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Der „Schuld-durch-Assoziation-Fehlschluss“ (Reihe: Politische Korrektheit)

Im letzten Post unserer kleinen Reihe „Politische Korrektheit“ haben wir die psychotische Argumentation dargestellt. Deren Charakteristikum ist es, dass keinerlei Bezug auf Inhalte genommen wird. Vielmehr attackiert der psychotisch Argumentierende das, was er hinter einem Argument, einer Meinung vermutet. Psychotisch Argumentierende sind nicht in der Lage, zwischen dem, was Gesagt wurde und ihrer Bewertung dessen, was Gesagt wurde, zu unterscheiden. Diese psychologische Unfähigkeit, einem Argument rational zu begegnen, hat zur Folge, dass nicht das Argument, sondern eine Reihe von Phantasmen des psychotisch Argumentierenden in den Vordergrund treten:

Zwei weitere Varianten der psychotischen Argumentation sind in Deutschland sehr verbreitet. Wir fassen sie unter der Bezeichnung „Schuld-durch-Assoziation-Fehlschluss“ zusammen. Da psychotisch Argumentierende nicht in der Lage sind, rational auf Argumente zu reagieren, weil es ihr Zustand nur zulässt, emotional zu reagieren, müssen sie versuchen, Argumente auf anderen Wegen als rational zu begegnen. Zwei Methoden des Versuchs, Argumente zu diskreditieren, ohne auf sie einzugehen, haben wir oben bereits dargestellt. Zwei weitere Methoden finden sich in Behauptungen wie:

Die drei Beispiele stehen für den Versuch, das Argument, das man rational nicht entkräften kann, dadurch madig zu machen, dass man denjenigen, der es vorgebracht hat, durch eine Assoziation mit einem negativ bewerteten Akteur (jedenfalls in den Echozimmern, in denen sich die psychotisch Argumentierenden befinden) madig zu machen versucht. Damit verbindet sich die geradezu mystische Hoffnung, dass die negative Bewertung dessen, mit dem man X in Verbindung gebracht hat, sich wie von Geisterhand geführt, auf X und dessen Argument überträgt. Dass solche psychotische Argumentationsformen nur bei Menschen funktionieren können, deren IQ nicht den normalen Standards gerecht wird, ist offenkundig.

Die Varianten, die der Schuld-durch-Assoziation-Fehlschluss annehmen kann, sind oben bereits implizit angesprochen. Er kann versuchen:

Lehrbücher des Kritischen Argumentierens oder der Logik unterscheiden zuweilen beide Varianten als personale bzw. intellektuelle Form. Diese Unterscheidung erscheint uns, ob der Dummheit des Fehlschlusses, jedoch nicht gerechtfertigt.

Varianten dieses Fehlschlusses sind unter anderem die Versuche, der Amadeu-Antonio-Stiftung oder der Heinrich-Böll-Stiftung diejenigen, die sie als ihre ideologischen Feinde ausgemacht haben, weil sie Kritik am Genderismus äußern, in entsprechenden Prangern zu sammeln.

Der Fehlschluss kann nur in Wohlfahrtsstaaten ausgelebt werden, weil man nur in Wohlfahrtsstaaten vom Staat durchgefüttert wird und gegen jede Vernunft anleben und überleben kann.

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