Der Betrug geht munter weiter: Warum Genderisten keinen Anstand haben

Wir hatten schon lange keinen Post mehr, der das Professorinnenprogramm zum Thema hatte.

Das heißt nicht, dass die Genderista aufgehört hätte, männliche Bewerber zu täuschen. Nein. Natürlich nicht. Wie heißt es doch: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich’s völlig ungeniert. Niemand erwartet von Genderista Anstand, Moral oder gar Ehrlichkeit. Dass sich Genderista unanständig verhalten, Moral nur als Begriff im Kreuzworträtsel kennen und lügen zur Tagesordnung gehört, hat bisher aus Sicht der Genderista niemanden gestört. Warum also sollten sie sich ändern.

Das öffentliche Lügen in Ausschreibungen des Professorinnenprogramms geht munter weiter. Wir hatten nur nicht die Zeit, jede Ausschreibung, in der einmal mehr männliche Bewerber belogen und getäuscht werden, hier zu veröffentlichen. Heute hat uns unser Mann aus Trier, der unermüdlich gegen das Professorinnenprogramm kämpft, jedoch mit einer Stellenausschreibung versorgt, die wir nicht unkommentiert lassen können.

Das Professorinnenprogramm in aller Kürze:

  • Seit 2008 wurden im Professorinnenprogramm 300 Millionen Euro verschleudert.
  • Bis 2022 sollen weiteren 200 Millionen Euro dazukommen, so dass eine halbe Milliarde Euro aufgewendet wird, um Männer an Hochschulen zu diskriminieren, von Professuren fernzuhalten und Frauen zu bevorzugen.
  • Mit dem Professorinnenprogramm werden weibliche Bewerber auf Professuren finanziert.
  • Das gibt es in zwei Varianten: Als Regelprofessur und als Vorgriffsprofessur.
  • Im zweiten Fall findet eine Doppelbesetzung statt, d.h. Steuerzahler finanzieren eine Stelle, von der sicher ist, dass sie nicht gebraucht wird. Bei Regelprofessuren werden die Stellen zwar gebraucht, ob sie auch so besetzt werden, dass sie brauchbar sind, ist eine andere Frage.
  • Um Mittel aus dem Professorinnenprogramm müssen sich Hochschulen bewerben.
  • Nur wer dem BMBF nachweist, dass er besonders tief buckeln kann, und zwar in Form eines „Gleichstellungskonzepts“, der wird gefördert.

Gleichstellung ist ein Konzept aus dem Sozialismus. Es entspricht der Reichtum-für-alle-Forderung: Die Auszahlung soll unabhängig von der Leistung erfolgen. Ungeeignete Bewerber sollen geeigneten Bewerbern künstlich gleichgestellt werden.

  • Ein Gleichstellungskonzept soll dafür sorgen, dass die Mittel, mit denen die Professur aus dem Professorinnenprogramm finanziert wird, die die Hochschulen also entlasten, nicht einfach eingespart oder einer sinnvollen Verwendung zugeführt werden. Es soll sichergestellt werden, dass die freiwerdenden Mittel in Frauenförderung investiert werden, um auf diese Weise Frauen einen doppelten Vorteil an Hochschulen zu verschaffen.

Aus dem Professorinnenprogramm können nur weibliche Bewerber finanziert werden.

  • Bewirbt sich ein männlicher Bewerber auf eine Stelle, die im Rahmen des Professorinnenprogramms ausgeschrieben wird und landet auf Listenplatz 1, dann entfällt die Stelle oder muss von der Hochschule anderweitig finanziert werden. Letzteres ist, angesichts der Finanzprobleme von Hochschulen, natürlich ein Witz.
  • Da eine Stellenausschreibung, die sich nur an weibliche Bewerber richtet, dummerweise gegen das Anti-Diskriminierungsgesetz verstößt, müssen Hochschulen, die eine Stelle im Rahmen des Professorinnenprogramms ausschreiben, eine Formulierung finden, die geeignet ist, den Anschein zu erwecken, eine Stelle könne prinzipiell auch mit einem männlichen Bewerber besetzt werden und die die männliche Bewerber darüber hinweg täuschen soll, dass sie keinerlei Chancen haben, bei der Besetzung der Stelle berücksichtigt zu werden.

Wo immer in einer Stellenausschreibung ein Verweis auf das Professorinnenprogramm zu finden ist, sollten sich männliche Bewerber nur der Mühe und der Kosten einer Bewerbung unterziehen, wenn sie bereit sind, gegen das Besetzungsverfahren vor einem Verwaltungsgericht zu klagen, denn sie haben keine Chance, die entsprechende Stelle auch zu erhalten.

  • Die im Rahmen des Professorinnenprogramms ausgeschriebenen Stellen gibt es nur, wenn ein weiblicher Bewerber gefunden wird, denn nur dann wird die Stelle aus dem Professorinnenprogramm auch finanziert.

Die Ausschreibung der Hochschule Fulda, die wir heute in unserer Mailbox gefunden haben, macht dies durch die (neue) Formulierung:

„Eine Finanzierung der Professur im Rahmen des Professorinnenprogramms III wird angestrebt“

deutlich.

Diese Formulierung hat drei implizite Bedeutungen:

  • Es werden weibliche Bewerber gesucht, keine männlichen.
  • Die Stelle im Rahmen des Professorinnenprogramms gibt es nur, wenn ein weiblicher Bewerber gefunden wird, denn NUR DANN wird die Stelle aus dem Professorinnenprogramm finanziert.
  • Wenn nur ein männlicher Bewerber gefunden wird, kann ergo keine Finanzierung aus dem Professorinnenprogramm angestrebt werden, was die Frage offenlässt, ob die Stelle dann anderweitig finanziert oder gestrichen wird.

Dass diese Frage offengelassen wird, zeigt die ganze Verlogenheit der Genderista. Denn eine Finanzierung aus dem Professorinnenprogramm müsste nicht angestrebt werden, wenn die Finanzierung anderweitig gesichert wäre. Aber das kann man natürlich nicht schreiben, weil es zur Konsequenz hätte, dass offensichtlich wird, dass sich die Bewerbung nur an weibliche Bewerber richtet. Sie erinnern sich? Das Antidiskriminierungsgesetz auch als Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz gehandelt.

Deshalb wird getäuscht, gelogen und betrogen.

Täuschung, Lüge und Betrug scheinen die Kernkompetenzen der Genderista zu sein.

Nebenbei bemerkt: Die Hochschule Fulda sucht auch keine Menschen mehr für ihre Stellen, sie sucht Persönlichkeiten.

Wir hatten schon länger die begründete Vermutung, dass Genderismus und Wahnsinn kausal sind, sich gegenseitig bedingen. ….

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“Erfolgsgeschichte”: Eine halbe Milliarde Euro für Männerdiskriminierung und Betrug

Wer regiert eigentlich derzeit in Berlin? Reagiert überhaupt jemand. Wie dem auch sei, die kleinen Fürsten auf den Positionen in den Ministerien, auf die sie von ihrer Partei gehievt wurden, machen schon einmal Nägel mit Köpfen und nutzen das Interregnum weidlich aus.

So hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern gerade beschlossen, weitere 200 Millionen Euro in das Professorinnenprogramm zu stecken um auch nunmehr bis zunächst 2022 die Diskriminierung männlicher Bewerber auf Professuren fortzusetzen. In den zurückliegenden Jahren wurden jeweils 150 Millionen Euro in zwei Phasen von 2008 bis 2012 und von 2013 bis 2017 verschwendet, um minder geeigneten weiblichen Bewerbern einen Vorteil vor männlicher Konkurrenz zu verschaffen. Nun sollen für die dritte Phase von 2018 bis 2022 gleich 200 Millionen Euro verschwendet werden. Das haben die Kultusminister der Länder und das BMBF beschlossen. Auf Grundlage welcher demokratischen Legitimation dies erfolgt ist, kann man nur mutmaßen, wobei die Mutmaßung als sogenannter „educated guess“ gelten kann, denn so wie niemand je die Bürger gefragt hat, ob sie die dauerhafte Diskriminierung männlicher Bewerber an Hochschulen befürworten, so hat sie auch nie jemand gefragt, ob sie mit der Durchsetzung des Gender-Trashs im Rahmen von Gender Mainstreaming einverstanden sind.

Zurück zum Professorinnenprogramm, das seit 2008 deutsche Hochschulen mit einer Mischung aus Zuckerbrot und Peitsche zur Gefügigkeit zwingt. Die Peitsche wird von den Kultusministerien der Länder in Form finanzieller Kürzungen benutzt, um Hochschulen so verzweifelt nach Finanzmitteln Ausschau halten zu lassen, dass sie bereit sind, selbst Gender-Trash an ihren Hochschulen zu dulden. Sind sie erst bereit, dann dürfen sie als Belohnung bis zu drei und in der neuen Phase, wenn sie sich als besonders erfolgreiche Andiener ausgewiesen haben, bis zu vier neue Professuren einrichten.

Nur für weibliche Bewerber, versteht sich.

Eigentlich ist es ja verboten, Ausschreibungen nur für weibliche Bewerber zu erstellen. § 1 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz und § 2 schließen dies aus:

§ 1: Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.

§ 2, Abs. 1, Satz 1
(1) Benachteiligungen aus einem in § 1 genannten Grund sind nach Maßgabe dieses Gesetzes unzulässig in Bezug auf:
1. die Bedingungen, einschließlich Auswahlkriterien und Einstellungsbedingungen, für den Zugang zu unselbstständiger und selbstständiger Erwerbstätigkeit, unabhängig von Tätigkeitsfeld und beruflicher Position, sowie für den beruflichen Aufstieg,

Eigentlich ist es also gar nicht möglich, die halbe Milliarde Euro vornehmlich darauf zu verwenden, weibliche Bewerber auf Professuren zu berufen, die es nur dann gibt, wenn ein weiblicher Bewerber berufen wird. Deshalb wurde im Rahmen des Professorinnenprogramms die arglistige Täuschung perfektioniert, und zwar dadurch, dass

  • sich Ausschreibungen für Professuren generell an beide Geschlechter richten,
  • der Ausschreibungstext aber in der Regel einen Zusatz enthält, der die Einrichtung der Professur und damit die Besetzung der Stelle vorbehaltlich einer Förderung durch das Professorinnenprogramm macht.

D.h. männliche Bewerber werden arglistig darüber getäuscht, dass sie in keinem Fall eine Chance haben, auf eine Stelle, deren Ausschreibung sich an beide Geschlechter richtet (um mit dem AGG konform zu sein), berufen zu werden, denn wenn sie sich als bester Bewerber herausstellen sollten, dann gibt es die Stelle, auf die sie berufen werden müssten, nicht. Die Stelle gibt es nur, wenn ein weiblicher Bewerber berufen wird. Was wird wohl bei Berufungsverfahren herauskommen, bei denen im Vorhinein klar ist, dass es die Professur, die besetzt werden soll, nur dann geben wird, wenn ein weiblicher Bewerber gefunden wird, unabhängig davon, ob dies der beste Bewerber ist oder nicht?

Man muss wirklich nicht viel Gehirnschmalz einsetzen, um zu wissen, dass derartige Berufungsverfahren nicht fair sind, dass männliche Bewerber arglistig getäuscht und missbraucht werden und man muss sich wundern, dass die Mitglieder von Berufungskommissionen, die sich an einem derartigen Betrug beteiligen, noch der Ansicht sein können, sie hätten irgend eine Form moralischer Integrität. Man muss sich wundern, dass sie morgens noch ihrem Konterfei im Spiegel begegnen können.

Der Betrug an männlichen Bewerbern im Rahmen des Professorinnenprogramms wird also seit 2008 betrieben. Zwischenzeitlich wurden mehr als 500 Professuren mit weiblichen Bewerbern besetzt, von denen man sicher sein kann, dass bei ihnen moralische Integrität ebenso wenig vorhanden ist wie wissenschaftliche Kompetenz. Hätten sie Letztere, sie hätten sich auch im Rahmen eines fairen Berufungsverfahren durchsetzen können, dass sie keinen Anstoß daran genommen haben, im Rahmen des Professorinnenprogramms und somit mit dem Menetekel eben nicht der Beste unter den Bewerbern gewesen zu sein, berufen zu werden, zeigt deutlich, dass keine moralische Integrität vorhanden ist.

Wir fragen uns nun schon seit mehreren Jahren, was für eine Art domestizierte Dackel diejenigen männlichen Bewerber sein müssen, die sich damit abfinden, dass man sie eben einmal um Zeit und Geld geprellt hat, um den Anschein eines fairen Berufungsverfahrens zu wahren. Dass bislang 500 Professuren im Rahmen des Professorinnenprogramms besetzt wurden, auf die sich grob geschätzt 2.500 männliche Bewerber beworben haben, die ohne jede Chance auf die Stelle waren, noch bevor sie ihre Unterlagen eingereicht haben, zeigt, dass die Art des domestizierten Dackels, der Männchen macht, sich missbrauchen lässt und sich dann, nachdem er missbraucht wurde, trollt, unter männlichen Akademikern nicht selten ist.

Insofern können wir den Zynismus, den diejenigen, die das Professorinnenprogramm nun in seine dritte Phase hieven und weitere 200 Millionen Euro ausgeben, um Dackel zu domestizieren und Männchen machen zu lassen, während sie diskriminiert und betrogen werden, fast verstehen. So heißt es in der Pressemeldung der „Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz“:

„Eine Erfolgsschichte geht weiter: Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat die Fortführung des Professorinnenprogramm bis 2022 beschlossen. Bereits im Juni 2017 hat die GWK sich grundsätzlich für die Fortführung des seit 2008 von Bund und Ländern gemeinsam geförderten Programms ausgesprochen, heute wurde die bis 2022 laufende dritte Runde endgültig beschlossen.“

In der selben Weise wird auch die Mafia ihr Programm zum Schutz von Restaurantbesitzern vor den Übergriffen durch die Mafia feiern, und beschließen, das Programm nun auch auf Teile Norditaliens auszuweiten.

Solange es niemanden stört, dass Betrug zur Normalität erhoben wird, solange kann man Programme der Diskriminierung zu Erfolgsgeschichten umdeuten und damit fortfahren, Hochschulen zu erpressen. Wie oben beschrieben, sind Letztere in der Regel an finanziellen Mitteln knapp. Deshalb haben sich viele Hochschulen an das Professorinnenprogramm verkauft, das ihnen die Finanzierung von Professuren schenkt, wenn sie bereit sind, ein paar Bedingungen zu erfüllen.

Die Hochschulen müssen nur ein Gleichstellungskonzept erlassen, müssen die GWK davon überzeugen, dass sie Musterschüler des Genderismus geworden sind, so wie Hochschulen, die im Dritten Reich bestehen wollten, ein paar Zugeständnisse an die Ideologie der Nazis machen mussten, um Mittel zu erhalten oder in der DDR den Marxismus-Leninismus zur Doktrin erheben mussten oder in der Sowjetunion in allen Bereichen des Hochschullebens implementieren mussten, so muss man eben in Deutschland heute ein Gleichstellungskonzept vorlegen – auch wenn Gleichstellung niemals als Konzept diskutiert, geschweige denn in demokratischer Abstimmung als unterstützenswert ausgewiesen wurde (Man kann es nicht oft genug sagen).

Gefällt das Gleichstellungskonzept, dann bekommt die willfährige Hochschule als Belohnung die finanziellen Mittel, um ein paar Professuren auszuschreiben und ausschließlich mit weiblichen Bewerbern zu besetzen. Besondere Musterschüler unter den Hochschulen, also Hochschulen, die im Dritten Reich vom Führer persönlich besucht worden wären oder die eine Büste von Joseph Stalin in ihrem Auditorium Maximum hätten aufstellen dürfen, bekommen in der nun eingeläuteten dritten Phase des Professorinnenprogramms eine vierte Professur, mit der sie sich als besonders erfolgreich im Anbiedern an politische Vorgaben und besonders erfolgreich im Täuschen männlicher Bewerber auszeichnen können. So ist das im Totalitarismus.

Die “Erfolgsgeschichte” geht weiter. Das Schweigen der domestizierten Dackel auch.

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Feministische Haltung: NRW-Ministerium finanziert Gesetzesbrecher

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und die Landeshauptstadt Düsseldorf finanzieren aus Steuergeldern einen jener vielen Vereine, die eigentlich gemeinnützig sein sollen und ihr Angebot dennoch nur an Mädchen richten. Der Verein trägt den Namen „ProMädchen – Mädchenhaus Düsseldorf e.V..

Der gemeinnützige Verein bezeichnet sich selbst als „feministischen Verein“, unterhält eine Mädchenberatungsstelle und einen Mädchentreff und hat Zugang zu Schulen, um dort Präventions- und Projektarbeit anzubieten. Und weil das alles noch nicht reicht, wird das Angebot, das sich nur an Mädchen richtet, erweitert:

„Als neuen Baustein wird ProMädchen – Mädchenhaus Düsseldorf e.V. eine Zuflucht für Mädchen und junge Frauen in Bedrohungssituationen eröffnen. Hierbei handelt es sich um eine anonyme Kriseneinrichtung. Für diese neue Einrichtung suchen wir zum schnellst möglichen Zeitpunkt mehrere pädagogische Fachkräfte in Teil- und Vollzeit. Das Arbeitsverhältnis ist zunächst befristet bis zum 14.06.2018. Eine Entfristung ist angestrebt.“

Wer diesen neuen Baustein finanziert, das dürfte keine offene Frage sein. Wer in Nordrhein-Westfalen wohnt, kann die Hand heben, sofern er steuerpflichtig ist. Er kann zudem die Verantwortung dafür übernehmen, dass mit seinem Steuergeld ein offener Bruch des Gesetzes zur Allgemeinen Gleichbehandlung verbunden ist (oder etwas dagegen tun).

Denn im Ausschreibungstext steht, völlig offen, so als ginge es darum, einen neuen Pastor für die katholische Kirche zu rekrutieren und als Voraussetzung für eine Einstellung:

„Erfahrungen in der Arbeit mit Mädchen und jungen Frauen, eine feministische Haltung und Wissen um die Grundlagen von parteilicher Mädchenarbeit“

Außer der katholischen Kirche sind kaum Arbeitgeber bekannt, die eine Einstellung von einem Glaubensbekenntnis abhängig machen. Insofern wäre es an der Zeit, Feminismus ließe sich als eine weitere Religion eintragen. Bis zu dieser Eintragung ist die Ausschreibung aber eben aufgrund des zitierten Passus ein Verstoß gegen das AGG, in dem es bekanntlich heißt:

§ 1:
Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.

§ 2:
1) Benachteiligungen aus einem in § 1 genannten Grund sind nach Maßgabe dieses Gesetzes unzulässig in Bezug auf:

  1. die Bedingungen, einschließlich Auswahlkriterien und Einstellungsbedingungen, für den Zugang zu unselbstständiger und selbstständiger Erwerbstätigkeit, unabhängig von Tätigkeitsfeld und beruflicher Position, sowie für den beruflichen Aufstieg,

Die geforderte „feministische Haltung“ ist somit ein klarer Verstoß gegen § 2 Absatz 1 des AGG, und sie wird besonders dadurch pikant, dass der Gesetzesbrecher von einem Landesministerium und von der Kommune Düsseldorf finanziert wird. Im Jahre 2017 ist eben nichts ausgeschlossen, auch nicht, dass offene Gesetzesbrüche noch mit steuerlicher Vergünstigung belohnt werden, wie sie gemeinnützigen Vereinen zukommt.

Indes hat der Bundesfinanzhof unlängst geurteilt, dass ein Verein, der „entgegen Artikel 3 Absatz 3 GG die wesensmäßige Gleichheit aller Menschen in Abrede stellt“, mangels Förderung der Allgemeinheit nicht als gemeinnützig einzustufen sei.

Die feministische Indoktrination von Mädchen stellt zweifelsohne die wesensmäßige Gleichheit aller Menschen in Abrede, wäre dem nicht so, es müsste keine „feministische Haltung“ zur Voraussetzung der Einstellung gemacht werden. Deshalb sollte dem Finanzamt, das die Steuerbegünstigung von „ProMädchen – Mädchenhaus Düsseldorf e.V.“ bejaht hat, gerade vor dem Hintergrund des Urteils des Bundesfinanzhofs, das übrigens am 17. Mai diesen Jahres ergangen ist, etwas zur Steuerbegünstigung einfallen, z.B. ein Widerruf.

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Sie lügen und lügen und lügen…

Wir haben lange Zeit keine Beiträge mehr geschrieben, die sich mit den Lügenbolten an Hochschulen beschäftigen. Den Lügenbolten, die Ausschreibungen so fingieren, dass es den Anschein hat, sie würden sich an männliche und weibliche Bewerber richten, obwohl sie sich nur an weibliche Bewerber richten.

Die Lügen-Inszenierung ist jedoch notwendig, da es ansonsten zu offensichtlich wird, dass die entsprechenden Ausschreibungen gegen geltendes Recht verstoßen, das Antidiskriminierungsgesetz im vorliegenden Fall.

Die heutigen Lügen kommen aus – raten Sie…nein, nicht aus Kassel, auch nicht aus Göttingen: aus Berlin, von der Hochschule für Wirtschaft und Achtung: Recht. Mit dem Recht haben es die Hochschüler der Hochschule wohl nicht so sehr, sonst hätten sie die folgende Ausschreibung nicht veröffentlich:

Gesucht wird ein „Gastprofessor/Gastprofessorin im Bereich Wirtschaftsinformatik und Gender/Diversity“.

Die Ausschreibung richtet sich also in der Überschrift an beide Geschlechter.

Allerdings wird die „Professur … aus dem Berliner Programm zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre finanziert“.

Schon die Benennung des Programms ist eine Lüge, denn es wird nicht Chancengleichheit gefördert, sondern Ergebnisgleichheit. Würde Chancengleichheit gefördert, dann könnten die Mittel nicht an die Besetzung einer Position mit einem weiblichen Bewerber gebunden werden. Das werden sie aber, denn das Berliner Programm zur Bevorzugung weiblicher Bewerber, wie es richtig heißen würde, es fördert:

„Vorgezogene Nachfolgeberufungen von Frauen“,
es kann als „Gegenfinanzierung von vorgezogenen Nachfolgeberufungen im Professorinnenprogramm des Bundes“ genutzt werden, das ebenfalls nur dann Geld der Steuerzahler veruntreut, wenn ein weiblicher Bewerber auf eine Position gehievt wurde. Das Berliner Programm fördert ausschließlich Frauen.

Kurz: Die Ausschreibung aus Berlin, von der Hochschule für Wirtschaft und Recht, die sich an beide Geschlechter richtet, ist eine Fake-Ausschreibung, denn die Stelle kann nur mit einem weiblichen Bewerber besetzt werden, denn nur dann, wenn ein weiblicher Bewerber für die Stelle gefunden wird, zahlt das Berliner Programm für die Benachteiligung von Männern und eine solche stellt das Programm eindeutig dar.

Stellen Sie sich vor, sie haben 10 Bewerber auf eine Stelle. Sieben männliche Bewerber und drei weibliche Bewerber. Sie wissen, wenn sie keinen weiblichen Bewerber finden, der einigermaßen geeignet ist, dann kann die Stelle nicht finanziert werden. Unter den 10 Bewerbern sind eindeutig drei männliche Bewerber am besten qualifiziert. Ein weiblicher Bewerber kann, was die Qualifikation angeht, mit dem schlechtesten der drei besten Bewerber mithalten. Was tun Sie? Sie wissen, dass die Stelle nicht finanziert wird, dass es die Stelle nicht geben wird, wenn sie die Bewerber in der Reihenfolge ihrer Qualifikation auf die Berufungsliste setzen. Wie viele Berufungskommissionen haben wohl genügend Mitglieder mit genügend Rückgrat, die in dieser Situation nicht den weiblichen Bewerber, den drei besseren männlichen Bewerbern vorziehen? Allein die Logik von Organisationen spricht für diesen Ausgang eines verzerrten Bewerbungsprozesses, in dem männliche Bewerber sowieso nie eine Chance hatten, die Stelle zu bekommen, weil es keine Stelle für männliche Bewerber gibt. Niemand finanziert sie. Es gibt die Stelle nur, wenn ein weiblicher Bewerber gefunden wird. Deshalb führen Programme wie das Berliner Programm, das angeblich Chancengleichheit herstellen will, nachweislich zum Gegenteil: Sie vernichten Chancengleichheit. Sie führen dazu, dass männliche Bewerber benachteiligt werden und in vielen Fällen dazu, dass schlechter qualifizierte weibliche Bewerber vorgezogen und berufen werden.

Das Ergebnis dieser Programme kann man u.a. darin sehen, dass die Qualität der Lehre an Hochschulen immer schlechter wird, und zwar deshalb, weil Politiker denken, in der Wissenschaft sei es wie in der Politik: Man brauche keine angebbare Qualifikation, um auf eine Position zu gelangen.

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Wie spricht man, ohne Sprache zu benutzen? Eine Expertise der Antidiskriminierungsstelle

Nachdem wir gestern eine eMail an unseren Bekannten, Dr. Alexander Sopp bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) geschrieben haben, haben wir die Gelegenheit genutzt, um uns auf der Seite der ADS etwas umzusehen, und zwar unter “Themen und Forschung”.

ADSDie ADS hat also nicht nur Themen, sie hat auch Forschung, vermutlich zu Themen. Unter dem, was die ADS so als Forschung feilbietet, findet sich eine als Expertise bezeichnete Publikation mit dem Titel “Mehrdimensionale Diskriminierung – Begriffe, Theorien und juristische Analyse“.

Die drei Autorinnen des Beitrags, Susanne Baer, Melanie Bittner und Anna Lena Göttsche bringen es tatsächlich fertig, rund 70 Seiten über eine Trivialität zu schreiben, die in der wirklichen sozialwissenschaftlichen Forschung in der Regel in wenigen Sätzen abgehandelt wird oder als Kreuztabelle dargestellt wird.

crosstableDie Trivialität kann man umgangssprachlich wie folgt fassen: als Junge zur Schule zu gehen, ist derzeit schlecht, als Junge aus der Arbeiterschicht zur Schule zu gehen, erhöht die Diskriminierungsmöglichkeiten der Lehrer und sonstigen um das vermeintliche Wohl des Arbeiterjungen Besorgten, und wenn man als Junge aus einer Arbeiterfamilie, die einen Migrationshintergrund hat, zur Schule geht, dann ist man der Arsch.

Wie gesagt, rund 70 Seiten brauchen Baer, Bittner und Göttsche, um diesen Sachverhalt zu beschreiben und dass sie so lange brauchen, liegt vor allem daran, dass sie mit Problemen der Sprache kämpfen, die sich daraus ergeben, dass sie so reflexiv sind, dass sie vor lauter Reflexivität nicht zum Denken kommen.

Ein Beispiel für die zirkuläre selbstreferentielle Reflexivität der drei Autorinnen findet sich z.B. unter Punkt 2.2.2 der vermeintlichen Expertise und ist mit “Interdependenzen” überschrieben.

Interdependenzen sind eine andere Bezeichnung dessen, was im Titel der angeblichen Expertise noch “mehrdimensional” genannt wurde. Interdependenzen sind etwas, das zwischenzeitlich zur Intersektionalität geworden war und nun zur Interdependenz erklärt wird, die Tatsache nämlich, dass man nicht nur Mann, sondern auch Fussballspieler oder katholischer Priester sein kann. Wer hätte es gedacht?

Diese Komplexität der Welt, die die Autorinnen gerade erst entdeckt zu haben scheinen, stellt sie jedoch vor Probleme, denn: wenn man “Schwuler” zu einem Schwulen sagt, dann schafft man damit die Kategorie “Schwuler” und damit das Potential zur Diskriminierung von Schwulen.

mutedDas ist ein schwerwiegendes sprachliches Problem für angebliche Gutmenschen, die sich gegen Diskriminierung aussprechen wollen, es aber nicht können, denn wenn sie sagen: Frauen sind benachteiligt, dann schaffen sie eine Kategorisierung, nämlich Frauen und ermöglichen damit erst deren Diskriminierung. Wie man sieht, findet für Baer, Bittner und Göttsche Diskriminierung einen rein sprachlichen Niederschlag oder sie sind der Überzeugung, dass das (Sprach-)Bewusstsein das Sein prägt, d.h. dass das Wort Fleisch geworden ist.

Und offensichtlich sind die interdependenten Ablehner der Kategorisierung einer Intersektionalität, die als “Straßenkreuzung” oder “Achse” gedacht wird, überzeugte Anhänger dessen, was man als spelling into existence, die Schaffung von Materie durch das Wort beschreiben könnte.

Gratapux, können wir da nur sagen und warten, was sich nun in der Wirklichkeit einstellt.

Wie aber löst man dieses grundlegende Problem, dass Sprache nun einmal aus Worten besteht und dass immer dann, wenn man diese Worte benutzt, man etwas sagt?

Gar nicht so einfach, denn die Aufgabe geht hart an die Grenze des menschlichen Verstandes und steht in Gefahr, die Schwelle zum Wahnsinn zu überschreiten.

Die Lösung besteht dann entsprechend darin, sich um den Verstand zu schwätzen:

Kostproben aus der angeblichen Expertise für die die Antidiskriminierungsstelle viel Geld ausgegeben hat:

“Mit dem Begriff Interdependenzen werden folglich nicht mehr wechselseitige Interaktionen zwischen Kategorien gefasst, vielmehr werden soziale Kategorien selbst als interdependent konzeptualisiert. In der Konsequenz bedeutet dieser Vorschlag, dass auch die Kategorien Klasse, Ethnizität oder Sexualität als interdependente Kategorien gedacht werden müssen. (20)“

Interdependenz bezeichnet eine wechselseitige Abhängigkeit. Übersetzt man den zitierten Unsinn ins Deutsche, dann steht hier: soziale Kategorien sind mit sich selbst oder von sich selbst abhängig, was in der Konsequenz bedeutet, dass soziale Kategorien als von sich selbst abhängig gedacht werden müssen. Diesen Unsinn verdanken wir Walgenbach und anderen.

Wenn es um Unsinn geht, dann darf das Hornscheidt nicht fehlen:

speech therapy„Die Annahme von Kategorien ist in Theoretisierungen zu Interdependenzen und Intersektionalität die unhinterfragte Grundlage der Untersuchung ihrer Komplexität und Bedingtheit. Daher soll in diesem Beitrag ergänzend und in Kritik an bisherigen Ansätzen die Ebene der Kategorie genauer betrachtet werden. (20)“

Die Übersetzung dieses Unsinns: Weil Kategorien die Grundlage ihrer eigenen Untersuchung sind, wobei Kategorien komplex und von irgend etwas bedingt sind, deshalb wird in diesem Beitrag die Kategorie (und nicht etwa die Kategorien) betrachtet.

Noch Fragen?
Irgend welche Ärzte unter den Lesern?

Einer geht noch:

gibberish new“Aus einer perspektivisch-pragmatischen linguistischen Sicht […] sind Kategorien durch sprachliche Benennungspraktiken getragene und hergestellte Kategorisierungen, die so stark konventionalisiert sind, dass sie den Anschein der Vorgängigkeit und Natürlichkeit besitzen können – aus der prozesshaften Kategorisierung wird so im Sprachgebrauch und im Denken eine zumindest temporär feststehende und der sprachlichen Benennung vorgängige Kategorie.“ Fn: Hornscheidt (2007), 67. (20)”.

Kategorien sind als Kategorien in der Sprache so heimisch, dass sie von allen, die die Sprache sprechen, genutzt werden, ganz so, als wären diese Kategorien, also z.B. Tier, Gebäude, Zirkus, Irrenanstalt usw., fester Bestandteil der Sprache.

Apropos Irrenanstalt: Die Antidiskriminierungsstelle hat für diese vermeintliche Expertise eine Menge Geld bezahlt. Wieviel Geld für diesen Unsinn tatsächlich bezahlt wurde, ist nicht klar, aber bestimmt gibt die Antidiskriminierungsstelle Interessierten gerne Auskunft über die Höhe und den Zweck ihrer Verschwendung von Steuergeldern.

Wer eine entsprechende Anfrage startet, möge uns bitte das Ergebnis mitteilen!

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