Tag: politische Korrektheit

Howard S. Schwartz: Politische Korrektheit als Entwicklungsstörung [Rezension]

von Dr. habil. Heike Diefenbach Howard S. Schwartz, 2010: Society Against Itself: Political Correctness and Organizational Self-Destruction. London: Karnac. 232 Seiten, EURO 28.99 bei Amazon.de (Paperback) In diesem, sieben Kapitel und ein kurzes abschließendes Kapitel umfassenden Buch  bringt der Philosoph und Organisationsforscher Howard Schwartz die These vor, dass in westlichen Staaten im Zuge politischer Korrektheit

Langweiliger PC-Junk von uns zum Rätsel aufgemotzt

Pressemeldungen aus den Sozialwissenschaften lesen sich immer öfter wie Parteiprogramme, in denen das Gute vom Himmel versprochen wird. Seit Sunstein und Thaler die Welt mit dem Konzept des Nudgings beglückt haben, ist die Anzahl der Gutmenschen unter den Akademikern, die kein Forschungsprogramm, keine Fragestellung, aber sehr viel Andienungsbereitschaft und rektale Fact-Finding-Kompetenz aufweisen, exponentiell gestiegen. Angebliche

Das Indianerkostüm: Sinnbild für Genozid

Pierre Brice ist ja nun leider schon in die ewigen Jagdgründe eingegangen, so, wie der Erfinder von Winnetou, der Hohenstein-Ernstthaler mit dem Namen Karl May. Gemeinsam haben Brice und May Generationen von Deutschen diejenigen nahe gebracht, die in Deutschland „Indianer“ heißen, so wie die Briten Briten heißen, obwohl es die Briten nicht gibt, schon weil

Experten des großen Mauls: Geschichtsklitterung durch Anbiederung am Zeitgeist

Wer kann sich noch an die Zeiten erinnern, als Stammtisch-Politiker und, wichtiger noch, Stammtisch-Fußballexperten die Kneipen Deutschlands bevölkert haben: Fischer, Müller oder Klose Imitationen, die natürlich alles besser gemacht hätten als die Originale? In den empirischen Wissenschaften gibt es ein ähnliches Phänomen. Dabei wird natürlich nicht von Stammtisch-Wissenschaftlern gesprochen, sondern von Sessel-Experten, die im Trockenen

Unwort des Jahres – Die alternative Wahl

Demnächst werden die Mitglieder der Darmstädter-Unwort-Jury wieder ihr Unwort des Jahres 2018 aus dem Bereich der Worte wählen, die Linken bzw. Linksextremen sauer aufgestoßen sind und von denen sie sich einen moralisch erhobenen Zeigefinger erhoffen. Bei Mainstream-Medien werden pflichtschuldig mit gerunzelter Stirn agierende Journalismus-Aktivisten die Meldung des Unwortes des Jahres an ihre Leser, Seher oder

Zum Kotzen: Reggae wird zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt

Es klingt wie eine feindliche Übernahme, und tatsächlich sind die meisten innovativen Dinge, die die Welt zu einem lebenswerteren Platz gemacht haben, dann wenn sie institutionalisiert wurden, einen langsamen siechenden Tod gestorben. Denn Kreativität, Innovation, Originalität, sie sind das Gegenteil von Institutionalisierung, von Bürokratie. Die UNESCO ist einer dieser verstaubten Vereine, deren Vertreter nicht wirklich

Polarisieren Sie auch? Politisch unkorrekte Todsünden

Sind Sie auch so einer, der versucht, analytisch klare Trennungen in seinem Leben einzuführen, damit er und alle die ihn kennen, weiß wo er steht? Dann begehen Sie eine der neuen Todsünden, die im Kanon der politischen Korrektheit unter die Strafe einer mokierten öffentlich-rechtlichen Berichterstattung gestellt sind. Damit Sie sehen, in welcher Gesellschaft Sie sich

Der linke Irrsinn frisst seine Kinder

Kennen Sie „Nazis! A Warning from History?“. Wenn nicht, dann sollten Sie das Buch von Laurence Rees in seiner deutschen Übersetzung mit dem Legasthenie-verdächtigen Titel „Die Nazis – Eine Warnung der Geschichte“ unbedingt lesen (sofern möglich im englischen Original). Darin beschreibt Rees, das, was Ian Kershaw „Working towards the Führer” genannt hat. Am besten ist

Das N-Wort: Eine Posse aus D-Land

„Darf man heute noch Neger sagen?“ So fragt der MDR in einem Tweet. Und weiter: „Warum ist die politische Korrektheit zur Kampfzone geworden?“ Darf man heute noch “Neger” sagen? Warum Ist politische Korrektheit zur Kampfzone geworden? Darüber sprechen wir heute Abend (20 Uhr) mit @FraukePetry, @kerstinkoeditz, @ZDF-Mann Peter Hahne und Robert Feustel von der @UniLeipzig.

10 Kleine Negerlein – Politisch korrekte Verdummung

10 Kleine Negerlein, die kennen viele noch aus Ihrer Kindheit oder als Titel von Agatha Christies Buch, das in der Originalfassung aus dem Jahre 1939 übrigens „Ten little Niggers“ geheißen hat. Es soll ja Menschen geben, die von Begriffen so in Mitleidenschaft gezogen werden können, dass sie physische und geistige, vor allem letztere Schäden als

Der „Schuld-durch-Assoziation-Fehlschluss“ (Reihe: Politische Korrektheit)

Im letzten Post unserer kleinen Reihe „Politische Korrektheit“ haben wir die psychotische Argumentation dargestellt. Deren Charakteristikum ist es, dass keinerlei Bezug auf Inhalte genommen wird. Vielmehr attackiert der psychotisch Argumentierende das, was er hinter einem Argument, einer Meinung vermutet. Psychotisch Argumentierende sind nicht in der Lage, zwischen dem, was Gesagt wurde und ihrer Bewertung dessen,

Newspeak: Das Wörterbuch der politischen Korrektheit

Beim Statistischen Bundesamt sind Asylbewerber zu Schutzsuchenden mutiert. Wir haben gestern darüber berichtet – auch über die Logik dahinter: Schutzsuchende verlassen sich auf Gutmenschen, während Asylbewerber den Nachweis ihrer Asyl-Berechtigung erbringen müssen. Die Gewährung von Asyl ist ein Rechtsakt, die Gewährung von Schutz ein Akt der Willkür. In bestimmter Hinsicht verkehrt der Begriff „Schutzsuchende“ im

Indikatoren einer Krankheit: Psychotische Argumentation (Reihe: Politische Korrektheit)

In den nächsten Tagen und Wochen wollen wir in unregelmäßigen Abständen eine kleine Serie zusammenstellen, in der wir die Hauptfehler, Unfähigkeiten und Missverständnisse der politisch Korrekten, die in ihrer Gänze ein psychologisches Syndrom ergeben, das aus unserer Sicht eine Krankheit darstellt, zusammenstellen. Sehr hilfreich dabei ist das kleine Büchlein „The Retreat of Reason. Political Correctness

Max-Planck-Gesellschaft dreht durch: Willkommenskultur für Sex-Maniacs

Im September hat sich, wie uns gerade bekannt wurde, die Cultural Evolution Society in Jena gegründet. Die Gesellschaft für „kulturelle Evolution“, sie hat es sich zum Ziel gesetzt, eine integrative interdisziplinäre wissenschaftliche Gemeinschaft zu schaffen, die von Archäologen und Psychologen über Computerwissenschaftler, Informatiker, Mathematiker, Philosophen und Neurowissenschaftler bis zu Biologen reichen und durch das gemeinsame
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