dach sich unterschiedliche theoretische Denkschulen und Herangehensweisen zusammenfinden. Sie nutzt Ansätze und Methoden verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen, d.h. sie arbeitet inter- oder transdisziplinär. Diese Zugänge machen sie produktiv und erkenntnisreich, sowohl in der Grundlagenforschung als auch für die Gesellschaft insgesamt und speziell bei der Bewältigung drängender großer Herausforderungen.“

Ok. Bitte beruhigen Sie sich wieder. Nicht, dass wir es nicht verstehen würden. Wir hatten auch Mühe, vor Lachen nicht unter den Tisch zu rutschen und uns wieder zu beruhigen… Also: Geschlechterforschung analysiert Geschlechter- und Machtverhältnisse. Das hat natürlich die Geschlechterforschung erfunden. Nicht etwa, dass es eine wissenschaftliche Tradition von mehreren Jahrhunderten gibt, die sich mit Machtstrukturen beschäftigt hat. Zugegeben, Geschlechts als Variable wird seit erst ca. 100 Jahren im Rahmen der Soziologie berücksichtigt. Die Notwendigkeit für Geschlechterstudien ist also dringlich, um produktiv und erkenntnisreich zu sein.

Und dann ist die Geschlechterforschung für die Grünen eine Meta-Wissenschaft, ein Dach über vielen theoretischen Denkschulen, die alle ihr Zuhause im Hafen der Geschlechterforschung gefunden haben, woraus man schließen muss, dass die Geschlechterforschung keine eigenständige Theoriebildung hervorgebracht hat. Sie ist, das folgt direkt aus diesem Antrag der Grünen, überflüssig. Damit bestätigen die Grünen einen Schluss, zu dem Dr. habil. Heike Diefenbach schon vor einigen Jahren gekommen ist: Wir brauchen keine Gender- oder Geschlechterforschung oder wie auch immer dieser Versuch des Rent Seekings genannt wird.

Gender- und Geschlechterforschung, so behaupten die Grünen, habe einen Beitrag zur Grundlagenforschung geleistet. Wer außer dem rosa Bleistift etwas weiß, der möge sich bei uns melden. Da wir uns schon seit Jahren fragen, welche Erkenntnisse die Gender Studies vorzuweisen haben, welche Methoden sie genau verwenden und auf welcher Epistemologie sie basieren, so sehr, dass wir Vertretern der Gender Studies eine Liste mit entsprechenden Fragen geschickt haben, die sie offensichtlich vor so große Probleme stellt, dass die Beantwortung nunmehr rund 3 Jahre in Anspruch nimmt, sind wir gerade an den Ergebnissen der Gender-Grundlagenforschung interessiert. Vielleicht hat ja auch der ein oder andere Leser Lust, an die Abgeordneten der Grünen über Abgeordneten-Watch eine entsprechende Anfrage mit unseren Fragen zu stellen.

Und dass die Gender- und Geschlechterforschung Methoden verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen nutzen würden, ist auch eine Mär, über die man nur herzhaft lachen kann. Tatsächlich ist die einzige „Methode“, die es je in die Gender- oder … und? Geschlechterforschung geschafft hat, die qualitative Erhebung von Daten, sofern überhaupt Daten erhoben werden, was in der Regel nicht der Fall ist. Bei den qualitativen Methoden, die angewendet werden, handelt es zumeist um Experteninterviews oder andere Formen der qualitativen Interviews, die regelmäßig in eine Erzählung verwoben werden, in der der vermeintliche Wissenschaftler aus dem Bereich der Geschlechterforschung berichtet, was er glaubt, herausgefunden zu haben. Dass selbst qualitative Methoden seit den Arbeiten von Philip Mayring die Willkürlichkeit und Zufälligkeit ihrer Ergebnisse zumindest zu überwinden versuchen, ist bislang in der Gender- oder Geschlechterforschung nicht angekommen.

Enter-The-VoidTatsächlich gibt es keinerlei originäre Forschung, die einen Anspruch auf neue Erkenntnis erheben kann und der Geschlechter- oder Genderforschung zuordenbar wäre. Das ist auch kein Wunder, denn Gender oder/und Geschlechterforschung, wie sie im Rahmen von Gender Studies betrieben wird, ist keine Wissenschaft, sondern eine politische Religion, der die Aufgabe zukommt, die Opferrolle von Frauen zu verkünden und Arbeitsplätze für all diejenigen, die nichts Anständiges gelernt haben und deshalb ideologische Propaganda betreiben müssen, zu schaffen. Deshalb und vielleicht weil einige Bundestagsabgeordnete der Grünen versuchen, sich eine Anstellung zu sichern, nachdem sie aus dem Bundestag gewählt wurden, fordern sie ein „Forschungsprogramm vom Bundesministerium für Bildung und Forschun“, Gegenstand: Geschlechterforschung. Zudem soll ein Förderschwerpunkt „Frauen- und Geschlechterforschung“ eingerichtet werden, mit dem Ziel, Letztere an Hochschulen zu etablieren und Hochschulen damit noch weiter vom Ziel, Erkenntnis zu gewinnen, zu entfremden. Dabei ist die systematische Frauenbevorzugung längst institutionalisiert, z.B. im Professorinnenprogramm. Schließlich soll auch ein Nachwuchsprogramm aufgelegt werden, um die Zukunft der Gender- und Geschlechterforschung zu sichern.

Noch nie hat es ein angebliches wissenschaftliches Fach gegeben, das so wenig an Erkenntnis vorzuweisen hatte, wie die Gender- und/oder Geschlechterforschung, dessen Vertreter es deshalb notwendig hatten, bei der Politik darum zu betteln, doch per Gesetz an Hochschulen installiert zu werden. Bislang haben wissenschaftliche Fächer ihre Nützlichkeit für Wissenschaft und Erkenntnisgewinn immer von sich aus unter Beweis gestellt und damit die wissenschaftliche Gemeinschaft überzeugt. Aber offensichtlich sind die Erkenntnisse, die in Gender- und Geschlechterforschung gewonnen werden, nicht mitteilbar, so wie der Wert von nachhaltigem Genderwald es nicht ist.

Und offensichtlich haben die Gender- und Geschlechterforscher, die es in Deutschland gibt (berechtigte) Zukunftsangst und brauchen deshalb die Unterstützung ihrer parlamentarischen Lobbygruppe aus Grünen und Bündnis90 um auch in den nächsten Jahrzehnten noch ihre Erkenntnisse, die bestenfalls Neuerfindungen von Rädern, schlimmstenfalls ideologische Propaganda darstellen, an Hochschulen verbreiten und dem Steuerzahler dafür auf der Tasche liegen zu können.

Das Positive, das man daraus nehmen kann, lautet: Scheinbar geht die Angst um, unter Genderisten und scheinbar steht ihnen das Wasser bis zum Hals, anders ist die Torschlusspanik nicht zu erklären.

F-Rating: Endlich schlechte Filme vor dem Sehen erkennen – Unser Beitrag zum Weltfrauentag

fratred.jpgDie Internet-Filmdatenbank IMDb hat das F-Rating eingeführt. F im Rating steht für: Female, richtig.

Was wäre heutzutage wichtiger als eine Unterscheidung nach Geschlecht, wo doch Frauen so schrecklich benachteiligt sind, z.B. im Hinblick auf das Lebensalter (sie müssen länger leben als Männer) oder im Hinblick auf Selbstmorde (sie müssen das Leben länger ertragen als Männer) oder im Hinblick auf die Schulbildung (Mädchen müssen Schule länger ertragen als Jungen, die seltener ein Abitur machen) oder im Hinblick auf die Einschulung (Mädchen müssen Schule früher ertragen als Jungen, die öfter zurückgestellt werden) oder im Hinblick auf Sonderbehandlungen an Schulen (Mädchen dürfen viel seltener eine Sonderschule besuchen als Jungen) oder im Hinblick auf Arbeitsunfälle (Frauen haben seltener die Gelegenheit, am Arbeitsplatz zu verunglücken und nutzen diese Gelegenheit auch seltener als Männer) oder im Hinblick auf eine Inhaftierung (Frauen müssen sich mehr leisten, um es ins Gefängnis zu schaffen als Männer) oder im Hinblick auf die Viktimisierung (so sehr sie sich auch anstrengen, Frauen werden viel seltener Opfer von Gewalt als Männer) oder im Hinblick auf die Arbeitszeit (Frauen werden immer noch von unsichtbaren Händen davon abgehalten, genauso viel zu arbeiten wie Männer) oder im Hinblick auf die Lohn- und Einkommenssteuer (Männer dürfen mehr Lohn- und Einkommenssteuer zahlen als Frauen) oder  .…

Aber es gibt mehr Männer in Aufsichtsräten und mehr Filmdirektoren und mehr männliche Theaterdirektoren und tatsächlich verdienen Männer mehr als Frauen, weil sie z.B. mehr und länger arbeiten und sich in Ausbildungsgängen, die in gut bezahlte Jobs der Privatwirtschaft münden, häufiger finden als Frauen, die lieber für Vater Staat arbeiten und über die schlechte Bezahlung jammern und überhaupt, es gibt zu wenige Frauen im Film, in Rollen, als Direktor oder als Drehbuchautor.

Deshalb hat IMDb das F-Rating eingeführt. Je besser das Rating, desto mehr Frauen. Triple-F meint entsprechend: Frauen in der Hauptrolle, Frauen als Filmdirektor und als Drehbuchautor.

Und wir finden dieses Frühwarnsystem sehr gut.

Wie oft haben wir uns schon über den politisch korrekten Müll geärgert, der als Spielfilm daherkommt, nur um sich als neuerliche Variante entpuppt von X entdeckt dass er homosexuell ist und hat Probleme mit seinem Chef, Kommissarin Y, bei der man sich den Stummfilm zurückwünscht und die Zeit als Filme noch eine Handlung hatten, die unabhängig von Geschlechterfragen und –proporz und so weiter waren.

Und deshalb begrüßen wir das F-Rating. Es ist fair, hilft es doch dabei, die schlechten und politisch-korrekten Filme in Zukunft zu vermeiden. Gibt es ein F-Rating, dann raten wir: Finger weg vom Film.

Schauen Sie lieber etwas Sinnvolles an, z.B. den Sternenhimmel oder einen alten Film mit Stan Laurel und Oliver Hardy aus einer Zeit als es noch möglich war, Komödien zu filmen, ohne dass die politisch Korrekten die Sendeminuten von weiblichen und männlichen Hauptdarstellern gezählt hätten.

Good ol‘ Times.

Dass die Filme, die einen weiblichen Regisseur haben, von Frauen geschrieben wurden oder Frauen in Hauptrollen sehen, beim Publikum nicht sonderlich ankommen, zeigt sich schon daran, dass von den Top-250 Filmen des Jahres 2015 96,4% einen männlichen Regisseur hatten, 95,6% einen männlichen Drehbuchautor und 89,6% einen männlichen Hauptdarsteller.