Verfolgte wollen auch mal jagen: Aktuelles aus dem deutschen Kindergarten

Das neueste Produkt einer infantilen Freude an Zerstörung und Intoleranz ist uns gerade auf den Tisch gekommen: Ein „Aktionskit gegen AfD-Wahlkampfstände“ wird auf der Seite von „Aufstehen gegen Rassismus“ feilgeboten. Nur 12 Euro soll der Blödsinn kosten, den eine Paula anpreist (wenn wir dem Feminismus etwas verdanken, dann wohl die Tatsache, dass infantile Weibchen, die keinerlei Qualifikation zu öffentlicher Teilhabe mitbringen, den unqualifizierten Mund aufreißen, um die Welt zu einem besseren Platz zu machen. Dabei kommt eine Welt voller verbaler Emissionen heraus, die bislang in der TA Luft nicht erfasst werden.).

Der Kit für die Kindsköpfe besteht aus

• Warnweste für Aktivist*innen mit der Aufschrift „AfD? Rechte Hetze fachgerecht entsorgen!“
• Blauer Sack, mit dem sich Aktive neben die AfD-Wahlkampfstand stellen, um den Passant*innen aufzufordern den rassistischen Müll (Flyer der AfD) gleich fachgerecht zu entsorgen.
• Absperrband, um zu verhindern, dass Passant*innen am Tatort Rassismus zu Schaden kommen. Sticker und Aufklärungsflyer zum Verteilen an Vorbeigehende
• Trillerpfeifen, um Lärm zu machen, wenn die AfD ausfällig wird
• Beipackzettel, der die Aktion und ihre rechtlichen Rahmenbedingungen beschreibt.

Das Gute an diesem Kit ist, dass man für diejenigen, die ihn benutzen, keinerlei IQ-Test mehr benötigt, denn sie haben ihre intellektuelle Inkontinenz hinreichend unter Beweis gestellt. Wer allen Ernstes der Ansicht ist, mit antidemokratischen Aktionen und dadurch, dass er anderen die Wahrnehmung ihrer demokratischen Rechte verunmöglichen will, für die Demokratie zu kämpfen, dessen IQ muss man mit keinerlei Teste mehr bestimmen, denn dass er unter dem Durchschnitt liegt, ist offenkundig.

Aber: Dieser Kinderkram ist nicht schlimm genug. Wir haben uns gefragt, wer die Infrastruktur betreibt, um diesen Kit in einer Stückzahl von 2000 zu produzieren und für 12 Euro zzgl. Porto zu verschicken. Die Antwort lautet … halten Sie sich bitte fest: „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) e. V.“ in Berlin.

Eine Reihe von Psychologen interessiert sich zunehmend für die Psychologie der Umwelt, d.h. die Frage, wie Orte sich auf die psychologische Verfassung von Menschen auswirken. Wir können feststellen, dass sich Teile von Berlin infantilisierend auf Menschen auswirken, so sehr, dass eine Vereinigung wie die der Verfolgten des Naziregimes zu dem mutieren kann, was sie eigentlich mahnend erinnern wollen: zu Nazis. So wie die Nazis früherer Tage die Wahlkampfstände der KPD zerstört haben, so wollen die Verfolgten des Naziregimes heute die Wahlkampfstände der AfD verunmöglichen. Das hat eine gewisse Note, ein gewisses Bouquet der Lächerlichkeit, denn es macht die Anliegen der Opfer des Naziregimes lächerlich, so lächerlich, dass es an der Zeit ist, die Vereinigung aufzulösen oder zumindest als Adressat öffentlicher Gelder zu streichen, denn zwischen einer ernsthaften Beschäftigung mit dem Naziregime und den kindischen und antidemokratischen Aktionen, die die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes anbietet, liegen die gleichen Welten, die zwischen einem Sandkasten in einem beliebigen Kindergarten und dem KZ in Dachau liegen.


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