Studium als Ressourcenverschwendung: von Nutzlosem, Stupidität und Trägheit

Was, wenn man den Unfug, der an deutschen Hochschulen zuweilen vermittelt wird, offensichtlich in Vergessenheit geraten ist: Tertiäre Bildung kostet Geld. Viel Geld. Die Ressourcen, die an Hochschulen notwendig sind, um Studienort, Studienangebot, Studiengebäude, Verwaltung, Dozenten, Bibliotheken, Infrastruktur usw. zu finanzieren, sie müssen aufgebracht werden, von Steuerzahlern.

Tatsächlich finanzieren alle Steuerzahler die Kinder von Akademikern und Beamten. So beginnen von 100 Kindern aus einem Akademiker-Haushalt 74 ein Studium, 63 beenden es mit einem Bachelor, 45 davon mit einem Master und 10 davon mit einer Promotion. Für Kinder aus nicht-Akademiker-Haushalten ergeben sich gänzlich andere Zahlen. Von 100 Kindern aus einem nicht-Akademiker-Haushalt beginnen 21 ein Studium, 15 davon schließen es mit einem Bachelor, 8 mit einem Master und eines mit einer Promotion ab.

Hochschulen sind somit Transmissionsriemen für Akademiker-Haushalte, die sich auf Kosten der Allgemeinheit reproduzieren. Dagegen ist nichts einzuwenden, wenn die Ressourcen, die in Hochschulen gesteckt werden einen Mehrwert für die Gesellschaft erbringen, wenn, ökonomisch gesprochen, die an Hochschulen vermittelte Bildung die Produktivität von Studenten erhöht und sich dadurch positiv auf das Wirtschaftswachstum auswirkt. Im deutschen Hochschulalltag finden sich jedoch immer häufiger Studenten, die ihr Studium als Konsumgut ansehen, das dem privaten Verbrauch dient, das also nicht als Verpflichtung denen gegenüber angesehen wird, die es finanzieren. Im Gegenteil, diese Studenten sehen ein Studium als etwas an, auf das sie ein Recht haben und haben auch kein Problem damit, Fächer zu studieren, Fächer wie Gender Studies, Whiteness-Studies, Anti-Rassismus, an manchen Standorten Soziologie und Politikwissenschaft, die reine politischen Agitationsfächer sind, von denen man annehmen muss, dass sie einen gesellschaftlichen Schaden nach sich ziehen, in jedem Fall keinen gesellschaftlichen Nutzen.

Deshalb muss einmal mehr darauf hingewiesen werden, dass es weder ein Recht auf ein Studium gibt noch ein Studium mit KEINER Verpflichtung gegenüber denen verbunden ist, die die Ressourcen aufbringen, die von Studenten und Dozenten, die von Hochschulen als solchen verbraucht werden. Wenn Eigentum verpflichtet, dann geht damit, von anderen für ein Studium finanziert zu werden, noch eine viel größere Verpflichtung einher, die eigentlich dazu führen müsste, dass Ressourcen an Hochschulen sorgsam eingesetzt und in jedem Fall nicht vergeudet werden. Sie müsste auch dazu führen, dass sich Studenten der Tatsache bewusst sind, dass sie Steuerzahlern auf der Tasche liegen, und daher die Verpflichtung haben Steuerzahlern etwas zurück zu geben.

Dieses Bewusstsein scheint nicht sonderlich weit verbreitet zu sein. Die Irrlehre der OECD, nach der mindestens 40% eines Schülerjahrgangs studieren müssen, um das ökonomische Maximum zu erreichen, hat viel zu dieser Nonchalance beigetragen, mit der Studenten die Ressourcen verbraten, die andere mühsam erarbeiten.

Das Problem, dass die falschen Personen an Hochschulen vorzufinden sind, dass ungeeignete Studenten durch ein Studium von einer „nützlichen Tätigkeit“ ferngehalten werden, dass „Stupidität, Trägheit oder Mangel der Lust und des Triebes“ zum Trotze studiert wird, hatte bereits Friedrich I von Preußen. Er hat es 1708 zum Anlass genommen, einen Aufruf gegen die Vergeudung von Ressourcen an Universitäten und die übermäßig hohe Zahl von Studenten in seinem Königreich zu erlassen.

Unter Friedrich dem Ersten hätte es keine Gender Studies und auch den anderen Unfug, der sich heute an Hochschulen breitmacht, nicht gegeben.

Manchmal wünscht man sich einen König zurück.

Wir danken einem langjährigen Leser von ScienceFiles für den Hinweis und den Aufruf.

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Stadium der Inkubation: Gender-Trash an deutschen Universitäten

Vielleicht sind wir auch nicht ganz unschuldig daran, dass man zuweilen den Eindruck gewinnt, in Deutschland seien alle Universitäten von Gender Studies infiltriert und mit Gender-Trash inkubiert. Sicher, man muss die Versuche der Kultusministerien und vor allem des Bundesministeriums für Bildung und Forschung einrechnen, die über eine Mischung aus Zuckerbrot und Peitsche versuchen, Universitäten mit Gender Mainstreaming gleichzuschalten. Nimmt man jedoch den härtesten Indikator dafür, wie weit es bislang gelungen ist, Gender-Trash an deutschen Universitäten als festen Posten im Vorlesungsverzeichnis zu etablieren, dann ergibt sich ein erfreulicheres Bild.

An 26 Universitäten, also an 31,7% der deutschen Universitäten finden sich Gender Studies und entsprechende, indoktrinale Schwerpunkte im Vorlesungsverzeichnis. Das sind einerseits 31,7% zuviel, andererseits bleiben 68,3% Universitäten, denen man mit Hinblick auf die Inkubation mit Gender Studies eine „clean bill of health“ ausstellen kann.

Ein genauerer Blick auf die Verbreitung der Gender Studies zeigt klare lokale Schwerpunkte, die sich vor allem an der Ruhr-Universität in Bochum, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Universität Bremen, der Carl-von-Ossietzky Universität in Oldenburg und der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Universität finden, wie wir gestern in unserem Gender-Trash-Ranking für das Jahr 2017 gezeigt haben.

Richtet man den Blick auf die Ebene der Bundesländer, dann ergibt sich das folgende Bild [In der folgenden Abbildung haben wir die Anzahl der Professuren für Gender Studies in einem Bundesland mit der Anzahl der Universitäten gewichtet):

Von drei Brückenköpfen aus, versuchen Gender Studies die deutsche Universitätslandschaft zu inkubieren. An erster Stelle ist der Wissenschaftsstandort Berlin zu nennen. Berlin weist den dichtesten Befall mit Gender Studies auf und strahlt bereits in das brandenburgische Umland aus. Bedenklich mit Blick auf das Ausmaß der Inkubation ist auch Bremen, das nur kurz hinter Berlin rangiert. Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen gehören zu den Ländern, in denen sich Gender Studies bereits an bestimmten Universitäten festsetzen konnten, vornehmlich an der Carl-von-Ossietzky-Universität in Oldenburg, der Ruhr-Universität Bochum und der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Universität in Frankfurt.

Anderen Bundesländer weisen erste Anzeichen eines Befalls mit Gender Studies auf, der bislang jedoch lokal begrenzt werden kann. Rheinland-Pfalz, Bayern und Baden-Württemberg gehören zu diesen Bundesländern. In allen anderen Bundesländern, in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig Holstein, Hamburg und dem Saarland finden sich bislang keine Professuren mit der Denomination „Gender Studies“, sie können also noch als Gender-Studies frei bezeichnet werden.

Die Erklärung für dieses Muster der Infiltration von Universitäten durch Gender Studies findet sich vermutlich durch ein Zusammenspiel institutioneller und individueller Faktoren sowie seltsamer Vereinbarungen, die mit Hochschulen getroffen wurde: So ist die Tatsache, dass Berlin den höchsten Befall mit Gender Studies aufzuweisen hat, sicher eine Funktion der linken Regierungen Berlins in Verbindung mit der Installation von Susanne Baer als Brückenkopf an der Humboldt-Universität auf die sich die Universität eingelassen hat, weil das BMFSFJ die Professur von Baer finanziert hat. Hadmut Danisch hat diese unappetitliche Verquickung von Politik und Universität eingehend aufgearbeitet. Dass die Universität Bremen unter den Universitäten zu finden ist, die einen hohen Befall mit Gender Studies aufzuweisen haben, ist vermutlich ebenfalls über eine Mischung von rotem Sumpf, wie er nach Jahrzehnten linker Regierungen in Bremen entstanden ist, dem daraus resultierenden Absturz der allgemeinen Schulbildung (dokumentiert durch den regelmäßig letzten Platz Bremer Schüler in egal welcher Schulleistungsstudie) und der Konsequenz einer sukzessiven Reduktion universitärer Standards, zu erklären.

Die Reduktion universitärer Standards ergänzt durch finanzielle Köder, scheint das Haupteinfallstor für Gender Studies zu sein. Ist die Fähigkeit, wissenschaftlich zu denken, das Wissen um die wissenschaftliche Methode und damit um den Unterschied zwischen Wissenschaft und Ideologie erst einmal verschwunden oder so verwässert, dass es nicht mehr erkennbar ist, dann ist das Feld für die Gender Studies und ihren betont anti-wissenschaftlichen Ansatz, ihre ideologische Zielsetzung und ihren politischen Aktivismus bereitet. Dass Sachsen, Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg, die in Schulleistungsstudien oder im Bildungsmonitor des INSM regelmäßig am besten abschneiden, zu den Ländern gehören, die keinen oder einen sehr geringen Befall mit Gender Studies zu verzeichnen haben, ist vor diesem Hintergrund wahrscheinlich kein Zufall: Wer Wert auf Bildung legt, kann keine Gender Studies an seinen Universitäten dulden.

Denn, und damit kommen wir zu der Frage, warum wir Gender Studies beschreiben wie einen Virus: Gender Studies sind ein Virus. Sie zersetzen das, was an wissenschaftlicher Erkenntnis und Methode vorhanden ist, das, was Wissenschaft ausmacht und zerstören damit die Grundlage dessen, was man als Basis all der zivilisatorischen und technischen Errungenschaften ansehen kann, derer wir uns heute so selbstverständlich bedienen. Gender Studies haben politischen Aktivismus zum Ziel, müssen entsprechend die Gender Lehre als Wahrheit ansehen und alle, die ihren Glauben nicht teilen als Feinde. Weil Gender Studierte meinen, die Wahrheit erblickt zu haben, sind sie an keiner empirischen Forschung interessiert und vor allem nicht daran, die eigenen Aussagen zu prüfen, denn alles, was Gender Studies Inkubierte verbreiten, ist ja aus ihrer Sicht die Wahrheit.

Damit ist eine Sekte beschrieben, die an Universitäten nicht geduldet werden kann. An Universitäten herrschen wissenschaftliche Methode, wissenschaftliche Standards der Nachvollziehbarkeit, der Kritik und der empirischen Prüfung. Wer sich diesem Kanon nicht anschließt, ist qua definitionem kein Angehöriger der Scientific Community. Wer einen anderen als diesen Kanon durchsetzen will, ist eine Gefahr für die Wissenschaft, ein Virus, der den Erkenntnisfortschritt behindert, wenn nicht bekämpft, denn so wie ein Virus einen Organismus befällt, um von diesem zu leben und ihn langfristig zu zerstören, so befallen Gender Studies Universitäten, um von öffentlichen Geldern zu leben, während sie die Grundlagen der Wissenschaft zerstören.

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Gender-Trash-Ranking: Welche Universitäten Studenten meiden sollten

In Zeiten von Gender Mainstreaming, Frauenbevorzugung und Professorinnenprogramm ist es nicht einfach, eine Universität zu finden, an der man zumindest sicher sein kann, dass man nicht nichts lernt. Wir haben deshalb ein Maß entwickelt, um angehenden Studenten die Wahl einer Universität zu erleichtern, wobei wir uns eines Ausschlussverfahrens bedienen, das nur Universitäten berücksichtigt, an denen es Professuren für Gender Studies gibt und das auf dem Verhältnis zwischen Professuren für Gender Studies und Professuren für Wissenschaftstheorie und Logik basiert. Je größer das Missverhältnis zwischen beiden zu Gunsten der Gender Studies an einer Universität, desto größer der Trash, denn von einer Universität, die zwei, drei, vier oder gar fünf Professuren für Gender Studies in ihren Hallen duldet, kann man nicht annehmen, dass es noch rudimentäre Formen von Wissenschaftlichkeit und Erkenntnisinteresse gibt. 

Unser Ranking betrifft nur die Sozialwissenschaftlichen bzw. Geisteswissenschaftlichen Fakultäten oder Fachbereiche, in den Naturwissenschaften, der Medizin usw. mag es anders aussehen – wenngleich man befürchten muss, dass der Gender Trash auch schon die Mathematik oder die Physik oder die Ingenieurswissenschaft erreicht hat [Wer hier Genaues weiß, bitte bei uns melden. Wir wollen unser Ranking ständig verbessern).

Das Ranking stellt die Universitäten dar, für die wir von einem Studium im Bereich der Sozialwissenschaften abraten. Die Skala reicht von 0 bis 50. Je höher sich eine Universität auf der Skala findet, desto nachdrücklicher ist unsere Warnung an der entsprechenden Universität kein Fach im Bereich Sozialwissenschaften zu belegen.

“Erfolgsgeschichte”: Eine halbe Milliarde Euro für Männerdiskriminierung und Betrug

Wer regiert eigentlich derzeit in Berlin? Reagiert überhaupt jemand. Wie dem auch sei, die kleinen Fürsten auf den Positionen in den Ministerien, auf die sie von ihrer Partei gehievt wurden, machen schon einmal Nägel mit Köpfen und nutzen das Interregnum weidlich aus.

So hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern gerade beschlossen, weitere 200 Millionen Euro in das Professorinnenprogramm zu stecken um auch nunmehr bis zunächst 2022 die Diskriminierung männlicher Bewerber auf Professuren fortzusetzen. In den zurückliegenden Jahren wurden jeweils 150 Millionen Euro in zwei Phasen von 2008 bis 2012 und von 2013 bis 2017 verschwendet, um minder geeigneten weiblichen Bewerbern einen Vorteil vor männlicher Konkurrenz zu verschaffen. Nun sollen für die dritte Phase von 2018 bis 2022 gleich 200 Millionen Euro verschwendet werden. Das haben die Kultusminister der Länder und das BMBF beschlossen. Auf Grundlage welcher demokratischen Legitimation dies erfolgt ist, kann man nur mutmaßen, wobei die Mutmaßung als sogenannter „educated guess“ gelten kann, denn so wie niemand je die Bürger gefragt hat, ob sie die dauerhafte Diskriminierung männlicher Bewerber an Hochschulen befürworten, so hat sie auch nie jemand gefragt, ob sie mit der Durchsetzung des Gender-Trashs im Rahmen von Gender Mainstreaming einverstanden sind.

Zurück zum Professorinnenprogramm, das seit 2008 deutsche Hochschulen mit einer Mischung aus Zuckerbrot und Peitsche zur Gefügigkeit zwingt. Die Peitsche wird von den Kultusministerien der Länder in Form finanzieller Kürzungen benutzt, um Hochschulen so verzweifelt nach Finanzmitteln Ausschau halten zu lassen, dass sie bereit sind, selbst Gender-Trash an ihren Hochschulen zu dulden. Sind sie erst bereit, dann dürfen sie als Belohnung bis zu drei und in der neuen Phase, wenn sie sich als besonders erfolgreiche Andiener ausgewiesen haben, bis zu vier neue Professuren einrichten.

Nur für weibliche Bewerber, versteht sich.

Eigentlich ist es ja verboten, Ausschreibungen nur für weibliche Bewerber zu erstellen. § 1 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz und § 2 schließen dies aus:

§ 1: Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.

§ 2, Abs. 1, Satz 1
(1) Benachteiligungen aus einem in § 1 genannten Grund sind nach Maßgabe dieses Gesetzes unzulässig in Bezug auf:
1. die Bedingungen, einschließlich Auswahlkriterien und Einstellungsbedingungen, für den Zugang zu unselbstständiger und selbstständiger Erwerbstätigkeit, unabhängig von Tätigkeitsfeld und beruflicher Position, sowie für den beruflichen Aufstieg,

Eigentlich ist es also gar nicht möglich, die halbe Milliarde Euro vornehmlich darauf zu verwenden, weibliche Bewerber auf Professuren zu berufen, die es nur dann gibt, wenn ein weiblicher Bewerber berufen wird. Deshalb wurde im Rahmen des Professorinnenprogramms die arglistige Täuschung perfektioniert, und zwar dadurch, dass

  • sich Ausschreibungen für Professuren generell an beide Geschlechter richten,
  • der Ausschreibungstext aber in der Regel einen Zusatz enthält, der die Einrichtung der Professur und damit die Besetzung der Stelle vorbehaltlich einer Förderung durch das Professorinnenprogramm macht.

D.h. männliche Bewerber werden arglistig darüber getäuscht, dass sie in keinem Fall eine Chance haben, auf eine Stelle, deren Ausschreibung sich an beide Geschlechter richtet (um mit dem AGG konform zu sein), berufen zu werden, denn wenn sie sich als bester Bewerber herausstellen sollten, dann gibt es die Stelle, auf die sie berufen werden müssten, nicht. Die Stelle gibt es nur, wenn ein weiblicher Bewerber berufen wird. Was wird wohl bei Berufungsverfahren herauskommen, bei denen im Vorhinein klar ist, dass es die Professur, die besetzt werden soll, nur dann geben wird, wenn ein weiblicher Bewerber gefunden wird, unabhängig davon, ob dies der beste Bewerber ist oder nicht?

Man muss wirklich nicht viel Gehirnschmalz einsetzen, um zu wissen, dass derartige Berufungsverfahren nicht fair sind, dass männliche Bewerber arglistig getäuscht und missbraucht werden und man muss sich wundern, dass die Mitglieder von Berufungskommissionen, die sich an einem derartigen Betrug beteiligen, noch der Ansicht sein können, sie hätten irgend eine Form moralischer Integrität. Man muss sich wundern, dass sie morgens noch ihrem Konterfei im Spiegel begegnen können.

Der Betrug an männlichen Bewerbern im Rahmen des Professorinnenprogramms wird also seit 2008 betrieben. Zwischenzeitlich wurden mehr als 500 Professuren mit weiblichen Bewerbern besetzt, von denen man sicher sein kann, dass bei ihnen moralische Integrität ebenso wenig vorhanden ist wie wissenschaftliche Kompetenz. Hätten sie Letztere, sie hätten sich auch im Rahmen eines fairen Berufungsverfahren durchsetzen können, dass sie keinen Anstoß daran genommen haben, im Rahmen des Professorinnenprogramms und somit mit dem Menetekel eben nicht der Beste unter den Bewerbern gewesen zu sein, berufen zu werden, zeigt deutlich, dass keine moralische Integrität vorhanden ist.

Wir fragen uns nun schon seit mehreren Jahren, was für eine Art domestizierte Dackel diejenigen männlichen Bewerber sein müssen, die sich damit abfinden, dass man sie eben einmal um Zeit und Geld geprellt hat, um den Anschein eines fairen Berufungsverfahrens zu wahren. Dass bislang 500 Professuren im Rahmen des Professorinnenprogramms besetzt wurden, auf die sich grob geschätzt 2.500 männliche Bewerber beworben haben, die ohne jede Chance auf die Stelle waren, noch bevor sie ihre Unterlagen eingereicht haben, zeigt, dass die Art des domestizierten Dackels, der Männchen macht, sich missbrauchen lässt und sich dann, nachdem er missbraucht wurde, trollt, unter männlichen Akademikern nicht selten ist.

Insofern können wir den Zynismus, den diejenigen, die das Professorinnenprogramm nun in seine dritte Phase hieven und weitere 200 Millionen Euro ausgeben, um Dackel zu domestizieren und Männchen machen zu lassen, während sie diskriminiert und betrogen werden, fast verstehen. So heißt es in der Pressemeldung der „Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz“:

„Eine Erfolgsschichte geht weiter: Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat die Fortführung des Professorinnenprogramm bis 2022 beschlossen. Bereits im Juni 2017 hat die GWK sich grundsätzlich für die Fortführung des seit 2008 von Bund und Ländern gemeinsam geförderten Programms ausgesprochen, heute wurde die bis 2022 laufende dritte Runde endgültig beschlossen.“

In der selben Weise wird auch die Mafia ihr Programm zum Schutz von Restaurantbesitzern vor den Übergriffen durch die Mafia feiern, und beschließen, das Programm nun auch auf Teile Norditaliens auszuweiten.

Solange es niemanden stört, dass Betrug zur Normalität erhoben wird, solange kann man Programme der Diskriminierung zu Erfolgsgeschichten umdeuten und damit fortfahren, Hochschulen zu erpressen. Wie oben beschrieben, sind Letztere in der Regel an finanziellen Mitteln knapp. Deshalb haben sich viele Hochschulen an das Professorinnenprogramm verkauft, das ihnen die Finanzierung von Professuren schenkt, wenn sie bereit sind, ein paar Bedingungen zu erfüllen.

Die Hochschulen müssen nur ein Gleichstellungskonzept erlassen, müssen die GWK davon überzeugen, dass sie Musterschüler des Genderismus geworden sind, so wie Hochschulen, die im Dritten Reich bestehen wollten, ein paar Zugeständnisse an die Ideologie der Nazis machen mussten, um Mittel zu erhalten oder in der DDR den Marxismus-Leninismus zur Doktrin erheben mussten oder in der Sowjetunion in allen Bereichen des Hochschullebens implementieren mussten, so muss man eben in Deutschland heute ein Gleichstellungskonzept vorlegen – auch wenn Gleichstellung niemals als Konzept diskutiert, geschweige denn in demokratischer Abstimmung als unterstützenswert ausgewiesen wurde (Man kann es nicht oft genug sagen).

Gefällt das Gleichstellungskonzept, dann bekommt die willfährige Hochschule als Belohnung die finanziellen Mittel, um ein paar Professuren auszuschreiben und ausschließlich mit weiblichen Bewerbern zu besetzen. Besondere Musterschüler unter den Hochschulen, also Hochschulen, die im Dritten Reich vom Führer persönlich besucht worden wären oder die eine Büste von Joseph Stalin in ihrem Auditorium Maximum hätten aufstellen dürfen, bekommen in der nun eingeläuteten dritten Phase des Professorinnenprogramms eine vierte Professur, mit der sie sich als besonders erfolgreich im Anbiedern an politische Vorgaben und besonders erfolgreich im Täuschen männlicher Bewerber auszeichnen können. So ist das im Totalitarismus.

Die “Erfolgsgeschichte” geht weiter. Das Schweigen der domestizierten Dackel auch.

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Akademischer Morgenthau-Plan: Intellektueller Kahlschlag an deutschen Universitäten

Gestern haben wir uns wieder einmal mit den in Deutschland endemisch werdenden Fehlschlüssen befasst. Fehlschlüsse sind ein Ergebnis mangelhaften Denkens, meist der Unfähigkeit, logisch zu denken. Aber nicht nur im Alltag wird logisches Denken seltener, werden Fehlschlüsse häufiger, auch an Universitäten verbreiten sich die Unfähigkeit, ein wissenschaftliches Argument zu machen, die Unfähigkeit, zwei Variablen logisch richtig aufeinander zu beziehen bzw. miteinander zu verbinden und die Unkenntnis darüber, was Wissenschaft, wissenschaftliche Vorgehensweise, wissenschaftliche Methode sind und was sie auszeichnet.

Die mangelnde wissenschaftliche Ausbildung hat u.a. dazu geführt, dass viele in ihrer Hilflosigkeit denken, wissenschaftlich müsse einfach das sein, was an Hochschulen gemacht und gesagt werde. Mitverantwortlich für die Zerstörung der Wissenschaft, für den Raubbau am wissenschaftlichen Erkenntnisprogramm ist die Infiltration von Universitäten mit Ideologen: Sozialisten und Gender Studierten. An den 82 deutschen Universitäten (ohne pädagogische und Verwaltungshochschulen) finden sich derzeit 53 Professuren für Gender Studies. Diesen 53 Professuren stehen 21 Professuren, die man im weitesten Sinne als Professuren für die Vermittlung der Grundlagen von Wissenschaft ansehen kann, gegenüber.

Damit wird an 64,6% der deutschen Universitäten Gender Junk gelehrt, während nur an 25,6% der deutschen Universitäten die Grundlagen wissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung und Methoden gelehrt werden, von Logik ganz zu schweigen. Die Ergebnisse unserer kleinen Analyse, die wir heute durchgeführt haben, sind erschreckend.

Demnach gibt es derzeit in Deutschland nur vier Universitäten, die Logik und Wissenschaftstheorie anbieten, nämlich

  • die Goethe-Universität in Frankfurt,
  • die Technische Universität in Dresden,
  • die Friedrich-Schiller-Universität in Jena und
  • die Ludwig-Maximilians-Universität in München.

Die Ludwig-Maximilians-Universität in München ist die einzige Universität in Deutschland, an der noch getrennte Professuren für Wissenschaftstheorie (Stephan Hartmann) und Logik (Hannes Leitgelb) vorhanden sind.

Neben der LMU in München bieten weitere vier Universitäten Wissenschaftstheorie als eigenständiges Fach an, nämlich:

  • die Eberhard-Karls-Universität in Tübingen,
  • die Universität Hamburg,
  • die Universität Paderborn und
  • die Universität Leipzig.

In der Kombination mit Philosophie bieten weitere sieben Universitäten das Fach „Wissenschaftstheorie“ an:

  • die Freie Universität Berlin,
  • die Technische-Universität Berlin,
  • die Universität Konstanz,
  • die Universität Augsburg,
  • die Leibniz-Universität Hannover,
  • die Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und
  • die Universität Erfurt

Schließlich finden sich noch fünf Universitäten, die Wissenschaftstheorie mehr oder weniger als Feigenblatt mitführen:

  • die Universität Regensburg,
  • die Georg-August-Universität Göttingen,
  • die Universität Bielefeld,
  • die Universität Duisburg-Essen und
  • die Bergische Universität Wuppertal.

Die folgende Abbildung zeigt die Situation für die Wissenschaftstheorie in Deutschland, wie sie sich ohne Unterscheidung der Intensität, mit der jeweils Wissenschaftstheorie und Logik betrieben werden, darstellt. Wie man sieht, gibt es in Brandenburg, Bremen (wen wundert’s), Mecklenburg-Vorpommern, dem Saarland, in Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein vollständige Brachen im Hinblick auf Wissenschaftstheorie und Logik. Ein Armutszeugnis, das man als Katastrophe würdigen muss.

Beschränkt man die Analyse (nächste Abbildung) auf die Standorte, die Wissenschaftstheorie und Logik vermitteln, dann ergibt sich eine Nord-Süd-Teilung, die bezeichnend ist. Sachsen und Bayern sind die Standorte, die die Fahnen von Wissenschaftstheorie und Logik noch hochhalten, in Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen und Nordrhein-Westfalen und in Hamburg weht noch ein Wimpel im Wind, in den anderen Bundesländern herrscht Windstille.

Wundert sich noch jemand darüber, dass der wissenschaftliche Niedergang in Deutschland in der rasanten Geschwindigkeit erfolgt, in der er derzeit beobachtet werden kann? Wundert sich noch jemand, dass haufenweise Studenten produziert werden, die die Frage, was denn Wissenschaft von politischer Ideologie oder Alltagswissen unterscheide, nicht mehr beantworten können?

Wir wundern uns nicht.

Wir sehen in dem Ergebnis unserer Analyse eine Bestätigung für den willentlichen Versuch, den wissenschaftlichen Standort Deutschland zu zerstören und an die Stelle von Universitäten, die dem Erkenntnisfortschritt gewidmet sind, ideologische Schulen zu setzen, die politische Aktivisten ausbilden, deren Zweck darin besteht, das Richtige, das Politiker natürlich kennen und tun, zu legitimieren. Deshalb ist es kein Zufall, dass die Carl-von-Ossietzky-Universität in Oldenburg ihren Lehrstuhl für Wissenschaftstheorie gestrichen hat und vier Professuren für Gender Studies eingerichtet hat. Und es ist kein Zufall, dass es an der Humboldt-Universität keine Professur für Wissenschaftstheorie oder Logik gibt, oder an der Universität Kassel oder an der Philipps-Universität in Marburg oder an der Universität Bremen. Dort stehen wissenschaftlicher Junk und die Produktion ideologischer Nachplapperer in hohem Kurs. Kritische Studenten, die noch eine Idee davon haben, warum und zu welchem Zweck Wissenschaft betrieben wird und warum zwischen Wissenschaft und politischer Ideologie keinerlei Überlappung zu finden ist, sind an diesen Standorten nicht erwünscht.

Es ist höchste Zeit, diesen akademischen Morgenthauplan, der die geistige Versteppung Deutschlands zum Ziel zu haben scheint, zu stoppen und das Wissen und die Erkenntnis wieder an Universitäten zu bringen.

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