Der Betrug geht munter weiter: Warum Genderisten keinen Anstand haben

Wir hatten schon lange keinen Post mehr, der das Professorinnenprogramm zum Thema hatte.

Das heißt nicht, dass die Genderista aufgehört hätte, männliche Bewerber zu täuschen. Nein. Natürlich nicht. Wie heißt es doch: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich’s völlig ungeniert. Niemand erwartet von Genderista Anstand, Moral oder gar Ehrlichkeit. Dass sich Genderista unanständig verhalten, Moral nur als Begriff im Kreuzworträtsel kennen und lügen zur Tagesordnung gehört, hat bisher aus Sicht der Genderista niemanden gestört. Warum also sollten sie sich ändern.

Das öffentliche Lügen in Ausschreibungen des Professorinnenprogramms geht munter weiter. Wir hatten nur nicht die Zeit, jede Ausschreibung, in der einmal mehr männliche Bewerber belogen und getäuscht werden, hier zu veröffentlichen. Heute hat uns unser Mann aus Trier, der unermüdlich gegen das Professorinnenprogramm kämpft, jedoch mit einer Stellenausschreibung versorgt, die wir nicht unkommentiert lassen können.

Das Professorinnenprogramm in aller Kürze:

  • Seit 2008 wurden im Professorinnenprogramm 300 Millionen Euro verschleudert.
  • Bis 2022 sollen weiteren 200 Millionen Euro dazukommen, so dass eine halbe Milliarde Euro aufgewendet wird, um Männer an Hochschulen zu diskriminieren, von Professuren fernzuhalten und Frauen zu bevorzugen.
  • Mit dem Professorinnenprogramm werden weibliche Bewerber auf Professuren finanziert.
  • Das gibt es in zwei Varianten: Als Regelprofessur und als Vorgriffsprofessur.
  • Im zweiten Fall findet eine Doppelbesetzung statt, d.h. Steuerzahler finanzieren eine Stelle, von der sicher ist, dass sie nicht gebraucht wird. Bei Regelprofessuren werden die Stellen zwar gebraucht, ob sie auch so besetzt werden, dass sie brauchbar sind, ist eine andere Frage.
  • Um Mittel aus dem Professorinnenprogramm müssen sich Hochschulen bewerben.
  • Nur wer dem BMBF nachweist, dass er besonders tief buckeln kann, und zwar in Form eines „Gleichstellungskonzepts“, der wird gefördert.

Gleichstellung ist ein Konzept aus dem Sozialismus. Es entspricht der Reichtum-für-alle-Forderung: Die Auszahlung soll unabhängig von der Leistung erfolgen. Ungeeignete Bewerber sollen geeigneten Bewerbern künstlich gleichgestellt werden.

  • Ein Gleichstellungskonzept soll dafür sorgen, dass die Mittel, mit denen die Professur aus dem Professorinnenprogramm finanziert wird, die die Hochschulen also entlasten, nicht einfach eingespart oder einer sinnvollen Verwendung zugeführt werden. Es soll sichergestellt werden, dass die freiwerdenden Mittel in Frauenförderung investiert werden, um auf diese Weise Frauen einen doppelten Vorteil an Hochschulen zu verschaffen.

Aus dem Professorinnenprogramm können nur weibliche Bewerber finanziert werden.

  • Bewirbt sich ein männlicher Bewerber auf eine Stelle, die im Rahmen des Professorinnenprogramms ausgeschrieben wird und landet auf Listenplatz 1, dann entfällt die Stelle oder muss von der Hochschule anderweitig finanziert werden. Letzteres ist, angesichts der Finanzprobleme von Hochschulen, natürlich ein Witz.
  • Da eine Stellenausschreibung, die sich nur an weibliche Bewerber richtet, dummerweise gegen das Anti-Diskriminierungsgesetz verstößt, müssen Hochschulen, die eine Stelle im Rahmen des Professorinnenprogramms ausschreiben, eine Formulierung finden, die geeignet ist, den Anschein zu erwecken, eine Stelle könne prinzipiell auch mit einem männlichen Bewerber besetzt werden und die die männliche Bewerber darüber hinweg täuschen soll, dass sie keinerlei Chancen haben, bei der Besetzung der Stelle berücksichtigt zu werden.

Wo immer in einer Stellenausschreibung ein Verweis auf das Professorinnenprogramm zu finden ist, sollten sich männliche Bewerber nur der Mühe und der Kosten einer Bewerbung unterziehen, wenn sie bereit sind, gegen das Besetzungsverfahren vor einem Verwaltungsgericht zu klagen, denn sie haben keine Chance, die entsprechende Stelle auch zu erhalten.

  • Die im Rahmen des Professorinnenprogramms ausgeschriebenen Stellen gibt es nur, wenn ein weiblicher Bewerber gefunden wird, denn nur dann wird die Stelle aus dem Professorinnenprogramm auch finanziert.

Die Ausschreibung der Hochschule Fulda, die wir heute in unserer Mailbox gefunden haben, macht dies durch die (neue) Formulierung:

„Eine Finanzierung der Professur im Rahmen des Professorinnenprogramms III wird angestrebt“

deutlich.

Diese Formulierung hat drei implizite Bedeutungen:

  • Es werden weibliche Bewerber gesucht, keine männlichen.
  • Die Stelle im Rahmen des Professorinnenprogramms gibt es nur, wenn ein weiblicher Bewerber gefunden wird, denn NUR DANN wird die Stelle aus dem Professorinnenprogramm finanziert.
  • Wenn nur ein männlicher Bewerber gefunden wird, kann ergo keine Finanzierung aus dem Professorinnenprogramm angestrebt werden, was die Frage offenlässt, ob die Stelle dann anderweitig finanziert oder gestrichen wird.

Dass diese Frage offengelassen wird, zeigt die ganze Verlogenheit der Genderista. Denn eine Finanzierung aus dem Professorinnenprogramm müsste nicht angestrebt werden, wenn die Finanzierung anderweitig gesichert wäre. Aber das kann man natürlich nicht schreiben, weil es zur Konsequenz hätte, dass offensichtlich wird, dass sich die Bewerbung nur an weibliche Bewerber richtet. Sie erinnern sich? Das Antidiskriminierungsgesetz auch als Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz gehandelt.

Deshalb wird getäuscht, gelogen und betrogen.

Täuschung, Lüge und Betrug scheinen die Kernkompetenzen der Genderista zu sein.

Nebenbei bemerkt: Die Hochschule Fulda sucht auch keine Menschen mehr für ihre Stellen, sie sucht Persönlichkeiten.

Wir hatten schon länger die begründete Vermutung, dass Genderismus und Wahnsinn kausal sind, sich gegenseitig bedingen. ….

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10 Responses to Der Betrug geht munter weiter: Warum Genderisten keinen Anstand haben

  1. MrAndystueve says:

    Ja moin, ich schon wieder. Gibt es denn in unserem Lande (so lange wie wir das noch unser nennen dürfen) keine Verfassungsjuristen, die versuchen können, diesen m.E. verfassungsfeindlichem Treiben ein Ende zu bereiten? Wir können da doch nicht einfach zusehen.

    • MJanz says:

      Das BVG ist doch schon in Genderista-Hand (Frau Baer). Einfach `mal deren Werdegang und hier insbesondere ihre Zeit an der Berliner Humbug-Universität recherchieren.

  2. dervollgeschissenestrumpp says:

    Ich warte auf den Lehrstuhl, der dann auch mit einer ProfessorIX bestzt werden kann, Lehrthema: “Überlegen aus dem Futtloch stinken leicht gemacht” – dafür gibt es garantiert den Nobelpreis – irgendeinen!

  3. Fiete says:

    Vorhandene “Vernetzungen in der regionalen Industrie” sind ausdrücklich erwünscht und in der ganzen Ausschreibung findet sich kein Hinweis auf erwartete Kenntnisse im “klassischen” Maschinenbau ( Zerspanung, Materialkunde o.ä. ) o. speziellen Mechatronikkenntnissen.
    Dafür aber “Didaktikoptimierung und interne Kungelkunde”, um es mal kaum überspitzt auszudrücken.
    Das riecht ein wenig, als ob man besonders gern eine typische Genderintrigantin anstellen würde.

  4. BjörnsTipp says:

    „Nebenbei bemerkt: Die Hochschule Fulda sucht auch keine Menschen mehr für ihre Stellen, sie sucht Persönlichkeiten.“
    Ist ja logisch: DER Mensch vs. DIE Persönlichkeit.
    Das „Problem“ mit dem grammatikalischen Geschlecht hatten Sie ja bereits erörtert.

  5. archenlaender says:

    Und wie sieht es für einen männlichen Bewerber mit Behinderung aus? Schließlich werden Menschen mit Behinderung bei gleicher Eignung bevorzugt.
    Ach – dann gibbets kein Geld? Also wird die Frau genommen – so, als wäre sie schon auf Grund ihres Geschlechtes behi….nee, das darf man nicht schreiben.

  6. Sven Kuchary says:

    Wann ist endlich ein männlicher Bewerber so dreist, sich beim Betreten der Universität sogleich als weiblich zu identifizieren? Das Geschlecht, auch im Sinne des Professorinnenprogrammes, ist doch nur ein soziales Konstrukt! – In vielen links regierten Städten dürfte es kein Problem sein, sich vorher den Eintrag im Personenstandsregister korrigieren zu lassen. So kann man das Weiblichsein amtlich nachweisen. Wäre das nicht ein gerichtsfestes Vorgehen?

  7. Sven Kuchary says:

    Ich habe mal nachgefragt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich würde mich gerne auf die Stelle “Maschinenbau – insbesondere Mechatronik (W2)” bewerben.
    Ich habe jedoch eine Rückfrage zur angestrebten Finanzierung durch das Professorinnenprogramm III.

    Besteht die Stelle in jedem Falle, also auch dem Falle, dass die Berufskommission mich als den geeigneten Kandidaten auswählt?

    Vielen Dank für eine zügige Antwort mit etwas Abstand zur Bewerbungsstichtag.

    mit freundlichen Grüßen / with kind regards
    Dr. XXX

    From: Regina Wehde [mailto:Regina.Wehde@verw.hs-fulda.de]
    Sent: Mittwoch, 11. Juli 2018 hh:mm
    Subject: Antw: Rückfrage zur Stellenausschreibung “Maschinenbau – insbesondere Mechatronik (W2)”

    Sehr geehrter Herr XXX,

    vielen Dank für Ihre Nachricht. Die Stelle ist für alle Interessierten zur Besetzung vorgesehen. Daher würden wir uns über Ihr Interesse und Ihre Bewerbung sehr freuen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Regina Wehde
    Hochschule Fulda
    Personalmanagement
    Leipziger Straße 123
    36037 Fulda
    Tel.: 0661/9640-1202

    • Michael Klein says:

      Interessant ist vor allem, worauf Sie keine Antwort erhalten haben:
      “Besteht die Stelle in jedem Falle, also auch dem Falle, dass die Berufskommission mich als den geeigneten Kandidaten auswählt?”

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