Es beginnt mit einer Idee und mit der Entschlossenheit, die Idee umzusetzen.
Nigel Farage hatte die Idee, das Vereinigte Königreich aus der EU auszulösen. 1993 hat er UKiP, die United Kingdom Independence Party, gegründet. 1999 wurde er als einer von drei UKiP-Abgeordneten in das Europäische Parlament gewählt, 2004 umfasste die UKiP-Fraktion bereits 10, dann 13 (2009), dann 24 (2014) Abgeordnete. Farage erzählt gerne von den Anfängen der britischen Unabhängigkeit, davon, dass er zunächst ausgelacht wurde, seine Idee, das Vereinigte Königreich könne die EU verlassen, lächerlich gemacht wurde. Dann kam die Abstimmung von 2016 und eine Mehrheit der Briten hat entschieden, die EU zu verlassen. Und seit 2021 ist das Vereinigte Königreich ein unabhängiger, souveräner Staat.
Es bedarf einer Idee und es bedarf der Entschlossenheit, um eine Idee auch umzusetzen.
Kennen Sie Kyle Biedermann? Wenn Sie Stammleser von ScienceFiles sind, dann haben Sie den Namen Kyle Biedermann schon einmal gelesen. Am 13. Januar haben wir davon berichtet, dass Kyle Biedermann, Abgeordneter im Parlament von Texas, angekündigt hat, einen Gesetzentwurf einbringen zu wollen, dessen Ziel darin besteht, eine Volksabstimmung über den Verbleib von Texas in den USA auf den Weg zu bringen.
House Bill 1359 ist dieser Gesetzentwurf. Biedermann hat ihn am 26. Januar eingebracht:
Die Bill ist nicht nur eine Bill, deren Ziel eine Abstimmung über den Verbleib von Texas in den USA ist, die Bill geht darüber hinaus. Zunächst enthält sie einen Zeitplan:
2. November 2021 – Volksabstimmung über den Verbleib von Texas in den USA;
Bei Mehrheit für den Austritt aus den USA: Einsetzung des Texas Independence Committee unmittelbar nach Zertifizierung des Ergebnisses durch den Gouverneur von Texas;
31. Dezember 2022 – Das „Texas Independence Committee“ legt seine Empfehlungen für den Austritt aus den USA vor und wird anschließend aufgelöst.
Die Planung zum „TEXit“ sind schon fortgeschritten, wie sich daran zeigt, dass es die Aufgabe des Texas Independence Committee wäre, die besten Wege zu finden, um bestehende Verbindungen zwischen Texas und dem Bundesstaat USA zu lösen bzw. in Unabhängigkeit fortzuführen, darunter die Entfernung von unnötigen Regelungen, denen Texas nur unterworfen ist, weil es Mitglied im Bundesstaat USA ist und natürlich die Identifikation der Veränderungen, die mit der Regierung der USA verhandelt werden müssen, darunter den Status der Staatsangehörigkeit von Texanern usw.
Die Unabhängigkeit von Texas ist keine Illusion, auch wirtschaftlich ist Texas sehr gut in der Lage, auf eigenen Beinen zu stehen:
Das Bruttosozialprodukt von Texas beträgt 1,887 Billionen US-Dollar (zum Vergleich: Deutschland 3,3 Billionen Euro);
Der Wert der Warenexporte aus Texas ist höher als der Warenwert der Exporte aus Kalifornien und New York zusammen;
Texas ist nach Kalifornien die größte Ökonomie unter den 50 Bundesstaaten;
In Texas befindet sich 1/5 des US-Militärs.
29,4 Millionen Texaner leben auf einer Fläche von 695.222 Quadratkilometern, (1.289 km in der Länge, 1.244 Kilometer in der Breite; zum Vergleich: In Deutschland leben 83,2 Millionen Einwohner auf einer Fläche von 357.022 Quadratkilometern);
Das durchschnittliche Haushaltseinkommen (PPP) eines Texaners beträgt $59.206 (Deutschland: $45.466);
Sechs der ersten 50 Fortune 500 Unternehmen haben ihren Sitz in Texas (nach der Übersiedlung von Elon Musk und Tesla, sind es 7).
Die Bedingungen für eine Secession sind somit mehr als gut.
„State Sovereignty: Pursuant to Article 1 Section 1 of the Texas Constitution, the federal government has impaired our right of local self-government. Therefore, federally mandated legislation that infringes upon the 10th Amendment rights of Texas, should be ignored, opposed, refused, and nullified. Texas retains the right to secede from the United States should a future president and congress change our political system from a constitutional republic to any other system.„
Die Grundlagen dafür, dass der von Kyle Biedermann eingebrachte Gesetzentwurf, mit dem eine Volksabstimmung auf den Weg gebracht werden soll, auch zum Gesetz wird, sind, da die Republikaner im Parlament von Texas eine Mehrheit haben, sehr gut. Die Weichen für eine Volksabstimmung und ein eventuelles Ausscheiden aus der Union, gestellt.
Es beginnt alles mit einer Idee und wenn die notwendige Entschlossenheit vorhanden ist, dann wird aus der Idee eines Tages eine Handlung, vielleicht eine Handlung, die die Unabhängigkeit von Texas zum Ergebnis hat.
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Man ist so hin und her gerissen: Einerseits sind Grenzen Unfug und eine Zumutung an die menschliche Freiheit, ein enormer Kostenfaktor und im Kern nicht wünschenswert.
Andererseits ist es auch eine Zumutung von Menschen gegängelt zu werden, die in der Ferne sitzen, keinen Bezug zur eigenen Kultur haben und auch noch die Konsequenzen von deren schlechten Entscheidungen zu tragen. .
So wie die Welt ist, so wie die Menschen immer wieder die Macht über ihre Mitmenschen missbrauchen und sich in teils fundamentalen Anschauungen unterscheiden, sind kleinteiligere Strukturen, trotz aller Ärgernisse, doch besser. So kann man wenigstens Systeme in Konkurrenz zu einander beobachten und als Individuum im Notfall das System wechseln: Z.B. von Kalifornien nach Texas.
Was die USA betrifft: Es hat sich ein Graben aufgetan der sich nicht mehr überbrücken lässt. Die Vorlaufzeit war lange aber jetzt manifestiert er sich auf allen Ebenen. Man kann sich nicht mal mehr über die Zweigeschlechtlichkeit des Menschen einigen, damit hat sich alles weitere erübrigt. Es ist als würde man einen Ochsen und einen Hund in ein Gespann installieren, noch dazu verkehrt herum. Da werden beiden nicht glücklich und man sollte sie in Ruhe trennen bevor es einen Unfall mit Dauerfolgen gibt…
Fort Alamo ist das Symbol, das Fanal von Texas und der USA. Der Kampf der Freiheit und Zukunft gegen die Diktatur der Vergangenheit, des „Adels“ (genauer, Odels), der Korruption und der brutalen Unmenschlichkeit und Ungerechtigkeit. Man mag den Texanern zurufen, „Ja, tut es“. Aber, auch sie werden Schafe bleiben. Angstvoll, ihre finanzielle Interessen im Auge, sich von den Bösen manipulieren lassen. Man braucht sich keiner Illusion hingeben. Auch in Alamo sind nur ein paar tapfere Überzeugungstäter gestorben, Der Rest, überwiegend Abschaum.
Als eifriger Leser Ihrer Seite, aber des englischen (altersbedingt und männlich noch dazu) nicht mächtig, würde ich Sie bitten, wenigstens eine kleine Zusammenfassung der anglikanischen Beiträge hinzu zufügen.Sie haben nicht nur junge Leser!
Vielen Dank und mit freundlichen und Demokratischen Grüßen verbleibend, Jörg.
Steter Tropfen höhlt den Stein, vielleicht in 10 Jahren könnte das durchaus mit einem Krach passieren, sofern sich eine Gruppe halten kann, die ernsthaft längerfristig auf eine Unabhängigkeit hinarbeitet.
Korrekt, aber das wird noch Jahre brauchenund würde auch einen konsequente Verfolgung des Zieles notwenig machen.
Den Optimismus bzw. die Einschätzung von Herrn Klein kann ich überhaupt nicht teilen:
„Die Grundlagen dafür, dass der … Gesetzentwurf, … auch zum Gesetz wird, sind… sehr gut.“
Das scheint mir sehr viel Wunschdenken zu sein, aber … warten wir es ab.
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Man ist so hin und her gerissen: Einerseits sind Grenzen Unfug und eine Zumutung an die menschliche Freiheit, ein enormer Kostenfaktor und im Kern nicht wünschenswert.
Andererseits ist es auch eine Zumutung von Menschen gegängelt zu werden, die in der Ferne sitzen, keinen Bezug zur eigenen Kultur haben und auch noch die Konsequenzen von deren schlechten Entscheidungen zu tragen. .
So wie die Welt ist, so wie die Menschen immer wieder die Macht über ihre Mitmenschen missbrauchen und sich in teils fundamentalen Anschauungen unterscheiden, sind kleinteiligere Strukturen, trotz aller Ärgernisse, doch besser. So kann man wenigstens Systeme in Konkurrenz zu einander beobachten und als Individuum im Notfall das System wechseln: Z.B. von Kalifornien nach Texas.
Was die USA betrifft: Es hat sich ein Graben aufgetan der sich nicht mehr überbrücken lässt. Die Vorlaufzeit war lange aber jetzt manifestiert er sich auf allen Ebenen. Man kann sich nicht mal mehr über die Zweigeschlechtlichkeit des Menschen einigen, damit hat sich alles weitere erübrigt. Es ist als würde man einen Ochsen und einen Hund in ein Gespann installieren, noch dazu verkehrt herum. Da werden beiden nicht glücklich und man sollte sie in Ruhe trennen bevor es einen Unfall mit Dauerfolgen gibt…
Bis zum 2. November 2021 werden gegebenenfalls mehr Kalifornier nach Texas gezogen sein, als bislang Texaner wahlberechtigt sind.
Fort Alamo ist das Symbol, das Fanal von Texas und der USA. Der Kampf der Freiheit und Zukunft gegen die Diktatur der Vergangenheit, des „Adels“ (genauer, Odels), der Korruption und der brutalen Unmenschlichkeit und Ungerechtigkeit. Man mag den Texanern zurufen, „Ja, tut es“. Aber, auch sie werden Schafe bleiben. Angstvoll, ihre finanzielle Interessen im Auge, sich von den Bösen manipulieren lassen. Man braucht sich keiner Illusion hingeben. Auch in Alamo sind nur ein paar tapfere Überzeugungstäter gestorben, Der Rest, überwiegend Abschaum.
More and more US-voters #regretvotingforbiden. Some say it was an even worse mistake than when they voted for James Buchanan. ;.)
Als eifriger Leser Ihrer Seite, aber des englischen (altersbedingt und männlich noch dazu) nicht mächtig, würde ich Sie bitten, wenigstens eine kleine Zusammenfassung der anglikanischen Beiträge hinzu zufügen.Sie haben nicht nur junge Leser!
Vielen Dank und mit freundlichen und Demokratischen Grüßen verbleibend, Jörg.
Nach Alamo gab es bei den Tejanos ein Sprichwort:
Das mass an Freiheit,
entspricht dem mass an Gewalt,
die du für diese Freiheit,
bereit bist einzusetzen.
(keine Aufforderung zu Ungesetzmässigkeiten – Aras)
In der Tat ein mutiger Vorstoß, aber ich sehe für diesen Antrag keine Mehrheit unter den Republikanern und wenig Chancen zur Annahme des Antrags.
Aber warten wir ab…
Steter Tropfen höhlt den Stein, vielleicht in 10 Jahren könnte das durchaus mit einem Krach passieren, sofern sich eine Gruppe halten kann, die ernsthaft längerfristig auf eine Unabhängigkeit hinarbeitet.
Korrekt, aber das wird noch Jahre brauchenund würde auch einen konsequente Verfolgung des Zieles notwenig machen.
Den Optimismus bzw. die Einschätzung von Herrn Klein kann ich überhaupt nicht teilen:
„Die Grundlagen dafür, dass der … Gesetzentwurf, … auch zum Gesetz wird, sind… sehr gut.“
Das scheint mir sehr viel Wunschdenken zu sein, aber … warten wir es ab.
[…] Januar diesen Jahres haben wir über Bestrebungen in Texas berichtet, die Union der Staaten von Amerika zu verlassen. Texas schien immer, der erste Kandidat für eine Sezession, einen Austritt aus der Union zu sein. […]