Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Politiker in Deutschland, Politiker in Österreich, Politiker in der Schweiz, Politiker bei der UNO, Funktionäre bei NGOs, Funktionäre bei Gewerkschaften, Funktionäre bei Parteien, warum die politische Kaste und die Politiker unterstützende Kaste alle das angebliche Gender Pay Gap morgens, mittags und abends, im Sommer, im Winter, im Frühling, vor dem Länderspiel, im Feuilleton und im Sporteil im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und sonstwo beschwören?
Na?
Nein?
Nun, dann sagen wir es ihnen. Damit soll ein Riesen-Skandal ein Monster-Mega-Skandal vertuscht werden, ein wirkliches Pay Gap, das nicht einmal mit der Humankapitaltheorie erklärt werden kann: Das Abgeordneten Pay Gap (PPG).
Das Abgeordneten Pay Gap beginnt beim monatlichen Grundeinkommen von Mitgliedern des Bundestages, das bei 9.082 Euro liegt (Wir haben die Diätensteigerung schin eingerechnet). Das Abgeordneten Pay Gap wird nicht auf Bruttostundenlöhne umgerechnet, weil niemand weiß, ob und wenn ja, wieviele Stunden Abgeordnete im Allgemeinen und Bundestagsabgeordnete im Besonderen überhaupt mit Arbeit zubringen. (Hinzu kommt das mathematische Argument, dass man durch „0“ nicht teilen kann.).
Der Skandal, der sich um die 9.082 Euro (ab 2015, derzeit: 8.667) Grundgehalt von Abgeordneten rankt, geht weiter, wenn man ihr Monatsverdienst mit dem Monatsverdienst von vergleichbaren Berufsgruppen in Relation setzt.
Nehmen wir z.B. Erzieher. Die meisten Abgeordneten sehen sich ja als eine Art Erzieher, wollen ihren Wählern sagen, was sie essen, trinken, tun und lassen müssen und vor allem, dass sie nicht rauchen sollen. Entsprechend könnte man denken, Abgeordnete verdienen Erziehern entsprechend. Weit gefehlt. Erzieher verdienen im Durchschnitt 2.490 Euro im Monat und somit um 72,6% weniger als Abgeordnete: ein Abgeordneten Pay Gap oder APG von 365% (Bundestagsabgeordnete verdienen um 365% mehr als Erzieher). Ein Skandal, denn während Erzieher zumindest eine Ausbildung zum Erzieher hinter sich gebracht haben, ist Abgeordneter kein anerkannter Ausbildungsberuf. Jeder kann ihn ergreifen – Qualitfikation nicht erforderlich.
Betrachtet man den Ablauf von Debatten im Bundestag, dann könnte man denken, der Beruf mancher Abgeordneter sei dem eines Kindergartenleiters zu vergleichen. Folglich würde man eine Gehaltsentsprechung erwarten. Und wieder ist die Annahme falsch. Ein Kindergartenleiter verdient durchschnittlich 3.075 Euro im Monat und somit 65,1% weniger als ein Abgeordneter. Ein APG von 295%
Auch Sozialarbeiter, und Abgeordnete sind ja verkannte Sozialarbeiter, da sie ständig versuchen, das Leben von Menschen zu verbesseren, die gar nicht wollen, dass ihr Leben verbessert wird, auch Sozialarbeiter schneiden deutlich schlechter ab als Abgeordnete. Mit einem monatlichen Gehalt von durchschnittlich 2.996 Euro bleiben sie 67% unter dem Monatsgehalt von Abgeordneten. Ein APG von 303%.
Vielleicht haben wir auch die Vergleichsgruppe falsch gewählt.
Abgeordnete sind nicht nur Erzieher, nein, vielmehr sind sie Werbetexter, PR-Manager, Marketingfachkräfte, die versuchen, ihrer Bevölkerung etwas aufzuschwätzen, was in diesen Bevölkerungen so gut wie niemand will, vom Erziehungsgeld, das sinkende Geburtenraten produziert hat, bis zum lebenslangen Lernen, das nicht einmal Abgeordnete für notwendig befinden, vermutlich, weil sie nie damit angefangen haben. Nun, auch Werbetexter (2.745 Euro monatlich), PR-Manager (3.886 Euro monatlich) und Marketingfachkräfte (3.890 Euro monatlich) bleiben deutlich hinter Abgeordneten zurück, jedenfalls im Hinblick auf ihr Gehalt. Das entsprechend Abgeordneten-Pay Gap beträgt: 233% (Marketingfachkraft), 232% (PR-Manager) und 331% (Werbetexter).
Welche Vergleichsbasis auch immer man heranzieht, immer öffnet sich ein Abgeordneten Pay Gap unglaublichen Ausmaßes, und es wächst und wächst mit jedem Vergleich:
Abgeordnete wollen etwas verkaufen, verdienen aber 451% mehr als ein Verkäufer (2.013 Euro monatlich).
Abgeordnete sind besonders gut, wenn es ans Kassieren geht, verdienen aber 467% mehr als ein Kassierer (1.944 Euro monatlich).
Manche Abgeordnete haben sich Laien-Kenntnisse des Internets, insbesondere indexierter Seiten angeeignet, verdienen aber dennoch 238% mehr als ein IT-Fachmann.
Damit sind Abgeordnete eine Anomalie für die Humankapitaltheorie, die sagt, dass das Gehalt eine Funktion von Humankapital und Produktivität ist: Je mehr Humankapital ein Individuum hat, je produktiver sein Beitrag für ein Unternehmen oder eine Gesellschaft ist, desto höher ist sein Gehalt. Abgeordneter kann (fast) jeder werden. Es wird demnach weder verlangt, dass in allgemeines noch dass in spezifisches Humankapital investiert wird. Die Produktivität von Abgeordneten lässt sich im Hinblick auf das Bruttosozialprodukt nur negativ angeben, nicht positiv, so dass Abgeordnete zu keiner der Annahmen der Humankapitaltheorie passen.
Sie haben nichts vorzuweisen und verdienen dennoch besser als jeder Arbeiter, der eine Lehre erfolgreich abgeschlossen hat und besser als die meisten, die ein Studium erfolgreich abgeschlossen haben. Selbst hochspezialisierte Facharbeiter kommen nicht einmal in die Nähe eines Abgeordnetengehalts, und dies nicht einmal, wenn man nur die 9.082 Euro Grundvergütung eines Bundestagsabgeordneten der Berechnung des Abgeordneten Pay Gaps zu Grunde legt und die Kostenpauschale von rund 4000 Euro, die Reisekostenpauschale, die Rentenzahlungen oder die Funktionsbezüge, die es z.B. dann gibt, wenn sich ein Bundestagsabgeordneter in einen Ausschuss bemüht, unberücksichtigt lässt.
Es ist kein Wunder, dass so viel Wind um den Gender Pay Gap gemacht wird, der selbst wenn es ihn gäbe, eine Miniatur wäre, die neben dem Dinosaurier „Abgeordneten Pay-Gap“, wie eine Wanze wirkt. Der viele Wind dient der Vertuschung, hat zum Zweck, über den tatsächlichen Skandal hinwegzutäuschen, darüber, dass Abgeordnete jenseits einer ethisch vertretbaren Grenze mehr verdienen als diejenigen, die sie repräsentieren sollen.
Deshalb fordern wird: Gleichstellung aller Arbeiter mit Abgeordneten, eine Quote für Verkäufer, damit auch sie Spitzenjobs im Parlament besetzen können und, ganz wichtig, ein Abgeordnetenprogramm, das beim Ausklüngeln des nächsten Wahlkreisabgeordneten dann, wenn eine Vorgriffskandidatur für einen Erzieher oder eine Marketingfachkraft oder einen Autoverkäufer geschaffen wird, die Kosten des Wahlkampfes trägt und die entsprechende Parteigliederung mit einer Kopfprämie von 5000 Euro besticht.
Alle Gehaltsdaten mit Ausnahme der Abgeordneten-Gehälter stammen von Lohnspiegel.de
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Dank! Die wahre Lüge hinter der pay gap Lüge ist das hier! DARAUF sollte hingewiesen werden, nicht wieder und wieder der gender pay gap nachgerechent – damit geht man nämlich denen in die Falle, die auf diese Weise die Untertanen gegeneinander aufhetzen wollen.
„So verwies CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt am Dienstag in Berlin darauf, dass alles auf den Prüfstand müsse, was möglicherweise der Wirtschaft schade. Union und SPD sollten überlegen, „ob wir alles, was im Koalitionsvertrag noch vereinbart ist, wirklich so ganz schnell umsetzen“, sagte Hasselfeldt. Sie verwies ausdrücklich auf die geplante Frauenquote für Aufsichtsräte. Zu prüfen sei, ob manche Projekte bis zu einer stabileren Wirtschaftsentwicklung „ein bisschen ruhen“ könnten, so Hasselfeldt.“
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[…] http://sciencefiles.org/2014/10/14/skandal-jahrzehntelang-verheimlichtes-abgeordneten-pay-gap-entdec… […]
Hat dies auf Haunebu7's Blog rebloggt.
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http://www.spiegel.de/politik/deutschland/frauenquote-cdu-und-spd-streiten-ueber-einfuehrung-a-997079.html
„So verwies CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt am Dienstag in Berlin darauf, dass alles auf den Prüfstand müsse, was möglicherweise der Wirtschaft schade. Union und SPD sollten überlegen, „ob wir alles, was im Koalitionsvertrag noch vereinbart ist, wirklich so ganz schnell umsetzen“, sagte Hasselfeldt. Sie verwies ausdrücklich auf die geplante Frauenquote für Aufsichtsräte. Zu prüfen sei, ob manche Projekte bis zu einer stabileren Wirtschaftsentwicklung „ein bisschen ruhen“ könnten, so Hasselfeldt.“
Dont ask.. 🙂