In unserer laufenden Reihe über die Ähnlichkeiten bzw. Gemeinsamkeiten von Rechte und Linken haben wir bislang gezeigt, dass Rechte und Linke sich wie eineiige Zwillinge zueinander verhalten und dass beide denselben Hang zu Autoritarismus und Dogmatismus teilen. Kurz: Rechte und Linke unterscheidet nur die Inhalte, nicht die Persönlichkeitsstruktur.
Es gibt also eine Affinität zwischen Rechtsaußen und Linksaußen, von der empirisch belegt ist, dass sie zum Wechsel ehemals linker Wähler zu rechten Parteien führen.
Vielleicht ist die neueste SPD-Strategie, die ein aufmerksamer Zeitzeuge auf Twitter veröffentlicht hat, ja der Versuch, die aus der Weimarer Republik bekannten Wählerströme umzukehren – wenngleich ein sehr kruder Versuch.
Das wird der Renner des Wahlkampfs. Die Satire kommt der Realität nicht mehr hinterher! 😉#Heil #Schulz pic.twitter.com/L3y9mmwsgz
— Löwe Wasserburg (@WbgKhr) June 1, 2017
Satire, Realsatire, Fake, echt?
Wir wissen es nicht.
Und Sie vermutlich auch nicht.
Und das sagt eigentlich alles – oder?
Vielleicht weiß es der Gazetteur?
Büttner, Ursula (1996). ‚Volksgemeinschaft‘ oder Heimatbindung: Zentralismus und regionale Eigenständigkeit beim Aufstieg der NSDAP. In: Möller, Horst, Wirsching, Andreas & Ziegler, Walter (Hrsg.). Nationalsozialismus in den Regionen. München: R. Oldenbourg, S.87-98.
Falter, Jürgen et al. (1986). Wahlen und Abstimmungen in der Weimarer Republik. Materialien zum Wahlverhalten 1919 – 1933. München: CH Beck.
