Strafverfolgungsstatistik: Überproportional viele Ausländer unter den Verurteilten

Sind Ausländer nun häufiger straffällig als Deutsche, oder sind sie es nicht? Viele scheinen mit einer schnellen Antwort auf diese Frage bei der Hand zu sein. Nur wenige können ihre Aussagen auf Daten stützen.

Deshalb zunächst einmal eine Beschreibung der Realität auf Grundlage der gerade vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Daten der Strafverfolgungsstatistik.

Die Strafverfolgungsstatistik enthält u.a. die Zahl der Abgeurteilten und der Verurteilten. Abgeurteilte sind Personen, gegen die eine Anklage erhoben und irgendwie zu einem Ende gebracht wurde, entweder durch Freispruch, Strafbefehl, Einstellung des Verfahrens oder durch Verurteilung usw. Die Zahl der Verurteilten gibt an, wie viele der Anklagen, die vor einem ordentlichen Gericht erhoben wurden, mit einer Verurteilung der Angeklagten geendet haben.

Die Entwicklung der Zahl der Verurteilten ist somit der härteste Indikator, den man nutzen kann, um die Frage zu entscheiden, ob der Anteil straffälliger Ausländer höher ist als der straffälliger Deutscher.

Die folgende Abbildung stellt die Entwicklung der Verurteilten für Ausländer und Deutsche von 1976 bis 2015 dar.

verurteilte-1976-2015

Wie sich zeigt, steigt die Zahl der verurteilten Ausländer bis zum Jahre 1994 kontinuierlich an und geht danach bis zum Jahre 2011 zurück. Seit 2012 steigt die Zahl der verurteilten Ausländer wieder an.

Die Frage, ob Ausländer häufiger unter den Verurteilten zu finden sind als Deutsche, ist eine Frage, die mit Bezug auf Relationen beantwortet werden muss, zunächst auf Basis der Relation ausländischer zu deutscher Bevölkerung. Rund 10,6% der Einwohner Deutschland waren 2015 Ausländer. Der Anteil der Ausländer an den Verurteilten liegt seit 1992 kontinuierlich und zum Teil deutlich über 20% und beträgt 2015 28,3%, wie die nächste Abbildung zeigt. Entsprechend kann man auf Basis der Strafverfolgungsstatistik zweifellos feststellen, dass der Anteil der Ausländer unter den Verurteilten überproportional hoch ist.

anteil-auslaendischer-verurteilte-1976-2015

Folgt daraus, dass Ausländer auch häufiger straftätig sind als deutsche?

Aus der Tatsache, dass Ausländer proportional häufiger verurteilt werden als Deutsche kann man zunächst nur schließen, dass Ausländer überproportional häufig vor einem Richter landen als Deutsche.

Das kann seine Ursache darin haben, dass gegen Ausländer schneller Anklage erhoben wird als gegen Deutsche. Ob das der Fall ist, weiß in Deutschland niemand.

Wenn es keine Verzerrung dahingehend gibt, dass gegen Ausländer schneller Anklage erhoben wird als gegen Deutsche, dann kann es sein, dass ausländische Straftäter leichter zu ermitteln sind als deutsche. Ein Blick auf die Straftaten, die besonders häufig von Ausländern begangen werden und bei denen Ausländer besonders deutlich überrepräsentiert sind, gibt Anhaltspunkte, ob diese Annahme zutrifft:

Die meisten der 209.603 Ausländer, die im Jahr 2015 verurteilt wurden (bzw. im Jahr 2015 in die Strafverfolgungsstatistik eingegangen sind), wurden für Diebstahl (58 775), Einbruchsdiebstahl (46.385) bzw. für Betrug und Untreue (39.754) verurteilt. In den drei Deliktbereichen beträgt ihr Anteil jeweils 42,2% (Diebstahl), 42,7% (Einbruchdiebstahl) und 23,6% (Betrug und Untreue) an allen Verurteilten. Nun handelt es sich bei den genannten Diebstahldelikten um diejenigen, die mit notorisch geringer Aufklärungsquote aufwarten. So wurden im Jahr 2015 15% der registrierten Diebstähle und 18,1% der registrierten Einbruchsdiebstähle aufgeklärt. Dass der Anteil der ausländischen Verurteilten gerade in diesen Deliktgruppen so hoch ist, wie er ist, spricht dafür, dass Ausländer leichter zu ermitteln sind. Dafür spricht auch die Kategorie „Betrug und Untreue“. Hier sind Ausländer ebenfalls zahlenmäßig stark vertreten, ihr Anteil ist mit 23,6% der Verurteilten aber deutlich geringer als in den beiden Diebstahl-Kategorien. Die Aufklärungsquote für Betrug und Untreue liegt im Bereich von 80%, so dass man davon ausgehen kann, dass die 23,6% ungefähr dem tatsächlichen Anteil von Ausländern an den entsprechenden Straftaten entsprechen.

al-capone-wantedEs sei denn, Straftaten, die von Ausländern begangen werden, werden der Polizei eher angezeigt als Straftaten, die von Deutschen begangen werden. Dass dem so ist, insbesondere in Zeiten, in denen das Merkmal „Ausländer“ in der öffentlichen Wahrnehmung eine große Rolle spielt, dafür gibt es einige tentative Belege, z.B. in den Arbeiten von Geißler (2000), Schüler-Springorum (1983) oder Schöch und Gebauer (1991), die in der Regel jedoch keine vollständige Erklärung der höheren Anteile von Ausländern unter Tatverdächtigen und Verurteilten leisten (können). Deshalb bleibt das, was in Deutschland mangels Daten zumeist bleibt: an educated guess.

Stellt man in Rechnung, dass von Ausländern begangene Straftaten eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, angezeigt zu werden, Ausländer eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, als Tatverdächtiger ermittelt zu werden, eine höhere Wahrscheinlichkeit, angeklagt und verurteilt zu werden und stellt in Rechnung, was Theorien wie der (in Deutschland weitgehend missverstandene) Labeling-Approach, die Anomie-Theorie und die Theorie sozialer Dissoziation zur Erklärung von Kriminalität beitragen, nämlich, dass Kriminalität in bestimmten sozialen Gruppen aufgrund von Divergenzen zwischen den Zielen, die angestrebt werden, und den legalen Mitteln, die vorhanden sind, um diese Ziele zu erreichen, häufiger ist, dass die Mitglieder dieser Gruppen dazu tendieren, delinquentes Verhalten zu normalisieren und entsprechend häufiger auszuführen und dass bestimmte Gruppen von der Mehrheitsgesellschaft als sowieso mit einer höheren Wahrscheinlichkeit, Kriminelle zu enthalten, in Verbindung gebracht werden, dann kommt man zu dem Schluss, dass auf Basis der Zahlen der Strafverfolgungsstatistik eine höhere Straffälligkeit von Ausländern wahrscheinlich ist, wenngleich der zahlenmäßige Wert für die Überproportionalität (28,3:10,6 = 267% häufiger verurteilt) ausländischer Verurteilter in der Strafverfolgungsstatistik vermutlich zu hoch ist. Dass Ausländer sich häufiger delinquent verhalten und häufiger dafür verurteilt werden als Deutsche, daran scheint jedoch kein vernünftiger Zweifel angebracht zu sein. Entsprechend geht es nunmehr darum, nach der Erklärung für diesen empirischen Fakt zu suchen.

Ein Hinweis zum Schluss: Dass Menschen Ausländer sind, ist keine Erklärung, denn Ausländer sind nicht per se krimineller als Deutsche. Daher muss die Erklärung in anderen Variablen, z.B. in der Sozialisation, der sozialen Position, in Werten und Normen gesucht werden.

Geißler, Rainer (2000). „Ausländerkriminalität “–Vorurteile, Mißverständnisse, Fakten. Zeitschrift für Migration und soziale Arbeit 1: 20-27.

Schüler-Springorum, Horst (1983). Ausländerkriminalität. Ursachen, Umfang und Entwicklung.  Neue Zeitschrift für Strafrecht 3(12): 529-536.

Schöch, Heinz & Gebauer, Michael (1991). Ausländerkriminalität in der Bundesrepublik Deutschland. Baden-Baden: Nomos.

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20 Responses to Strafverfolgungsstatistik: Überproportional viele Ausländer unter den Verurteilten

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  2. Oho says:

    Sind darin auch die Delikte berücksichtigt die nur von Ausländern begangen werden können? Z.b. Verstöße gegen das Ausländerrecht oder Asylrecht?

    • Wegen Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz wurden 2015: 6788 Ausländer verurteilt: 3,2% aller Verurteilten und somit vernachlässigbar.

      • Werner Fütterer says:

        Dabei bleibt unberücksichtigt, dass grundsätzlich alle 2015 in Deutschland “eingereisten” Ausländer im Rahmen der sog. “Flüchtlingsstatistik” illegal eingereist sind.Nach §§ 3 und
        4 Aufenthaltsgesetz darf nur einreisen, wer einen gültigen Aufenthaltstitel besitzt!
        Die massenhafte Straflosigkeit dieser gesetzlichen Regelung wurde von den Innenministern des Bundes und der Länder gegen geltendes Recht angeordnet (z.B. https://www.steinhoefel.com/2015/11/hamburg-strafvereitelung-in-der-innenbehoerde.html).
        Die illegale Einreise ist strafbar:
        (Straf- und Bußgeldvorschriften § 95 Strafvorschriften
        (1) Mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer
        1. entgegen § 3 Abs. 1 in Verbindung mit § 48 Abs. 2 sich im Bundesgebiet aufhält,)

        Würden alle diese Vergehen in der Kriminalstatistik auftauchen, müssten allein für 2015 mindestens 800.000 weitere Straftaten durch Ausländer dokumentiert werden.

  3. Gereon says:

    Wenn man sich Verurteilungen anschaut und in der Presse verfolgt, scheinen Ausländer und Migranten vor Gericht besser wegzukommen und deutlich geringer bestraft zu werden. Selbst gegen zigfach Vorbestrafte gibt es immer wieder Bewährung und milde Strafen. (Nein, dazu habe ich keine Daten, das ist Subjektive Beobachtung, die allerdings viele machen).
    Anschauungsuntericht Gefängnishöfe, Aussagen von Gefängnisangestellten: Insassen zu 70-90% Ausländer und Migranten. Wieder rein subjektiv wahrgenommene Empirie, jedoch aus mehreren Quellen und eigener Anschauung.
    Aussagen von Polizisten: 90% der Kriminalität Ausländer und Migranten. Gegen deutsche nur Knöllchenjagd, allerdings so intensiv als hätte der grade jemand vergewaltigt. Passdeutsche fallen für diese Aussage unter Migranten.
    Anweisungen der Ministerien an die Polizei und Justiz, Herkunft zu verschleiern und mild zu strafen, möglichst nicht festzusetzen sind bekannt und wurden ‘geleakt’.
    Daher könnte Ihr Zahlenmaterial die Aussage nach Kräften verschleiern.

    • Das Problem mit “subjektiver Beobachtung” (gibt keine andere), sie ist nicht generalisierbar. Die Strafverfolgungsstatistik gibt keinen Anlass zu denken, dass Deutsche härter bestraft werden als Ausländer und dass Ausländer für 90% der Kriminalität in Deutschland verantwortlich sein soll, ist schon deshalb ein völliger Blödsinn, weil man dann annehmen müsste, dass 90% der Bevölkerung für 10% der Straftaten verantwortlich sind, daraus müsste man dann auf Basis der Polizeiliche Kriminalstatistik von 2015 schließen müsste, dass entweder 1.257.703 deutsche Straftäter zu viel und 1.256.636 ausländische Straftäter zu wenig ermittelt wurden oder dass 1.456.078 deutsche Straftäter richtig ermittelt wurden, aber von 13.104.702 ausländischen Straftätern nur 555.820. Da es in Deutschland derzeit nur 10,6 Millionen Ausländer gibt, erweist sich die Behauptung “90% Kriminalität von Ausländern”, schon bei einfacher Betrachtung als Unfug.

      • Gereon says:

        Mag alles sein. Ich konnte nur auf 2 Gefängnishöfe sehen. Für die Aussagen der Beamten verbürge ich, daß sie so getätigt wurden.
        Zur Verurteilungspraxis gibt es Beobachtungs und Vergleichdaten en Masse, hat aber wohl nie jemand zusammengetragen. Ich kenne nur die Stürme der Entrüstung in manchen Foren, wo das offen diskutiert wird und meine eigenen Beobachtungen dazu. Daß die Daten, von denen Sie ausgehen müssen, so massiv verzerrt sind, wie es nur irgend geht, davon können Sie ausgehen, denn die Anweisungen hab ich als Foto gesehen.

        • Ich war rund 10 Jahre Gerichtsreporter und habe in der Zeit so gut wie keine ausländischen Angeklagten gesehen. Und nun? Einzeleindrücke sind Einzeleindrücke und selbst wenn es die Einzeleindrücke von fünf unterschiedlichen Personen sind, es bleiben Einzeleindrücke. Tatsächlich haben Ausländern, sofern sie auf der Durchreise sind, den Nachteil der Fluchtgefahr, was dazu führt, dass sie eher inhaftiert werden als Deutsche. Das wäre dann ein struktureller Faktor, der im direkten Widerspruch zu dem steht, was Sie an Eindrücken berichten.

        • Heike Diefenbach says:

          @Gereon

          Das genau ist die Frage:

          wie “verzerrt” die Daten, auf denen die Berechnungen beruhen, tatsächlich sind.

          Und darüber hinaus ist die Frage, wie “verzerrt” die “Entrüstung” in Foren, die ja häufig vor allem in bestimmten Netzwerken gelesen werden, und ihre eigenen Beobachtungen sind.

          Während man die Daten und die Art und Weise, wie sie zustandegekommen sind, nachvollziehen und hinterfragen kann, ist das mit Entrüstungskommentaren und eigenen Beobachtungen nicht der Fall, weshalb Erstere immerhin noch von einigem Wert sind, Letzere aber nicht.

  4. Erich says:

    Für mich ist die Frage, ob Ausländer häufiger kriminell sind als Deutsche, nicht in erster Linie entscheidend. Vielmehr ist es doch so, daß unsere Gesellschaft mit kriminellen Deutschen irgendwie selbst fertigwerden muß. Jeder einzelne kriminelle Ausländer vergrößert die Kriminalität insgesamt zusätzlich; zumindest, solange er nicht abgeschoben wird.

  5. mediencharta says:

    Wenn die aktuelle Aussagen des Kriminologen Pfeiffer zur Ausländerkriminalität stimmen sollten, dann gibt es wahrscheinlich nur eine Erklärung: Staatsanwälte und Richter sind fremdenfeindlich. 😉

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  7. Werner Fütterer says:

    “Die Entwicklung der Zahl der Verurteilten ist somit der härteste Indikator, den man nutzen kann, um die Frage zu entscheiden, ob der Anteil straffälliger Ausländer höher ist als der straffälliger Deutscher”
    Angesichts der oben dargestellten massenhaften Verweigerung,Straftaten zu verfolgen, ist diese Wertung falsch. Der “härteste Indikator” ist sicherlich die Zahl der begangenen Straftaten, unabhängig davon, ob diese angezeigt, verfolgt oder gar verurteilt wurden.

    Am Beispiel “Sylvester, Kölner Domplatte” wurden “vermutlich” mehrere hundert Straftaten begangen, längst nicht alle angezeigt, nur wenige verfolgt und lediglich eine Handvoll verurteilt.

    In statistischen Veröffentlichungen können zwangsläufig nur erfasste Daten verarbeitet werden, sodass diese dort nicht erscheinen. Einer gewollten Manipulation ist damit Tür und Tor eröffnet.

    • Finden Sie es nicht unsinnig, einen Indikator als härtesten Indikator anzuführen, den niemand kennt? Die Anzahl der begangenen Straftaten, die angezeigt wurden oder nicht, kennt NIEMAND nicht einmal sie. Wenn das für Sie ein harter Indikator ist, dann will ich nicht wissen, was für Sie ein weicher Indikator ist.

    • Heike Diefenbach says:

      @Werner Fütterer

      “Der „härteste Indikator“ ist sicherlich die Zahl der begangenen Straftaten, unabhängig davon, ob diese angezeigt, verfolgt oder gar verurteilt wurden.”

      Dieser Kommentar made my day! 🙂

      Der Vorstellung, dass der härteste Indikator für eine Größe, dieselbe Größe in ihrer unbekannten Form – hier: NICHT angezeigte Straftaten – sind, ist mir in meinem ganzen Leben noch nicht begegnet. Sie hat einigen Unterhaltungswert (anderen Wert jedoch nicht).

      Und der Manipulation ist Ihrer Meinung nach nicht “Tür und Tor” geöffnet, wenn wir es gleich ganz bei unseren subjektiven Eindrücken belassen und uns nicht mehr um Daten scheren, die immerhin auf nachvollziehbare Weise zustandegekommen sind?!?

      Ich hoffe, Ihnen ist klar, dass Sie mit solchen Kommentaren der Irrationalität und Willkür Tür und Tor öffnen!!

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  9. Heike Diefenbach says:

    In eigener Sache:

    Nachdem wir eine Reihe von wirklich dummen Kommentaren (von fast immer denselben paar Leuten) erhalten haben, deren einziger Inhalt die Mitteilung ist, dass der Kommentator etwas nicht glaubt, weil es ihm halt irgendwie anders vorkommt, oder dass wir ein Zensur-Blog seien, weil wir den Unsinn eines Kommentators nicht allerschnellstens der Öffentlichkeit zugemutet haben, haben wir uns entschlossen, die Kommentarfunktion für diesen thread zu schließen.

    Es tut uns leid um den ein oder anderen Kommentar, der vielleicht noch gekommen und sinnvoll gewesen wäre.

    Wir können und wollen aber weder uns noch unsere Leser mit hysterischem Unsinn belästigen, der bestenfalls geeignet ist zu zeigen, wie irrational man sein kann, wenn man hasst oder ein SEHR einfaches Bild von der Welt hat.

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