Morgenthaus Erben: Die Grünen wollen den Deutschen Bananen verbieten

Komm’ wir spielen “ökologische Revolution” , das neue Gesellschaftsspiel.

Was zum Spielen notwendig ist:

  • Ökologische Revolution: Ein Spiel für die ganze Armut
    Ökologische Revolution: Ein Spiel für die ganze Armut

    Überheblichkeit;

  • Selbstüberschätzung;
  • (grünes) Sendungsbewusstsein;
  • Kenntnis der 12seitigen Spieleanleitung “Positionspapier ökologische Revolution” von Dröge und Kindler

Was zum Spielen nicht notwendig ist:

  • Kompetenzen;
  • Skrupel;
  • Zweifel;
  • kognitive Fähigkeiten;
  • Arbeits- und Berufserfahrung

Die Spieler:

  • Sven-Christian Kindler (geb. 1985); Bachelor für Betriebswirtschaft an der Leibnitz Akademie in Hannover (2007), ansonsten Parteikarrierist bei den Grünen;
  • Katharina Dröge (geb. 1984), Diplom in Volkswirtschaft an der Universität Köln (2010), ansonsten Parteikarrierist bei den Grünen;

Das Spiel

  • Ziel des Spieles ist der “radikale Umbruch des Wirtschaftssystems”, wie er im Positionspapier von Dröge und Kindler beschrieben ist.
  • Da das Wirtschaftssystem zu Anfang des Spieles floriert und die Bevölkerung im Spiel in einem gewissen Luxus und bar jeglicher Sorgen der Subsistenz und des nackten Überlebens lebt, geht es beim “radikalen Umbruch”, bei der “ökologischen Revolution” also darum, die Prosperität des Spiellandes zu vernichten und die darin Lebenden in Armut zu stürzen.
    • hohe “Steuern auf Vermögen, Eigentum, Einkommen, Kapitalerträge”, die die Motivation der Bevölkerung, Wachstum und Prosperität zu schaffen, ersticken und somit über Verarmung zum “radikalen Umbruch” der “ökologischen Revolution” führen.
    • exotische Lebensmittel
      Die ersten Opfer der ökologischen Revolution

      Verbot von unnötigen Flugreisen, exotischen Lebensmitteln und schnellen Autos, die nicht ökologische Konsummuster der Bevölkerung zur Folge haben, Zeichen wirtschaftlichen Erfolges sind und somit Ergebnis von Wohlstand, der durch den “radikalen Umbruch des Wirtschaftssystem” und die “Dröge/Kindler ökologische Revolution” ja gerade vernichtet werden soll, und zwar gemäß dem Motto der beiden Spieler: “Großer Reichtum fördert einen verschwenderischen Luxuskonsum, der einen ebenfalls nicht nachhaltigen Statuskonsum der Mittelschichten nach sich zieht”, kurz: wem es gut geht, der lässt es sich gut gehen und das Ziel der ökologischen Revolution besteht ja gerade darin, dass es niemandem gut geht.

    • “Erhöhung der Benzinpreise”, damit sich nur noch eine kleine Elite die Nutzung eines Autos leisten kann, während die Masse des Volkes auf “Radverkehr” und “Elektromobilität” angewiesen ist. Kollektiver Strom, aus der Steckdose und vom Kohlekraftwerk gespeist, ist der ökologischen Revolution und damit der Verarmung der Bevölkerung zuträglicher als individueller Sprit aus dem Zapfhahn. Ersterer lässt sich rationieren und über Nacht abschalten, aus Gründen der Einsparung und der ökologisch revolutionären Verarmung, zweiterer nicht.
  • Das Spielende ist erreicht, wenn das Spielland in den Kanon der Entwicklungsländer aufgenommen wurde, in denen die Millennium-Ziele der UN durchgesetzt werden sollen, die wiederum den Wohlstand aufbauen sollen, der dann durch eine weitere ökologische Revolution abgeschafft werden kann.

Das Spiel, von dem wir hier berichtet haben, wurde von Katharina Dröge und Sven-Christian Kindler allen Ernstes als Grundlage politischen Handelns der Grünen vorgeschlagen. Das berichtet der Spiegel [und wir fragen uns, wann Monopoly zur Grundlage der Wirtschaftspolitik bei den Grünen wird.] Kurz: damit es auch noch der Letzte versteht, Dröge und Kindler meinen ernst, was wir hier zusammengefasst haben.

Sie wollen den Deutschen höhere Spritpreise verodnen. Ihnen die per Flugzeug eingeführten exotischen Früchte und Lebensmittel, also u.a. Bananen, Orangen, Kiwi, Reis, Mais und Kaffee usw. verbieten, ihren Urlaub auf das Inland beschränken und vieles mehr, was ihnen als Utopie in ihrer drögen ökologischen Revolution vorschwebt.

Dröge/Kindler kennen kein Pardon, wenn es darum geht, das Leben derer, die gerade leben, zu vermiesen, und zwar im günstigsten Fall zu Gunsten derer, die noch nicht oder vielleicht einmal leben. Es geht um so hehre Ziele wie die Rettung des Planeten vor dem ökologischen Kollaps. Und wer mit solch wichtigen Zielen beschäftigt ist, der kann sich nicht mit belanglosen Fragen, wie: “Für wen wollt ihr den Planeten retten?” beschäftigen. Derartige Fragen zeugen von Unkenntnis der großen historischen Aufgabe, die, wie das bei großen Utopien nun einmal so ist, Opfer von den Lebenden, zuweilen bis hin zu ihrem Leben verlangt.

Und einmal ehrlich: Würden Sie nicht gerne in ein baufälliges Haus ziehen, dort von Wasser und Brot und dem leben, was die kleine Parzelle hinterm Haus an Gemüse und Obst abwirft, wenn sie wüssten, sie retten damit den Planeten und sorgen dafür, dass auch 2210 noch Menschen in einem baufälligen Haus von Brot und Wasser und dem, was die kleine Parzelle hinterm Haus an Gemüse und Obst abwirft, leben können?

Big hoax climateWozu Fortschritt, wenn man auch mit Lichtgestalten kognitiver Brillianz wie Dröge und Kindler in die Armut des, sagen wir 19. Jahrhunderts reisen kann, am besten in die Zeit der letzten großen Hungersnot, die in den 1840er Jahren in Preußen, Württemberg und Hessen wütete (dazu: Rürup, 1992: 172)?

Also, Deutsche, verzichtet mit Dröge und Kindler, die natürlich längst dazu übergegangen sind, im baufälligen Haus und von Wasser und Brot und dem zu leben, was die kleine Parzelle hinterm Haus an Gemüse und Obst abwirft, verzichtet auf Bananen, Ananas, Kaffee und Tee, Reis und Mais, den Sommerurlaub in Spanien, auf billige t-Shirts aus China, auf das Smartphone, den iPod, das iPad, den Computer und alles, was ansonsten noch im fremden Ausland gefertigt und von dort in großer Umweltschädlichkeit nach Deutschland gebracht wird. Verzichtet auf den Türkentrank, den Kaffee, trinkt wieder Malzkaffee und Gerstensaft zum Frühstück, unterstützt die heimische subsistente Wirtschaft:

Spätzle statt Pasta – Basta!

Wie gesagt, Dröge und Kindler meinen das ernst.

Dröge und Kindler sind beide im Bundestag. Sie wurden gewählt. Insofern ist klar, wer für Dröge und Kindler die Verantwortung zu übernehmen hat. Deshalb: alle Wähler von Dröge und Kindler: Sofortiges Ende mit dem Shoppen im Internet, Schluss mit Flugreisen und Autofahren. Ab sofort: Radfahren, Einkauf im Tante Emma Lade per Fahrrad, kein Kaffee zum Frühstück, keine tropischen Luxusfrüchte, Schluss mit eurem mickrigen Statuskonsum, der die Umwelt zerstört. Die von Euch Gewählten haben es Euch verordnet!

1944 wurde auf der Second Quebec Conference der Alliierten der Morgenthau Plan beschlossen. Franklin D. Roosevelt hatte einige Arbeit, Winston Churchill zu überzeugen, aber es ist ihm gelungen. Der Morganthau-Plan, benannt nach Henry Morgenthau, dem damaligen Finanzminister der USA, sah u.a. vor Deutschland zu de-industrialisieren. Dazu sollten alle Industrieanlagen, die vor allem im Ruhrgebiet und im Rheinland den Krieg überstanden hatten, abgebaut und zerstört werden, so dass Deutschland letztlich zu einem Agrarstaat werden würde – weitgehend ohne industrielle Produktion und somit in allen Bereichen der industriellen Güterproduktion auf den Import aus dem Ausland angewiesen.

Angesichts der Kriegsschäden muss man nicht viel kognitive Ressourcen zum Nachdenken verschwenden, um zu sehen, dass der Morgenthau-Plan eine komplette Verarmung Deutschlands zum Dauerzustand gemacht hätte. Das Wirtschaftswunder der 1950er Jahre hätte es mit Sicherheit nicht gegeben.

Dass der Morgenthau-Plan nicht umgesetzt wurde, haben die Deutschen Stalin und dem beginnenden Kalten Krieg zu verdanken, der den westlichen Alliierten ein industrialisiertes und nicht verarmtes Deutschland als Bündnispartner wichtiger erscheinen ließ als ein verarmtes, bäuerliches Deutschland.

Was Roosevelt, Churchill und Morgenthau nicht vorhersehen konnten, das sind die Grünen in Deutschland, das sind Katharina Dröge und Sven-Christian Kindler, die 2015 das 1945 aufgegebene Projekt wieder aufnehmen und nunmehr vollenden wollen, also: Zurück in die Armut mit Dröge und Kindler.

Rürup, Reinhard (1992). Deutschland im 19. Jahrhundert. 1815-1871. Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht.

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