Ein Gespenst geht um in Europa. Das Gespenst des mündigen Bürgers.
Der mündige Bürger beansprucht für sich, Entscheidungen zu treffen, nicht bevormundet, nicht von einer Polit-Kaste gegängelt und vor allem nicht von Politdarstellern getäuscht und belogen zu werden.
Der mündige Bürger will, dass seine Entscheidungen respektiert werden. Er verlangt von seinem politischen Personal, dass es seinen Willen umsetzt. Punkt.
Dem mündigen Bürger gegenüber steht eine Gilde alter Polit-Darsteller, eine Ansammlung von Modernisierungsverlierern, eine Meute von Profiteuren des politischen Systems, die seit Jahrzehnten versuchen, auf Kosten der Allgemeinheit zu leben, das eigene Scherflein ins Trockene zu bringen und die eigene Klientel auf Kosten der Mehrheit der Bevölkerung zu bereichern.
Um diese Ziele zu erreichen, schrecken die Vertreter des alten Establishments, dem es in immer mehr europäischen Ländern an den Kragen geht, auch nicht davor zurück, zu lügen und zu täuschen.
Deutsche Medien verschweigen gewöhnlich, dass all diejenigen, die in ARD und ZDF dafür gefeiert werden, dass sie die Verhandlungsposition von Boris Johnson unterminieren wollen, die Abgeordneten von Labour, die Neuzugänge der Liberal Democrats und die Tories, die gerade aus der Partei geworfen wurden, vom Labour Bürgermeister Londons bis zu John Major, der neuerdings wieder in Medien langweilen darf, versprochen haben, nicht nur einmal versprochen haben, das Votum der Briten, die EU zu verlassen, zu akzeptieren und umzusetzen. Boris Johnson unterscheidet sich von diesen Heuchlern einfach nur darin, dass er tut, was er versprochen hat und nicht versucht, den Willen des Volkes, wie eine Welle am Ufer so lange auslaufen zu lassen, bis sie versandet ist.
Raheem Kassam hat eine sehr schöne Zusammenstellung der Lügen und Täuschungen, der Heuchler und Lügner geschaffen, die zeigt, warum es im Vereinigten Königreich derzeit so viele gibt, die froh darüber sind, dass die Abgeordneten mit sofortiger Wirkung in Prorogation geschickt wurden und erst am 14. Oktober wieder in die Nähe von Westminster gelassen werden. Wer bis dahin nicht zur Besinnung darüber gekommen ist, dass er den Willen der Bürger und nicht seine private Meinung umzusetzen hat, der wird wohl ein Ex- oder ein „Former“ zu seinem Member of Parliament hinzufügen müssen.
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Er verlangt von seinem politischen Personal, dass es seinen Willen umsetzt.
Punkt.
Ou. Das wird schwierig. Denn „politisches Personal“ sorgt natürlich zuvörderst um sein eigenes Wohlergehen. – Siehe „Politik als Beruf“ von Max Weber aus den 1920ern.
Ob sich da „Quereinsteiger“ finden lassen??…
Daß der gute Boris tut, was er versprochen hat, mag ja sein. Nur ist nicht ganz klar, was er wem versprochen hat. Anscheinend gibt er seine ganze Munition freiwillig schneller aus der Hand, als sie ihm zufällt. Das ganze schaut irgendwie nach Komödie aus, denn eigentlich braucht er gar nichts machen, damit der No-deal-Brexit in Kraft tritt. Den Austritt hat GB form- und fristgerecht bei der EU abgeliefert und weiter ist nichts dazu notwendig. Ein zusätzliches Abkommen zum NDB ist nicht erforderlich.
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Er verlangt von seinem politischen Personal, dass es seinen Willen umsetzt.
Punkt.
Ou. Das wird schwierig. Denn „politisches Personal“ sorgt natürlich zuvörderst um sein eigenes Wohlergehen. – Siehe „Politik als Beruf“ von Max Weber aus den 1920ern.
Ob sich da „Quereinsteiger“ finden lassen??…
Dass Politiker ein Referendum „mündiger Bürger“ nicht wirklich ernst nehmen können, sollte eigentlich niemanden verwundern.
Für Politiker gibt es doch nichts Absurderes, als dass jemand die Konsequenzen seiner Entscheidungen selber tragen müsste.
Daß der gute Boris tut, was er versprochen hat, mag ja sein. Nur ist nicht ganz klar, was er wem versprochen hat. Anscheinend gibt er seine ganze Munition freiwillig schneller aus der Hand, als sie ihm zufällt. Das ganze schaut irgendwie nach Komödie aus, denn eigentlich braucht er gar nichts machen, damit der No-deal-Brexit in Kraft tritt. Den Austritt hat GB form- und fristgerecht bei der EU abgeliefert und weiter ist nichts dazu notwendig. Ein zusätzliches Abkommen zum NDB ist nicht erforderlich.