75% können nicht schreiben: Berliner Grundschüler werden in Dummheit gleichgestellt

Der Tagesspiegel berichtet heute von den Ergebnissen einer Schulleistungsstudie, die unter Berliner Grundschülern im Jahre 2017 durchgeführt wurde und die bislang nur dem Tagesspiegel vorliegen. Demnach erreiche „knapp die Hälfte“ der rund 24.000 Berliner Grundschüler in dritten Klassen „nicht einmal die Mindestanforderungen“, die die Kultusministerkonferenz an Rechtschreibung stellt, 25% schafften nur den Mindeststandard, d.h. 50% der Berliner Grundschüler sind als funktionale Analphabeten anzusehen, 25 weitere Prozent als rudimentär des schriftlichen Ausdrucks Fähige. Lediglich ein Viertel der Berliner Grundschüler erreicht demnach in Berliner Grundschulen, weshalb alle Schüler eigentlich Berliner Grundschulen besuchen: Sie erlernen eine grundlegende Kulturtechnik: zu schreiben.

Aber mit Sicherheit sind alle Berliner Grundschüler hervorragend in politischer Ideologie ausgebildet, intime Kenner abstruser Sexpraktiken, vertraut mit dem Binnen-I und darüber hinaus in der Lage, Rassismus und Rechtsextremismus zu bekämpfen, wenn auch nicht im schriftlichen Ausdruck.

Wenn man nun denkt, die Tatsache, dass staatliche Bildung hier komplett versagt, sei der eigentliche Skandal, dann irrt man. Doch verbleiben wir noch einen Moment beim staatlichen Bildungsauftrag. Die Begründung für Schulpflicht besteht darin, eine einheitliche Vermittlung von Bildung zu gewährleisten. Entfällt die Vermittlung von Bildung durch öffentliche Schulen, dann entfällt normalerweise auch die Schulpflicht.

So heißt es im Paragraphen 3 des Berliner Schulgesetzes:

“(1) Die Schule soll Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Werthaltungen vermitteln, die … Schüler in die Lage versetzen, ihre Entscheidungen selbständig zu treffen und selbständig weiterzulernen, um berufliche und persönliche Entwicklungsaufgaben zu bewältigen, das eigene Leben aktiv zu gestalten, verantwortlich am sozialen, gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Leben teilzunehmen und die Zukunft der Gesellschaft mitzuformen.

Sofern man der Ansicht ist, dass die Beherrschung der deutschen Schriftsprache eine notwendige Voraussetzung dafür ist, „Entscheidungen selbständig zu treffen und selbständig weiterzulernen“, muss man feststellen, dass Berliner Grundschulen hier gegen das Berliner Schulgesetz verstoßen, denn die Vermittlung der notwendigen Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten findet nicht statt.

Dies mag daran liegen, dass im weiteren Verlauf des Paragraphen 3 des Berliner Schulgesetzes eine Vielzahl von unsinnigem, weil ideologischem Müll zusammengestellt wird, der keinerlei Bedeutung für die Entwicklung von Kompetenzen und Fertigkeiten von Schülern hat, sich ein eigenständiges Urteil zu bilden, aber dennoch die Zeit, die z.B. für die Vermittlung von Rechtschreibung zur Verfügung steht, reduziert, offensichtlich in einem Ausmaß in Berlin reduziert, das es nicht mehr erlaubt, Grundschülern Rechtschreibung zu vermitteln.

Das Berliner Bildungsideal?

“(3) Schulische Bildung und Erziehung sollen die … Schüler insbesondere befähigen,
1. die Beziehungen zu anderen Menschen in Respekt, Gleichberechtigung und gewaltfreier Verständigung zu gestalten sowie allen Menschen Gerechtigkeit widerfahren zu lassen,
2. die Gleichstellung von Mann und Frau auch über die Anerkennung der Leistungen der Frauen in Geschichte, Wissenschaft, Wirtschaft, Technik, Kultur und Gesellschaft zu erfahren,
3. die eigene Kultur sowie andere Kulturen kennen zu lernen und zu verstehen, Menschen anderer Herkunft, Religion und Weltanschauung vorurteilsfrei zu begegnen, zum friedlichen Zusammenleben der Kulturen durch die Entwicklung von interkultureller Kompetenz beizutragen und für das Lebensrecht und die Würde aller Menschen einzutreten,
4. ihre Aufgaben als … Bürger in einem gemeinsamen Europa wahrzunehmen,
5. die Auswirkungen des eigenen und gesellschaftlichen Handelns auf die natürlichen lokalen und globalen Lebensgrundlagen zu erkennen, für ihren Schutz Mitverantwortung zu übernehmen und sie für die folgenden Generationen zu erhalten,
6. ein Verständnis für Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels sowie die notwendigen Anpassungen an dessen Folgen zu entwickeln, Maßnahmen zum Klimaschutz zu erfahren und die eigenständige und verantwortungsbewusste Umsetzung solcher Maßnahmen im Alltag zu erlernen,
7. die Folgen technischer, rechtlicher, politischer und ökonomischer Entwicklungen abzuschätzen sowie die wachsenden Anforderungen des gesellschaftlichen Wandels und der internationalen Dimension aller Lebensbezüge zu bewältigen,
8. ihre körperliche, soziale und geistige Entwicklung durch kontinuierliches Sporttreiben und eine gesunde Lebensführung positiv zu gestalten sowie Fairness, Toleranz, Teamgeist und Leistungsbereitschaft zu entwickeln,
9. ihr zukünftiges privates, berufliches und öffentliches Leben in Verantwortung für die eigene Gesundheit und die ihrer Mitmenschen auszugestalten, Freude am Leben und am Lernen zu entwickeln sowie die Freizeit sinnvoll zu nutzen.”

Der eigentliche Skandal besteht nun nicht darin, dass 75% der Berliner Grundschüler halbe oder ganze funktionale Analphabeten sind, auch nicht darin, dass die Berliner Schüler mit einer Unmenge von Müll zugeworfen werden, wie man angesichts der Ergebnisse annehmen muss, mit dem Ziel, sie eben daran zu hindern, Rechtschreibung und damit die Grundlagen des Bildungsmiteinanders zu erlernen, sondern darin, dass die Ergebnisse vom Berliner Senat, von der Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft verheimlicht werden sollten. Dass sie bekannt wurden, ist der Initiative von Joschka Langenbrink, einem SPD-Abgeordneten aus Neukölln zu verdanken und einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Gäbe es Langenbrink nicht, die Ergebnisse wären verschwiegen und verheimlicht worden.

Dass die Ergebnisse verheimlicht werden sollten, sagt viel, über das demokratische Verständnis aus, das den Berliner Senat prägt, und es sagt viel darüber aus, welchen Stellenwert dort das Wohl Berliner Bürger genießt. Offensichtlich keinen. Außerhalb des Berliner Senats ist bekannt, dass man Missstände nur abstellen kann, wenn man sie bekannt macht. Außerhalb des Berliner Senats ist bekannt, dass man Fortschritt nur dadurch erreichen kann, dass man aus Fehlern lernt. Im Berliner Senat ist das anders. Dort wird verheimlich, nicht gelernt. Dort wird geschwiegen, nicht gehandelt. Dort werden Bürger darüber im Unklaren gelassen, dass die Ausbildung in Berliner Grundschulen für die erhebliche Steuergelder aufgebracht werden, keinerlei Qualitätsmaßstab genügt. Es steht zu erwarten, dass die Leistungen der Berliner Grundschüler nicht schlechter ausfallen würden, würden sie von ihren Eltern in Rechtschreibung unterrichtet.

Was also eigentlich verschwiegen werden soll, ist die Tatsache, dass Berliner Bürger für eine Leistung (die Vermittlung von Grundkenntnissen in deutscher Rechtschreibung an Berliner Grundschulen) bezahlen, die nicht erbracht wird, weil die Schulen in Berlin zu schlecht sind, als dass sie Schüler produzieren würden, die der Rechtschreibung fähig sind. Und natürlich sind es nicht die Schulen, die Rechtschreibung vermitteln, es sind die Lehrer, Grundschullehrer. In Berlin sind 87,5% der Grundschullehrer weiblich. Entsprechend ist die Schulkatastrophe, die Unfähigkeit von Berliner Grundschullehrern den Berliner Grundschulkindern deutsche Rechtschreibung zu vermitteln, eine weibliche Katastrophe. Und es ist eine Katastrophe, die ausländische und deutsche Schüler in fast gleicher Weise betrifft, wie die Ergebnisse zeigen. In Berlin ist man auf dem Weg zu absoluter Gleichstellung, Gleichstellung in Armut und vor allem Gleichstellung in Unbildung, in Dummheit.

Vermutlich sollen diese Konsequenzen sozialistischer Politik verheimlicht werden.

Die Ergebnisse für Rechtschreibung sind nur ein Teil der Ergebnisse. Man darf mit Spannung darauf warten, ob die miserablen Ergebnisse in Rechtschreibung durch die Ergebnisse in Mathematik noch unterboten werden.

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Gender-Trash-Ranking 2018

Das neue Gender-Trash-Ranking für das Jahr 2018 ist soeben fertig geworden.

Es stellt die Universitäten, die man meiden sollte bzw. meiden muss in aufsteigender Reihenfolge dar und zeigt einmal mehr, dass Berlin das Mekka derer ist, die Wissenschaft zerstören wollen. Aber: Die Berliner sind nicht allein in ihrem Bemühen, mit Genderismus eine Variante des Marxismus-Leninismus an Universitäten zu etablieren, die einmal mehr die Suche nach Erkenntnis zu Gunsten der politischen Indoktrination und des politischen Aktivismus beseitigt. Nordrhein-Westfälische Universitäten, namentlich in Bielefeld und Bochum haben aufgeschlossen.

Auch die Universitäten in Freiburg, Frankfurt, Dortmund, Duisburg-Essen, Köln, Münster und Paderborn sollten diejenigen meiden, die sich mit der Absicht tragen, ein Studium in einem Fach der Sozialwissenschaften zu absolvieren, und zwar mit dem Ziel, eine wissenschaftliche Ausbildung zu erreichen. Gemessen am Ausmaß der Verbreitung, die Genderismus an den genannten Universitäten hat, dürfte es schwierig werden, eine vernünftige wissenschaftliche Ausbildung zu erhalten.

Dies gilt in etwas geringerem Ausmaß auch für die Universitäten Bremen, Kassel, Hannover, Trier, Siegen, Aachen, Oldenburg und Greifswald. Sie sind schon in einem Ausmaß mit Genderismus inkubiert, das es schwierig macht, Wissenschaft anstatt politischen Aktivismus’ zu betreiben.

Die restlichen Universitäten, beginnend mit der Universität Lüneburg haben den Rubikon insofern überschritten als sie Gender Studies in den Korpus ihrer Fächer aufgenommen und damit gezeigt haben, dass es ihnen mehr um politisches Andienen, denn um wissenschaftliche Erkenntnis geht. 

Das Ranking basiert auf einer Gewichtung des Ausmaßes, in dem an einer Universität “Gender Studies” institutionell in Form von Professuren verankert sind. 

Wer nach einer Universität Ausschau hält, die bislang vom Genderismus verschont geblieben ist, für den haben wir die entsprechenden Universitäten hier zusammengestellt.

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Genderista-Wiki

Go South! Ideologiefreies Studieren gibt es meist nur im Süden!

Wir erhalten in letzter Zeit häufiger Anfragen von Schülern, die sich überlegen, wo sie studieren sollen und die dabei sicherstellen wollen, dass sie nicht an einer Kaderschmiede der Gender Ideologie landen, an der ihnen der Gender-Katechismus eingetrichtert, aber eben nichts beigebracht wird. Unsere bisherige Arbeit am Genderista-Wiki ermöglicht es, eine Liste der Universitäten zu erstellen, an denen man bislang noch studieren kann und nicht Gefahr läuft, der Genderista in die Hände zu fallen. Generell kann man Abiturienten, die sich mit dem Gedanken tragen zu studieren, nur raten: Go South! Nordrhein-Westfalen, Bremen, Hamburg, Berlin und Hessen weiträumig umgehen! Die folgenden Universitäten bieten derzeit noch ein Studium an, das nicht von Gender-Ideologen im Wert reduziert wird. In Klammern hinter jedem Bundesland findet sich die Gesamtzahl der Universitäten:

Bayern (11):

  • Julius-Maximilians Universität Würzburg
  • Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
  • Otto-Friedrich-Universität Bamberg
  • Universität Augsburg
  • Universität Bayreuth
  • Universität der Bundeswehr München
  • Universität Passau
  • Universität Regensburg

Baden-Württemberg (9):

  • Universität Mannheim
  • Universität Ulm
  • Zeppelin Universität Friedrichshafen

Berlin (4):
Keine: Weiträumig umgehen!

Brandenburg (3):

  • Brandenburgische Technische Universität Cottbus

Bremen (2):

  • Jacobs University Bremen

Hamburg (4):

  • Helmut-Schmidt-Universität – Universität der Bundeswehr
  • HafenCity Universität Hamburg

Hessen (7):

  • Frankfurt School of Finance & Management gGmbH
  • EBS Universität für Wirtschaft und Recht gGmbH

Mecklenburg-Vorpommern (2):

  • Universität Rostock

Niedersachsen (9):

  • Technische Universität Clausthal-Zellerfeld
  • Universität Osnabrück

Nordrhein-Westfalen (13):

  • Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
  • Folkwang Universität der Künste
  • Private Universität Witten/Herdecke

Rheinland-Pfalz (6):

  • Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer
  • Technische Universität Kaiserslautern
  • WHU – Otto Beisheim School of Management

Saarland (1):

  • Universität des Saarlandes, Saarbrücken

Sachsen (4):

  • Technische Universität Bergakademie Freiberg
  • Technische Universität Chemnitz
  • Technische Universität Dresden
  • Universität Leipzig

Sachsen-Anhalt (2):

  • Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Schleswig-Holstein (3):

  • Universität zu Lübeck

Thüringen (4):

  • Bauhaus-Universität Weimar
  • Technische Universität Ilmenau
  • Universität Erfurt

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Genderista-Wiki

Folge des Staatsfemimismus: Grundschullehrermangel

Die Bertelsmänner schlagen Alarm. In den Grundschulen fehlen Lehrkräfte: Bis 2025 müssten 105.000 Lehrkräfte neu eingestellt werden. 60.000 der fehlenden Lehrkräfte würden fehlen, weil Lehrkräfte ausscheiden. Der Rest soll Mehrbedarf sein. Ausgebildet werden nach Berechnungen der Bertelsmänner aber nur 70.000 Lehrer für Grundschulen. Also, so die Bertelsmänner, fehlten mittelfristig 35.000 Grundschullehrer.

Nehmen wir die Zahlen der Bertelsmänner einmal so hin. Dann fehlen angeblich 35.000 Grundschullehrer. Das ist kein Wunder. Wer will heute noch Grundschullehrer werden? Der Beruf ist entwertet. Jahrzehnte des Staatsfeminismus haben dazu beigetragen, den Markt für Grundschullehrer zu einem Market for Lemons zu machen. 88,5% der Grundschullehrer waren im Jahr 2016 weiblich. 51,2% der weiblichen Grundschullehrer arbeiten Teilzeit oder stundenweise. Von den 11,5% verbliebenen männlichen Grundschullehrern arbeiten 64% Vollzeit, der Rest der männlichen Lehrer ist weitgehend als stundenweiser Aushilfslehrer beschäftigt, der vermutlich die Kartoffeln in Mathematik aus dem Feuer holen soll. Unter den Lehramtsstudenten, die Grundschullehrer werden wollen, sind Männer ein noch selteneres Gut. Und wie zumeist, wenn der Anteil von Männern in einem Beruf zurückgeht, sinken die Standards und in der Regel wird auch die Bezahlung schlechter. Das hängt im Wesentlichen damit zusammen, dass der Anteil der Vollzeittätigen durch das Verschwinden von Männern zurückgeht. Von 54% auf knapp 47% ist er an Grundschulen im Verlauf der letzten 25 Jahre gesunken. Der Anteil der Teilzeitlehrer und der stundenweise beschäftigten Lehrer ist dagegen gestiegen.

Eigentlich ist es eine Binsenweisheit, aber man muss sie in Zeiten des Staatsfeminismus regelmäßig wiederholen, weil Genderisten so fest an die Eierlegendewollmilchsau glauben, dass man fast gerührt sein könnte: Kompetenz und Wissen sind in weiten Teilen ein Ergebnis von Engagement und Erfahrung. Engagement und Erfahrung hängen insofern zusammen, als derjenige, der mehr Engagement zeigt auch mehr Erfahrung sammeln kann. Ein Lehrer, der sich seinem Beruf widmet und Vollzeit tätig ist, hat entsprechend mehr Erfahrung als ein Lehrer, der seinen Beruf nur teilweise ernst nimmt und sich ansonsten lieber um seine Familie kümmert. Das ist eine ganz normale Sache, die man in der Ökonomie über Lernkurven beschreibt, Lernkurven, die dazu führen, dass Vollzeitlehrer im Aggregat innerhalb von nur wenigen Jahren deutlich mehr Kompetenz, Versiertheit, eben Erfahrung in ihren Beruf erwerben und einbringen als diejenigen, die ihren Beruf nebenbei erledigen. Und weil dem so ist, sinkt die Qualität einer Tätigkeit im Aggregat, wenn der Anteil der Vollzeitbeschäftigten zurückgeht, denn das gesammelte Humankapital, über das z.B. Lehrer verfügen, wird geringer.

Dagegen kann man schimpfen. Man kann mit den Fuß aufstampfen, rot im Gesicht anlaufen und sich die Ohren zuhalten, aber man kann es nicht ändern: Vollzeitlehrer haben mehr Kompetenz und Erfahrung als Teilzeitlehrer (das ist eine Gruppenaussage!).

Ein weiteres Problem, das mit Nebenbei-Lehrern einhergeht ist, dass man mehr Lehrer braucht, um das Stundenpatchwork, das früher Stundenplan hieß, zu füllen. Dies wird anhand der folgenden Abbildung sehr deutlich, in der wir die Zahl der Grundschüler mit der Gesamtzahl der Lehrer verrechnet haben. Eigentlich ist das Verhältnis von Schülern zu Lehrern an Grundschulen seit 1996 stetig zu Gunsten der Schüler besser geworden: Mussten sich 1996 noch 17 Schüler einen Grundschullehrer teilen, waren es 2016 nur 12 Schüler, die auf einen Grundschullehrer gekommen sind (Wer erinnert sich noch an seine Grundschulzeit als es möglich war, 30 Schülern und oftmals mehr Unterricht zu erteilen?). Uneigentlich hat der Teilzeit-Boom, den der Staatsfeminismus geschaffen hat, dazu geführt, dass sich das Verhältnis von Schülern zu Lehrern obwohl im Gesamt weniger Schüler mehr Lehrern gegenüberstehen, kaum verändert hat. Denn mehr Lehrer arbeiten in Teilzeit.

Angesichts dieses immensen Potentials von Teilzeitlehrern von einem Lehrermangel zu sprechen, erscheint nicht nur vordergründig als Panikmache. Tatsächlich ist es so, dass die Grundschullehrer, die aus Altersgründen ausscheiden, leicht durch die Absolventen, die an Hochschulen ausgebildet werden, ersetzt werden könnten, wenn da nicht die Kleinigkeit wäre, dass ältere Lehrer, auch ältere Lehrerinnen in der Regel Vollzeit arbeiten, während jüngere Lehrerinnen den Lehrerberuf als Nebentätigkeit praktizieren. Deshalb braucht man heutzutage mehr als 70.000 Absolventen um rund 60.000 ausscheidende Grundschullehrer zu ersetzen, denn die 224.119 Lehrer, die 2016 an deutschen Grundschulen beschäftigt waren, erteilen in der Summe weniger Unterrichtsstunden als die 219963, die 1995 an deutschen Grundschulen beschäftigt waren.

Dass dem so ist, ist ein Ergebnis des Staatsfeminismus, der nicht nur die Entprofessionalisierung von Berufen zu verantworten hat, er ist auch dafür verantwortlich, dass Absolventen, die von Hochschulen kommen, immer seltener nach einem Beruf Ausschau halten und immer öfter auf der Suche nach einer Nebenbeschäftigung, die sie zur Freizeit fügen können, sind. Dass dabei die Unterrichtsqualität leidet, ist eine Konsequenz, deren Logik wir oben beschrieben haben. Dass sich der Lehrermangel an Grundschulen verschärft, wie die Bertelsmann-Stiftung schreibt, ist eine Folge der Gender-Idiotie, die in Deutschland herrscht. Dass man bei der Bertelsmann-Stiftung der Ansicht ist, man müsste „Anreize für Mehrarbeit“ bei Teilzeitkräften setzen und die Pensionäre zu einem längeren Einsatz in Grundschulen bewegen, ist nicht nur das Eingeständnis eines vollständigen Scheiterns, es ist auch eine Unverschämtheit.

Wie irre ist es eigentlich, wenn man Teilzeitlehrern einen zusätzlichen Anreiz setzen muss, damit sie sich bereiterklären ihre Arbeit in Vollzeit machen? Und wie unverschämt ist es, wenn man diejenigen, die ihr Leben lang und im Gegensatz zu jüngeren Lehrern in Vollzeit, gearbeitet haben, dazu benutzen will, um für den Staatsfeminismus die Kartoffeln aus dem Feuer holen zu lassen, nur weil niemand den Mut aufbringt, die Verantwortung, für die hausgemachte Katastrophe zu übernehmen, die darin besteht, dass die meisten Menschen dann, wenn man ihnen sagt, dass sie nicht voll arbeiten müssen und statt dessen staatliche Kinderbetreuung in Anspruch nehmen und sich vor den Fernseher setzen können, genau das tun werden?

Der Staatsfeminismus hat seit Jahren Leistung und Leistungsbereitschaft untergraben und nun sollen ausgerechnet diejenigen, die sich durch Vollzeitarbeit dagegen gestellt haben, benutzt werden, um die Folgen dieser hausgemachten Probleme zu reduzieren?

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Das miese Geschäft mit dem Mitleid – Diesmal Täuschung aus dem BMZ

#ichwillfair [Die deutsche Sprache ist nicht jedermanns Sache], #WeltohneHunger, so tweeted das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit unter einer Abbildung, auf der angeblich gezeigt wird, wer an einer Tafel Schokolade verdient. Die armen Kakaobauern, die sich des Mitleids des BMZ, wenn schon sonst nichts, sicher sein können, sie verdienen nur 6 Cent am Preis einer Tafel Schokolade. Noch schlechter schneiden staatliche Behörden ab, die nur 4 Cent am Preis einer Tafel Schokolade verdienen. Spitzenverdiener sind der Handel und die Hersteller von Schokolade.

Das ist, wie das BMZ meint, nicht fair.

Wir meinen, es ist nicht fair, nicht in Ordnung, wenn das BMZ hier Grafiken verbreitet, die ein Bild vermitteln, das der Realität nicht entspricht und den Anteil deutscher staatlicher Raffgier an den 89 Cent vollständig zu unterschlagen.

Wir haben deshalb ein paar Posten zusammengestellt, die das BMZ mutwillig unterschlägt, um die Meldung, die bösen Kapitalisten sind daran schuld, dass Kakaobauern hungern müssen, verbreiten zu können.

Fangen wir mit Schokolade an. Schokolade besteht aus mehr als Kakao.

In der Regel enthält Schokolade:

  • Kakaobutter,
  • Kakao
  • Nüsse, Erdnüsse,
  • Trockenmilch
  • Vanille
  • Honig,
  • Zucker,
  • Mandeln,
  • (Rosinen)

Diese Zutaten müssen beschafft werden. Das kostet Geld. Und die Zutaten vereinigen sich nicht selbständig zu Schokolade. Jemand muss sie mischen und die Schokolade herstellen, dafür fallen direkte Arbeitskosten an;

Um die Schokolade herzustellen, braucht man nicht nur Arbeitskräfte, man braucht

  • Maschinen,
  • eine Halle drumrum,
  • Energie,
  • Es fallen zusätzliche Personalkosten für die Überwachung der Produktion und den Unterhalt der Maschinen an.
  • Die Maschinen verlieren zudem mit jeder Betriebsstunde an Wert …

Wenn man Schokolade hergestellt hat, benötigt man Verpackungsmaterialien, Maschinen, die die Verpackung um die Schokolade wickeln und in Kartons, die man beschafft hat, setzen, man benötigt Lagerarbeiter und entsprechenden Lagerplatz, Maschinen zum Transport der Schokolade, eine interne Logistik. Auch dafür fallen Kosten an.

Dann werden Verwaltungsmitarbeiter benötigt, die sich um die Löhne der Arbeiter kümmern, den Nachschub an Zutaten und Verbrauchsmaterialien usw. organisieren, die Abrechnungen erstellen, nicht zuletzt die, die das Finanzamt haben will und vieles mehr. Damit sie das tun können, benötigen sie einen Schreibtisch, einen Computer, Möglichkeiten der Telekommunikation und vieles mehr, was beschafft und gewartet und wenn es kaputt ist, ersetzt werden muss. Nicht zu vergessen, die Mitarbeiter der Verwaltung wollen auch bezahlt werden. So wie die Mitarbeiter von Logistik und Marketing, die sich um den Absatz von Schokolade kümmern, um Regalplätze in Supermärkten kämpfen, Werbung schalten und dafür sorgen, dass die Schokolade aus der Fabrik in Läden gelangt. Dazu benötigt man Fahrzeuge, die wiederum Benzin verbrauchen usw. Schließlich müssen all die Gebäude, in denen Material gelagert, Schokolade hergestellt, Schokolade gelagert, Mitarbeiter Verwaltungsarbeiten unternehmen usw. finanziert und unterhalten werden.

Das sind eine ganze Menge Kosten, die entstehen, um eine Tafel Schokolade zu produzieren und in den Laden zu bringen. Und an jedem dieser Posten verdient der Staat. Für Anschaffungen fällt Umsatzsteuer an. Für die Mitarbeiter sind Lohnsteuer und Sozialabgaben zu entrichten. Dazu kommen Gewerbesteuer, Grundsteuer, Feuerschutzsteuer, Köperschaftssteuer, Stromsteuer …

Hätte das BMZ all diese Kostenarten berücksichtigt, dann wäre es nichts geworden, mit der schäbigen Mitleidsgrafik, die die armen Kakaobauern gegen die reichen Unternehmen ausspielt, die sich angeblich am Verkauf von Schokolade eine goldene Nase verdienen. Berücksichtigt man die Hand, die der Staat über seine verschiedenen Steuern in der Tasche all derer hat, die hier als diejenigen dargestellt sich, die an Schokolade verdienen, dann ergibt sich ein anderes Bild, dann verdient der Staat an einer Tafel Schokolade mindestens 16 Cent, hinzu kommen die 4 Cent für staatliche Behörden im Anbauland. Damit wären wir bei ca. 20 Cent staatliches Verdienst an einer Tafel Schokolade. Dem Schokoladenhersteller bleibt in der Regel ein Nettogewinn von zwischen 6 und 10 Cent pro Tafel.

Wenn dem BMZ so viel an den Kakaobauern liegt, warum wirbt man dann nicht dafür, das horrende steuerliche Verdienst an Schokolade zu verringern und die Differenz den Kakakobauern zu Gute kommen zu lassen.

Es wird niemanden wundern zu erfahren, dass sich derart falsche und verzerrte Darstellungen, die allesamt den Staat als denjenigen, der ohne etwas zu Produktion, Herstellung und Vertrieb beizutragen, am meisten daran verdient, vergessen, in Unterrichtsmaterialien findet. Offensichtlich denken die Verantwortlichen, die Indoktrination klappe nicht in gleichem Maße, wenn man Schülern reinen Wein einschenkt.

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