Wer ist Merkel? Bundeskanzlerin rund der Hälfte der US-Amerikaner unbekannt

Die deutschen Medien haben zwischenzeitlich eine Abhängigkeit von Donald Trump entwickelt. Was würden sie berichten, gäbe es Trump nicht? Wen würden sie hassen, gäbe es Trump nicht? So fragt man sich.

Auf wen deutsche Medienschaffende ihre Aufmerksamkeit und vor allem ihre Aversionen umverteilen würden, auf welchen von ihnen aus gesehen rechten Politiker, ist eine Frage, die unsere Kommentatoren vielleicht beantworten wollen. Wir drehen an dieser Stelle einmal den Spieß um und fragen: Wie wird eigentlich Angela Merkel in den USA bewertet, von den US-Amerikanern?

1.502 von Ihnen hat PEW befragt. Und herausgekommen ist oftmals die Frage. Who is Merkel? Oder, in einer mehr verträglichen Version: „Merkel is not well known to the public: 48% do not offer a rating“. Die die es tun, haben häufiger einen positiven (29%) als einen negativen Eindruck (23%) von Angela Merkel.

Views of Putin, Netanyahu and Merkel

Ausgerechnet unter konservativen US-Amerikanern und unter liberalen Republikanern hinterlässt Angela Merkel, die doch einer konservativen Partei angehören soll, einen überwiegend negativen Eindruck. Einen positiven Eindruck hinterlässt sie bei den Anhängern der linken Seite des US-Amerikanischen politischen Spektrums.

More Democrats than Republicans hold favorable view of Angela Merkel

Doch auch für die Anhänger beider ideologischen Lager in den USA gilt: Fast die Hälfte der Befragten weiß mit dem Namen Angela Merkel entweder nichts oder so wenig anzufangen, dass sie nicht sagen können, ob ihnen Merkel einen positiven oder einen negativen Eindruck vermittelt. Damit bleibt Merkel weit hinter Putin zurück, der zwar den meisten US-Amerikanern einen negativen Eindruck vermittelt, der aber einen entscheidenden Vorteil gegenüber Angela Merkel hat: 87% der US-Amerikaner haben soviel von ihm gehört, dass sie sich einen Eindruck von Putin machen konnten.

Wenn die Bekanntheit, wie sie in der Befragung von PEW ermittelt wurde, ein Indikator dafür ist, ob ein Politiker Weltformat hat und als „Global Leader“ antreten kann, dann ist das Verdikt klar: Merkel ist kein „Global Leader“.

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9Comments

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  1. 2
    rote_pille

    Warum interpretieren die „keine Meinung“ als „ich weiß nicht um wen es geht“? Ein Teil könnte genauso gut einfach unentschlossen sein.

  2. 5
    Alfred Marenberg

    Die Frage wäre vielmehr: WAS hat Merkel für DEUTSCHLAND so POSITIVES geschaffen, dass sie weltbekannt sein müsste, bzw.als „Global-Leader“ gelten könnte? WER kann diese Frage beantworten?
    Man kann über Trumps Verhalten unterschiedlichster Meinung sein – aber ER TUT was er VERSPROCHEN hat, bzw. sich vorgenommen hat. Dies im erlaubten RAHMEN AMERIKANISCHER DEMOKRATIE GESETZE! Daher sind die „internationalen“ sprich -linken- HYSTERISCHEN Reaktionen lächerlich.
    Das alte Sprichwort, “ Den Dreck zuerst vor der eigenen Türe weg zu räumen“ hat nach wie vor hohe Priorität …..

  3. 6
    Gereon

    >Wen würden sie hassen, gäbe es Trump nicht?<
    Ganz klar: Putin und Assad.
    Wer sonst stellt sich grade den Plänen der Globalisten entgegen?
    Nun, Merkel ist für Amerika nicht schädlich, die Entgegennahme diverser Orden für sollübererfüllendes Vasallentum und Hochverrat am eigenen Volk für Amerikaner unwichtig. Man liebt den Verrat, nicht den Verräter.
    Und Obamas Rektum ist obsolet, was da noch drinsteckt, Geschichte (aus Amerikas Sicht).

  4. 8
    rolandtluk

    Was hätten die US-Amerikaner auch davon? Die Lebenswirklichkeit und politische Wissen sind sehr weit auseinander.
    Ich finde es schlimm, dass deutsche Presseerzeugnisse für ihren Hasseskapaden ihre Auflagen für einzelne Ausgaben steigern konnten.
    Wolfgang Röhl setzte den schöne Formel: „rauf und runter durchs Gesinnungsdorf“.
    Die Medienmacher spielen hier mit den Feuer.

  5. 9
    CEMLO

    Die Bedeutung der Merkel-Figur läßt sich auf die Erkenntnis reduzieren, daß Politiker unbedeutend sind.

    Frage sie selbst: Who is Merkel?

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