Category: politische Korrektheit

Außerweibliche Allnationale für 1482 Euro / brutto gesucht

Früher war Sprache dazu da, sich zu verständigen. Dazu war ein gewisses Maß an (Sprach-)Konvention notwendig. Heute ist Sprache dazu da, andere mit neuen Zeichen-Schöpfungen zum Wahnsinn zu treiben und sich selbst als zeichenschöpfender Gutmensch darzustellen, der zwar einen Hungerlohn bezahlt, das aber politisch korrekt. Lesen, nein, versuchen Sie zum Beispiel die folgende Stellenausschreibung der

Die neue Schlacht um Tannenberg

Wir beginnen mit einem Experiment: Szenenwechsel Ende August 1914 hat die VIII. Armee unter Führung von Paul von Hindenburg, Erich Ludendorff und Max Hoffmann bei Tannenberg die 1. und 2. Armee des zaristischen Russland unter zunächst Aleksandr Samsonow, dann unter Paul von Rennenkampf vernichtend geschlagen. Der britische Feldmarschall Sir Edmund Ironside hat mit Bezug auf

Schlag für sexuelle Identitäten: Berliner Mohrenstraße wird politisch korrigiert in “Anton-Wilhelm-Amo-Straße”

Dass sich Politiker gerne historischer Persönlichkeiten bemächtigen, um sie posthum für die eigene Ideologie zu missbrauchen, ist ein bekanntes Phänomen, und es ist eine Angewohnheit, die gehörig in die Hose gehen kann. So hat sich das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur mit Maria Goeppert Mayer eine explosive Patronin für das eigene Frauenförderungsprogramm gesucht. Offenkundig

“Nur noch peinlich”: Die ARD und ihr Problem mit der Wahrheit

Kurzanalyse einer Peinlichkeit, die bei der ARD Text geworden ist. Während man im öffentlich-rechtlichen Sender keinerlei Fairness und keinerlei Anstand kennt, wenn es darum geht, einen Offizier der Bundeswehr namentlich zu nennen und dies mit dem Versuch, Rufmord zu begehen, zu verbinden, ist man bei dem selben Sender seltsam zugeknöpft, wenn die Berichterstattung einen Brandstifter

Exklusiv: dpa von George Soros gekauft

Sie sind wieder da! Reiche Leute werden mit Bettelschreiben beglückt. Erfolgreiche Leute ziehen Neider an. Erfolgreiche, reiche Leute werden von Sozialisten verfolgt. Selbst der gepflegteste Hund ist nicht vor Flöhen gefeit. Und wir werden wieder vom dpa Faktenchecker, den dpa-Wichtel heimgesucht. Dabei dachten wir, das hätten wir hinter uns. Aber, offensichtlich gilt für dpa-Faktenchecker, was

Den Kaderschmieden, die Hochschule sein wollen, geht es an den Kragen

Ursprünglich hatten wir  Shitholes anstelle von Kaderschmieden, aber wir dachten, es sei vielleicht besser, die Schneeflöckchen, die heute erwachsene Studenten sein wollen, nicht gleich mit der Überschrift in hysterische Schreikrämpfe zu versetzen. Wenn man heute irgend einen Blödsinn liest, von jemandem, der für die Bundesregierung herausgefunden haben will, dass Hate Speech ganz weit verbreitet und

CDU/CSU-Wähler unerwünscht: Der Niedergang von DFB und Fußball

Fußball war einst eine Ballsportart getragen von der Arbeiterschicht. Die ersten Vereine, die im 19. Jahrhundert in England gegründet wurden, Manchester United, Arsenal London, sie waren Arbeitervereine, gegründet vom Carriage and Wagon Department of Lancashire and Yorkshire Railway im Falle von Manchester United F. C. (1882) bzw. Arbeitern einer Munitionsfabrik in Woolwich im Fall des

“Fakten gegen Fake News” – Die Bundeszentrale für Politische Bildung und die Spezl

Vetternwirtschaft hat man es früher genannt, wenn ein Positionsinhaber, sagen wir ein Baudezernent, seinem Bekannten, mit dem er seit Jahren Freitags kegeln geht und der zufälligerweise ein Bauunternehmen betreibt, einen öffentlichen Auftrag zugeschoben hat, relativ leicht möglich, wenn man den Kumpel mit Informationen zur Höhe von Konkurrenzangeboten versorgt. Basenwirtschaft ist heute weit verbreiteter als Vetternwirtschaft

Guter Vorsatz für 2020: Rationaler Widerstand in Form von Sprache!

von Dr. habil. Heike Diefenbach Haben Sie gute Vorsätze für 2020 gefasst? Vielleicht nicht. Vielleicht haben Sie es früher getan, aber inzwischen damit aufgehört, weil Sie die Erfahrung gemacht haben, dass gute Vorsätze die Angewohnheit haben, sich hartnäckig dagegen zu sperren, in neue Gewohnheiten, neue Tagesabläufe, kurz: in die Praxis überführt zu werden. Vielleicht gehören

Suprematie: Auch Quantum-Computer müssen sich an PC halten

Ein neuer Twist in der Schraube des Irrsinns. Für Physiker ist ein Quantum-Computer eine der Herausforderungen, die ihnen wohl Spaß machen. Die Herausforderung geht auf Richard Feynman zurück und besteht wohl darin, einen Prozessor zu bauen, der auch in der Lage ist, Quantum-Algorithmen zu verarbeiten und in Prozess-Geschwindigkeit alles, und zwar weit hinter sich zu

„Rituale des Schmerzes“: Von Schwarzfahrern, Schneewittchen, schwarzgelockten Bischöfen und verbalen Geißelungen

von Dr. habil. Heike Diefenbach Wir alle sind es seit vielen Jahren gewohnt, einer Spracherziehung im Zuge politischer Korrektheit unterworfen zu werden. Dabei ist die Phantasie der zur korrekten Sprache Erziehen-Wollenden überraschend beschränkt, nämlich auf sehr wenige Symboliken beschränkt, die für die „Erzieher“ offensichtlich eine besondere psychologische Bedeutung haben – eine psychologische Bedeutung, die so

Gesinnungs-Hilfs-Polizisten

Die Helden des Alltags, sie haben sich verändert. Früher waren Helden des Alltags Menschen, die etwas Produktives, etwas für andere Hilfreiches getan haben. Heute sind diejenigen, die sich für Helden des Alltags halten, die sich auf die Schulter schlagen und dafür auch noch Zuspruch erwarten, Verbalakrobaten, selbstgerechte Krieger für das von Ihnen verkündete Heil, Streiter

Howard S. Schwartz: Politische Korrektheit als Entwicklungsstörung [Rezension]

von Dr. habil. Heike Diefenbach Howard S. Schwartz, 2010: Society Against Itself: Political Correctness and Organizational Self-Destruction. London: Karnac. 232 Seiten, EURO 28.99 bei Amazon.de (Paperback) In diesem, sieben Kapitel und ein kurzes abschließendes Kapitel umfassenden Buch  bringt der Philosoph und Organisationsforscher Howard Schwartz die These vor, dass in westlichen Staaten im Zuge politischer Korrektheit

Langweiliger PC-Junk von uns zum Rätsel aufgemotzt

Pressemeldungen aus den Sozialwissenschaften lesen sich immer öfter wie Parteiprogramme, in denen das Gute vom Himmel versprochen wird. Seit Sunstein und Thaler die Welt mit dem Konzept des Nudgings beglückt haben, ist die Anzahl der Gutmenschen unter den Akademikern, die kein Forschungsprogramm, keine Fragestellung, aber sehr viel Andienungsbereitschaft und rektale Fact-Finding-Kompetenz aufweisen, exponentiell gestiegen. Angebliche
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