Es gibt sie noch, die No-Hate-Speech Deutschland Kampagne, die offensichtlich die besten Nicht-Denker aus Deutschland versammelt hat, und die sagen von sich, dass sie mit dem Herzen und nicht mit dem Gehirn denken, was einiges erklären mag.
Und wenn die NoHateSpeecher mit dem Herzen denken, dann kommt Unsinn wie der folgende dabei heraus:
„Wer empathisch ist, verzichtet auf Hate Speech. Für mehr Kommentare, die mit dem Herzen gedacht wurden!“
Empathie und Hate Speech schließen sich demnach aus, was, nimmt man den zweiten zitierten Satz hinzu, zur Konsequenz hat, dass Empathie im Herzen „gedacht“ wird, während Hate Speech vom Gehirn erdacht werden muss.
Wie viel überlegener erscheint doch die Hate Speech, die selbst für die Un-Anatomie-Begabten des NoHateSpeech Projekts im Gehirn geformt werden muss, in rationaler Weise und unter Einsatz von Neuronen.
Blödsinn, wie der, dass alles Gute aus dem Herzen kommt, während die bösen rationalen Gedanken im Gehirn angesiedelt sind, ist dafür verantwortlich, dass Deutschland einen vergleichsweise großen Stamm von kognitiv Minderbegabten beherbergt, die der alten romantischen Liebe an das organische Einssein mit der Gutheit anhängen und sich dann für besonders gut halten, wenn sie ihrer Meinung nach nicht mit ihrem Gehirn denken, jenem Organ, das kalte, rationale und unempathische Gedanken erst möglich macht.
Wenn NoHateSpeech bedeutet, sich einzureden, man würde Gutes mit dem Herzen und Schlechtes mit dem Gehirn denken, also zu verdummen, dann können wir nur hoffen, dass rationale HateSpeech und begründete Empathie sich als überlegen erweisen werden.
