Manipulation heißt jetzt Verhaltensbeeinflussung – ziviler Ungehorsam als Gegenmittel

  • Wann stehen Sie auf? Nach 8 Stunden Schlaf? Weniger ist ungesund, mehr ist zu lang!
  • Trinken Sie Alkohol? Mehr als die empfohlene Tagesdosis? Wenn ja, das ist ungesund, hören Sie damit auf?
  • Essen Sie gerne Schokolade, viel Schokolade, am Ende noch Nutella am Morgen? Das ist ungesund! Hören Sie damit auf!
  • Joggen Sie? Treiben Sie Sport? Treiben Sie ausreichend Sport? Ausreichend Sport zu treiben, ist wichtig für die Gesundheit. Fangen Sie damit an!
  • Kümmern Sie sich genug um Ihre Familie? Mindestens 2 Stunden pro Tag und nach der Arbeit sind Pflicht, vor allem für Väter.
  • Sehen Sie mehr als 2 Stunden pro Tag fern? Das ist nicht gut. Reduzieren Sie Ihren Fernsehkonsum!
  • Wie viele Stunden am Tag verbringen Sie vor dem Computer? Mehr als zwei? Auch falsch, weniger ist mehr. Kümmern Sie sich lieber um Ihre alten Eltern!
  • Sind Sie Organspender? Nein! Das geht nicht. Organsspende ist gelebte Solidarität. Deshalb noch heute einen Organspendeausweis beantragen!
  • Beziehen Sie Ökostrom? Wieso nicht? Sie werden doch wohl einen leicht höheren Preis bezahlen, um die nächsten Generation zu schützen?
Goebbels beim Schubsen

Goebbels beim Schubsen

Wieso wollen Sie eigentlich partout das nicht tun, was Ihre Regierung für richtig hält? Die Regierung sitzt nämlich voller Hyper-Intelligenter, die genau wissen, was gut für sie ist. Und zudem haben diese Hyper-Intelligenten ausschließlich und nur und vor allem und ansonsten nichts als ihr Wohl im Sinn. Also, warum zögern Sie, warum machen Sie nicht alles so, wie Ihre Regierung das will?

Nachdem freiwillige Appelle an die Bevölkerung, das Rauchen einzustellen, den Alkoholkonsum zu stoppen, die Arbeitszeit zu halbieren und vor allem die Produktion von Menschenmaterial zu erhöhen, nicht gefruchtet haben, hat sich die Bundesregierung entschlossen, den Rat von noch mehr Hyper-Intelligenten zu beherzigen und die eigene Bevölkerung zu schubsen, in die richtige Richtung zu schubsen, die richtige Richtung, in die die Bevölkerung von sich aus und nicht als ganzes zu gehen bereit ist.

Grundlage des Schubsen, so schreibt die FAZ ist:

“die Annahme, dass Menschen oft falsche, weil für sie langfristig ungünstige Entscheidungen treffen. Sie essen zu viel, sie rauchen, treiben zu wenig Sport oder sparen wenig für ihre Altersvorsorge, was sie später bereuen. Mit Hilfe einfacher psychologischer Methoden könnte man das Verhalten beeinflussen und die Entscheidungsfindung verbessern – so die von der Politik begierig aufgegriffene These von Thaler und Sunstein.”

Thaler und Sunstein sind zwei Ökonomen, die uns an dieser Stelle nicht weiter interessieren müssen. Sie gehören zu einer Fraktion von behavioural economists, die die Forschungsergebnisse von Amos Tversky und Daniel Kahneman nicht begreifen. Tversky und Kahneman haben wiederholt gezeigt, dass die Annahmen, auf denen der Idealtypus des rationalen Akteurs basiert, nicht für alle Menschen gelten, dass Menschen Entscheidungen aufgrund der unmittelbaren Umstände und aufgrund von Heuristiken treffen, die sich häufig als falsch erweisen.

Auf Basis dieser Ergebnisse bauen Thaler und Sunstein nun ein Kartenhaus, über dessen Eingangsschild dieses Mal nicht “Arbeit macht frei” steht, sondern: “Wir wissen, was gut für Dich ist”. Kein Wunder, dass Regierungen, die sich nurmehr darüber legitimieren, dass sie ihren Bevölkerungen vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen haben, zu Thaler und Sunsteins Methode der Selbstüberschätzung hingezogen sind und nun denken, mit der Methode habe sich ihnen alles Weltwissen mitgeteilt.

Klicken Sie, um in die richtige Richtung geschubst zu werden!

Klicken Sie, um in die richtige Richtung geschubst zu werden!

Nicht nur kommt das Wissen darüber, was gut für die Bevölkerung ist, auf die Regierung hernieder, auch das Wissen darüber, wie man die Bevölkerung dazu bringt, das zu tun, was gut für sie ist. Wir haben es somit mit einem doppelten Irrtum zu tun, einen gefährlichen, doppelten Irrtum, den eigentlich nur unintelligente und beseelte Wahnsinnige machen können, dem Irrtum, man könne anderen durch Planung zum Glück verhelfen, quasi deren Leben für sie leben.

Dieser Irrtum hat eine lange Tradition und ist in den vielen Versuchen, Sozialismus zu leben, am besten dokumentiert. Warum es notwendig sein soll, all die gescheiterten Versuche, die eigene Bevölkerung zu planen und zu führen, abermals zu wiederholen, nur um zu sehen, dass sie wieder scheitern, ist nicht nachvollziehbar und fasst ist man versucht, ein paar Überlebende des real existierenden Sozialsmus zu bitten, die Regierung in die richtige Richtung zu schubsen …

Aber nein, die Regierung wird nicht geschubst, die Hyper-Intelligenten in der Regierung, die immer genau wissen, was für Hans Peter Hampflinger in Obersuhl wichtig und richtig ist, sie wollen schubsen, damit Hans Peter Hampflinger 105 Jahre alt wird und sein Leben korrekt lebt, so wie es sich nach Ansicht der Regierung für ein normales und gutes Leben geziemt. Vorbei sind die Zeiten, in denen man nach seiner Fasson leben konnte, rauchen, trinken, auf der Couch sitzen nach Lust und Laune. Bald gibt es wieder Volksertüchtigung. Morgens ab 6 Uhr: Treffen auf dem Dorfplatz zur Körperertüchtigung.

Wieder die FAZ: “Kanzlerin sucht Verhaltensforscher; Psychologen, Anthropologen und Verhaltensökonomen sollen her und Angela Merkel helfen: Die Regierung will wirksamer regieren und den Bürgern einen Schubs in die „richtige“ Richtung geben.”

Kinder und Jugendliche werden in eigens eingerichteten Erfahrungsgruppen gesammelt, damit man sie in die richtige Richtung schubsen kann, die Richtung, die ihrem Leben den entscheidenden Twist gibt, damit sie ein gesundes Leben führen und immer genau wissen, was von ihnen erwartet wird.

Was ist eigentlich schlimmer:

  • zu wissen, es gibt Wissenschaftler, die sich anmaßen, sie wüssten, was für andere gut ist und diese Anmaßung auch noch als Wissenschaft verkaufen?
  • zu wissen, es gibt eine Regierung, die sich aus Personen zusammensetzt, die doch tatsächlich der Meinung sind, sie wüssten in irgend einem Punkt mehr über das Leben von Hans Peter Hampflinger als Hans Peter Hampflinger selbst über sein Leben weiß?
  • zu wissen, dass es Menschen in Entscheidungspositionen gibt, die nicht davor zurückschrecken in das Leben anderer zu intervenieren, ihnen vorzuschreiben und vorzugeben, wie sie wann und wo zu leben haben?
  • zu wissen, dass man von einem Haufen von Leuten regiert wird, die sich selbst überschätzen, die nicht in der Lage sind, ihre eigenen Beschränkungen zu sehen und doch tatsächlich denken, sie seien im Vollbesitz der Wahrheit und dies befähige sie, anderen zu sagen, was schlecht für sie ist?

Gar nicht so einfach, sich für eine der Alternative zu enscheiden.

Platon hat Sokrates die Worte in den Mund gelegt (hier in der Kurzform): “Ich weiß, dass ich nichts weiß”. Ob Sokrates dies nun gesagt hat oder nicht, sei einmal dahingestellt. Mit dem kurzen Statement will Platon die geistige Überlegenheit von Sokrates deutlich machen, seine geistige Reife, die einem Erkenntnisprozess folgt, eine geistige Reife, die man nachvollziehen kann, wenn man sich intensiv mit einem Thema auseinandergesetzt hat und mit jeder neuen Erkenntnis einen Wust von Fragen aufgeworfen hat, von denen man vor der neuen Erkenntnis nichts geahnt hat.

Politiker und angebliche Wissenschaftler, die denken, sie könnten für andere bestimmen, was gut für sie ist, können einen deratigen Erkenntnis-Prozess nie erlebt haben. Sie können nie einen Forschungsbereich so durchdrungen haben, dass sich ihnen trotz all der Erkenntnisse, die sie hatten, immer neue und immer mehr Fragen gestellt haben, Fragen, die auf Dinge verwiesen haben, die sie nicht kennen und Fragen, die sie haben vorsichtig werden lassen, vorsichtig in dem, was sie behaupten und in jedem Fall vorsichtig in dem, was sie anderen erzählen, ihnen raten.
Politiker und Thaler und Sunstein kennen diese Vorsicht nicht. Sie wissen genau, sind gewiss, kennen die Wahrheit, sie sind gefährlich, denn sie behaupten, sie könnten die Zukunft vorhersehen und für jeden einzelnen sein Leben so zimmern, dass es optimal verläuft (wobei sich immer die Frage stellt, optimal im Hinblick auf welche und wessen Kriterien).

 

Gegen solche politische Großmannsucht gibt es nur eine Form, sich zur Wehr zu setzen: ziviler Ungehorsam. Gegen eine solche Großmannsucht wird ziviler Ungehorsam zur Pflicht, um Schlimmeres zu verhindern. Also: keine Organe spenden, Rauchen, Trinken, keine GEZ Gebühren zahlen, Steuern nicht bedingungslos zahlen, zeigen, dass man sich nicht zu Spielball politischer Möchtegern-Götter macht und niemals machen wird, Unabhängig leben: keine Kinde, keine Ehe und keine zivile Partnerschaft … – uns scheint, das Überleben der Menschheit hängt davon ab, diesen Besserwissern ohne Kompetenzen, ihre Grenzen aufzuzeigen.

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22 Responses to Manipulation heißt jetzt Verhaltensbeeinflussung – ziviler Ungehorsam als Gegenmittel

  1. Lara says:

    “keine Kinder, keine Ehe” – soweit kommt’s noch, daß ich meine Gene selber ausrotte und mir das Glück der Welt nehme, nur um den dämlichen Politikern eins auszuwischen.

    Solch ein – pardon: blöder – Appell erinnert mich an das Ende des Films “Leben des Brian” – statt die Gekreuzigten zu befreien, begehen die Widerständler gegen Rom kollektiven Selbstmord: “Jetzt haben wir es den Römern aber gezeigt!”

    • Wir haben gewettet, dass es keine Stunde dauert, bis die Empörung über genau diesen Kinder-Appell in Wort gefasst ist. We were right. Dr. Diefenbach hat die Wette gewonnen.

      Monty Python zeichnen sich durch eine spezielle Art britischen Humors aus, der Dinge zu Ende denkt. Vielleicht wäre es für Sie auch an der Zeit, Dinge einmal zu Ende zu denken – aber wir wollen Sie natürlich nicht davon abhalten, dem Universum ihre Gene zur Verfügung zu stellen. Unter den 6.999.999.999 anderen Glücks-Gen-Transmittern sind Ihre natürlich die entscheidenden.

    • Danke, Lara! Aufgrund Ihres Kommentars habe ich meine Wette gewonnen.

      So sehr ich Ihre Einschätzung über die Dämlichkeit von Politikern teile, so gänzlich anderer Anschauung bin ich darüber, dass man es hinnehmen sollte, den “dämlichen Politikern” in seinem Lebensstil zu entsprechen, nur, weil man denkt, man wolle hier gerade zufällig dasselbe wie diese “dämlichen Politiker”. Dummerweise ist das Private tatsächlich politisch, wie man anscheinend in den 1970er-Jahren entdeckt hat, schon deshalb, weil sich die Politiker zunehmen in das Private einmischen, und das bringt einen in das Dilemma, dass man bestimmten Leuten durch seine gänzlich freiwilligen, privaten Entscheidungen ungewollte zuarbeitet. Also so einfach wird man seine Verantwortung nicht los …

      Anzumerken bleibt noch, dass die Sache mit den Kindern und den Genen die Auftregung nicht wert ist, denn:

      “While the genetic difference between individual humans today is minuscule – about 0.1%, on average – study of the same aspects of the chimpanzee genome indicates a difference of about 1.2%”

      wie man auf den Internetseiten des Smithsonian Institute nachlesen kann
      (http://humanorigins.si.edu/evidence/genetics)

      Wenn die genetische Differenz zwischen Menschen durchschnittlich 0.1% beträgt, dann ist es wirklich nicht besonders wichtig, wer sich fortpflanzt und wer nicht – zumindest nicht für die menschliche Spezies als solche.

      Dasselbe lässt sich auch durch etwas illustrieren: wenn z.B. ein Meteroriteneinschlag alles menschliche Leben auf der Erde vernichten würde, außer einer kleinen Gruppe australischer Ureinwohner, dann wären immer noch fast alle Gene jedes einzelnen Individuums, das bei der Katastrophe umgekommen ist, auf dem Planeten vertreten (Salter 2006: 95). Aus genetisch-biologischer Sicht kommt den eigenen Genen bzw. den Genen jedes Individuum also keine nennenswerte Bedeutung zu.

      Wenn man Wert auf die Weitergabe der eigenen Gene legt, dann kann man das nur deshalb tun, weil man entweder nichts von Genetik weiß und die Besonderheit der eigenen Gene völlig überschätzt oder weil man damit vage irgendeine Idee der Weitergabe von etwas an die nächste Generation verbindet, was mit Genetik und Biologie wenig zu tun hat. Aber dann könnte man auch etwas an die nächte Generation weitergeben, ohne dass man Kinder hat (wie z.B. ich das tue). So richtig wird da also kein Schuh draus, wie man so schön sagt; oder anders gesagt: das ist doch ziemlich irrational.

      Lit.: Salter, Frank, 2006: On Genetic Interests: Family, Ethnicity, and Humanity in an Age of Mass Migration.

      • Ludvik Medved says:

        So sehr Sie Recht haben mit den Genen und so, möchte ich Ihnen trotzdem widersprechen.
        Wäre es nicht irrational, etwas das man gerne tuen möchte nur deshalb zu unterlassen, weil ein geistesbeschränkter Dritter das von einem erwartet? Ich lebe mein Leben grundsätzlich nur nach meinen eigenen Prämissen – auch wenn ich einen guten Rat von Freunden in Erwägung ziehe. Die Kinderfrage habe ich allerdings nicht als Politisches Instrument betrachtet sondern nach meinen eigenen Glücksvorstellungen entschieden. Ebenso wenig werde ich das Saufen deshalb anfangen! Ich trinke viel Kaffee, treibe keinen Sport, bin Raucher und betrachte Frauen grundsätzlich als Ergänzung und nicht als Konkurenz, zusätzlich bin ich politisch absolut nicht korrekt! Ach – fast hätte ich es vergessen – ich esse gerne viel Fleisch, aber Gemüse nur als Beilage. Ich gedenke unter diesen günstigen Voraussetzungen ein erfülltes Leben bis zum Dahinscheiden, etwa mit 120 Jahren oder so, zu führen. Das ist doch subversiv genug – oder? 🙂 Jedenfalls gedenke ich nicht mein Leben nur deshalb zu versauen, weil es die gefährlichen Halbgebildeten in Berlin und anderswo ärgert.
        Deswegen unterstütze ich Laura, auch wenn ihr Argument nicht stimmig ist.
        Mit freundschaftlichen Grüßen
        Ludvik Medved
        PS: Vielen Dank Ihnen allen für Ihre Arbeit hier auf dem Blog. Sie haben mir schon manchen Denkanstoss beschert.

        • Insofern eine rationale Wahl es auch erfordert, Opportunitätskosten zu berücksichtigen, soweit sie bekannt sind, wobei unter Opportunitätskosten auch Kosten fallen, die anderen durch die eigene Handlung entstehen, ist das, was Sie als Ihre Wahl beschreiben, nicht rational. So erhöht hoher Fleischkonsum bekanntermaßen das Krebsrisiko und verringert entsprechend die Überlebenswahrscheinlichkeit, was ihrem Ziel “efülltes langes Leben bis 120” widerspricht, so dass man Ihnen hier nur ein irrationales Verhalten unterstellen kann, wenn 120 erfüllte Jahre wirklich ihr Ziel sind und nicht 15 letzte Jahre in Chemotherapie … Letztlich beschreiben Sie hier eine durch und durch egoistische Wahl und das wiederum hat mit Rationalität, wie schon Thomas Hobbes vor mehr als 400 Jahren geschrieben hat, überhaupt nichts zu tun.

        • @Ludvik Medved,

          niemand muss sich für seine Lebensentscheidungen rechtfertigen außer vor sich selbst – das ist es ja gerade:

          deshalb muss man sich bei seinen Lebensentscheidungen eben auch fragen, wen oder was man damit – gerne oder ungerne, aber eben de facto, – unterstützt. Das ist eben einfach eine Komponente der Entscheidungen, die man trifft. Wenn man entscheidet, dass man diese Komponente grundsätzlich nicht beachten will, dann ist das m.E. ein ethisches Problem, aber es ist nicht nur ein ethisches Problem. Es ist auch insofern ein Problem als die Nichtbeachtung dieser Komponente früher oder später auf die eigene Lebensqualität zurückschlägt.

          Wenn z.B. Sie als Fleischesser Ihre Nachfrage an nichts ausrichten möchten außer Ihrer Lust auf Fleisch (und Sie außerdem noch andere Leute darin bestärken, das zu tun), dann wird sich die Schere zwischen der Nachfrage nach Fleisch und den Möglichkeiten, diese Nachfrage zu befriedigen, weiter öffnen. Und Sie als Fleischesser sollten wissen, was das heißt, nämlich u.a. den steigenden Mehr-Konsum von Antibiotika in Ihrem Fleisch und allen möglichen Restbeständen von Medikamenten und Wachstumshormonen – ganz abgesehen von den grausamen Existenzbedingungen der Tiere, die lediglich als Fleischberge malträtiert werden, aber das ist Ihnen ja egal, wie Sie schreiben (womit ich persönlich sehr, sehr große Schwierigkeiten habe). Jedenfalls verändert auch abgesehen von jeder ethischen Überlegung an irgendeinem Punkt der eigene Konsum die Qualität der Produkte, die man konsumiert, einfach, weil man nicht allein auf der Welt ist und andere Leute auch ihre Konsumgewohnheiten haben. D.h. Ihr Konsum von Fleisch wird mit fortschreitender Nachfrage und fortschreitender Zeit für Sie immer mehr zum Gesundheitsrisiko, egal, wie sehr Sie sich sagen mögen, dass Sie Ihr Fleisch genießen und keine Abstriche daran machen wollen. M.E. ist es sehr unvernünftig und geht gegen die eigenen Interessen, wenn man diese Zusammenhänge pauschal verwirft bzw. nicht bei den eigenen Entscheidungen berücksichtigt. Ihr Projekte, möglichst gut und möglichst lange zu leben, das ich im übrigen völlig unterstütze und gut heiße, wird dadurch gefährdet, denn möglichst gut und möglichst lange leben muss man und kann man nur unter den REAL EXISTIERENDEN und SICH VERÄNDERNDEN BEDINGUNGEN, die man für das eigene Leben vorfindet. Oder am Beispiel einfach auf den Punkt gebracht: wenn Ihr Fleischkosnum von heute Ihnen subjektiv denselben Genuss bringt wie der vor 20 Jahren, dann haben Sie ein paar wichtige Entwicklungen nicht mitbekommen oder übersehen ein paar wichtige Fakten, die Ihr Projekt des langen, glücklichen Lebens stark beeinträchtigen können. Und Sie wollen sich doch nicht selbst schädigen, oder!?

          Zu den oben angesprochenen Bedingungen gehören staatliche Anreiz- oder gar Zwangsmaßnahmen, und auf sie – wie auf alle Handlungs- und Entscheidungsbedingungen – nicht zu reagieren, bedeutet nicht, dass sie keinen Einfluss auf einen hätten. Das ist eine Illusion, mit der man eine zeitlang zufrieden vor sich hin leben kann, eine Art Vogel Strauß-Politik, aber die Realität hat die Angewohnheit, sich teilweise auf drastische Weise in Erinnerung zu rufen.

          Kurz: es geht nicht darum, prinzipiell unkorrekt zu sein, oder darum. dass man etwas gegen seinen Willen oder gegen seine Interessen tun soll, nur, um nicht den “Halbgebildeten” in Berlin oder sonstwo zu Willen zu sein, sondern es geht darum, den “Halbgebildeten” in Berlin oder sonstwo nicht als schweigende Masse zu folgen und damit Ihre Vorgaben und Einschränkungen zu legitimieren, nur, weil die eigenen Interessen zufällig gerade im Einklang mit denen der Halbgebildeten stehen.

          Was ist morgen, wenn die eigenen Interessen das nicht (mehr) tun? Wenn Sie sich dann zu Wort melden, dann können Ihre Einwände moralisch leicht diskreditiert werden, denn sind Sie nicht der Opportunist, der ganz gut mit den Vorgaben gelebt hat, als sie zufällig Ihren eigenen Wünschen entsprochen haben oder ihnen zumindest nicht zuwider gelaufen sind? Und jetzt kommen Sie plötzlich und machen den Mund auf??? Sie wollen weiterhin Ihr Fleisch essen und Ihren Alkohol trinken, beides zu erschwinglichen Preisen, und keine staatlich verordneten Reglementierungen in diesen Bereichen akzeptieren, aber Ihr Kindergeld haben Sie gerne eingestrichen!?

          Ob Sie meinen, dass dieser Vorwurf fair ist oder nicht, steht nicht zur Debatte. Der einfache Fakt ist, dass Versuche, Widerstand zu diskreditieren, gewöhnlich genau so funktionieren, und bei vielen Leuten zieht diese Strategie. Und das weiß man vorher, und man kann dem daher entsprechend vorbeugen, indem man sein Verhalten so gestaltet, dass man sich diesem Vorwurf nicht aussetzt (Stichwort: persönliche Integrität oder auch nur: konsequentes Handeln)..

          All diese Überlegungen gehören dazu, wenn man eine informierte Entscheidung treffen möchte, für die man dann auch die Verantwortung tragen muss (und idealerweise: kann). Wenn man sie nicht anstellen will, dann steht einem das frei, aber relevant wären sie trotzdem gewesen, und man kann sich hinterher nicht beklagen, wenn die eigene Lebensqualität später dadurch beeinträchtigt wird, dass man diese Übelegungen nicht beizeiten angestellt hat.

      • waldbaer says:

        “Wenn die genetische Differenz zwischen Menschen durchschnittlich 0.1% beträgt, dann ist es wirklich nicht besonders wichtig, wer sich fortpflanzt und wer nicht”

        Dem widerspreche ich. ;o)
        Ich bin Softwareentwickler, und habe neulich durch das Vergessen eines Klammerpaares.. Das Update beim Kunden war eine Katastrophe, die Software unbedienbar geworden.
        Nur so als Analogie.
        Die erwähnte Software hat über eine Millionen Zeilen.
        Falls “genetische Differenz” irgendwas mit den vorprogrammierten Eigenschaften von Menschen zu tun haben sollte, sind 0.1% IMHO hinreichend, um .. nunja, alles Mögliche, Denkbare..
        Korrupte Zombies haben wir ja schon. Also Empathie z.B. scheint mir am aussterben zu sein, bei den Politikern. Genauso wird Ethik derzeit mal wieder durch eine frei herbeifabulierte Moral ersetzt.
        Wer bringt Vögeln bei, wie man Nester baut?
        Wer bringt Menschen bei, dass Krieg eine gute Idee ist?
        Und wie müssen Menschen beschaffen sein, sich sowas beibringen zu lassen?

        LG waldbaer

        P.S.
        Schon wieder John Rappoport:
        http://jonrappoport.wordpress.com/2014/09/30/for-alert-minds-the-art-of-the-covert-narrative/

        • @waldbaer,

          Wenn ich richtig rekonstruiere, was Sie sagen wollen, dann finden Sie, dass 0,1% doch wichtig oder irgendwie “viel” sind oder sein können, weill sie für hinreichende Variation sorgen können, um irgendetwas Denkbares zu erzielen, wenn die Variation in einem Computerprogramm vorliegt.

          Richtig?

          Erstens ist es die Frage, ob diese Analogie sinnvoll ist (also: ist die menschliche Genetik bzw. die DNA sinnvoll mit einem Computerprogramm vergleichbar?), zweitens bestreitet niemand, dass 0,1% eben dies, also 0,1%, sind und daher mit 0,1% Variation – plus emergenter Effekte, auf die Sie wahrscheinlich hinauswollen, – zu rechnen ist.

          Nur: was ändert das daran, dass 0,1% Varianz 99,9% Übereinstimmung gegenüberstehen? Ihr Einwand lebt davon, dass Sie die 0,1% Varianz aus unbekannten Gründen mit einer besonderen Qualität ausstatten, die die Varianz besonders bedeutsam macht. Das erinnert mich aber mehr an die Kabala oder das I-Ching als an einen faktisch fundierten Einwand, denn 0,1% ist ein Anteil, also eine quantitative Größe, und 99,9 % ist ebenfalls ein Anteil, und diese Anteile verhalten sich als solche, also quantitativ besehen, sehr deutlich zueinander. Kann es sein, dass Sie als Softwareentwickler dazu, Ziffern mit einer inhaltlichen Bedeutung zu versehen, weil die an sich bedeutungslosen Zifferncodes benutzt werden, um spezifische Inhalte/Abläufe zu programmieren?

          Wenn Sie für eine Relevanz von 0,1% von was auch immer argumentieren wollen, die dieses deutliche quanitative Verhältnis von 0,1% zu 99,9% relativiert, dann müssen Sie sich sehr, sehr gute Argumente einfallen lassen. Es genügt sicher nicht zu postulieren, dass es “[d]enkbar” ist, dass in den 0,1%, die für Varianz sorgen, immer und notwendigerweise z.B. das Gottesmodul liegt, das die Menschen so unterschiedlich macht, dass der Unterschied irgendwie und wegen irgendetwas – besonders ?- relevant ist.

          Und wenn man nicht seine eigene Moral in die prozentualen Anteile hineingeheimnissen will, warum sollte man dann überhaupt mit einer solchen Idee – 0,1% genetische Varianz machen aus qualitativen Gründen einen relevanten Unterschied für die Menschheitsentwicklung – liebäugeln? Warum sollte die genetische Festlegung von Eigenschaften (über offensichtliche Dinge wie Erbkrankheiten u.ä.) hinaus wichtig sein? Das wird nichts daran ändern, dass jeder individuelle Mensch zumindest bis einem gewissen Grad sein kann, was er sein möchte, und es wird nichts daran ändern, dass die menschliche Spezies ihr Ende in diesem Universum finden wird – so what?!

          Falls Letzteres aber nicht der Fall sein sollte, dann ist es doch irgendwie – irrationalerweise, man muss es zugeben – tröstlich, dass 99,9% des menschlichen Erbgutes erhalten bleiben werden, wenn nur eine kleine Gruppe von Menschen eine Katastrophe überleben wird.

    • Wilfried says:

      Wir haben Ihren Kommentar gelöscht. Wir sind kein religiöses Blog und ohne Quellenangabe und Begründung schon gar nicht.
      Gruß,
      Michael Klein

  2. Pingback: [Kritische Wissenschaft] Manipulation heißt jetzt Verhaltensbeeinflussung – ziviler Ungehorsam als Gegenmittel | netzlesen.de

  3. bernd says:

    “Naiver”?… !!!!Aufruf/Hilfe/Unterstützung an Alle!!!

    Inspiriert durch diesen Beitrag:

    http://www.arte.tv/guide/de/051396-008/yourope

    und wegen der derzeitigen Lage in Hongkong/China!

    Wie können wir es schaffen, erst einmal für einen Tag und zwar “WELTWEIT”!! über das Internet zur totalen Arbeits Niederlegung/Verweigerung auf zu rufen (Also einen 24 Std. Ruhe/Besinnungs-Tag).

    Wir können diese ungerechte und unnatürliche System nur da treffen, wo es ihm am meisten weh tut/schadet, nämlich bei der Verweigerung von Konsum/Arbeit/Medien/etc.

    Also einen Tag lang nicht arbeiten, kein TV/Radio, keine Zeitung, kein Einkaufen, kein Lokal und Kneipen Besuch, etc.

    Nur wie erreichen wir die wichtigen Menschen die wiederum dieses weiter verbreiten usw.

    Bitte „Unbedingt“!!! hier um Ideen Vorschläge!!!

    Und ja, mir ist klar, das wir hier in unseren relativ noch abgesicherten Regionen für einen Tag nicht groß mit irgendwelchen Ausfällen und Repressalien rechnen werden/müssen.

    Anders sieht es da schon bei den armen in Indien und China in den abgelegen letzten Winkeln der Welt aus, wie erreichen wir sie und können es schaffen und auch mit verantworten, das sie mit machen bzw. helfen.

    Also, wir haben eines der effektivsten Mittel („Noch“) zur Hand, das Internet mit seinen vielfältigen Möglichkeiten, nutzen wir es, „jetzt“! und heute, solange es noch möglich ist um zu zeigen, das es weltweite Solidarität gibt/möglich ist und wer wirklich das wahre sagen/Macht auf diesem unseren schönen Planeten hat!

    Beispiel:

    Am 16. Oktober „Weltweiter Generalstreik/Arbeitsniederlegung und Konsumverweigerng für 24 Std.“!!

    Ausgenommen sollten natürlich die absoluten wichtigen Sachen wie, notwendige Kranken/Alten/Behinderten/Tier und Energie Versorgung (da wo es also gefährlich werden kann!) sein.

    Es muss doch irgendwie mit einem cleveren Stichwort/Aktion/etc. möglich sein, ein Dominoeffektmässiges Event zu starten.

    Der erste Schritt, bitte dieses hier “Unbedingt” überall im Net (und auch in der Offline Welt) verbreiten.

    So, und nun her mit den Vorschlägen damit in 2 Wochen der erste Einsatz steigen kann.

    Ändert sich nichts, erhöhen wir 2 Wochen später auf 48 Std. usw.!!

    Wichtig, alle fremdsprachenmächtigen hier (vor allen english/kantonesisch/hindi/arabisch sprechend/schreibende Menschen …. „Bitte übersetzen“ und mitmachen!!!

    Danke für euere Aufmerksamkeit!



    http://www.dailymotion.com/video/x26xncm_naviver-aufruf-hilfe-unterstutzung-an-alle_news

  4. St. Elmo says:

    Eine Regierung die den Souverän, also den Bürgern “einen Schubs in die „richtige“ Richtung geben.” will verspielt ihr Legitimität.
    Denn wo will man die Grenze ziehen?
    Heute ist es noch die “richtige Ernährung” und übermorgen die Wahl der “richtigen” Partei.

    Egal wie gut angeblich die Vorsätze sind, am Ende des Weges steht die totalitäre Diktatur.
    Deutschland sollte das aus seiner Geschichte gelernt haben.

    • Habnix says:

      Auch ein kräftiger Schritt in die Diktatur ist es sein Portmonnaie abzugeben.

      Lohnabhängig und ohne Lohntüte und nur ein Konto bei einer Bank ohne Bankgeheimnis, dann ist das so als wenn mein Portmonnaie bei der Bank irgend ein X-beliebiger Dritter hat, den ich nicht kenne und jeder Gangster sieht rein ob noch was zu holen ist.

      Am 1. April 2005 verschwand das Bankgeheimnis in Deutschland nun vollständig.

      Hauptbetroffene sind Rentner, Erben, Studierende, Empfänger von ALG I+II, Sozialgeld, BAföG, Kindergeld und Wohngeld.

      Ein Anfangsverdacht oder ein richterlicher Beschluss sind dann nicht mehr nötig.

      Fünf Tage vor Weihnachten, am 19. Dezember 2004 wurde dieses Gesetz heimlich still und leise von Hans Eichel im Bundestag eingebracht und vollzogen.

      Wenn damals nur mit der Lohnabhängigkeit A. H. alles machte, um wieviel mehr lässt sich mit der Kontoabhängigkeit für Regierungen erreichen?

      Wir hatten wohl alle zugesehen wie wir unser Portmonnaie abgeben mussten und keiner hat ohne wirkliche Bedrohung etwas dagegen getan. Da frag ich mich: “Sind wir nicht mehr ganz Dicht?”

      Nicht die Gewerkschaft und nicht die Kirche oder sonstwer. Keiner hat was dagegen gemacht.
      Was werden wir tun ohne unser Portmonnaie – fort laufen? Uns in den nächsten Zug und auf das nächste Schiff flüchten das uns in Sicherheit bringt? Wir Lohnabhängige(Sklaven) können nicht mehr fort laufen.Es ist zu spät.

      Die Zukunft und die Gegenwart in der die Katastrophe schon längst läuft.

      Werden wir uns verdammt noch mal bewusst das wir unsere Portmonnaie abgegeben haben, wie ein Kind es den Eltern abgibt.Nur Regierungen sind keine Eltern.Regierun gen haben kein Gewissen und daher haben sie auch mit Atombomben werfen lassen,wie im Zweiten Weltkrieg 1945 auf die Japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki und sie tun noch vielmehr,weil ohne Gewissen.Hinter allem der angebliche höhere Zweck der Konzern-Lobbyisten und der Finanz-Konzerne die auf Wachstum hoffen und den Menschen dafür dem Mamon opfern .

      Das beste wäre jetzt ein Streik und zumindest die Lohntüte zu fordern.Lohntüte ist Bargeld.Und dann muss jeder bestrebt sein sich zum Selbstversorger zu machen so gut es geht.Strom und Nahrung so gut es geht selbst zu machen, um aus der Lohnabhängigkeit heraus zu kommen und um künftige Tragödien erheblich zu erschweren bis unmöglich zu machen.

      Wirtschaft ist Krieg im Frieden.Erst wird der Konkurrent und der mögliche Konkurrent(Arbeitnehmer) bekämpft und falls das Ziel erreicht und es nichts mehr zu gewinnen gibt,folgt der Satz: “Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln”

      “Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.”, lautet ein berühmtes Zitat des preußischen Generals Carl von Clausewitz,der Anfang des 19. Jahrhunderts in den napoleonischen Kriegen eine entscheidende Rolle spielte.

      War der Zweite Weltkrieg nicht ein bloser Raubmord an den Konkurrent und möglichen Konkurrent dem Arbeitnehmer?

  5. Habnix says:

    Wenn Tote Steuern bezahlen könnten, dann wäre einer Regierung Mord und Totschlag egal.Eine Regierung sieht es also nicht gern wenn man ihre Steuerzahler dezimiert,weil sie dann nicht länger Regierung sein kann.

  6. FDominicus says:

    Vor geraumer Zeit schrieb ich dazu:
    http://www.q-software-solutions.de/blog/2012/04/25/nudgen/

    Ist das tatsächlich schon/erst 2 Jhare her?

  7. FDominicus says:

    Ok editieren geht nicht. Ich kommentierte damals hier:
    http://www.blicklog.com/2012/04/26/qualitatives-wachstum-durch-sanften-paternalismus-frdern-teil-2/comment-page-1/#comment-48127

    So:

    Oh ja das was ich im ersten Bericht schrieb trifft es genau neue Vorschriften von den ach so “weisen” Wissenschaftlern.

    Zu Guenni7. Habe Sie das mit der “Luftfahrtabgabe” mitbekommen? Genau das wird dort gemacht und stellen Sie sich vor chinesische und auch amerikanische Airlines wollen da nicht mit machen.

    Die Lösung ist an Arroganz schwerlich zu überbieten (wie auch dieser ganze Paternalismus”kram”) Weise Menschen beschliessen etwas für das Wohl aller anderen Menschen. Was wird also gewollt. Das Gewaltmonopol soll bitte schön die Beschlüsse “durchsetzen”. Also Frau Prof. Kuhn bekommt ein neues Ministerium für die “Paternatlistische Weiterentwicklung” der Marktwirtschaft.

    Sie und ihre “Mitarbeiter” beschliessen was für “Alle” am Besten ist und wehe wenn die “Beglückten” nicht wollen. Dann steht die paternalistische Gesinnungpolizei (PAPo) vor der Tür.

    “Sanft” ist man nur am Anfang, aber wehe wenn die Ergebnisse nicht so “stimmen” dann lernen wir die “Paternalisten” erst richtig kennen.

    Schickt man den Artikel mal durch den Blabla Meter: http://www.blablameter.de/index.php
    erhält man:
    Bullshit-Index :0.46
    Ihr Text riecht schon deutlich nach heißer Luft – Sie wollen hier wohl offensichtlich etwas verkaufen oder jemanden tief beeindrucken. Für wissenschaftliche Arbeiten wäre dies aber noch ein akzeptabler Wert (leider).

    Diese Art von Geschwurbel habe ich oft und lange genug in meinem Studium bekommen. Wortschlangensätze, Einsprenkelungen von englisch um offenbar “gebilderte” rüberzukommen und an der Wirklichkeit meilenweit vorbei.

    Paternalismus = Bevormundung (und das wird offen zugegeben, zu einem “höheren” Ziel). Ich wette 100:1 die Autoren haben noch nicht einmal für Kunden arbeiten müssen ich wette weiterhing Ihr Gehalt wird vom “Gewaltmonopol” überwiesen. Was nur heißt irgendein Produktiver mußt diesen “wissenschaftlichen Voode” bezahlen.

  8. FDominicus says:

    “keine GEZ Gebühren zahlen, Steuern nicht bedingungslos zahlen”

    Dann legen Sie bitte Tips vor, wie man das hinbekommen kann. Welche Bedingungen kann man an seine Steuerzahlungen binden? Ich wüßte keine und mache meine Steueerklärungen schon seit 20 Jahren…..

  9. Pingback: Effizientes Regieren durch entmündigte Bürger | ScienceFiles; Kritische Wissenschaft - Critical Science

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

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