Grün, narzisstisch, minderwertig, dumm? Auf der Suche nach einer Erklärung für grünen Kapitalismus-Hass

Finden Sie es auch erschreckend, wie normal es geworden ist, dass “der Kapitalismus” verteufelt wird. Die sozialistische Mythenbildung wird wie so oft, von denen vorangetrieben , die sich auf Kosten von Steuerzahlern an Hochschulen herumdrücken und denken, wenn sie gegen Kapitalismus und für “die Menschen” sind, behaupten, das zu sein, dann würde dies ihre fehlende wissenschaftliche Qualifikation vertuschen und sie zu “Intellektuellen” machen. Schon Friedrich A. Hayek hat in seiner Road to Serfdom von den Pseudo-Intellektuellen geschrieben, die besonders anfällig sind für die Heilslehre des Sozialismus, vermutlich aufgrund fehlender Selbstwirksamkeit, weil sie im Leben noch nie etwas Dauerhaftes geschaffen haben, weil alles, was sie tun ohne Niederschlag in der materiellen Welt bleibt. Vielleicht ist der Hass auf Kapitalismus, auf die materiellen Werte, die er schafft, so zu erklären. Vielleicht auch anders.

Nehmen wir z.B. die Grüne Jugend, einen Verein, dessen Mitglieder an der Krankheit leiden, an der alle pseudo-Intellektuellen leiden: Weil sie letztlich überflüssig sind, mit dem, was sie tun, müssen sie sich eine Wichtigkeit, eine Bedeutung zuweisen, sich zu etwas stilisieren, das sie nicht sind: moderne Robin Hoods, die von den Reichen nehmen und den Armen geben.



Und der Kapitalismus bietet sich schon von daher als Feind an.
Aber der Hass auf den Kapitalismus ist dennoch nicht normal, er ist das Zeichen eines verwirrten Geistes:

Gäbe es den Kapitalismus nicht, der auf “Ausbeutung von angeeigneter Arbeit basiert”, wie die Grüne Jugend schreibt, dann gäbe es diese überflüssigen Gestalten, die heute, morgen und übermorgen noch Grüne Jugend sein werden, die heute, morgen und übermorgen versuchen werden ihren fehlenden materiellen Beitrag zur Gemeinschaft durch anti-kapitalistische Hate Speech wettzumachen, nicht.

Betreiben wir zunächst ein wenig historische Bildung. Man kann es nicht oft genug wiederholen: Kapitalismus hat die Menschheit aus der Armut geholt und Lebensstile ermöglicht, die es wiederum manchen z.B. erlauben, in ihrer Langeweile Hetzparolen zu ersinnen, um gegen den Kapitalismus anzureden.

Immer eine gute Adresse, wenn es darum geht, die Leistung des Kapitalismus zu verdeutlichen, ist Angus Maddison. Die folgende Abbildung stammt aus seinem Millennium-Werk über die Geschichte des Kapitalismus:

Der immense Anstieg des Bruttosozialprodukts, der hier für Westeuropa und China dargestellt ist, macht die Lebensweise, die für die Generation der Grünen Jugend so selbstverständlich geworden ist, der Supermarkt voller Waren, das Smartphone, die Müllabfuhr, die ganzen Kleinigkeiten, die zur Normalität geworden sind, von der Waschmaschine bis zum billigen Hemd aus China, erst möglich. Ohne Kapitalismus sähe es finster aus, in Europa und im Rest der Welt. Von daher muss man schon von einer besonderen Form von geistiger Verwirrung getrieben sein, wenn man ausgerechnet an dem Ast sägt, auf dem man sitzt.

Oder ist es Narissmus?

Narzisstische Persönlichkeitsstörung

Narzissmus zeichnet sich dadurch aus, dass (1) man die eigene Bedeutung überschätzt, (2) kontinuierlich die Leistungen von Anderen in Frage gestellt und kleingeredet werden, (3) andere ausgenutzt werden, um die eigenen Ziele zu erreichen, (4) keinerlei Empathie für andere und deren Lebensumstände vorhanden ist, (5) Phantasien von Macht und Herrschaft im Hirn brüten, und (6) die eigene Person als etwas ganz Besonderes inszeniert wird.

Ist die Grüne Jugend narzisstisch? Jedes der 6 Kriterien, das im Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders genannt wird, trifft auf die Grüne Jugend zu. Sie überschätzen die eigene Bedeutung, diskreditieren alle Leistungen, die andere im Rahmen kapitalistischer Tätigkeit erbringen, eignen sich fraglos die Arbeitskraft von anderen an, denn ihr Leben ist bislang (und vermutlich noch viel länger) eine einzige Transferexistenz. Ihre schulische Ausbildung wurde von anderen (und vom Kapitalismus) finanziert, ihr Kindergeld wird von Arbeitnehmern aufgebracht, alle Leistungen, die sie so selbstverständlich in Anspruch nehmen, dass sie vermutlich denken, sie hätten ein Recht darauf, werden von anderen erbracht. Kurz: Die Grüne Jugend schmarotzt bedenkenlos an der Arbeitskraft von anderen, für die sie indes keinerlei Empathie hat. Denn anstelle von Dankbarkeit oder zumindest Respekt dafür, von anderen durchgefüttert zu werden, steht bei der Grünen Jugend eine große Klappe, die vermutlich von Phantasien von Macht und Herrschaft getrieben wird, denn wie gerne würde die Grüne Jugend denen, die nach ihrer Ansicht falsch leben, das andere Leben verbieten, wie gerne würde sie den Kapitalismus beseitigen und sich in diesem Kontext als herausragende Parteimitglieder inszenieren, Parteimitglieder, die einmal mehr keinerlei Empathie und Respekt für andere Menschen haben, denn was in Afrika, Asien und anderswo die Folge einer Beseitigung des Kapitalismus wäre, kann man sich leicht vorstellen, wenn man sich in Erinnerung ruft, wie viele Menschen in Afrika und Asien durch die kapitalistische Wirtschaftsweise in den letzten 20 Jahren aus der Armut geholt wurden.

In ihrer narzisstischen Welt, in der sich alles um die eigene Person dreht, kommen diese Menschen nicht vor.

Ideologische Verblendung

Aber vielleicht ist die grüne Jugend auch das Ergebnis von ideologischer Verblendung, wie sie unter linken pseudo-Intellektuellen endemisch zu sein scheint. Dort betreibt man seit Jahren geistige Inzucht und steigert sich in immer neue Sprachabstrusitäten hinein. Das kann nicht ohne Folgen bleiben, und bleibt es auch nicht. Wir haben seit längerer Zeit den Eindruck, dass Worte nur noch als Platzhalter dienen, ihrer Bedeutung vollständig entkleidet werden. Kapitalismus ist ein solches Wort. Es ist keine Wirtschaftsweise für die Grüne Jugend und andere, die den Kapitalismus bekämpfen, es ist vielmehr eine Black Box, indie je nach Bedarf jede Unbill dieser Welt gefüllt werden kann. Dass die Grüne Jugend von “angeeigneter Arbeit” schwadroniert, ohne dabei zu bemerken, dass sie selbst diejenigen sind, die sich am meisten Arbeit von anderen aneignen, ganz einfach deshalb, weil ihr Leben bislang ausschließlich auf Kosten von anderen möglich war, auf Kosten ihrer Eltern soweit es ihre Kindheit und Jugend betrifft, auf Kosten der Gesellschaft, soweit es ihre schulische und berufliche Ausbildung betrifft, vom Kindergeld bis zum Bafög, vom Erziehungsurlaub bis zum Kindergarten. Sie haben genommen, sich die Arbeit anderer angeeignet und verbinden die Tatsache, dass man sie fraglos durchgefüttert hat, immer in der wohl falschen Hoffnung, sie würden irgend einen nützlichen Beitrag zum Gemeinwesen leisten, mit keinerlei Dankbarkeit oder gar Pflichtgefühl. Stattdessen wollen sie sich dadurch profilieren, dass sie die Wirtschaftsweise bekämpfen, die ihre Existenz erst ermöglicht. Sie sägen am eigenen Ast. Wer das tut, kann nicht intelligent, der muss dumm sein. Kein Wunder also, wenn die Grüne Jugend Wortbedeutungen nicht kennt.

Minderwertigkeitsgefühl

Narzissmus ist eine offensive Persönlichkeitsstörung. Möglicherweise ist die Grüne Jugend aber ein Club der psychologischen Verlierer, die das gemeinsam haben, was im ICD-10 als Ängstliche Persönlichkeitsstörung (F60.6) geführt wird:

“Eine Persönlichkeitsstörung, die durch Gefühle von Anspannung und Besorgtheit, Unsicherheit und Minderwertigkeit gekennzeichnet ist. Es besteht eine andauernde Sehnsucht nach Zuneigung und Akzeptiertwerden, eine Überempfindlichkeit gegenüber Zurückweisung und Kritik mit eingeschränkter Beziehungsfähigkeit. Die betreffende Person neigt zur Überbetonung potentieller Gefahren oder Risiken alltäglicher Situationen bis zur Vermeidung bestimmter Aktivitäten.”

Wir haben oben ausgeführt, dass der fehlende materielle Niederschlag in der Welt, das Fehlen von etwas produktiv Geleistetem, an dem man sich im wahrste Sinne des Wortes festhalten kann, das Meisterstück des Tischlers, das fertig erstellte Haus des Maurers, dass dieser fehlende materielle Niederschlag sich negativ auf den Selbstwert von pseudo-Intellektuellen auswirkt. Als Folge fühlen sie sich minderwertig und suchen nach Kompensation. Narzissmus ist eine offensive Suche nach Kompensation, die vermeidende Persönlichkeitsstörung eine defensive, ein Kleinkindverhalten. Dingen, denen die Grüne Jugend nicht gewachsen ist, z.B. dem Wettbewerb mit Tischlern oder Klempnern oder anderen, reale Dinge Schaffenden auf dem Arbeitsmarkt, gehen sie aus dem Weg. Dadurch gehen diese Dinge aber nicht weg. Im Gegenteil, sie bleiben bestehen, schlimmer noch, sie drängen sich in das eigene Leben in Form von reichen Fussballspielern, Handwerkern, von denen man abhängig ist, Vermietern, denen man Miete zahlen muss, Leuten in SUVs, Ausländern mit vielen Goldketten um den Hals und dem Gehabe dessen, der gerade im Fitness-Studio 100 Liegestütze mit einem Arm bewältigt hat.

All dieser physisch greifbare Erfolg macht der Grünen Jugend Angst und Angst wiederum führt dazu, dass die Ursache nicht da gesucht wird, wo sie sich befindet, in der eigenen Erfolglosigkeit, sondern außerhalb, bei Abstrakta, denen man nicht richtig habhaft werden kann, was den Vorteil hat, dass man sie auch noch in 70 Jahren bekämpfen kann. Der Kapitalismus als abermals: Black Box, wird im Rahmen der Ängstlichen Persönlichkeitsstörung missbraucht, um all die Dinge, die Angst machen, all den Erfolg von anderen, der Angst macht, all die materiellen Güter, die andere haben, man selbst aber nicht, hineinzustopfen und zu hoffen, dass dann, wenn man – nachdem man die Black Box bestopft hat – auf die Black Box einschlägt, all die Ängste, all das Versagen, all das, was das eigene Leben zu dem was Thomas Hobbes als einsames, armseliges und kurzes menschliches Leben beschrieben hat, macht, verschwinden.

Es ist nicht leicht, ein pseudo-intellektueller Modernisierungsverlierer zu sein…

Was erklärt den Hass der Grünen Jugend auf den Kapitalismus? Was meinen unsere Leser?

Ist es Narzissmus, ideologische Verblendung oder ein Minderwertigkeitskomplex?

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Was erklärt den Kapitalismus-Hass der Grünen Jugend?
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