Juristen: Student schreibt drei Seiten zu viel und fällt deswegen durch

Wir beobachten schon seit längerem eine interessante Korrelation. Je weniger Inhalte in einem universitären Fach vermittelt werden, je weniger Theorie, Methode und sonstige Kenntnisse dort vorhanden sind, desto mehr Wert wird auf Formalia gelegt. Der Seitenrand MUSS 5 Zentimeter betragen. Die Vornamen der Autoren DÜRFEN NICHT ausgeschrieben werden. Es muss in Times New Roman formatiert werden, wer in Arial formatiert, wird schlechter bewertet. Zitiert wird in Fußnoten. Wer es wagt, die lesbarere Variante wissenschaftlicher Zitation zu benutzen und amerikanisch zu zitieren, dem werden Punkte abgezogen usw.

Es ist zuweilen höchst belustigend, wie versucht wird, durch penibles Pochen auf das, was das wissenschaftliche Handwerkszeug ist, über die inhaltliche Leere in manchen Fächern hinweg zu täuschen. Um uns nicht falsch zu verstehen: Ein Student muss das wissenschaftliche Handwerkszeug beherrschen. Er muss zitieren können und den Unterschied zwischen einem direkten und einem indirekten Zitat kennen. Aber, ob eine Arbeit in Times New Roman abgefasst ist, ob die Arbeit 20.000 und kein Wort mehr umfasst, ob das Literaturverzeichnis mit oder ohne ausgeschriebenen Vornamen erstellt wurde, hat mit wissenschaftlichem Arbeiten nichts zu tun. Wie viele derjenigen, die an Universitäten versuchen, Studenten die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens zu vermitteln, nicht müde werden zu betonen: Wie man zitiert ist wurscht, Hauptsache, die Zitierweise ist konstant durchgehalten und die zitierten Quellen sind alle auffindbar.

Dass der Schriftgrad und die Wortzahl nichts über die Qualität einer Arbeit, der darin enthaltenen Gedanken aussagt, das ist eigentlich ein solcher Allgemeinplatz, dass man sich fragt, warum man das hier schreibt. Und dann kommt die Erinnerung zurück: Es gibt Juristen.

Jura ist in weiten Teilen kein wissenschaftliches Fach, sondern eine Art Kreuzworträtsel. Einer, der sich Professor nennt, erstellt ein Kreuzworträtsel, das gewöhnlich als „Fall“ bezeichnet wird und seine Studenten müssen akkurat genau die Lösung finden, die derjenige, der sich Professor nennt, im Sinne hatte. Es ist also Lösen von Kreuzworträtseln gepaart mit Hellseherei. Weite Teile von Jura bestehen daraus, Fälle und deren Lösung auswendig zu lernen und unter Einsatz von so wenig wie nur möglich eigenen Gedanken das zu schreiben, was derjenige, der sich Professor nennt, hören will. Das ist mit ein Grund dafür, warum Jura derzeit von weiblichen Studenten überlaufen wird.

Weil die meisten Juristen inhaltlich wenig zu sagen haben und es vornehmlich darauf ankommt, das richtige Wort in das vorgesehene Feld einzufüllen (im übertragenen Sinne), deshalb kleben Juristen an Formalia. Wehe man zitiert in einer nachvollziehbaren Weise und im Text. Das Beben, das die altehrwürdigen Zeitschriften, deren Autoren immer noch nicht zitieren können, erschüttert, es ist auf der nach oben geschlossenen Richterskala bei 12 angesiedelt (von 12).

Wehe man präsentiert für einen Musterfall eine nicht-Musterlösung, sondern eine mit eigenen Gedanken unterfütterte Lösung. Die Richterskala fällt aus allen Angeln.

Wehe man schreibt drei Seiten mehr als vorgegeben. Durchgefallen.

Letzteres ist einem Studenten aus dem Zuständigkeitsbereich des Verwaltungsgericht Ansbach passiert. Er hat drei Seiten über die Vorgabe geschrieben. Der Korrektor hat ihm pro halbe Seite eine Note abgezogen. Ergibt ungenügend. In den Zuständigkeitsbereich des Verwaltungsgerichts Ansbach fällt u.a. die Universität Nürnberg-Erlangen …

Der Student, angehender Jurist, hat gegen seine Bewertung geklagt, vor dem Verwaltungsgericht Ansbach, und dort ist er abermals durchgefallen. Dieses Mal mit seiner Klage. Wenn die Formalia vorsehen, eine bestimmte Seitenzahl nicht zu überschreiten, dann hat ein Student diese Seitenzahl auch nicht zu überschreiten. Basta. Regeln sind halt Regeln.

Bleibt nachzutragen, dass die Verwaltungsrichter nicht geprüft haben, ob die Gedanken des Studenten so neuartig waren, dass sie eine Überschreitung der Seitenvorgabe rechtfertigen. Wo kämen wir auch hin, wenn jeder in Jura seine Gedanken schreiben und begründen könnte, wenn diejenigen, die sich für Professoren z.B. des Bürgerlichen Rechts halten, andere als Musterlösungen lesen und überlegen müssten, ob die anderen Lösungen vielleicht besser sind als die Musterlösungen. Für die Juristen wäre dies Anarchie, für uns wäre es Wissenschaft.

Mehr dazu gibt es beim Justillion.

Hat Ihnen der Beitrag gefallen?

Dann unterstützen Sie ScienceFiles!

Anregungen? Hinweise? Kontaktieren Sie ScienceFiles

Intellektuelle Zeitbomben von Genderterroristen

Die Überschrift geht auf Dr. habil. Heike Diefenbach zurück, die das ständige Berieseln der Öffentlichkeit mit Gender-Trash als Form von Terrorismus und Folter ansieht, mit denen normale Menschen in ihrer Denkfähigkeit beeinträchtigt und in ihrer intellektuellen Klarheit bedroht werden sollen. Gender-Terroristen wollen also dadurch, dass Sie die Abgründe an Dummheit und Unsinn, zu denen die Betätigung des neuronalen Netzwerks, das Menschen mitgegeben ist, führen kann, als Zeitbomben platzieren, die jederzeit von einem naiven oder dummen oder naiv-dummen Journalisten zur Explosion gebracht werden können, unter denen, die noch klaren Verstandes sind, Angst und Schrecken verbreiten, in der Hoffnung, sie um den Verstand zu bringen und zur Beute der Genderista machen zu können.

Soviel als Vorrede.

Erinnern Sie sich noch an den Rohrkrepierer #4GenderStudies, der kurz vor Weihnachten das Ansehen der Gender Studies retten sollte, als gäbe es da etwas zu retten?

Als Folge davon finden sich noch eine Reihe intellektueller Zeitbomben im Internet, deren Sprengkraft geeignet ist, noch den letzten Rest von Glauben daran, dass Gender Studies und Intelligenz doch nicht vollständig inkompatibel sind, zu Staub zerbröseln zu lassen.

Die folgende intellektuelle Zeitbombe, die unser Team der Gender-Bombenentschärfung gerade unschädlich gemacht hat, hat uns ein Kommentator geschickt. Sie stammt aus dem Projekt “Gendergerechter Technikjournalismus”, das sich die Hochschule Rhein-Sieg leistet, offenbar in der Annahme, es gebe keine Reputation, die damit zerstört werden könnte. Susanne Keil und Nina Kim Leonhardt haben es zu verantworten.

“Die angehenden Technikjournalistinnen und –journalisten sollen lernen, Technik multimedial und gut verständlich zu vermitteln. Zugleich erwarten wir von ihnen eine kritische Begleitung neuer technischer Entwicklungen. Sie sollen ihren Userinnen und Usern dabei helfen, die Bedeutung künstlicher Intelligenz für die Gesellschaft einzuschätzen, aber auch erklären, wer wieviel Geld in welche technischen Entwicklungen investiert und welche Interessen damit verbunden sind.

Die Gender Studies helfen mit ihrem analytischen und kritischen Blick dabei, genau diese Fragen zu stellen und zu beantworten: Exemplarisch für viele andere Kategorien, die unsere Gesellschaft strukturieren, zeigen sie: Nicht jede technische Entwicklung kommt gleichermaßen Jungen und Alten, Menschen aus unterschiedlichen Kulturen oder Männer und Frauen zugute. Und diejenigen, die Forschungsgelder in Technik investieren, tun dies nicht immer zum Wohle aller Mitglieder einer Gesellschaft.

Auf einer pragmatischen, durchaus wirtschaftlich nutzbaren Ebene können die Gender Studies aber auch dabei helfen, Deutschland innovativer zu machen und das Potenzial und die Ideen von Frauen dabei zu nutzen.”

Booom.

Das war eine kontrollierte Explosion dieses intellektuellen Sprengstoffs, in dem allen Ernstes verbreitet werden sollte, dass wir den Gender Studies die Erkenntnis verdanken, dass nicht jede technische Entwicklung gleichermaßen Alt und Jung und Menschen aus verschiedenen Kulturen und Männer und Frauen zu gute kommt.

Wer hätte das gedacht?
Sie?
Nun, die Besitzer von Pferdedroschgen, die sich mit der Einführung des Automobils in ihrer Existenz gefährdet gesehen haben, hatten sicher keine Idee davon, dass ihnen diese technische Neuerung zunächst einmal nicht zu gute kommt. So wenig wie die männlichen Erfinder des Telefons eine Idee davon hatten, dass Ihr Instrument zur Fern-Kabelübertragung von Sprache unmittelbar von zumeist weiblichen Quasselstrippen, übernommen und zum Schaden aller, deren kurzes Gespräch am Besetzzeichen scheitert, monopolisiert wird.

Oder man denke an die Erfindung der Reproduktionstechnologie, die es noch den letzten Unfruchtbaren ermöglicht, ihren Kinderwunsch auf Kosten der Allgemeinheit umzusetzen. Gut, dass es die Gender Studies gibt und wir derartige Einsichten nunmehr haben, nun nach mehreren tausenden von Jahren, die vergangen sind, seit sich die Ägypter bei Kadesch (1274 v. Chr.) um ihren Pharao Ramses II scharten, um sich bitter darüber zu beklagen, dass sie sich am falschen Ende der Erfindung des Streitwagens finden, während die Hethiter die richtige Seite besetzen. Wir haben hier einen der ersten Fälle kultureller Benachteiligung durch technische Entwicklungen vor uns. Den Göttern sei Dank, dass wir heute auf die Gender Studies zurückgreifen können, die uns das Rätsel von Kadesch, die Niederlage des Gottkönigs Ramses II angesichts überlegener hethitischer Militärtechnologie durch die Erkenntnis erkären kann, dass Interessen hinter technischen Entwicklungen stehen und die Entwicklungen nicht jedem in gleicher Weise zu gute kommen.

Wollen Sie, dass Gender Studies dazu beitragen, Deutschland innovativer zu machen, angesichts der oben beschriebenen Ideen von zwei Personen mit weiblichen Namen von der Rhein-Sieg Hochschule?

Hat Ihnen der Beitrag gefallen?

Dann unterstützen Sie ScienceFiles!

Anregungen? Hinweise? Kontaktieren Sie ScienceFiles

Weser Kurier: Islamischer Staat trifft ideologischen Eifer und Unbildung

Beim Weser Kurier spricht man nicht mehr vom Islamischen Staat, weil der Islamische Staat kein Staat sei und nicht religiös motiviert, so die Begründung. 

“Der WESER-KURIER verwendet den Begriff “Islamischer Staat” nicht, weil diese Terrorgruppe weder religiös motiviert noch ein Staat ist. Wir sprechen wie ihre Gegner von Daesch.”

Deshalb sprechen die Weser Kuriere nur noch von Daesch, was die falsche Eindeutschung von DAESH ist.

DAESH wiederum ist eine Abkürzung für 

al-Dawla al-Islamiya fi al-Iraq wa al-Sham.

Die näheste Übersetzung davon lautet:

DAESH = Der islamische Staat im Irak und in Syrien.

Der Weser Kurier hat also den Begriff “Islamischer Staat”, der der Gazette zu religiöse und zu staatlich ist, durch die Abkürzung DAESCH ersetzt, die eine falsche Eindeutschung von DAESH darstellt, das wiederum für “Islamischer Staat im Irak und in Syrien” steht.

Die Bremer Kurier-Narren haben also den Begriff, den sie nicht mögen, durch die Abkürzung des arabischen Originals des Begriffs, den sie nicht mögen, ersetzt. Das ist eine reife Leistung, die man nur dann erbringen kann, wenn man viel ideologische Überzeugung, viel erzieherischen Eifer, aber überhaupt keine Ahnung davon hat, worüber man spricht.

Uns scheint, in Bremen ist eine besondere Klasse der linken Minder-Intelligentia zu finden, eine, bei der sich die eigenen Heilsüberzeugungen mit erheblichen Wissenslücken verbinden. Allein die Behauptung, DAESH (ISIL, ISIS, IS), eine Organisation, die das Kalifat einführen will, sei nicht religiös motiviert, ist kompletter Umsinn.

Oder wie wir in der Pfalz sagen: Des bassiert, wänn jeder Hansdolle maent, mitredde zu könne.

Für des Englischen Unkundige, besonders in der Bildungs-Wüste Bremen: DAESCH hat mit Trash nichts zu tun

Anregungen? Hinweise? Kontaktieren Sie ScienceFiles

Max(imilian) = Nazi-Vorname, deshalb: verbieten. Keine Ahnung, große Klappe – debile Mischung

Zusammen gegen Intoleranz heißt eine Aktion auf Facebook, an der unter anderem die Grünen/Bündnis90 und Pro-Asyl beteiligt sind. Der Kampf gegen Intoleranz nimmt auf dieser Seite in der Regel eine Form an, die man nicht anders als Intoleranz gegen alles und jeden, der nicht die Meinung derer, die die Seite betreiben, teilt, bezeichnen kann.

Für Sozialpsychologen interessant dabei ist, dass sich die Autoren von ZGI „Zusammen gegen Intoleranz“ alle durch eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Ahnungslosigkeit, eine große Klappe, durch keinerlei Empirie zu erschütternde falsche Überzeugungen und somit durch etwas auszeichnen, was man nur als Grenzdebilität, wie sie durch Lernresistenz entsteht, bezeichnen kann.

Ein besonders gutes Beispiel ist „Joyce“:

„Joyce ist 29, studiert Sozialpädagogik und ist eine Aktivistin“.

Wir haben schon wiederholt geschrieben, dass der Status eines Studenten und der eines Aktivisten nicht zusammenpassen. Man ist entweder an Wissen interessiert oder an politischem Aktivismus. Und wenn man liest, was Joyce an Blödsinn von sich gibt, dann wird einem richtig übel bei dem Gedanken, dass Joyce am Ende einen Abschluss in Sozialpädagogik erhalten wird, schon weil es so gut wie unmöglich ist, keinen Abschluss in Sozialpädagogik zu erhalten. Aus diesem Abschluss wird sie den Schluss ziehen, sie habe auch nur entfernt von irgend etwas Ahnung. Und jede Wette: Diese falsche Überzeugung wird dazu führen, dass Joyce sich berufen fühlt, andere zu belehren. Weil es ein fast schon ehernes Gesetz ist, dass die, die andere demonstrativ belehren wollen, keine Ahnung, aber ganz viel Überzeugung haben. Die Katastrophen, die derartige ahnungslose Spinner anrichten, hat Dietrich Dörner in seinem Buch „Die Logik des Misslingens“ beschrieben.

Doch geben wir Joyce die Gelegenheit, ihre gesammelte Ahnungslosigkeit für alle Welt sichtbar auszubreiten und auf Basis von völligem Blödsinn, den Joyce für die Wahrheit hält, weitreichende Forderungen zu erheben, die natürlich in die Freiheit anderer Menschen eingreifen. Das ist noch ein ehernes Gesetz: Je dümmer die Aktivisten, desto mehr wollen sie die Freiheit anderer beschneiden.

Let’s rejoice in the stupidity of Joyce.

„Es ist an der Zeit, dass Kinder bei der Geburt zeitgemäße Vornamen erhalten. Zu viele “deutsche” Namen sind vorbelastet und erinnern an die Gräueltaten der Nazis. Ob Max, Franz, Jakob, Julian, Philipp oder Martin, so wurden Kinder in der düsteren Zeit des dritten Reichs zuhauf in Anlehnung an Nazi-Größen wie Max Amann, Jakob Sprenger, Julian Scherner oder Martin Sandberger genannt. Zudem stecken diese Vornamen Kinder von ihrer Geburt an in die Schublade Mann oder Frau, alle anderen Geschlechter werden sowieso ignoriert; um zu verhindern, dass sich das Kind im späteren Verlauf des Lebens in einer Geschlechtsidentitätskrise wiederfindet, weil es beispielsweise annimmt, es müsse ein Junge sein, weil es Lukas heißt, müssen geschlechtsneutrale Vornamen endlich zur Pflicht werden. Jeder Mensch kennt nur selbst sein wahres Geschlecht. Es gibt so schöne Vornamen, beispielsweise Abrar, Quinn, Abeer, Cameron, Taylor, Alim, Sidney und Kim, um nur einige zu nennen. Daher fordere ich: Schluss mit stigmatisierenden Nazi-Namen! Ja zu modernen Vornamen, die keinen Spielraum für Rassismus und Vorurteile lassen!“

Wenn Joyce tatsächlich Sozialpädagogik studiert, dann wohl in einem Asyl für geistig Demente oder ideologisch Verblödete. Beides dürfte sich kaum unterscheiden. Die Frage, auf Grundlage welchen Rechts, solche kleinen Spinner ihre Forderungen dahingehend, wie sich andere verhalten sollen, stellen, lassen wir einmal links liegen.

Widmen wir uns der Behauptung, Max, Franz, Jakob, Julian, Philipp oder Martin wären Nazi-Namen.

Im Jahre 1938 hat das Reichsministerium des Innern eine Richtline über die Führung von Vornamen veröffentlicht. Die Richtline war im Wesentlichen darauf gerichtet, Juden zu schikanieren, enthält aber zudem einige Passagen, die die nationalsozialistischen Vorlieben für Vornamen beschreiben, darunter Absatz A.3:

„Kinder deutscher Staatsangehöriger sollen grundsätzlich nur deutsche Vornamen erhalten. Es dient der Förderung des Sippengedankens, wenn bei der Wahl der Vornamen auf in der Sippe früher verwendete Vornamen zurückgegriffen wird. Dabei werden besonders auch solche Vornamen in Frage kommen, die einem bestimmten deutschen Landesteil, aus dem die Sippe stammt, eigentümlich sind (z. B. Dierk, Meinert, Uwe, Wiebke).“

Ziel der Nazis war es, nordische Vornamen zu verbreiten, nicht alte deutsche Namen wie Max(imilian – der größte unter den Habsburgern) oder Jakob (im Übrigen ein hebräischer Name, der u.a. Israel bedeutet). Von Namen wie Julian (Abwandlung von Julius, der kein bekannter Nazi-Feldherr war), Philipp (unser griechischer Pferdefreund) oder Martin (Sohn des Mars) ganz zu schweigen.

Wir haben uns an dieser Stelle gefragt, ob es sich vielleicht um eine Satire handeln könnte, diese Idee aber schnell wieder verworfen. Zum einen vermittelt die Seite von ZGI keinerlei Anzeichen der Satire. Die meinen, was sie schreiben. Zum anderen haben wir in den letzten Jahren gelernt, dass Dummheit und Ahnungslosigkeit politische Aktivisten in keiner Weise davon abhalten, ihre Klappe aufzureißen und auf Grundlage ihrer Nichtkenntnis für andere etwas zu fordern.

Als Einschub: In der Logik gibt es eine große Fraktion, die vor den Problemen, die sich mit Analogieschlüssen verbinden, warnen. Die Probleme resultieren vor allem daraus, dass man mit einem willkürlich gezogenen Analogieschluss massiv auf die Nase fallen kann, dann nämlich, wenn sich der Schluss als absurd und grottenfalsch erweist (d.h. man muss, um Analogieschlüsse ziehen zu können, viel über den Kontext, in dem z.B. Beobachtungen oder Erfahrungen gemacht wurden, wissen).

Joyce meint auf verbreitete Nazi-Namen schließen zu können, weil sie schon einmal etwas von „Nazi -Größen wie Max Amann, Jakob Sprenger, Julian Scherner oder Martin Sandberger“ gehört haben will.

Max Amann war eher einer der Mitläufer, ein untalentierter Redner, dem zudem jegliche Fähigkeit, sich zu profilieren gefehlt hat. Ihm wurde der Titel eines SS-Obersturmführers verliehen. Ein kleines (oder großes) Vermögen hat Amann als Verleger von Mein Kampf und anderen Nazi-Schriften verdient. Er wurde zum Präsidenten der Reichspressekammer und Vorsitzenden des Vereins Deutscher Zeitungsverleger ernannt und von den Alliierten als Hauptschuldiger in Nürnberg verurteilt.

Auch Jakob Sprenger ist einer der Nazis, die in der mittleren Staatshierarchie ihr Dasein gefristet haben – als Reichsstatthalter des Volksstaates Hessen, dann Reichsverteidigungskommissar des Wehrkreises XII und Oberpräsident der preußischen Provinz Nassau. Er hat am 7. Mai 1945 Selbstmord verübt.

Julian Scherner war SS-Polizeiführer in Krakau und hat das Kriegsende nicht erlebt.

Martin Sandberger war SS-Standartenführer und Verantwortlicher für die Ermordung von Juden in Estland.

Alle vier, deren Vornamen Joyce verbieten will, sind nicht unbedingt Nazis, die eine hohe Bekanntheit genießen, so dass man sich fragt, wo Joyce ihre Namen aufgeschnappt hat. Was sie in jedem Fall nicht sind, ist repräsentativ für die Vornamen ihrer Zeit oder Vorbild für die Vornamensgebung im Dritten Reich. Die Liste der Vornamen, die Nazis Eltern im Dritten Reich vorgegeben haben, enthält keinen einzigen der von Joyce genannten Namen. Das genau ist das Problem mit Analogieschlüssen: man kann sich leicht als ahnungsloser Depp entpuppen.

Weibliche Namen Männliche Namen
Ada
Adda
Adele
Adelgard
Adelgund
Adelheid
Adeltraut
Adolfine
Alberta
Albertine
Aloisia
Alrun
Altrud
Alwine
Amalie
AnselmaBernhild
Bernhilde
Berta
Berthild
Berthilde
Bertraud
Borghild
Brita
Brunhild
BrunhildeDagmarEdelburg
Edelgard
Edeltraud
Edeltrud
Edith
Ehrengard
Eiltraut
Elfride
Ella
Ellengard
Elvira
Elvire
Emma
Engelberta
Engelgard
Erdmute
Erika
Erna
ErnestineFerdinande
Frieda
Friedegard
Friedgard
Friedegund
Friederike
Friderun
FriggaGenoveva
Gelmut
Gerburg
Gerda
Gerharde
Gerhild
Gerhilde
Gerlind
Gerlinde
Gesine
Gertraud
Gertrud
Gisa
Gisela
Giseltraud
Giseltrud
Giesinde
Gudrun
Gunhild
Gunthild
GunthildeHadmut
Hedda
Hedwig
Heide
Heilburg
Helga
Helgard
Helma
Hemtraud
Helmtrud
Henrike
Herma
Hermine
Herta
Hertraud
Hertrud
Hilde
Hildegard
Hildegund
Hiltraud
Hiltrud
Hulda

Ida
Ise
Inge
Ingeborg
Ingried
Irma
Irmela
Irmfriede
Irmgard
Irmhild
Irmlind
Irmlinde
Irmtraud
Irmtrud
Ilsa
Ishild
Ishilde
Isolde

Karla
Karoline
Klothild
Klothilde
Kriemhild
Kriemhilde
Kunigund
Kunigunde

Leopolda
Leopoldine
Liebgunde
Lina
Ludwiga

Malwine
Mathild
Mathilde
Mechthild
Mechthilde
Miltrud
Minna

Northild
Northilde
Nortrud
Notburg
Notburga

Olga
Ortraud
Ortrud
Ortrun
Oslinde
Oswine
Otilde
Ottilie

Reimunde
Reinhild
Reinhilde
Richarda
Roberta
Rosa
Rosamund
Rosamunde
Roswitha
Rotraut
Rotrud
Rudolfine
Runfrid
Runhilde
Ruperta

Selma
Senta
Siegberta
Sighild
Sieghilde
Sieglinde
Siegrun
Sigburg
Sigrun
Sigmut
Solweig
Swanhild

Thekla
Theodelinde
Thusnelda
Tilla
Traudlind
Traudlinde
Trude

Udalberta
Ulberta
Ulla
Ulrike
Undine
Ute

Walburg
Walfriede
Walpurga
Waltraud
Waltrud
Wanda
Werngard
Wilfriede
Wilhelma
Wilhelmine
Wilma
Wildrud
Wiltrudt
Winfriede
Wunhild

Adalbert
Adelbert
Adolf
Alarich
Albert
Albrecht
Alfons
Alfred
Alois
Alwin
Anselm
Armin
Arnold
ArnulfBalduin
Baldur
Baldwin
Benno
Bernd
Bernhard
Bertold
Bertram
Bodo
Bruno
BurckhardDagobert
Detlef
Dietger
Dietmar
DietrichEberhard
Eckhard
Edgar
Edmund
Eduard
Edward
Edwin
Egbert
Eginhard
Egon
Einhard
Eisenhard
Emmerich
Engelbert
Erdmann
Erhard
Erich
Ernst
Erwin
EwaldFalk
Falko
Ferdinand
Frank
Franz
Friedel
Friedolin
Freidrich
Fritz
Frowein
FürchtegottGebhard
Gerald
Gerd
Gerfried
Gerhard
Gero
Gisbert
Godecke
Gottfried
Gotthard
Gotthelf
Gotthold
Gottlieb
Gottwald
Götz
Guido
Gundolf
Günter
Guntram
GustavHagen
Harald
Harro
Hartmann
Hartmut
Hartwig
Heinrich
Heinz
Helmuth
Henning
Herbert
Hermann
Hildebrand
Hilmar
Hinz
Horst
Hubert
Hugo
Humbert

Ingbert
Ingo
Iwein

Karl
Knut
Konrad
Kraft
Kunibert
Kuno
Kurt

Lambrecht
Landhelm
Landolf
Lebrecht
Leonhard
Leopold
Leuthold
Lienhard
Lothar
Ludolf
Ludwig
Luitpold
Lutz

Manfred
Markward
Meinhard
Meinrad

Neithard
Norbert
Norfried
Notker

Odo
Odilo
Olaf
Ortwin
Oskar
Oswald
Oswin
Otmar
Otto
Ottokar
Ottomar

Rainer
Ralf
Randolf
Reimund
Reiner
Reinhard
Reinhold
Richard
Robert
Roderich
Roger
Roland
Rolf
Rudolf
Rupert
Ruprecht

Schwerthelm
Sebald
Siegbert
Siegfried
Siegmar
Siegmund
Siegward
Sigisbert
Sigismund
Sigurd
Sturmhard
Swen

Tassilo
Tasso
Tejo
Theodebald
Theoderich
Timm
Traugott
Tuisko

Udo
Ulrich
Utz

Volkbert
Volker
Volkhard
Volkmar
Volkrad
Volkwin

Waldemar
Walter
Warmund
Werner
Widukind
Wieland
Wilfried
Wilhelm
Willi
Willibald
Winfried
Wolf
Wolfgang
Wolfhard
Wolfram
Wittich
Wulf

Die Liste der Namen entstammt dem deutschen Familenstammbuch von 1937. Neben diesen Namen, die als Vornamen deutschen oder germanischen Ursprungs klassifiziert sind, gibt es noch eine Liste „fremder Vornamen“, die zwar nicht gerne gesehen, aber dennoch geduldet wurden:

Weibliche Namen Männliche Namen
Agathe
Agnes
Alice
Alma
Angela
Angelika
Anna
Anneliese
Annemarie
AugusteBabette
Barbara
Beate
Bettin
Bettina
BrigitteCäcilie
Charlotte
Christel
Christine
CrescentiaDora
Dorothea
DörtheElisabeth
Elise
Elsa
Elsbeth
Else
Emilie
Eugenie
EvaFanni
Florentine
FranziskaGabriele
Grete
Gretel

Hanna
Helene
Henriette

Irene
Isabella

Johanna
Josefa
Josephine
Julie
Jutta

Katharina
Käthe
Kathrein
Kathrine
Klara
Kreszenz

Laura
Lene
Leonore
Liesbeth
Liese
Lieselotte
Lilli
Lore
Lotte
Luise

Magdalene
Margarete
Marianne
Marie
Marie-Luise
Martha

Paula
Pauline

Renate
Ruth

Sophie
Stefanie
Susanne
Suse

Therese
Tine
Toni
Trine

Ursel
Ursula

Valeria
Veronika
Viktoria

Achim
Alexander
Andreas
Anton
Artur
AugustBartel
BenediktChristian
ChristophEmilFelix
FlorianGeorg
GregorHans

Ignatz
Immanuel

Jakob
Joachim
Jobst
Jochem
Jochen
Johann
Johannes
Jörg
Josef
Julius
Jürgen

Karsten
Kaspar
Klaus
Klemens

Leo
Lorenz

Martin
Matthias
Max
Merten
Michael
Moritz

Paul
Peter
Philipp

Sebastian
Sepp
Simon
Stefan

Theo
Theodor
Thomas

Veit
Viktor
Vinzenz

Der beliebteste männliche Vorname im Dritten Reich war übrigens Horst, gefolgt von Otto. Auch Ludwig, Mathias, Peter, Johann oder Nikolaus standen hoch im Kurs. Etwas weniger häufig war Adolph. Beliebte weibliche Vornamen (die gab es auch) waren, Edeltraud, Ingrid, Uta, Ingeborg, Erika, Helga, Gertrude, Ursula oder Sieglinde.

In welcher Zeit leben wir eigentlich, wenn Namen wie Max(imilian), also Namen, die lange bevor es die Nazis gab, beliebt waren, Namen wie Jakob, der hebräischen Ursprungs ist, als Nazi-Vornamen diffamiert werden, in der Irre durch die Gegend laufen, die denken, ein Vorname sei etwas, das ein Wesen in sich trage, ein Nazi-Wesen. Dass solche Spinner auch noch an Fachhochschulen studieren können, frei herumlaufen dürfen, macht die Sache nur noch schlimmer. Wesen wie Joyce sind tickende Zeitbomben. Sie denken Begriffe wären Wesenheiten, Vornamen würden etwas über die Person aussagen oder wären ideologisch inkubiert. Derartiger Geisterglaube, derartige Unkenntnis über den Ursprung und den Sinn von Bezeichnungen, sind erschreckend, fast so erschreckend wie die Tatsache, dass Wesen, die mit 29 Jahren immer noch Sozialpädagogik studieren, meinen, sich in aller Öffentlichkeit als Vertreter abstruser esoterischer Lehren erkennen geben zu können und denken, sie hätten auch nur einen Funken einer Berechtigung, anderen etwas vorschreiben zu können.

Wenn jemand einen Zweifel daran hatte, dass Totalitarismus, Dummheit, die an Debilität grenzt und religiöses Sendungsbewusstsein Hand in Hand geben, das Beispiel von Joyce ist ein weiterer Beleg dafür, dass sie es tun.

Ein paar Fragen an all diejenigen, die der Ansicht sind, ZGI sei eine Satireseite:

  1. Was wäre der Zwecke dieser Art von Satire?
  2. Welches Zeil verfolgen die vermeintlichen ZGI-Satiriker?
  3. Woran erkennt man diese Art der Satire bzw. was macht Sie so sicher, dass es sich dabei um Satire handelt?
  4. Welcher Satiriker ist darauf aus, seine Leser konsequent und dauerhaft zu belügen und sich ihren Ärger dauerhaft zuzuziehen?

Komische Satire:

 
Wenn das Satire ist, dann wird dem Leser unter dem Deckmantel der Satire Queer.de untergeschoben.

Anregungen? Hinweise? Kontaktieren Sie ScienceFiles

Gesetz ohne Moral – Die ARD macht es möglich

Wir sind noch nicht fertig, mit dem Urteil des Bunderverfassungsgerichts, von dem wir gestern berichtet haben, einem Urteil, das nach Ansicht von Klaus Hempel von der ARD-Rechtsredaktion, bei der man wohl links dreht, „bei einigen des bisherige Weltbild ins Wanken bringen“ wird.

Hempel, in dessen Gehirn es aussehen muss, wie bei Hempels unter dem Sofa, ist einer von denjenigen, die Journalist ohne erkennbare Qualifikation spielen. Bei Hempel nimmt der Versuch, Text für andere zu produzieren, bizarre sprachliche Formen an.

So schreibt er:

„In den Köpfen der meisten Menschen herrscht nach wir vor eine klare Ordnung: männlich, weiblich, heterosexuelle“.

Erwähnen wir zunächst, dass Hempel mit Sicherheit keine Daten hat, die ihm einen Schluss über die „meisten Menschen“ erlauben würden, dass er also seine Vorurteile zum Besten gibt, um dann die Ursache für seine Vorurteile zu identifizieren: Hempel hat keine „klare Ordnung“ im Kopf, denn er ist nach eigenem Bekunden ja jemand, der männlich, weiblich, heterosexuell nicht denkt.

„Alles, was dazwischen liegt“, so schreibt er weiter und man fragt sich, was zwischen „männlich, weiblich, heterosexuell“ außer weiblich liegen könnte, „ist nicht normal und wird daher nicht toleriert“. Abermals gefällt sich Hempel darin, seine Murks-Phantasie anderen zu unterstellen und zu behaupten, Andere wären nicht tolerant, im Gegensatz zu ihm, der gerade vor lauter Toleranz in Kombination mit sprachlichem Unvermögen andere bezichtigt, sie würden „weiblich“ nicht für normal halten.

Und wenn man denkt, alle Ausdrucksformen von Dummheit innerhalb von drei Sätzen in Hempels Text aufgefunden zu haben, schlägt Hempel ein weiteres Mal zu. Dieses Mal mit dem folgenden Sprachversuch:

„In unserem Staat haben wir uns aber nicht in erster Linie an Moralvorstellungen zu orientieren, sondern an Recht und Gesetz“.

Daraus muss man schließen, dass Moralvorstellungen und Recht und Gesetz für Hempel inkommensurabel, dass für ihn Gesetz und Moral zwei verschiedene Dinge sind. Nehmen wir Hempel einmal ernst, auch wenn es schwer fällt, dann stellt sich die Frage, was findet Eingang in, was ist die Grundlage von Gesetzen, wenn nicht Moralvorstellungen?

Betrachten wir die Tatsache, dass sich jeder, der Hempel, wegen des Unsinns, den er verbreitet, verprügelt, obwohl es gerechtfertigt werden kann, vor dem Gesetz wegen Köperverletzung verantworten muss.

Warum nur?

Moral im Sinne von: Gewalt ist kein Mittel, um Dummheit zu bestrafen, fällt aus, wie Hempel sagt.

Bleibt die Ideologie: Man darf Hempel nicht verprügeln, weil er sich mit seinem Text bei denen, die sich für fortschrittlich halten, angebiedert hat.
Und es bleibt die Willkür: Öffentlich-rechtliche Journalisten dürfen eben nicht verprügelt werden.

Beides, Willkür und Ideologie, die einzigen Alternativen, die Hempel zulässt, um Gesetze zu begründen, sind höchst unsichere Gesellen. Erstere trägt die Unsicherheit bereits im Namen, Letztere ist wie der Zeitgeist, sie durchläuft Konjunkturen. Das Gesetz von heute mag den Richter, der Regimegegner ins Gefängnis steckt, schützen, das von morgen, mag in die andere Richtung gehen und Richter mit Regimegegnern tauschen. Wer es nicht glaubt, möge die DDR-Richter befragen, die sich nach dem Anschluss vor Gericht wiedergefunden haben, dieses Mal als Angeklagte.

Kurz: Gesetz ohne Moral ist nicht denkbar. Jedes Gesetz ist Ausdruck von Moralvorstellungen. Dass man journalistische Darsteller wie Hempel nicht verprügelt und Körperverletzung ausgeschlossen ist, speist sich z.B. aus Mitleid und der Tatsache, dass der Staat ein Gewaltmonopol ausübt, das ihm von seinen Bürgern übertragen wurde, eines, das man ihm übrigens wieder nehmen kann, wenn er sich als unfähig erweisen sollte, seine Bürger zu schützen. 

Das bringt uns zum nächsten Fehler in der Hempelschen Phantasiewelt. Gesetze fallen nicht vom Himmel. Sie werden auch nicht von „dem Staat“ auf Aufforderung von „dem Bundesverfassungsgericht“ “den Bürgern” vor die Nase gesetzt – jedenfalls nicht in einer Demokratie. In einer Demokratie gilt, dass die Gesetze die Realität abbilden sollen. Die Moralvorstellungen, die die Mehrheit der Bevölkerung teilen, sind entsprechend die Grundlage für Gesetze, die z.B. das Eigentum, die Unverletztlichkeit der Person garantieren und vielleicht einmal in Zukunft, das strafbewerte Verbot ideologisch verblödete Journalisten in öffentlich finanzierten Medienanstalten zu dulden, umfasst.

Also: Ohne Moral kein Gesetz.
Und weil es ohne Moral kein Gesetz geben kann, deshalb sind Recht und Gesetz nicht ohne Moral zu denken. Somit ist die einzige Frage, die im Zusammenhang mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts von Bedeutung ist, die Frage, ob eine Mehrheit in der Bevölkerung die Vorstellung von einem Dritten Geschlecht teilt und der Ansicht ist, dieses dritte Geschlecht, dessen vermeintliche Träger seltener sind als Wasser in der Wüste, rechtfertige den Aufwand von Millionen von Steuereuros, um die Freaks of Nature, die nicht männlich und nicht weiblich sind oder sein wollen, nun auch verwaltungstechnisch kenntlich zu machen.

Anregungen? Hinweise? Kontaktieren Sie ScienceFiles

Translate »
error: Content is protected !!