Direkte Demokratie: in Deutschland gesperrt

Direkte Demokratie ist nichts für Deutsche, denn deutschen Wählern kann man keine Stimme anvertrauen, um z.B. über komplexe Sachverhalte wie eine Weiterführung oder Abschaffung der Parteienfinanzierung zu entscheiden. Am Ende entscheidet eine Mehrheit gegen die Parteienfinanzierung und zeigt damit, wie gut informiert uninformiert sie im Hinblick auf politische Korruption die unbedingte Notwendigkeit, sie in allen Dingen, die mit einer politischen Willensbildung zusammenhängen, an die Kandare zu nehmen, also an ihrer politischen Willensbildung mitzuwirken, doch ist.

Da Parteien jedoch ganz genau wissen, was für Wähler gut ist, ist ausgeschlossen, dass Wähler selbst wissen, was für sie gut ist (und selbst wenn sie es wüssten, wäre es irrelevant). Wozu also, sollte man den Unverantwortlichen, die sogar AfD wählen, eine Mitsprache bei den Dingen einräumen, die sie betreffen?

Geradezu programmatisch ist vor diesem Hintergrund die Sperrung der Domain www.direkte-demokratie.de. Warum die Domain gesperrt ist, wissen wir nicht (vielleicht weiß es ein Leser). Von Zensur bis zu einer offenen Rechnung beim Provider ist alles möglich. Bezeichnend ist es in jedem Fall.

Direkte-Demokratie.de hat Informationen zur direkten Demokratie angeboten. Ein paar Screenshots, die wir in der Wayback-Machine gemacht haben, zeigen, worum es dem Betreiber der Seite, Steffen Heider, gegangen ist.




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