SPD gedenkt der Opfer von Krieg und „Verschissmuss“

Das folgende ist wohl kein Witz.

Ob sich die SPD in Mülheim an der Ruhr mit ihrem Gedenken an die Opfer des „Verschissmuss“ einen Witz erlaubt hat, das wissen wir nicht.

Ob es sich hier nur um eines jener Dokumente handelt, die den drastischen Verfall des Bildungsniveaus in Deutschland zeigen, ist eine Frage, die man erst beantworten kann, wenn die vorausgehende Frage beantwortet wurde.

In jedem Fall ist es peinlich, und die Lösung, die gefunden wurde, nachdem die SPDler auf ihren Fehler hingewiesen wurden, ist auch eher vielsagend.

Gedenken wir eben der Opfer von Krieg, von welchem auch immer.

Deutlicher kann man die Heuchelei, hinter der Kranzniederlegung kaum machen.
Es ist eben alles ein Spiel, ein politisches Spiel, ein politisches Spiel für Legastheniker.



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40Comments

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  1. 1
    Alex Micham

    Vielleicht gibt es eine logische Erklärung. Die kulturdiverse Praktikantin hat vielleicht bloß die Amtsleiterin am Telefon nicht richtig verstanden.

    • 2
      Dieter Kief

      „Irjendsujett musset sinnn“, Alex Micham, ein hörfehler der Multikultipraktikantin könntehinkommen!

      Und später hat keiner mehr draufgeschaut. Bzw. ein paar haben es für witzig gehalten – so à la Fernsehkasper Böhmermann… – haha: Verschissmus…, hahah!

      Jetzt warte ich auf die vielleicht erneut erheiternde „Richtigstellung“ der Mühlheimer SPD.

      Man kann das nicht erfinden, man muss es geduldig abwarten!

  2. 4
    Dr. M. Richter

    Nein, das ist kein Witz und hat nichts mit Legasthenie zu tun, sondern die glauben wirklich, es handelt sich bei den Opfern der Kriege um solche, die schlichtweg im Nachhinein bei staatstragenden Linken und Antifa verschissen haben.
    Das gilt genauso für jene Wenigen, die heute die Nazi-Ansichten eines Kurt Schumachers vertreten und in ihrem Leichtsinn den faux pax den Verantwortlichen aufgezeigt haben…..

  3. 6
    kdm

    Sie plappern nur nach was sie zu hören vermeinen (und lassen es drucken).
    Ohne irgendetwas zu verstehen, zu wissen, zu ahnen.
    D.b.d.d.h.k.P.

      • 8
        Libkon

        Diese verdammte automatische Schreibkorrektur. Wer hat diesen Schrott bloß erfunden?
        .
        Richtig muss es lauten: Als ich den Spruch erstmalig hörte, schrieben wir das Jahr 1955.

        • 9
          Alexander Rostert

          Walter Kempowski zitiert den Spruch in der kürzeren Form in seinem autobiographischen Roman „Tadellöser & Wolff“, der zeitlich in der Nazizeit angesiedelt ist.

  4. 11
    Zahlemann & Söhne

    Gut möglich, daß die Rotsfraktion dieser ehemaligen Arbeiterpartei bei genauerem Hingucken doch eher aus Müllheim an der Cholera stammt Auf jeden Fall wäre sowas einer Bürgerlichen Partei nicht passiert.Leider gibt es davon aber nur eine.
    155 Jahre – oder vermutlich wegen all den Spaltungen doch deutlich weniger Jährchen – sind einfach genug. Macht Euch samt Eurem Sozenpressemachtmonopol hinweg und schont das (politische) Klima!

  5. 12
    Zweistein

    Das ist übrigens auch der Grund, warum die „Antifa“ ihren Namen abgekürzt hat.
    .
    Mit einfacher Sprache wäre das nicht passiert: „Den Opfern von Krieg und irgendwas mit Rächtz“.

  6. 19
    Helmut Kogelberger

    Normalerweise zubbelt der Grüßaugust nach der Niederlegung des Kranzes noch ein wenig an den Schleifen herum. Spätestens da hätte es auffallen müssen. Oder sollte der Kranz gänzlich unzeremoniell von der Friedhofsgärtnerei „abgeworfen“ worden sein?

  7. 20
    alphachamber

    Klasse – aber das MUSS ein fake sein. Koennen uns nicht vorstellen, dass gerade dieser Dreckfuhler gemacht wurde!?
    (Vielleicht war es aber tatsaechlich das Werk einer eingewanderten „Fachkraft“.)

    • 21
      Fiete Appelsnuut

      So etwas bringen heutzutage aber auch sehr gut naive Native zustande. Oder eben auch die Ableger zugewanderter Fachkräfte, in der dritten oder schon vierten Vervielfältigungsetappe.

  8. 22
    Werner Runkel

    Hmmhmh … Vielleicht hat ja beim Floristen eines unserer ‚Goldstücke‘ seinen Lernfortschritt in deutscher Sprache dokumentieren wollen … ? Daß das allerdings bis zur Niederlegung des Kranzes niemandem aufgefallen ist, stimmt bedenklich. Du däutsch ? – Däutsch guuut !

    • 23
      Klaus

      Stimmt.
      Bis so ein Kranz da liegt, gibt’s mehrere Stationen.
      Einer hat die Idee.
      Einer schreibt den Text.
      Gibt ihm seinem Vorgesetzten.
      Der gibt sein okay und gibt’s der Sekretärin.
      Die schickt’s zum Hersteller/Drucker der Schleife.
      Dort sieht ein Büromensch den Auftrag samt Text..
      Und dort sieht dann ein Techniker/Drucker den Text.
      Dann wird das fertige Teil versendet (auch 2 bis 4 Hände und Augen).
      Dann kommt’s an (bei SPD) und wird ausgepackt…
      …und hingetragen wo’s hin soll. Und hingelegt. Schleife nochmal glattgestrichen.
      Viele Hände, viele Augen, wenig Gehirn.

      (oder ein Spaßvogel?)

  9. 27
    Vorwärts immer

    Herr Höcke hat es ja neulich nach der Wahl in Thüringen wegen der ebenfalls dümmlichen linken Anschuldigungen deutlich gesagt. Sinngemäß: Die wissen gar nicht was Faschismus bedeutet und können das auch gar nicht definieren (meine Vermutung:weil sie einfach ungebildet sind).
    Es sieht so aus, daß er mehr recht hat als er selber denkt.
    Fazit.
    Knallbuntland häs rädy!

    • 28
      Bill Miller

      Es geht nicht um definieren können.
      Es geht um definieren wollen.
      Denn dann könnte man sie drauf festnageln.
      Das ist aber gerade nicht gewollt. Gewollt ist, jede missliebige Äußerung per NetzDG abzuschießen und den Äußerer sozial zu vernichten.

  10. 30
    Skeptiker

    Die Erklärungen der Foristen erscheinen plausibel. In letzter Zeit findet zudem eine fortgesetzte Verwitzelung des Politischen statt. Vielleicht hat hier ein Böhmermannfan von den Jusos tief in die rhetorische Klamottenkiste gegriffen und fand das Ganze „echt toll“. Oder weht der kühle Hauch des Todes schon so stark in den geleerten Hallen der SPD, dass man schon im Bereich morbiden Witzes angekommen ist? Geschmacklos ist das allemal – aber viele Absolventen sozialdemokratisierter Bildungseinrichtungen werden gar nicht gemerkt, geschweige denn verstanden haben, was das Ganze soll.

  11. 36
    Bill Miller

    Selten dämlich, alle haben gelacht. Schön.
    Aber wenn das das Schlimmste wäre, das sich die SPD geleistet hat könnten wir uns glücklich schätzen.

  12. 39
    Fred G. Eger

    Wie vermutlich viele, habe ich bis zum Schluss gehofft, es handelt sich bei dem Bild um eine gefoddoschoppte Ente.
    Und auch wenn viele in diesem Land Freitags der Meinung sind, wir hätten eine Klimakatastrophe, verdichten sich zumindest für mich immer mehr die Indizien, dass wir es offensichtlich mit einer Bildungskatastrophe zu tun haben.

  13. 40
    Gert Friederichs

    Jo, Fred von der Eger, seh ich auch so!
    Ganz im Sinne des Tagesspots bei Vera Lengsfeld (dort googeln)!
    Da wird geschildert, wie Lehrer Lehrer werden oder eher halt nicht!

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

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