Dummdeutsch: Neues aus der Gender-Anstalt

Irgendwie müssen wir auf eine Mailing-Liste gerutscht sein, über die Genderisten ihre neuesten Werke verschicken oder über die sie versuchen, normale Menschen dazu zu bewegen, sich in die Gender-Anstalt zu begeben und dort um ihren Verstand zu kommen.

Die zwei Highlights der laufenden Woche wollen wir unseren Lesern nicht vorenthalten.

glass-ceiling-by-work

Best Practice for Glass Ceilings: WORK!

„Was: Konferenz ‚Women in Tech: Breaking the Glass Ceiling‘
Wann: Dienstag, 14.03.2017, Einlass ab 14.30 Uhr
[von Auslass steht nichts in der Mail]
Wo: Berliner Freiheit – Berliner Freiheit 2, 10785 Berlin
RSVP: bis zum 09. März 2017 per Mail“

Berlin ist immer eine Reise wert, so hieß er früher.

Heute muss man ergänzen, dass Berlin als Hochburg des politisch-korrekten Irrsinns für all diejenigen eine Reise wert ist, die ihren Verstand nicht sonderlich achten und ihm auch dann, wenn sie ihn verloren haben, nicht viel Wert beimessen.

Wer also the Glass Ceiling breaken will, wobei es sich vermutlich um eine neue Form des Break Dance handelt, die im Women-Tech[no]-Style aufgefummelt wurde, der kann dies in Berlin tun, sich an Dummdeutsch wie dem folgenden berauschen und sich anschließend von seinem benebelten Verstand verabschieden:

„Was sind die Herausforderungen, vor denen insbesondere Frauen im Technologiebereich stehen? […] Wo liegen die größten Potenziale und was sind bewährte Praktiken? Diesen Fragen möchten die Initiatoren von F-LANE, dem ersten europäischen Accelerator für Female Empowerment, gemeinsam mit spannenden Speakern aus Politik und Wirtschaft, sowie interessierten Gästen am 14. März 2017 nachgehen.“

Also wir haben auch einen Accelarator für Empowerment mit Speakern (unter Spannung) in unserer Redaktion. Auf 100 Watt werden digitale Informationen empowered, damit wir uns über die Speaker die volle Dröhnung geben können, von: Mad World.

Sind Sie auch ein Accelerator für Empowerment? Speaken Sie zu uns.

Cover 1_17.pngAus Österreich erreicht uns Werbung für ein feministisches Magazin mit dem geschmacklosen Titel: an.schläge.

Geschmack und Feminismus sind seit jeher getrennte Dinge. Das mag ein Grund für die umfassende Deprivation derjenigen sein, die sich für Feminismus begeistern.

Was „an.schläge“ betrifft, den Versuch wohl kleiner Gören, wie Arnold Schwarzenegger aka der Terminator zu erscheinen, so können wir uns dem Kommentar in der neuesten Ausgabe von an.schläge nur anschließen:

„an.sage: Real Shit
Er ist echt[,] und es ist ernst. Von LEA SUSEMICHEL“ [Am I supposed to believe that this is a real name?]

Die Gesellschaft ist in Teilen so abstrus und anormal. Man könnte sie in der Weise, in der sie sich präsentiert, nicht erfinden oder erdenken, die menschliche Rationalität würde es verhindern. Derartiger Unsinn wuchert nur im Irrationalen, denn das Irrationale ist ein Accelerator für das Empowerment von Irrsinn…

Über Michael Klein
... concerned with and about science

16 Responses to Dummdeutsch: Neues aus der Gender-Anstalt

  1. Pingback: [Kritische Wissenschaft] Dummdeutsch: Neues aus der Gender-Anstalt

  2. dentix07 says:

    „an.schläge“ könnte, zumindest ist das ebenfalls denkbar, ja auch nur eine An.Spielung auf die früher überwiegend von Frauen beruflich (Stichwort: Tippse) ausgeführte Tätigkeit des Schreibmaschineschreibens sein, bei dem die Zahl der Anschläge pro Minute ein nicht ganz unwichtiges Qualifikationsmerkmal war! Gerade der Punkt zwischen „an“ und „schläge“ könnte darauf hindeuten!
    Okay, überzeugt mich selbst nicht! War auch nur der Versuch nicht von vornherein „trumpisch“ (von allen möglichen Interpretationen einer Aussage wähle ich die die den Aussagenden am negativsten darstellt) zu interpretieren!

    • Equinox says:

      gegen diesen femenshit kann man nicht gegen an tippen….diese perversion wird an sich selbst zugrunde gehen….ist ein rein evolutionärer vorgang 😉

  3. Alfred Marenberg says:

    An derartigen „Erscheinungen“ sieht man, dass es KEINESWEGS NUR kranke Weiberhirne gibt…..

  4. Alex ii says:

    Kleiner Tipp an die Mädels hier, die sich im Technologiebereich verorten und lesen können:

    Einfach einen (mindestens) halben (Diens)Tag freinehmen, um sich in Selbstmitleid zu beräuchern ist ein sträflich unvernünftiger Umgang mit der kostbaren eigenen Zeit, und disqualifiziert daher stärker eingebildete gläserne Decken

  5. Pingback: Dummdeutsch: Neues aus der Gender-Anstalt – MoshPit's Corner

  6. Autor says:

    Bin ich der Einzige, der bei „Accelerator“ erst an Brandbeschleuniger gedacht hat, um die Dummdeutschschwätzenden damit zu übergießen und…..verflixt, jetzt hab ich den Faden verloren..
    😉

  7. merxdunix says:

    Ich sehe hier einen geeigneten Anlass zu hinterfragen, ob nicht mal wieder das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird. Genderismus zielt meines Wissen auf die vehemente Abschaffung geschlechterspezifischer Differenzierung ab, wogegen der Feminismus die Selbstbestimmung von Frauen bezweckt. Genderismus und Feminismus widersprechen sich demnach in vielen Punkten.

    Dass gezielt Frauen auf die Herausforderungen im Technologiebereich angesprochen werden, halte ich nicht für falsch, und es hat auch mit Genderismus nichts zu tun. Es mag sogar gute Gründe dafür geben, weil bei der Heranführung von Frauen an die Technologie höchstwahrscheinlich etwas weiter ausgeholt werden muss und sich die Begeisterung dafür etwas schwieriger einstellt, als bei Männern.

    Das Magazin „an.schläge“ hat sich zwar einen Namen gegeben, der sich besser für angehende Terroristen eignet. Nur ist es auch nichts Neues, dass Frauen, wenn auch idR nicht mit Waffen und Sprengstoff, gern terrorisieren, weil sie sich gerade in angespannten Situationen oft nicht angemessen artikulieren können. Es ist auch schon so mancher männlichen Couchpotato recht gut bekommen, dass eine Frau ihm nachdrücklich Beine gemacht hat.
    Wenn das Magazin die Frauen zu mehr Autarkie und Dynamik befähigt, muss das noch lange nicht mit Irrsinn einher gehen und auch mit Genderismus nichts gemein haben. Vielleicht kriegen es dann auch ein paar Muttersöhnchen mit ihrer Emanzipation endlich mal wieder etwas eiliger.

    • Heike Diefenbach says:

      … mag sein, aber Genderismus und Feminismus sind institutionell nicht unterscheidbar (d.h. bestücken dieselben Netzwerke und werden von denselben Einrichtungen finanziert), und ich konnte beim besten Willen in den vergangenen 20 Jahren keine Fachartikel finden, in dem sich Feministen kritisch von Genderisten abgesetzt hätten oder umgekehrt.

      Offensichtlich stört es Feministen und Genderisten nicht, wenn sie als mehr oder weniger identisch wahrgenommen werden, oder sie betrachten sich eben als (fast oder vollständig) identisch – wie der Rest der Welt auch.

      Dass beide identisch sind, dafür spricht auch, dass, rein historisch betrachtet, der Feminismus in dem Moment weitgehend in der Versenkung verschwunden ist, in dem der Genderismus Politik wurde. Es geht m.E. eben nur darum, dieselben Netzwerke Jahr um Jahr mit den gleichen Geldsummen auszuhalten, und die Bezeichnungen für Politiken und deren sogenannten Multiplikatoren (sprich: Wasserträger) müssen wechseln; wenn Politiken unter einem Stichwort wie z.B. „Feminismus“ diskreditiert sind, dann müssen sie eben unter einem anderen Stichwort, z.B. „Genderismus“ weitergeführt werden, und vor dort geht’s zur Gleichstellung und von dort zur Gleichwertigkeit … jedenfalls führt der Weg immer in Richtung eines totalitären Sozialismus.

      Der Genderismus und seine, wie soll ich sagen: An-Politiken (Gleichstellung, Gleichwertigkeitserklärungen, Unisex-Toiletten, Förderung von sexuellen Minderheiten etc.) sowie das sogenannten Mainstreaming sind inzwischen auch schon wieder ziemlich out, weil abgenutzt, und deshalb stürzen sich die Angehörigen der entsprechenden Netzwerke neuerdings (naja, ganz so neuerdings ist das auch schon wieder nicht) nach den sexuellen Minderheiten auf ethnische Minderheiten, u.a. in Form der sogenannten Rassismuskritik.

      Das sind immer dieselben Vorstellungen, die von immer denselben Netzwerken unter verschiedenen Labeln an den Mann und die Frau gebracht werden sollen. Mal sehen, welches Label uns als nächstes ins Haus steht, um auf dem Weg in einen totalitären Sozialismus ein Stück voranzukommen….

      • merxdunix says:

        Bettelei bringt ja auch bekanntlich mehr ein, wenn der Prekarier auf eine große, von ihm zu versorgende Familie verweisen kann, und so ist der Sozialismus nichts anderes, als die Diktatur des Prekariats, weil man sich eben gegenseitig auf der Tasche liegt, anstatt Mehrwert zu schaffen, den Andere dann eh‘ nur abschöpfen.

  8. Andreas K. says:

    Und hier die aktuellen Meldungen zum Stand unserer Sozial-Wissenschaften:
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/fulda-karnevalsverein-bekommt-polizeischutz-nach-rassismusvorwuerfen-a-1135867.html
    „Drei Sozialwissenschaftler der Hochschule Fulda hatten die Affäre ausgelöst: In breit gestreuten E-Mails attackierten sie – als Privatpersonen, wie sie sagen – den Karnevalsverein Südend. Die für den Verein typischen Tropenuniformen seien den Uniformen der Truppen in den deutschen Kolonien nachempfunden. „Dadurch wird Völkermord, Unterdrückung und Entrechtung verharmlost und gutgeheißen“, hieß es in einer Mail.“

    • corvusalbusberlin says:

      Es ist Karnevalszeit – alles ist erlaubt.

    • Nick says:

      Alles was geschieht, hat einen Nutzen – also auch schlechte oder dumme Beispiele. Zwar ist es nicht nützlich, diese zu verallgemeinern, aber sie klären zumindest die eigene Meinung. Sie machen deutlich, wie breit das Spektrum zwischen Aktionismus und sinnvoller, kybernetisch relativierter Entscheidung für eine Handlung infolge eines bestimmten, tatsächlichen Sachverhaltes sein kann.

  9. Pingback: Heute aktuell / Worth reading | taurus1953

  10. Reiner H. says:

    An.schläge.

    Wie schön ist es doch, dass ein so vor sich hinkrebsendes Käseblatt die hohen Hürden der Relevanzkriterien bei de.wikipedia überklettern und dort mit einem extra Artikel geadelt werden konnte. In der Abteilung „Produktionsbedingungen und Finanzierung“ wird erst mal gejammert, dass nach einer neuen Regierungskoalition in Austria seit 2001 eine „Basisförderung“ ausbleibt, als ob ihnen das automatisch zustünde, weil sie doch den richtigen Glauben haben.

    Den Satz bei wiki.prawda finde ich aber mal bezeichnend: „Auch anderen Frauenorganisationen und –einrichtungen wurden die Subventionen entzogen, was sich bei der Zeitschrift im Ausbleiben von Anzeigenkunden bemerkbar macht.“

    Die wissen gar nicht, was sie da schreiben. Im Klartext heißt das nämlich, dass diejenigen, die der öffentlichen Hand Gelder abluxen konnten, diese gar nicht nur für sich selbst verwenden. Ein Teil davon wird dazu verwendet, andere aus den feministischen Netzwerken quer zu finanzieren. Man könnte auch sagen, da werden öffentliche Gelder veruntreut.

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