Judaslohn: Eine Million Euro für Gender-Junk – Steuergelder vom BMBF

Eine wissenschaftliche Disziplin wird kritisiert. Sie wird harsch kritisiert. Es werden Fragen nach ihrer Epistemologie, ihrem Erkenntnisinteresse, ihrem wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzen gestellt. Die theoretische Basis der wissenschaftlichen Disziplin wird angezweifelt. Es wird festgestellt, dass die wissenschaftliche Disziplin keinerlei Beitrag zu einem wissenschaftlichen Erkenntnisfortschritt geleistet hat. Es wird gezeigt, dass die Disziplin in manchen Bereichen der Wissenschaft dazu geführt hat, dass hinter bereits erreichte Wissensfortschritte zurückgefallen wurde. Den Mitgliedern der wissenschaftlichen Disziplin wird vorgehalten, dass das Wenige, das sie an Beitrag zum wissenschaftlichen Erkenntnisfortschritt für sich reklamieren, Plagiate oder Trivialitäten sind, die keinerlei wissenschaftlichen (Neuerungs-)Wert haben. Schließlich wird die Disziplin, werden ihre Vertreter als politische Steigbügelhalter ausgewiesen, deren Ziel nicht darin besteht, Wissenschaft zu betreiben, sondern politischen Aktivismus zu verbreiten, an Universitäten, um dort die Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnis zu zerstören, in der Gesellschaft, um dort als Legitimation für einen Umbau der Gesellschaft zu dienen, als willige Vasallen der politischen Indoktrination.

The Snout in the Trough

Was tun Vertreter einer wissenschaftlichen Disziplin, die mit solch‘ grundlegender Kritik konfrontiert sind, deren wissenschaftlicher Status in Frage gestellt wird, weil sie als Steigbügelhalter der Politik identifiziert werden? Das ist ganz einfach: Sie erstellen Meta-Analysen, in denen sie den Erkenntnisfortschritt, der ihrer Disziplin zu verdanken ist, nachzuweisen versuchen. Sie beantworten die Fragen, die zur Epistemologie und zum Erkenntnisinteresse des Faches gestellt werden. Sie zeigen den wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzen des Faches auf. Sie modifizieren ihr Fach da, wo die Kritik zutrifft. Sie halten sich fern von politischem Aktivismus, um den Gedanken, man sei Ideologe und eben nicht Wissenschaftler gar nicht erst aufkommen zu lassen. Sie betreiben Grundlagenarbeit. Sie beschreiben ihre wissenschaftliche Methode. Sie werben Drittmittel ein, um Projekte zu finanzieren, die eine klare wissenschaftliche Fragestellung und einen vorab benennbaren wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn haben.

Das tun Vertreter einer wissenschaftlichen Disziplin, die heftig kritisiert wird.

Deshalb wissen wir, dass Gender Studies keine wissenschaftliche Disziplin sind. Deshalb wissen wir, dass deutsche Hochschulen in der Hoffnung mit Gender Studies infiltriert wurden, man könne einem beabsichtigten gesellschaftlichen Umbau dadurch wissenschaftliche Legitimation verschaffen. Deshalb wissen wir, dass Gender Studies eine Ideologie sind, deren Vertreter keine Wissenschaftler, sondern politische Aktivisten sind, die sich zum Vasallen von Politikern zu machen, um die Wissenschaft an die Politik zu verkaufen.

Der Judaslohn beträgt im vorliegenden Fall eine Million Euro.

Eine Million Euro aus Steuermitteln investiert das Bundesministerium für Bildung und Forschung, um die Kritik, die an Gender Studies und damit am Verbündeten des Staatsfeminismus im Bereich der Hochschulen geäußert wird, zu diskreditieren. Wie gesagt, ein wissenschaftliches Fach, das in die Kritik geraten ist, würde sich mit dieser Kritik befassen. Das Projekt REVERSE, das vom BMBF finanziert wird, befasst sich gerade nicht mit der Kritik, sondern mit den Kritikern.

Warum?
Weil die Kritik, das steht schon fest, noch bevor auch nur eine Arbeitsstunde in REVERSE investiert wurde, natürlich falsch ist. Denn, so behauptet Annette Henninger, die in Marburg die Professur mit der Widmung „Politik und Geschlechterverhältnisse mit Schwerpunkt Sozial- und Arbeitspolitik“ besetzt, Anti-Feminismus spalte die Gesellschaft. “Das gefährdet die Akzeptanz von Pluralität und damit verbunden auch die Werte einer Demokratie“.

Was Feminismus mit Pluralität zu tun hat, das wissen wir nicht, aber wir wissen, dass Henninger nach ihrer eigenen Aussage die „Werte einer Demokratie“ gefährdet, denn die Pluralität, die Anti-Feminismus mit Sicherheit darstellt, sie stellt für Henninger ein Problem dar, ein Problem, das die staatliche Gleichstellungspolitik, die Genderforschung und die „bisherigen Errungenschaften“ in Frage stellt.

So redet kein Wissenschaftler.

So redet ein Priester, der mit Ketzern konfrontiert ist, die die Errungenschaften seines Glaubens (also goldverzierte Tabernakel und große Besitztümer seiner Kirche) in Frage stellen.

So redet ein Funktionär, der befürchtet, sein üppiges Gehalt sei durch Pluralismus, also andere Ideen und Kritik an seiner Tätigkeit, gefährdet.

So redet ein politischer Vasall, dessen Aufgabe darin besteht, die Ideologie dessen, von dem er finanziell abhängig ist, zu legitimieren.

Und weil so kein Wissenschaftler redet und als Konsequenz Henninger nicht als Wissenschaftler angesehen werden kann, ist das Projekt „REVERSE“, das Henninger mit der Million Euro aus Steuergeldern leitet, auch kein wissenschaftliches Projekt, sondern ein Legitimationsprojekt, eine vom BMBF gekaufte Wissenschafts-Chimäre, bei der es nicht darum geht, die fehlende Erkenntnistheorie, die fehlende Methode, die fehlende Epistemologie, den fehlenden Erkenntnisgegenstand, die fehlenden Ergebnisse, den angezweifelten Nutzen der Gender Studies nachzuliefern, sondern darum, die Kritiker als politische Gegner, am besten Rechte, in jedem Fall aber Personen zu diskreditieren, die es doch tatsächlich wagen, „Gender Studies, Gender Mainstreaming“ oder „die Infragestellung heteronormativer Zweigeschlechtlichkeit“ zu kritisieren, die Gender Studies als „quasi-religiöse Strömung“ ansehen und den Genderisten eine Zugehörigkeit zur „Scientific Community“ absprechen.

Das ist natürlich falsch.

Die Gender Studies sind keine quasi-religiöse Strömung. Sie sind eine religiöse Strömung. Die Vertreter der Gender Studies hatten unzählige Gelegenheiten, sich als Wissenschaftler darzustellen und die Kritik, die vorgebracht wird, mit wissenschaftlichen Methoden zu entkräften. Sie haben es jedes Mal und ziehen es auch dieses Mal vor, die Kritiker zu attackieren. So verhält sich niemand, der eine Idee davon hat, was Wissenschaft und was wissenschaftlicher Fortschritt ist. So verhalten sich politische Steigbügelhalter, deren Aufgabe darin besteht, einen gesellschaftlichen Umbau zu legitimieren. Als solche sind sie kein Mitglied der Scientific Community.

Wenn noch ein Beleg dafür notwendig war, dass Gender Studies und die, die sie betreiben, keine Wissenschaftler sind, nicht einmal die Spur einer Idee davon haben, was Wissenschaft eigentlich ist, dann ist das Projekt „REVERSE“, das das BMBF geschaffen und gekauft hat, um die eigene Politik des Gender Mainstreaming, also z.B. die Benachteiligung von Männern im Rahmen des Professorinnenprogramms zu legitimieren, ein solcher Beleg.

Die Ergebnisse des Gender-Trashs, die in zwei Jahren vorliegen sollen, muss man nicht abwarten, um schon jetzt zu wissen, dass am Ende stehen wird, was von Henninger bereits ausgeplaudert wurde: Kritik an den Gender Studies ist Häresie, wer sich ihrer schuldig macht, ein Rechter. Und dazu kann man nur sagen: Na und?

Dass ein BILDUNGSministerium eine Million Euro Steuergelder verschwendet, um Gender-Trash zu finanzieren, der dazu dient, Kritiker zu diskreditieren und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch zu denunzieren, ist ein deutliches Zeichen dafür, dass der Gender-Aktivismus auf dem letzten Loch pfeift, dass der Versuch, Gender-Junk an Hochschulen mit dem Feigenblatt der Wissenschaftlichkeit zu schmücken, vollständig in die Hose gegangen ist. Dafür spricht auch, dass das BMBF direkt als Financier auftreten muss, um gewünschte Ergebnisse vorzugeben und genehme Ergebnisse zu erhalten, weil eine Finanzierung durch die Scientific Community – z.B. durch die DFG  -offensichtlich nicht in Frage kommt. 

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Linker Berliner Sumpf – von Steuerzahlern finanzierte Aufrufe zur Gewalt

Wer hat Lust darauf, linksextremen Sumpf trockenzulegen? Wir stellen den Anfang einer vielversprechenden Recherche, deren Ergebnisse schon deftig genug sind, hier zur weiteren Recherche zur Verfügung. Da wir unter den Lesern eine Vielzahl begabter Internet-Spurenleser haben, sind wir guter Dinge, dass die begonnene Recherche, die bereits Zündstoff zu Tage gefördert hat, fortgeführt wird (Ergebnisse bitte an uns mailen. Wir veröffentlichen die Ergebnisse).

Unsere bisherigen Rechercheergebnisse:

Die Amadeu-Antonio-Stiftung unterhält eine Dependance, die sich einst No-Nazis-Net nannte. Heute heißt die Seite „Belltower News“. Finanziert wird beides aus Mitteln des Bundesministeriums für FSFJ. Ein Link auf Belltower News findet sich unter den wenigen Links, die das Berliner Bündnis gegen Rechts den Besuchern seiner Webseite ans Herz legt. Das Berliner Bündnis gegen Rechts wiederum ist eine Ansammlung linker, in der Mehrzahl von Steuerzahlern ausgehaltener Organisationen, die von links bis ganz links außen, von den Jusos bis zur DKP, von FU-Berlin Jurist*innen, die kritisch sein wollen (aber sich dennoch lilnks verorten), bis zur interventionalistischen Linke, die der Verfassungsschutz beobachtet, von der grünen Jugend über die Antifa bis zu Ver.di reichen. 

Wieder auf der Seite von Belltower News, dem Ableger der der Amadeu-Antonio-Stiftung, dessen Mitarbeiter von Steuergeldern leben, also von dem Geld, das arbeitenden Menschen abgezogen wird, findet sich ein Beitrag über die erste Bundestagssitzung unter Beteiligung der AfD. Lang und breit wird über eine Aktion berichtet, zu der u.a. das Berliner Bündnis gegen Rechts aufgerufen hat. Zu den 150 Hanseln, die sich zu diesem Protest gegen eine demokratisch gewählte Partei eingefunden haben, gesellten sich auch Abgeordnete der Linken, denen man ob fehlender demokratischer Eignung eigentlich den Sitz im Bundestag unter dem Hintern wegziehen müsste.

Ihr Anliegen haben die 150-Demonstranten wie folgt verbalisiert:

„Die Protestierenden, von jungen Aktivist_innen, über Linken-Abgeordnete bis hin zu älteren Demonstrant_innen skandierten: “Alerta alerta antifascista” und “AfD, Rassistenpack, wir haben euch zum Kotzen satt”

Das dürfte dann dem Quotienten, mit dem man gewöhnlich Intelligenz misst, der Demonstranten entsprechen. Die für diese Demonstranten intellektuell höchst erstaunliche Leistung, wird nur noch durch die Recherche getoppt, was es mit „alerta alerta antifascista“ auf sich hat.

Wir präsentieren zwei Funde.
Alerta Alerta Antifascista, am besten als „antifaschistische Warnung“ übersetzt, ist der Titel eines Liedes der Spanischen Punkband Sin Dios, die 1988 gegründet und 2006 aufgelöst wurde. Das Lied „alerta alerta antifascista“ ist ein mehr oder weniger, eher weniger verdeckter Aufruf zur Gewalt und Selbstjustiz gegen die, die man für Rechte hält. Da man sich auf den Staat, der kapitalistisch, also für Sin Dios faschistisch sei nicht verlassen könne, müsse man die Rechten holen, wo auch immer sie seien.

Nette Menschen, die sich da vor dem Bundestag eingefunden haben.

Das nächste Fundstück zum Thema „alerta alerta Antifascista“ ist eine offene Verherrlichung der Gewalt gegen Polizisten und Sachen. Alerta, alerta Antifascista, eine Hymne an linke Gewalt, angestimmt von u.a. LINKEN Abgeordneten im Bundestag.

Ermittelt eigentlich die Berliner Staatsanwaltschaft gegen diese 150 Demonstranten, die zur Körperverletzung aufrufen?

Wir fassen zusammen:
Die Amadeu-Antonio-Stiftung, die am Tropf des Bundesministeriums für FSFJ hängt, finanziert ein Projekt (Belltower News), das eine Webseite betreibt, auf der offen Sympathien für Gewalt und Gewaltanwendung verbreitet werden. Belltower News wird unter dem alten Projektnamen No Nazis Netz von der Seite des Berliner Bündnisses gegen Rechts beworben und verschafft dem Bündnis aus linken, linksextremen und vom Verfassungsschutz beobachteten Organisationen im Gegenzug Öffentlichkeit. Und all das bezahlen Steuerzalhler.

Soweit die bisherigen Ergebnisse, die wir allen zur Verfügung stellen, die damit weiterarbeiten wollen. Ergebnisse bitte an uns. Als Belohnung für die Recherche schicken wir den verdienten Rechercheuren des Volkes ScienceFiles Devotionalien.

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EU-Ministerrat: Champagner Saufen bis zur Entscheidung

Manche Politikwissenschaftler interessieren sich für die Frage, wie in politischen Gremien Entscheidungen getroffen werden.

Wie kommt es z.B. im Ministerrat der Europäischen Union, also dem Gremium, in dem die Regierungschefs auf EU-Ebene zusammenkommen, zu Entscheidungen?

Eine Antwort auf diese Frage wurde heute auf Guido Fawkes veröffentlicht. Scheinbar saufen die Regierungschefs so lange, bis manche von ihnen nicht mehr auf den Beinen stehen können. Wer unter den Tisch getrunken wurde, verliert und muss sich der besseren Trinkfestigkeit des Gegenüber – nicht etwa seinen Argumenten – geschlagen geben.

Wie sonst soll man erklären, dass für den EU-Ministerrat 4000 – in Worten: Viertausend Flaschen Champagner bestellt werden sollen?

NoHateSpeech: Der Wahnsinn ist Projekt geworden

Derzeit macht sich NoHateSpeech.De gerade auf Twitter lächerlich. U.a. Don Alphonso und Dushan Wegner sorgen dafür. Ausgangspunkt ist ein Beitrag in der Taz, in dem von deutschem Hass auf Muslime und von der Islamisierung der „deutschen (wörtlich) Dreckskultur“ die Rede ist und in dem Deutsche als Kartoffeln bezeichnet werden.

Ob damit die Grenze zur Hassrede überschritten ist, oder sich die Taz mit der Veröffentlichung derartigen Blödsinns einmal mehr als Ort etabliert hat, an dem jeder seine geistige Störung ausleben kann, ist eine Frage, der wir hier erst einmal nicht nachgehen wollen.

Uns interessiert, warum NoHateSpeech.de, das Projekt, das von Steuerzahlern finanziert wird, der Ansicht ist, die Formulierungen „deutsche Dreckskultur“ und „Kartoffeln“ für Deutsche stellten keinen Hass und somit auch keine Hassrede dar. [Man nimmt eben auch Steuergelder von Kartoffeln der deutschen Dreckskultur.]

So richtig wissen die NoHateSpeecher auch nicht, warum das keine Hate-Speech ist, deshalb haben sie auf den Text auf ihrer Webseite verlinkt, mit dem Sie zu definieren versuchen, was Hassrede sein soll. Nachdem sie dort Hassrede als politischen Kampfbegriff bezeichnet haben, der sich bislang den Versuchen zur Definition entzieht, definieren sie den Begriff wie folgt:

„Als Hassrede bezeichnen wir sprachliche Handlungen gegen Einzelpersonen und/oder Gruppen mit dem Ziel der Abwertung oder Bedrohung aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer benachteiligten Gruppe in der Gesellschaft. Die Person oder Gruppe muss dafür rein zahlenmäßig nicht in der Minderheit sein, andersherum sind Minderheitengruppen nicht automatisch benachteiligt.

Beispiele für Hassrede sind für uns Sexismus, (amitimuslimischer) Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus, Neonazismus, Klassismus (Diskriminierung der „niedrigeren“ Schichten), Ableismus (Diskriminierung von Behinderten), Homo- und Transphobie.

Was Hassrede ist, entscheiden zudem nicht die Hater*innen selbst („Ich bin kein Sexist/ Nazi/ Rassist, aber …“), sondern die so Angesprochenen. Auch, wenn die Betroffenen sich nicht zu Wort melden, können sich natürlich Dritte einschalten, um Hate Speech zu benennen und auf sie zu reagieren.“

Damit ist der Irrsinn Sprache geworden und hat Neuronen als Opfer gefordert.

Hassrede wird somit über das Ziel der Abwertung definiert, das der Hassredende verfolgt. Nun ist das Ziel einer Rede, deren Intention nicht manifest, sondern eben Intention, und Intentionen finden sich nicht in der Sprache, sondern im Kopf des Sprechenden. Erstes Problem

Zweites Problem: Die benachteiligte Gruppe. Im Kampf mit der deutschen Sprache ist den NoHateSpeechern hier ein Aktiv unterlaufen, denn Benachteiligung erfordert eine aktive Handlung als Ursache. Die Benachteiligung von Männern besteht darin, dass es Programme zur Förderung von Frauen gibt, von denen Männer ausgeschlossen werden. Jemand schließt Männer davon aus. Aktiv. Absichtlich.

Also sind Männer eine benachteiligte Gruppe. Wer Männer als benachteiligte Gruppe als Ursache allen Bösen, z.B. von Klimawandel identifiziert, eine Behauptung, die aufgrund ihrer brummenden Blödheit nur abwertend gemeint sein kann, der wäre nach der Definition der NoHateSpeecher ein Hassredner.

Nun kann man anführen, dass das ja so nicht gemeint war, mit dem Klimawandel und den männlichen Fleischfressern, die alleine daran schuld sind. So wie das mit den Kartoffeln und ihrer deutschen Dreckskultur ja gar nicht abwertend, sondern metaphorisch gemeint war.

Ändert nichts. Es ist und bleibt nach der Definition der NoHateSpeecher Hassrede, denn ob etwas Hassrede ist, darüber entscheidet nicht der Hassredner, sondern dessen Opfer. Jede deutsche Kartoffel kann also entscheiden, dass die taz ein Ort der Hassrede ist, die Tazer Hetzer sind. Und nicht-Deutsche, die somit auch nicht-Kartoffeln sind und mit keiner deutschen Drecks-Kultur belastet sind, die können das auch entscheiden, denn die NoHateSpeechler, sie sagen:

„Was Hassrede ist, entscheiden zudem nicht die Hater*innen selbst („Ich bin kein Sexist/ Nazi/ Rassist, aber …“), sondern die so Angesprochenen. Auch, wenn die Betroffenen sich nicht zu Wort melden, können sich natürlich Dritte einschalten, um Hate Speech zu benennen und auf sie zu reagieren.“

Fühlen sich deutsche Kartoffeln mit Dreckskultur nicht beleidigt, dann können nicht-Deutsche für sie in die Bresche springen und sich stellvertretend, als Dritte für die Deutschen zum Wahrer der Rechte deutscher Opfer von Hassrede in der Taz erklären. Das sagt NoHateSpeech.de. Ganz offiziell. Daran führt kein Weg vorbei.

Denn der Irrsinn ist Projekt geworden: NoHateSpeech-Projekt.

DFG fördert Junk Science mit 2 Millionen Euro

Drei Jahre lang fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft eine Forschungsgruppe »Recht – Geschlecht – Kollektivität. Prozesse der Normierung, Kategorisierung und Solidarisierung«. „Beteiligt sind die Humboldt-Universität zu Berlin (HU – Sprecherschaft), die Freie Universität Berlin (FU), die Technische Universität Berlin (TU) sowie die Universität Potsdam (UP) und die Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder (EUV)“.

Antragsteller: Eva Kocher
Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
Lehrstuhl für BR, Europäisches und Deutsches Arbeitsrecht, Zivilverfahrensrech

Selbstermächtigung in verrechtlichten Verhältnissen. Zum Wandel vergeschlechtlichter Kollektive in Konflikten der Erwerbsarbeit

Projektbeschreibung:
Das kollektive Handeln von Beschäftigten in der Erwerbsarbeit ist in Deutschland als Handeln von Betriebsräten und Gewerkschaften sowohl verrechtlicht als auch vergeschlechtlicht. Das Teilprojekt fragt danach, welche Rolle das Arbeitsrecht für die Vergeschlechtlichung von Kollektivierungsprozessen und imaginierten Kollektivitäten sowie (insbesondere) für die Konstitution vergeschlechtlicher Kollektive spielt. Es geht dabei von der These aus, dass die verrechtlichten Kollektive, Kollektivitäten und Kollektivierungen im Wandel der Erwerbsarbeit durch Entgrenzung, Entbetrieblichung und Subjektivierung in Krisen geraten sind. Gegenstand der Untersuchung sind alle Erscheinungsformen kollektiven Handelns in der Erwerbsarbeit einschließlich neuer Handlungsformen, die auf Öffentlichkeit und virtuellen Raum statt auf den Ort des Betriebs setzen, und die Selbstvertretung gegenüber verrechtlichten Formen der Interessenvertretung präferieren.

Unsere Einordnung: Es soll untersucht werden, ob Arbeitnehmer sich immer häufiger im Internet organisieren. Eine Fragestellung oder eine Hypothese gibt es nicht. Wenn es keine Hypothese gibt, gibt es auch keine Möglichkeit, etwas an der Realität zu prüfen, d.h. man kann alles und gar nichts behaupten. Kein wissenschaftlicher Wert, da letztlich unbegründete Annahmen den Ausgangspunkt dafür darstellen, diese unbegründeten Annahmen wie auch immer und wo auch immer zu „entdecken“ und wetten: „Vergeschlechtlichung“ werden die Projektmitarbeiter überall finden, wo sie suchen.

Antragsteller: Beate Binder
Humboldt-Universität zu Berlin
Philosophische Fakultät I
Institut für Europäische Ethnologie

Mobilisierung von Recht durch/als Kollektivierung? Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsrecht als institutionelle und politische Praxis

Projektbeschreibung:
»Enthinderung ermöglichen«, »Sexualitäten diversifizieren«, »Ethnische Vielfalt normalisieren« – unter diesen Schlagworten untersucht das Teilprojekt in drei ethnographischen Fallstudien aus kulturanthropologischer Perspektive Prozesse der Implementierung und Mobilisierung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) in Berlin. Mit dem AGG wurden 2006 EU-Richtlinien zur langfristigen Beseitigung gesellschaftlicher Diskriminierungen in deutsches Recht umgesetzt. Auch wenn aus juristischer Perspektive die regelnde und sanktionierende Kraft des AGG als eher unzulänglich eingeschätzt wird, werden doch die Effekte des Gesetzes etwa in Hinblick auf gesellschaftliche Einstellungen und langfristige Veränderungen hervorgehoben. Doch wie wird das AGG mit Leben gefüllt: wie strukturieren normierende, alltagspraktische und politische Aspekte des Gesetzes die Praxis des AGG, wie wird es zum Alltag in der politischen wie praktischen Arbeit von NGOs, Behörden, Institutionen und Interessenvertretungen? Wie werden mit Hilfe des AGG gesellschaftliche Ausgrenzung und eingeschränkte Teilhabemöglichkeiten problematisiert und wie trägt es dazu bei, konkrete Veränderungen anzustoßen? Das Teilprojekt ist im Kontext der empirischen Rechtsforschung angesiedelt. Mit seiner dezidiert praxeologischen und geschlechtertheoretischen Zuschnitts knüpft es an rechts- und politikanthropologische Konzepte sowie sozial-/kulturanthropologische Theorien der Vergemeinschaftung mit ihren jeweiligen geschlechtertheoretischen Erweiterungen an. Es nutzt ethnographische Methoden, um im Vergleich der drei Fallstudien (1) die sozialen und (alltags-) praktischen Effekte des AGG im lokalen Raum an Schnittstellen zu anderen rechtlichen Regulierungen zu untersuchen, (2) die hierdurch angestoßenen Kollektivierungsprozessen und die Verhandlung von Individualität und Kollektivität in der Antidiskriminierungspraxis zu befragten, (3) Dimensionen der Vergeschlechtlichung in den durch das AGG angestoßenen Institutionalisierungs- und Kollektivierungsprozessen herauszuarbeiten und (4) Verschränkungen von rechtlicher und politischer Praxis in Hinblick auf Zugehörigkeit und Teilhabe an (Stadt-)Gesellschaft aufzuzeigen.

Unsere Einordnung: Drei Hansel dienen als Fallstudien, um von den drei Einzelfällen wilde Schlüsse auf „Kollektivierungsprozesse“ und darauf zu ziehen, wie es im Einzelfall gelingt, sich mit Hilfe des AGG durch zu klagen. Kein wissenschaftlicher Wert, da aus Einzelfällen nur dann Honig gesaugt werden kann, wenn die gewonnenen Erkenntnisse anschließend überprüft werden. Eine solche Überprüfung findet nicht statt.

Antragsteller: Beate Binder
Humboldt-Universität zu Berlin
Philosophische Fakultät I
Institut für Europäische Ethnologie

Koordinationsfonds.
Projektbeschreibung
Keine Zusammenfassung vorhanden.

Unsere Einordnung: Hier wird Geld ausgegeben, um sich den Kopf darüber zu zerbrechen, was die Teilprojekte, von denen niemand weiß, was sie miteinander zu tun haben, mit einander zu tun haben könnten. Wissenschaftlicher Wert nicht vorhanden.

Antragsteller: Martin Lücke
Freie Universität Berlin
Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften
Friedrich-Meinecke-Institut (FMI)

Die Homosexuellenbewegung und die Rechtsordnung in der Bundesrepublik 1949-2002
Das Teilprojekt untersucht die homosexuelle Emanzipationsbewegung der Bundesrepublik in ihrer Auseinandersetzung mit der deutschen Rechtsordnung im Zeitraum von der Gründung der Bundesrepublik 1949 bis zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über die Verfassungskonformität des Lebenspartnerschaftsgesetzes (LPartG) im Jahr 2002. Ausgehend von der Hypothese einer emanzipatorischen Rechtsaneignung durch die Homosexuellenbewegung fragt das Teilprojekt nach den Zusammenhängen zwischen Prozessen der Entkriminalisierung und Entdiskriminierung und der Formierung politischer Kollektive und Subkulturen. Untersucht werden die Kriminalisierung mann-männlicher Sexualität durch § 175, Berufsverbote und schwul-lesbisches Gewerkschaftliches Engagement, die Aids-Krise der 1980er und 90er Jahre sowie Debatten über die sog. “Homo-Ehe”. Mithin geraten die Rechtsgebiete Strafrecht, Sozialrecht, Zivilrecht, Gesundheitsrecht und Arbeitsrecht in den Blick. Dabei stehen die Rechtsdebatten und Rechtspraxen der Homosexuellenbewegung im Fokus, sowie die Funktion und Bedeutung von Recht im Kontext der Kollektivbildung und politischen Emanzipation.

Unsere Einordnung: Wenn man etwas nicht mehr unter Strafe stellt, folgt dann daraus, dass diejenigen, die das nun nicht mehr Strafbare begehen auch nicht mehr diskriminiert werden? Da Strafrecht eine Diskriminierung darstellt, folgt das Ende der Diskriminierung notwendig aus der Abschaffung der Strafbarkeit. Projekt beendet.

Antragsteller: Sabine Hark
Technische Universität Berlin
Fakultät I – Geisteswissenschaften
Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung

Die Neuerfindung des Kollektiven? Zur ‘Wiederentdeckung’ des Gemeinsamen. Eine Untersuchung von Diskursen und Praktiken urbanen Wohnens in Gemeinschaften

Ausgehend von Debatten um Commons beziehungsweise Gemeingüter nimmt das Teilprojekt Kollektive in den Blick, die sich über eine gemeinschaftliche Herstellung und Nutzung von urbanem Wohn-raum konstituieren. Im Kontext des in der Forschungsgruppe fokussierten Zusammenhangs von Recht, Geschlecht und Kollektivität fragt das TP, wie Recht und Geschlecht in Projekten gemeinschaftlichen Wohnens die Möglichkeitsbedingungen und Imaginationsräume für praktische Suchbewegungen eines konkreten, alltäglichen Gemeinsamen konfigurieren und (mit )konstituieren. Im Zentrum stehen Formen von Kollektivität in einem Lebensbereich, der in der Moderne als Inbegriff von Privatheit, Individualität und familialer, vergeschlechtlichter Intimität gilt. Zugleich ist Wohnen im modernen Sozialstaat als öffentliche Aufgabe Gegenstand sozialpolitischer Regulierung und Gesetzgebung, die im Zuge der Transformation des Sozialstaats seit den 1970er Jahren verstärkt auf eine Verantwortungsverlagerung auf die Individuen und marktförmige Steuerungsmechnismen setzt. Das TP setzt an Beobachtungen einer Reaktualisierung von Gemeinschaft an, die als Suche nach einem neuen, nicht-abstrakten Gemeinsamen, nach neuen Räumen des Geteilten gedeutet wird. Im Sinne einer kritischen Ontologie der Gegenwart sollen Formen und Praktiken der Kollektivierung im gemeinschaftlichen Wohnen also als spezifische Antworten auf eine historische Situation gefasst werden, in der sich Sozialität in erheblichem Maße als abstrakte Vergesellschaftung individualisierter Akteur_innen konstituiert. Das TP bearbeitet drei miteinander verknüpfte Dimensionen: Zum einen wird die aktuelle Diskursivierung von gemeinschaftlichem Wohnen als (erhoffte) Antwort auf aktuelle gesellschaftliche Probleme zum Anlass genommen, zu fragen, wie Gemeinschaft in aktuellen kollektiven Wissensbeständen verhandelt wird, wie in diesem Kontext eine (gesellschaftliche) Notlage diskursiviert wird und in welcher Weise gemeinschaftliches Wohnen als Antwort auftaucht. Zum zweiten soll die Konstellation lokaler Institutionen, Programme und Verfahren im Stadtstaat Berlin als Arena spezifischer Möglichkeits und Gelingensbedingungen für Projekte gemeinschaftlichen Wohnens rekonstruiert werden. Zum dritten werden alltägliche Praktiken in Wohnprojekten untersucht, durch die wohnraumbezogene Kollektive hergestellt und aufrechterhalten werden.

Unsere Einordnung: Forschungsgegenstand: Wie leben Bewohner von Wohngemeinschaften (in besetzten Häusern)? Ist gemeinsame Wohnung die Voraussetzung für Gemeinschaft in gemeinsamer Wohnung? Und kann man davon ausgehen, dass auch Bewohner in wohngemeinschaftlicher Gemeinschaft den Randbedingungen des Lebens, die darin bestehen, Essen und Trinken und Schlafen und in manchen Fällen sogar arbeiten zu müssen, unterworden sind? Die Ergebnisse dieser Entwissenschaftlichung der Forschung dürften sich im Rahmen alltäglicher Selbstverständlichkeiten, formuliert in einem vergesellschaftlicht vergeschlechtlichten, in der Regel nicht ontologisch begründeten und in jedem Fall durch die Projektmitarbeiter kollektivierten Kauderwelsch, der kaum als Wissensbestand durchgeht, niederschlagen. Wissenschaftlicher Wert: Die Ontologie der Epistemologie der Evaluationsmethode hat unter Entgrenzung und Reaktualisierung der statistischen Signifikanz eine Lehrstelle gefunden.

Antragsteller. Maja Apelt
Universität Potsdam
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät; Lehrstuhl für Organisations- und Verwaltungssoziologie

Männerbünde Militär und Feuerwehr – politische Interessengruppen und rechtliche Interventionen

Das Teilprojekt untersucht, wie das europäische Antidiskriminierungsrecht von der Gesetzgebung über die organisationalen Verordnungen, Anweisungen und Empfehlungen in zwei männlich geprägte Organisationstypen (korporative Akteure) – Militär und Feuerwehr – implementiert und umgesetzt wird. Dabei geht es darum, (1) welche kollektiven Akteure – Interessenorganisationen und soziale Gruppen – sich an diesem Prozess beteiligen, sich dabei konstituieren und wie sie sich aufeinander beziehen, (2) wie sich Recht in diesem Prozess verändert und (3) wie dies die Praxen der Gleichbehandlung beeinflusst. Das Projekt beginnt im Jahr 2000 mit den Antidiskriminierungsrichtlinien der EU und soll eine Dokumenten- und Medienanalyse, Experteninterviews in den beteiligten Organisationen und Gruppen, sowie auf ausgewählten Fallstudien zur Interaktion zwischen unterschiedlichen Akteuren integrieren.

Unsere Einordnung: Experteninterviews und Fallbeispiele, die empirische Forschung der mathematisch Unbegabten, werden auch im vorliegenden Fall dazu führen, dass als Ergebnis des Teilprojekts festgestellt werden kann, dass in zwei „männlich geprägten Organisationstypen“ die Durchsetzung von Gleichbehandlung durch das AGG nur schleppend gelingt, weshalb das AGG verschärft werden muss. Das Ergebnis wird durch die Auswahl der Experten und Fallbeispiele sichergestellt. Das ist zwar politischer Aktivismus, aber die DFG finanziert es trotzdem. Wissenschaftlicher Wert ist keiner vorhanden, schon weil die Vergleichsgruppe der „weiblich geprägten Organisationstypen“ fehlt.

Antragsteller. Susanne Baer, Bundesverfassungsrichter mit zu viel Zeit am BVerfG
Humboldt-Universität zu Berlin
Juristische Fakultät
Lehrstuhl für ÖR und Geschlechterstudien

Knotenpunkt Kollektiv. Geschlecht, Sexuelle Orientierung und Geschlechtliche Identität als soziale Gruppe(n) im Europäischen Asylrecht

Das TP untersucht erstmals systematisch die aktuelle Praxis der Anerkennung von Geschlecht, sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität im Asylverfahren in der Rechtsprechung in Europa. Das Augenmerk liegt auf dem Tatbestandsmerkmal der “sozialen Gruppe” als – für die Forschergruppe leitend – Dimension von Kollektivität. Zentrale These des TP ist, dass der Anerkennungsprozess in der Rechtspraxis nicht etwa überkommen tradiert ist, sondern – unbeabsichtigt – bisherige Vorstellungen vom heteronormativen Rechtssubjekt ablöst oder zumindest erschüttert. Das TP knüpft damit an bislang separierte Arbeiten in verschiedenen Disziplinen an und will diese für die Forschung, aber auch für die juristische Arbeit zusammenführen. Ziele liegen daher auf mehreren Ebenen: In der Geschlechterforschung können neue Impulse für die Auseinandersetzung mit der Ambivalenz des Rechts gewonnen werden: Bislang galt Recht als problematisch, da es Differenz und Ungleichheit fixiert, muss aber gleichzeitig emanzipatorisch genutzt werden. Das TP reagiert auf die Frage, ob die Nutzung von Recht auch eine Überwindung rechtlicher Strukturlogiken wie der Heteronormativität bedeuten kann. Zugleich liefert es einen neuen Beitrag zur Kritik von Identitätslogiken, da Kollektivität im Asylrecht offener ist als die (diskriminierende) Gruppe. Das TP beteiligt sich an der Asylrechtsforschung zur tatbestandlichen Entwicklung von Geschlecht, sexueller Orientierung, geschlechtlicher Identität und sozialer Gruppe und bringt diese auf den einschlägigen Stand der Geschlechterforschung. Beide sind sich näher als bisher angenommen, weshalb mit dem Fokus auf Heteronormativität ein struktureller Entwicklungsprozess im Asylrecht freigelegt werden kann. Das TP untersucht allerdings einen Prozess, der zwar über die Asylrechtspraxis läuft, von dieser allerdings nicht intendiert ist. Das TP untersucht die Symptome dieses Prozesses, etwa über Unbehagen im Zusammenhang mit Trans*-Vorbringen oder Schwierigkeiten in der Ermittlung und Beweiswürdigung. Es legt den Prozess aber auch als spezifischen juridischen Diskurs frei, in dem insbesondere die Selbstbeschreibung als Teil eines Kollektivs und die Vergeschlechtlichung der Subjekte eine Rolle spielt. Der Ertrag wird so für die Theorie, aber auch für die juristische Praxis verwertbar sein.

Unsere Einordnung: vollkommener Unsinn. Die Menge transsexueller Asylbewerber ist zu gering, um die Normalität junger heterosexueller meist männlicher Asylbewerber außerhalb der Einbildung der Antragssteller zu erschüttern. Eine Überwindung „rechtlicher Strukturlogiken“ der „Heteronormativität“ ausgerechnet von arabischen oder afrikanischen Asylbewerbern zu erwarten ist eine so absurde Idee, dass man auf den Ertrag des Teilprojekts für die juristische Praxis nicht gespannt sein muss, schon weil im Asylverfahren Geschlecht keine Rolle spielt. Aber das wissen nur Juristen. Bundesverfassungsrichter sind häufig politische Besetzer, die von Juristerei keine Ahnung haben.

Dafür werden 2 Millionen Euro Steuergelder ausgegeben.
Deutschland muss es gut gehen!

 

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