Verfolgte wollen auch mal jagen: Aktuelles aus dem deutschen Kindergarten

Das neueste Produkt einer infantilen Freude an Zerstörung und Intoleranz ist uns gerade auf den Tisch gekommen: Ein „Aktionskit gegen AfD-Wahlkampfstände“ wird auf der Seite von „Aufstehen gegen Rassismus“ feilgeboten. Nur 12 Euro soll der Blödsinn kosten, den eine Paula anpreist (wenn wir dem Feminismus etwas verdanken, dann wohl die Tatsache, dass infantile Weibchen, die keinerlei Qualifikation zu öffentlicher Teilhabe mitbringen, den unqualifizierten Mund aufreißen, um die Welt zu einem besseren Platz zu machen. Dabei kommt eine Welt voller verbaler Emissionen heraus, die bislang in der TA Luft nicht erfasst werden.).

Der Kit für die Kindsköpfe besteht aus

• Warnweste für Aktivist*innen mit der Aufschrift „AfD? Rechte Hetze fachgerecht entsorgen!“
• Blauer Sack, mit dem sich Aktive neben die AfD-Wahlkampfstand stellen, um den Passant*innen aufzufordern den rassistischen Müll (Flyer der AfD) gleich fachgerecht zu entsorgen.
• Absperrband, um zu verhindern, dass Passant*innen am Tatort Rassismus zu Schaden kommen. Sticker und Aufklärungsflyer zum Verteilen an Vorbeigehende
• Trillerpfeifen, um Lärm zu machen, wenn die AfD ausfällig wird
• Beipackzettel, der die Aktion und ihre rechtlichen Rahmenbedingungen beschreibt.

Das Gute an diesem Kit ist, dass man für diejenigen, die ihn benutzen, keinerlei IQ-Test mehr benötigt, denn sie haben ihre intellektuelle Inkontinenz hinreichend unter Beweis gestellt. Wer allen Ernstes der Ansicht ist, mit antidemokratischen Aktionen und dadurch, dass er anderen die Wahrnehmung ihrer demokratischen Rechte verunmöglichen will, für die Demokratie zu kämpfen, dessen IQ muss man mit keinerlei Teste mehr bestimmen, denn dass er unter dem Durchschnitt liegt, ist offenkundig.

Aber: Dieser Kinderkram ist nicht schlimm genug. Wir haben uns gefragt, wer die Infrastruktur betreibt, um diesen Kit in einer Stückzahl von 2000 zu produzieren und für 12 Euro zzgl. Porto zu verschicken. Die Antwort lautet … halten Sie sich bitte fest: „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) e. V.“ in Berlin.

Eine Reihe von Psychologen interessiert sich zunehmend für die Psychologie der Umwelt, d.h. die Frage, wie Orte sich auf die psychologische Verfassung von Menschen auswirken. Wir können feststellen, dass sich Teile von Berlin infantilisierend auf Menschen auswirken, so sehr, dass eine Vereinigung wie die der Verfolgten des Naziregimes zu dem mutieren kann, was sie eigentlich mahnend erinnern wollen: zu Nazis. So wie die Nazis früherer Tage die Wahlkampfstände der KPD zerstört haben, so wollen die Verfolgten des Naziregimes heute die Wahlkampfstände der AfD verunmöglichen. Das hat eine gewisse Note, ein gewisses Bouquet der Lächerlichkeit, denn es macht die Anliegen der Opfer des Naziregimes lächerlich, so lächerlich, dass es an der Zeit ist, die Vereinigung aufzulösen oder zumindest als Adressat öffentlicher Gelder zu streichen, denn zwischen einer ernsthaften Beschäftigung mit dem Naziregime und den kindischen und antidemokratischen Aktionen, die die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes anbietet, liegen die gleichen Welten, die zwischen einem Sandkasten in einem beliebigen Kindergarten und dem KZ in Dachau liegen.

Aufstand der Realitätsverweigerer: Peter Tauber und der Minijob- Shitstorm

„Wenn Sie etwas [O]rdentliches gelernt haben, dann brauchen Sie kein drei Minijobs“.

Peter Tauber, Generalsekretär der CDU, hat den Stein des Anstoßes gezwitschert und der Gutmenschen-Lynchmob er hat nicht lange auf sich warten lassen. Vor allem der Tagesschau ist der Shitstorm, den Tauber geerntet hat, einen Beitrag wert. Wen wundert’s.

“Nicht nur Minijobber fühlten sich dadurch angegriffen. Zahlreiche kritische Antworten folgten auf den Tweet. “Es gibt Leute, die ohne ‘Ausbildung’ gute Arbeit finden und behalten. Und was ‘Ordentliches’ schützt nicht vor Minijobs”, meinte ein Nutzer etwa. Auch die politische Konkurrenz griff das Thema rasch auf. “Da weiß man eben, was man kriegt, wenn man CDU wählt: Menschenverachtung und Abgehobenheit”, schrieb der Linken-Bundestagsabgeordnete Niema Movassat auf Twitter. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Oppermann kommentierte knapp: “Und wer keinen Anstand gelernt hat, wird CDU-Generalsekretär.”

Nur: Peter Tauber hat Recht!

Der Zusammenhang zwischen einer höheren Bildung und einem höheren Einkommen ist stabil, wird von Sozialwissenschaftlern seit Jahrzehnten nachgewiesen, und zwar seit er 1961 von Theodore Schultz erstmals argumentiert und empirisch mit Daten belegt wurde. Sein Argument geht vom Konzept des Humankapitals aus: Wer mehr Humankapital hat, der ist im Hinblick auf das Einkommen, das er erwirtschaftet, erfolgreicher als derjenige, der vergleichsweise wenig davon hat. Humankapital wird heute von vielen auf den Erwerb eines Bildungstitel verkürzt. Meint aber weit mehr als ein Bildungszertifikat. Der Zusammenhang zwischen Humankapital und Höhe des Einkommens besteht auf der Ebene eines Aggregats von Personen.

Für alle Mitglieder dieses Aggregats, z.B. der deutschen Gesellschaft gilt, dass ihre Wahrscheinlichkeit, ein hohes Einkommen zu erzielen, mit dem Humankapital, das sie akkumuliert haben, wächst.

Aber: Alle bedeutet nicht jeder.

Trotz des Zusammenhangs auf der Aggregatebene, gibt es Leute, die mit Blick auf ihr Humankapital weniger Einkommen erwirtschaften als der generelle Zusammenhang erwarten ließe. Hier kommen dann individuelle Motive, Motivationen und Einstellungen ins Spiel und die berühmten singulären Es-gibt-Sätze: Es gibt Menschen, die beziehen lieber Hartz IV, als dass sie arbeiten. Es gibt Menschen, die machen Minijobs, weil sie lieber wenig als viel arbeiten. Es gibt Menschen, die machen Minijobs, weil sie nichts anderes bekommen oder sie beziehen Hartz-IV. Für diese zuletzt genannte Gruppe kann man wieder einen All-Satz formulieren, denn die Wahrscheinlichkeit, auf Minijobs reduziert zu sein oder keinen Fuß auf den Arbeitsmarkt zu bekommen, ist für diejenigen am höchsten, die über wenig Humankapital verfügen.

Das kann man jetzt bedauern.

Man kann es negativ bewerten.

Man kann rot anlaufen und mit den Füßen aufstampfen.

Aber das ändert nichts daran, dass ein Zusammenhang zwischen Minijobs, Hartz-IV auf der einen und einem geringen Humankapital auf der anderen Seite besteht.

Und weil alle nicht jeder ist, gibt es – um es noch einmal zu wiederholen – auch diejenigen, die obwohl sie mit ihrem Humankapital einen guten Job erhalten könnten, einen solchen nicht anstreben – aus welchen Gründen auch immer.

Die Welt, die Motive von Menschen, die Gründe, nicht am Arbeitsmarkt teilzunehmen, sie sind vielfältig. Dass ausgerechnet Linke das nicht verstehen, die sich doch so gerne zu Experten für Diversität aufblasen, ist erstaunlich.

Nun hat Peter Tauber in seinem Tweet ein Einfallstor für den Gutmenschen-Lynchmob geliefert. Er hat von „etwas Ordentlichem“, das man gelernt haben müsse, als Voraussetzung für das Vermeiden von drei Minijobs gesprochen.

Wie haben „ordentlich Gelerntes“ wissenschaftlich und somit deskriptiv operationalisiert, über Humankapital, also Bildungszertifikat plus Erfahrung plus Motivation plus Fähigkeiten usw.

Aber „odentlich“ hat auch eine normative Konnotation. Deshalb können Linke wie Niema Movassat und Thomas Oppermann sich an der Aussage von Tauber festbeißen. Sie haben zwar keinerlei Ahnung davon, was unter „ordentlich“ fällt, nutzen aber den normativen Gehalt für ihre Zwecke aus, jenen Gehalt, der ordentlich als menschliche Grundfähigkeit auszeichnet. Wie so oft, wenn Normen ins Spiel kommen, sind die Bewertungen darüber, was ordentlich im täglichen Leben ausmacht, unterschiedlich.

Für Thomas Oppermann, der in diesem Zusammenhang von Anstand schreibt, liegt „Ordentlichkeit“ offensichtlich dann vor, wenn man Fakten verschweigt. Dass es einen Zusammenhang zwischen Humankapital als Indikator für eine ordentliche Ausbildung (etwas Ordentliches gelernt haben) und Einkommen gibt, ist ein Faktum. Wenn Tauber dieses Faktum ausspricht und Oppermann dies als gegen den (sozialdemokratischen) Anstand verstoßend auffasst, dann muss man daraus schließen, dass (sozialdemokratischer) Anstand darin besteht, die Wahrheit zu verschweigen und vielleicht sogar Lügen zu erzählen. Letzteres müsste indes noch als Hypothese geprüft werden.

Für Niema Movassat, der im Zusammenhang mit dem Tweet von Tauber von Menschenverachtung und Abgehobenheit spricht, gilt tendenziell dasselbe, wobei Menschenverachtung nach unserer Ansicht eher dann gegeben wäre, wenn man Menschen, jungen Menschen erzählte, ob sie im späteren Leben erfolgreich sind und ein hohes Einkommen erzielen können, sei nicht von ihrer Ausbildung abhängig. Movassat scheint nahelegen zu wollen, dass dem so sei, was wohl seiner Abgehobenheit als Abgeordneter, der vom Studium direkt in die Politik gewechselt ist und entsprechend keinerlei Erfahrungen mit einer richtigen – oder “ordentlichen” Arbeit ins Feld führen kann, geschuldet ist.

Letztlich dreht sich der ganze Streit darum, was unter „etwas Ordentliches lernen“ zu verstehen ist. Wenn man wie wir, etwas Ordentliches lernen als etwas operationalisiert, das einen gesellschaftlichen Nutzen erbringt, einen Mehrwert produziert, dann kommt man z.B. zu der folgenden Liste von Berufen, die man als ordentliche Berufe, die nach aller Erfahrung kein Hartz-IV und keinen Minijob nach sich ziehen, bezeichnen kann:

Maurer, Klempner, Dachdecker, Chemie-Facharbeiter, Dreher, Software-Entwickler, IT-Spezialist, Ingenieur, Architekt, Fernfahrer, Zugführer, Arzt, usw.

Wir kommen zu einer zweiten Liste von Berufen, von denen man sagen muss, dass sie sich als ordentlich oder unordentlich qualifizieren können. Das liegt vor allem daran, dass in modernen Gesellschaften die Verwaltung in einer Weise aufgebläht wurde, die an die Endphase sozialistischer Plansysteme erinnert, als ein Sack Zement auf fünf Träger verteilt werden mußte. Und es gibt die Berufe, die systematisch durch das Senken von Ansprüche entwertet wurden, ein Phänomen, das unter dem Begriff der Gleichstellung gefasst wird.

Manager, Mitarbeiter der Verwaltung, Sozialarbeiter, Lehrer, Hochschuldozenten, Rechtsanwälte, Psychologen, Politiker, usw.

Schließlich gibt es die Liste derer, die nach aller Wahrscheinlichkeit auf Minijobs oder Hartz-IV verwiesen werden, weil sie auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht gebraucht werden (eine Aussage, die nach Ansicht von Oppermann und Movasaat, anstandslos, menschenverachtend und abgehoben ist. Beide machen Menschen lieber vor, dass sie auch ohne Ausbildung und Arbeit  zum Milliardär werden können. Abermals ist die letzte Aussage eine Zusammenhangsaussage. Sicher gibt es den einen Milliardär, der keine Ausbildung hat. Ihm stehen aber die Millionen gegenüber, die keine Ausbildung haben und kein Milliardär sind.) Die Liste kann über die folgenden Kriterien gefüllt werden:

Kein Schulabschluss, keine Ausbildung, keine abgeschlossene Lehre, Studium von Gender Studies oder sonstiger nutzloser Hochschulangebote, keine Motivation, zu arbeiten (früher. Faulenzer, soll es auch heute noch geben), politische Aktivisten der Antifa, die wochenlang Demonstrations-Urlaub z.B. in Hamburg und auf Kosten von Steuerzahlern machen können usw.

Letztlich wäre nach dieser deskriptiven Vorgehensweise die letzte Gruppe als das zu beschreiben, was Karl Marx in der ihm zeitweise eigenen Derbheit als Lumpenproletariat bezeichnet hat. Wenn man Peter Tauber und seinem Gezwitscher also etwas vorwerfen kann, dann dass er sich in einer ideologischen Nähe zu Karl Marx befindet, die einem Generalsekretär der CDU nicht ziemlich ist.

P.S.

Schade, dass Tauber nun zurückrudert und es bedauert, dass er manche verletzt haben könnte, weil er “so blöd formuliert” habe. Als Politiker kann man es nicht allen Recht machen. Man muss Rückgrat beweisen und zu dem stehen, was man für richtig hält. In Taubers Fall wäre das, wozu der Politiker Tauber steht, einmal etwas, was faktisch korrekt ist. Hier vor Netzwerk-Hysterikern zu kuschen, ist in jedem Fall unwürdig.

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Linke Narren mit Freiheit – Berliner Professor als Mobbing-Opfer

Wir können uns des Eindrucks nicht erwehren, dass die angebliche Moderne vor allem der Sammelpunkt für Idiotien, Irrlehren und Unfug aller Art ist, die der vernünftige Teil der Menschheit längst überwunden geglaubt hat.

Da ist zum Beispiel Leo Trotzki, jener russische Revolutionär der ersten Stunde, dem nicht nur das zweifelhafte Verdienst zukommt, die Rote Armee aufgebaut zu haben, sondern dem auch das Glück wiederfahren ist, am 21. August 1940 an den Folgen eines Anschlags auf seine Person zu sterben – Glück deshalb, weil er damit zum Märtyrer der Linken geworden ist.

So wie Islamisten und Christen ihre Märtyrer benötigen, um ihren Glauben aufrecht erhalten zu können, denn ein Glauben beweist seinen Wert nicht dadurch, dass er sich in der Realität in Gutem niederschlägt, sondern dadurch, dass ein prominenter Anhänger gemeuchelt oder anders getötet wurde, so benötigen auch Linke ihre toten Helden, denen sie einen Schrein setzen können.

Eine der schlafwandelnden Gruppen, die ihrem Märtyrer Heiligenstatus zusprechen, nennt sich IYSSE in kurz und International Youth and Students for Social Equality in lang. Die Ikonographie der Linken verlangt nach dem Begriff der sozialen Gleichheit, man muss nicht wissen, was er meint, man muss ihn nur herbeten und als Kampfbegriff einsetzen können.

Keine Gruppe ist abseitig genug, als dass es ihr nicht gelingen würde, in den AStA der HU-Berlin einzuziehen, der Universität, der Humboldt den Namen entziehen würde, wäre er noch am Leben. Sven Wurm sitzt für den IYSSE im AStA der HU-Berlin und treibt dort sein Unwesen, ein Unwesen, an dem auch Christoph Vandreier, ein mittlerweile 36jähriger, der sich dennoch immer noch als Student fühlt, beteiligt ist. Vandreier kommt das zweifelhafte Verdienst zu, Sprecher der IYSSE in Berlin zu sein. Berlin, die Stadt in der Studenten es am längsten zu schaffen scheinen, weder geistig zu reifen noch erwachsen zu werden, sofern sie es überhaupt schaffen. Schon 2015 hat Sebastian Kempkens über Christoph Vandreier als einen Professoren-Stalker im Spiegel berichtet. Zwei Jahre später hat sich daran nichts geändert.

Vandreier ist offensichtlich immer noch damit beschäftigt, seine Sporen mit Stalking zu verdienen. Manche Menschen haben keinen Lebensinhalt. Manche Menschen haben Psychosen. Manche Menschen sind Alkoholiker, Vandreier und Wurm scheinen ihren Wert aus dem Stalking zu nehmen.

2015 wie heute stellen sie Jörg Baberowski nach. Damals wie heute ohne Folgen. Damals wie heute hat sich kein Politiker entrüstet darüber gezeigt, dass ein renommierter Historiker von Personen, die ihm intellektuell nicht das Wasser reichen können, verfolgt wird. Das linke Abgeordnetenhaus Berlins, es schweigt. Solidaritätskundgaben, wie sie z.B. die Deutsche Gesellschaft für Soziologie gerne abgibt, auch für Fachfremde, sie bleiben aus.

Statt dessen können Vandreier und Wurm ungehindert und unterstützt vom Bremer Asta, dem das Landgericht Köln gerade attestiert hat, Aussagen von Baberowski aus dem Zusammenhang zu reißen und zu verfälschen, gegen Baberowski agitieren.

Das neueste Beispiel findet sich in Plakaten, die Bäume rund um die FU-Berlin verunzieren.

Stellen Sie sich vor, Sie laufen durch Berlin und finden an jedem zweiten Baum ein Plakat mit ihrem Gesicht, auf dem Sie als Militarist, Kriegstrommler, Hetzer gegen Flüchtlinge und rechtsradikaler Talkshow Professor verunglimpft werden? Kein schönes Gefühl, und eine Situation, in der man sich nicht gerne wiederfindet.

Dessen ungeachtet findet sich Baberowski seit Jahren in dieser Situation, ist er seit Jahren Ziel der entsprechenden Kampagnen, die das einzige sind, was an Trotzki’s Vermächtnis erinnert.

Die Versuche, diejenigen, die man für politische Gegner hält, als Person zu zerstören, Zersetzung hieß der Versuch, einen Menschen sozial zu zerstören in der DDR, den Wurm, Vandreier und IYSSE bei Baberowski wohl anstreben und anstreben können, denn niemand gebietet ihnen, deren Anstand und Moral offenkundig so unterentwickelt ist, dass sie in einer normalen Gesellschaft für unfit zum öffentlichen Leben erklärt würden und in einer geschlossenen Anstalt untergebracht würden, Einhalt. Keine Polizei schaltet sich ein. Keine Studenten ergreifen die Seite des Professors, an dessen Wissen sie partizipieren wollen. Wir sind in Berlin. Der Stadt der unvollendeten Flughäfen, der Stadt, in der Unvermögen aus allen Poren quillt, der Stadt, in der die Normalität längst von ideologischen Spinnern aller Art beseitigt wurde, von Genderisten, Trotzkisten, Sozialisten, Kommunisten, Madisten usw.

Was Trotzkisten und andere ideologische Spinner an Hochschulen zu suchen haben, fragen wir schon seit langem. Warum Studenten mit ihren Studiengebühren, Asten unterhalten, in denen man so ziemlich jede ideologische Verwirrung der letzten 100 Jahre aber sehr wenig kognitive Fähigkeiten finden, unterhalten ohne zu murren oder auf die Barrikaden zu gehen, fragen wir uns zudem. Und warum Asten, jenes gescheiterte Projekt der studentischen Mitbestimmung, nicht längst abgeschafft wurden, um dem ideologischen Treiben an Hochschulen ein Ende zu setzen, ist eine weitere Frage, auf die wir keine Antwort haben.

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Bildungspolitischer Sprengstoff aus dem IAB: Bachelorstudium lohnt sich nur für bestimmte Berufe

Die Bildungsrendite, die mit einem Studium verbunden ist, ist eine Frage, deren Antwort unter Wissenschaftlern umstritten ist und folglich unterschiedlich beantwortet wird. Immerhin bedeutet ein Studium einen verzögerten Berufseinstieg, auf einem Bildungsniveau, zu dessen Erreichung hohe gesellschaftliche Kosten entstanden sind (auch wenn Linke das gerne glauben wollen, man kann nicht umsonst studieren). Ob und wenn ja in welcher Höhe eine Rendite mit einer Ausbildung an einer Hochschule einhergeht, ist entsprechend eine Frage der Operationalisierung. Betrachtet man nur das individuelle Einkommen, dann führen höhere Investitionen in die eigene Ausbildung in der Regel zu einem höheren Einkommen, haben entsprechend eine positive Bildungsrendite zur Folge. Betrachtet man zusätzlich das Risiko, arbeitslos zu werden, die Kosten für Arbeitslosigkeit, die Kosten für die jeweiligen Ausbildungen und berechnet eine gesamtgesellschaftliche Bildungsrendite, dann sieht das Ergebnis oft anders aus, dann muss häufig festgestellt werden, dass der Aufwand und die Kosten für eine höhere Bildung nicht mit dem entsprechenden gesellschaftlichen und individuellen Nutzen verbunden sind.

Das IAB, d.h. Bernhard Christoph, Ute Leber und Heiko Stüber haben im aktuellen IAB-Kurzbericht die Ergebnisse einer Analyse veröffentlicht, die auf den Daten der Beschäftigtenhistorik (BeH) beruht. Die Beschäftigtenhistorik erfasst alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Die Analyse der drei Autoren aus dem IAB kommt somit einer Vollerhebung sehr nahe.

Im Ergebnis zeigt die Analyse nach Ansicht der drei Autoren, dass sich ein Bachelorstudium erst langfristig rechnet, denn das „Einstiegsgehalt von 25jährigen Bachelorabsolventen ist vergleichbar mit dem von gleichaltrigen Personen mit einem beruflichen Fortbildungsabschluss, etwa einem Meister oder Techniker, Master- bzw. Diplomabsolventen hingegen erzielen etwas höhere Einkommen“.

Das ist die wohlwollende Interpretation der Ergebnisse, schließlich ist die Einführung von Bachelorabschlüssen eine politische Entscheidung im Rahmen des Bologna-Prozesses gewesen, und der Dienstherr des IAB ist ein Minister in Bonn, den man besser nicht mit den Fakten direkt verärgert. Die Fakten finden sich entsprechend versteckt im hinteren Teil des Beitrags, weitgehend unkommentiert in Tabelle 2.

Wie die Tabelle sehr deutlich zeigt, lohnt sich ein Bachelorstudium für soziale, sozialwissenschaftliche oder kulturelle Dienstleistungsberufe überhaupt nicht, auch (betriebs)wirtschaftswissenschaftliche Ausbildungen lohnen sich weder kurz- noch langfristig, werfen also keinerlei positive Bildungsrendite ab, weder für die Studenten noch für die Gesellschaft. Das Gehalt ersterer entspricht dem oder bleibt hinter dem Gehalt eines Facharbeiters, Meister oder Angestellten ohne Studium mit vergleichbarem Arbeitsplatz, den gesellschaftlichen Kosten des Studiums dürfte kein entsprechender Nutzen gegenüberstehen.

Das ist, in einer Gesellschaft, in der ein Hochschulstudium ohnehin weitgehend zu einem symbolischen Wert, einem Statusobjekt geworden ist, bildungspolitischer Sprengstoff.

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Links-grüner Heuchelei-Reflex: “Studium darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen”

Die neueste Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks ist veröffentlicht worden. Der Deutschlandfunk hat darüber berichtet und „Politiker von SPD, Linken und Grünen“ haben Reformen des Bafög und dass Studieren nicht abhängig vom Geldbeutel der Eltern sein darf, gefordert.

Wenn Linke von Reformen reden, dann meinen sie damit immer und ausschließlich, dass sie bei Steuerzahlern Geld holen wollen, um es zu verteilen. Dass Geld durch Arbeit erwirtschaftet werden muss, ist den Berufspolitikern, die zumeist keinerlei Erfahrung in einem richtigen Job haben, fremd.

Forderungen, wie die, ein Studium müsse von Steuerzahlern finanziert werden und dürfe nicht vom Geldbeutel der Eltern, sondern konsequenterweise von Geldbeutel aller abhängig sein, sind linkes Virtue Signalling an diejenigen, die immer “Hurra” schreien, wenn ihnen jemand einen „free lunch“ verspricht.

Wenn es um Studieren und Zugang zu Hochschulen geht, dann zeigen entsprechende Forderung allerdings, dass die fordernden Linken keinerlei Ahnung vom Bildungssystem haben, und es ihnen ausschließlich darum geht, sich eines Themas zu bemächtigen, um ihre Parolen loszuwerden – Linkspopulismus eben.

Wenn die linken Möchte-Gern Robin Hoods, die eher die Rolle des Sheriffs of Nottingham spielen, danach rufen, Studieren nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig zu machen, dann wollen sie damit natürlich den Anschein erwecken, dass es ihnen um die Kinder aus Arbeiterfamilien aus dem, was sie so gerne das bildungsferne Milieu nennen, geht. Das ist eine bewusste Täuschung der Öffentlichkeit, denn natürlich geht es ihnen nicht um „bildungsferne Schichten“, schon weil sie bildungsferne Schichten erhalten wollen, um sich selbst überlegen fühlen zu können.

Nein, es geht ihnen um die eigene, die Mittelschicht, um die Eltern mit Hochschulabschluss, die ihren Nachwuchs gerne noch mehr auf Kosten der Allgemeinheit und somit auch auf Kosten der relativ Armen, um die sich die Linken angeblich so sorgen, studieren lassen würden. Die Daten der Sozialerhebung, die die Linken in ihrem Forderungsreflex natürlich nicht gelesen haben, macht dies sehr deutlich.

51% der Einkünfte, die Studenten 2016 zur Verfügung standen, 918 Euro waren das im Durchschnitt pro Student, kommen aus den Geldbeuteln der Eltern, 26% aus eigener Arbeit. 12% der Finanzen werden über Bafög beigesteuert. Bereits in diesen Zahlen kommt zum Ausdruck, dass Kinder aus Elternhäusern, in denen das Einkommen unter dem Bundesdurchschnitt liegt, an Hochschulen selten vorkommen. Tatsächlich machen Kinder aus Elternhäusern, in denen kein Elternteil mindestens eine mittlere Reife erreicht hat, gerade einmal 10% der Studenten aus. Ihr Anteil ist seit 1991 kontinuierlich von damals 29% auf heute 10% gesunken.

Auch unter denen, die einen Hochschulzugang in Form einer Hoch- oder Fachhochschulreife erworben haben, sind Kinder aus Arbeiterfamilien im Vergleich zum Anteil dieser Familien in Deutschland deutlich unterrepräsentiert. Ein Ergebnis der Schule als Mittelschichtsinstitution, in der von Mittelschichtslehrern ein Habitus gefördert und ein Sprachkode gesprochen werden, die in Arbeiterfamilien nicht vorkommen.

Es ist schlicht verlogen, sich nun hinzustellen und Reformen des Bafög zu fordern, um den Zugang zum Studium vom Geldbeutel der Eltern unabhängig zu machen, denn gelänge den Linken, was sie fordern, z.B. in Form eines generellen Bafög für alle Studenten, das die Höhe der Lebenshaltungskosten deckt, dann käme dieser Segen Kindern aus der Mittelschicht zu gute und würde von Eltern von Kindern aus der Arbeiterschicht, deren Kinder weiterhin in allgemeinbildenden Schulen überproportional ohne den Zugang zu Hochschulen bleiben, finanziert.

Linke Umverteilung im Jahre 2017 sieht demnach so aus, dass Arbeiterfamilien Geld genommen wird, um es Mittelschichtsfamilien zukommen zu lassen.

Dies wird besonders deutlich, wenn man die Studenten betrachtet, die einst BAFÖG erhielten und nun KEIN Bafög mehr erhalten:

  • 40% von Ihnen erhalten kein Bafög mehr, weil sie die Förderhöchstdauer überschritten haben;
  • 25% erhalten kein Bafög mehr, weil das Einkommen ihrer Eltern zu hoch ist;
  • 13% erhalten kein Bafög mehr, weil ihr eigenes Einkommen/Vermögen zu hoch ist;
  • 13% erhalten kein Bafög mehr, weil sie einen Leistungsnachweis nicht erbracht haben;

Diese Gründe wird man bei Studenten aus einem Arbeiterhaushalt kaum finden, bei Studenten aus der Mittelschicht dagegen schon. Die Linken, die nach Reformen des Bafög schreien, zeigen sich hier als die Interessenvertreter der Mittelschicht, die sie nun einmal sind, sie wollen ihre eigene Schicht auf Kosten der Arbeiterschicht, die sie so hingebungsvoll von Bildung fernzuhalten versuchen, besser stellen.

Aber das ist natürlich nicht die offizielle Begründung dafür, dass das Bafög reformiert werden soll. Die Begründung sind die gestiegenen Mieten in den Uni-Städten.


Vergleicht man die  Aufwendungen von Studenten in den Jahren 2009 und 2016 für Miete einschließlich Nebenkosten, dann sind diese von durchschnittlich 276 Euro auf 323 Euro gestiegen, um 17%. Gleichzeitig sind die Aufwendungen für Auto oder öffentliche Verkehrsmittel um 28,9% gestiegen (von durchschnittlich 73 Euro auf 94 Euro) und die Aufwendungen für die Krankenversicherung um 40,3% (von durchschnittlich 52 Euro auf 80 Euro). Die beiden zuletzt genannten Kostensteigerungen sind das typische Ergebnis linker Politik, und sie zeigen einmal mehr die Heuchelei und Verlogenheit der linken Reflexpolitiker, die sich als Retter der Arbeiter und Armen inszenieren wollen.

Schließlich haben wir noch ein kleines Experiment durchgeführt. Wir haben die durchschnittlichen Ausgaben für Miete und Nebenkosten, die Studenten 2016 pro Bundesland entstanden sind aus dem neuen Sozialbericht entnommen (Seite 50). Dann haben wir eine Dummy Variable gebaut, die zeigt, ob eine andere Partei als eine linke Partei an der Regierung eines Bundeslands beteiligt ist oder nicht. Korreliert man diese Dummy-Variable mit den Ausgaben für Miete und Nebenkosten pro Bundesland, dann zeigt sich, dass immer dann, wenn die Landesregierung aus linken Parteien besteht, die Aufwendungen von Studenten für Miete und Nebenkosten steigen, durchschnittlich um 25%.

Linke Politiker versuchen also nicht nur, Arbeiterfamilien Geld über Steuern zu entziehen und in die Taschen von Mittelschichtsfamilien zu leiten, indem sie die Kosten des Studiums der Mittelschichtskinder (in größerem Ausmaß als bisher) durch die Allgemeinheit finanzieren lassen wollen. Sie inszenieren sich nicht nur als Retter derer, die sie gerade zur Ader lassen. Sie schädigen alle Studenten wenn sie in der Regierung eines Landes sitzen dadurch, dass sie durch ihre Politik Randbedingungen so gestalten, die die Mietausgaben von Studenten im Durschnitt um 25% höher ausfallen als die entsprechenden Ausgaben von Studenten in Ländern, in denen die Linken nicht oder nicht ohne die CDU regieren.


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