Akademischer Populismus: Von einem der auszog, Unsinn über AfD-Wähler zu verbreiten

Die Anti-AfD-Berichterstattung in den Medien, sie pfeift auf dem letzten Loch – nicht nur im Hinblick darauf, dass von vermeintlich akademischen Experten der Parteienforschung in der Regel Humbug erzählt wird, sondern auch im Hinblick darauf, dass die Medien in ihrem nimmersatten Versuch, die AfD und ihre Wähler zu diskreditieren, zwischenzeitlich in der letzten akademischen Reihe angekommen sind.

Hat man sich bislang oft gefragt, aus welchem wissenschaftlichen Hinterhof der vermeintliche Experte geholt wurde, so muss man sich nun, da die Suche nach vermeintlich akademischen Experten bei Diplom-Politikwissenschaftlern angelangt ist, fragen, wo der intellektuelle Abstieg, der vor allem dann in Medien Einzug hält, wenn gegen die AfD gewettert werden soll, noch enden wird. Wir tippen auf den Inhaber eines Bachelorabschlusses in Politikwissenschaft mit Nebenfach Gender Studies, der ein Interview im Spiegel gibt.

Bis dahin müssen wir uns noch mit Carsten Koschmieder begnügen, einem Dipl. Pol. von der FU-Berlin, der im Focus als Parteienforscher verkauft wird. Dipl. Pol. Koschmieder, der Parteienforscher aus Berlin, er zeichnet sich in seinem Interview mit dem Focus vor allem durch seine apodiktischen Aussagen und eine Version akademischen Populismus‘ aus, die deutlich erkennen lässt, dass der Absolvent der Politikwissenschaft, obwohl er der Ansicht ist, er sei schon wer, noch viel zu lernen hat, bevor er jemand in der Profession sein kann.

Europe According to Germany

Alphadesigner’s Mapping Stereotypes Project

Was Kochschmieder alles über die Welt der Deutschen weiß, es ist erstaunlich: „[V]iele Menschen [sind] verunsichert“, so weiß er. Sie haben Angst, so weiß er, dass ihnen „die Flüchtlinge … etwas wegnehmen“. Mehr noch: „Alle westeuropäischen Länder stehen unter diesem Druck“. Und unter den „Wohlhabenden“, da herrscht „Wohlstandschauvinismus. Es geht einem selbst gut, man möchte aber von seinem Reichtum nichts abgeben und fürchtet, Privilegien einzubüßen“. Das alles weiß der Dipl. Pol. aus Berlin. Und er weiß, dass aus Rechtfertigungsgründen, um den eigenen Wohlstand, von dem man nichts abgeben will – Sie erinnern sich – zu sichern, der Finger auf die Griechen gerichtet wird, jene „faule[n] Südeuropäer, die das ganze Jahr in der Sonne liegen“. Ja, er mag noch jung sein, der Dipl. Pol. aus Berlin, aber er weiß schon alles ganz genau, hat sehr konkrete Vorstellungen von der Welt der anderen, der bösen, der AfD und ihrer Wähler, über die er Weiheiten verbreitet, die man nicht anders bezeichnen kann als als Populismus – akademisierten Populismus.

Kennzeichen dieses akademisierten Populismus ist, dass er in einer Überzeugung vorgetragen wird, die den vollständigen Mangel belastbarer empirischer Daten insofern fast vergessen lässt, als das Erstaunen darüber, was für vollmundige Behauptungen hier bar jeder Grundlage aufgestellt werden, sich in den Vordergrund drängt. Nur kurz jedoch, dann überwiegt der Ärger über einen, den man nicht anders bezeichnen kann als als altklugen Möchtegern-Akademiker, der die Welt ungefragt mit seinen Weisheiten belästigt. Tatsächlich erinnert er an einen Fünfjährigen, der das Kreuzworträtsel der Oma mit wirren Worten vollgemahlt hat und behauptet, er habe es gelöst.

Dass im Eifer des Populismus die kognitive Kraft oft auf der Strecke bleibt, wird schon in den ersten drei Absätzen des Koschmieder Interviews mit dem Focus deutlich. Zuerst sind die Menschen verunsichert, dass ihnen Flüchtlinge etwas wegnehmen. Dann sind die Menschen Wohlstandschauvinisten, die von „ihrem Reichtum“ nichts abgeben wollen, schon gar nicht an die faulen Griechen. Und dann sind die verunsicherten Inhaber von Reichtum, proletarisiert, dann nämlich, wenn sie die AfD wählen, die verunsicherte Wohlstandschauvinisten anspricht. Wenn es einen Preis für den größten Unsinn gäbe, der bislang über die AfD und ihre Wähler erzählt wurde, der Dipl. Pol. aus Berlin, er hätte ihn redlich verdient.

Er hätte den Preis vor allem deshalb verdient, weil die Widersprüche, die zwischen den verunsicherten Proletariern, die Angst vor Flüchtlingen und Veränderung haben und von ihrem Reichtum nichts an Griechen abgegeben wollen, Kochschmieder nicht ausgereicht haben. Im Laufe des Interviews mit dem Focus hat er sich in einen wahren Widerspruchsrausch geschwätzt und dann, quasi als verbalen Widerspruchs-Orgasmus, Folgendes abgesondert:

“Zum Beispiel, dass gut ausgebildete Frauen aus dem Osten fortziehen. Für einige Männer ist das doppelt tragisch, da in Ostdeutschland eine höhere Arbeitslosigkeit hinzukommt. Es gibt also für das sogenannte starke Geschlecht weniger Frauen, um eine Familie zu gründen, und weniger ökonomischen Spielraum, um diese dann zu ernähren. Das Männlichkeitsbild wird im Osten noch stärker infrage gestellt als im Westen. Männer haben dort noch stärker mit Minderwertigkeitskomplexen zu kämpfen, weil ihre alte Geschlechter-Stammrolle weiter zurückgestutzt wird. Und auf diese Verunsicherung finden einige Leute autoritäre, fremdenfeindliche und antisemitische Antworten. Das Männlichkeitsproblem im Osten ist also ein Grund für den Erfolg der AfD“.

Nur zur Erinnerung, in den ersten drei Absätzen jenes denkwürdigen Interviews, mit dem sich Kochschmieder um die wissenschaftliche Karriere geschwätzt haben dürfte, die er vielleicht hatte, bevor er den Mund aufgemacht hat, waren die AfD-Wähler noch durch Flüchtlingen verunsicherte, reiche Säcke, die faule Griechen nicht mögen und deshalb zu proletarischen Wählern der AfD werden, nun sind sie minderwertigkeitskomplexe Schlappschwänze, die im Osten zurückbleiben, während die „gut ausgebildeten Frauen“ aus dem Osten wegziehen.

Wir wetten, Herr Koschmieder, der alles so genau zu wissen vorgibt, hat noch nichts von Hypergamie gehört. Die herrscht in Deutschland. Immer noch. Sie besagt in Kürze: Männer heiraten nach unten und Frauen nach oben – mit Bezug auf Status, Bildung oder Einkommen. Wenn also Männer im Osten zurückbleiben und den „gut ausgebildeten Frauen“ nachtrauern, die in den Westen gehen, dann muss es sich bei diesen Männern um gut ausgebildete, ja im Vergleich zu den gut ausgebildeten Frauen besser ausgebildete Männer handeln, sonst würden sie den gut ausgebildeten Frauen nicht nachweinen, Letztere wären sowieso kein Heiratspartner gewesen. Entsprechend gibt es unter den Zurückbleibenden nicht gut ausgebildeten Frauen genügend Heiratspartner für die gut und besser ausgebildeten Männer.

Ein Minderwertigkeitskomplex setzt ein Unterlegenheitsgefühl voraus, und man fragt sich, wo dieses Gefühl bei den ostdeutschen Männern herkommen soll. Koschmieder, nie um Unsinn verlegen, weiß die Antwort: „ihre alte Geschlechter-Stammrolle [wird] weiter zurückgestutzt“. Auf Deutsch: Ostdeutsche Männer wollen unbedingt ostdeutsche Frauen heiraten und Familienchef spielen. Aber: Ostdeutsche Männer sind arbeitslos und ostdeutsche Frauen, gut gebildet, wandern in den Westen ab. Deshalb entwickeln ostdeutsche Männer, also die arbeitslosen, Möchtegern-Familienoberhäupter, die faule, arbeitslose Säcke sind, nein, das waren die Griechen, also deshalb entwickeln ostdeutsche Männer einen Minderwertigkeitskomplex und wählen die AfD, jene Partei, die die Wohlstandschauvinisten, die ihren Reichtum nicht abgeben wollen, anspricht. Und wenn sie schon dabei sind, einen Minderwertigkeitskomplex zu entwickeln, die ostdeutschen Familienoberhäupter im Wartestand, entwickeln sie doch Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus und das Bedürfnis nach einem Führer gleich mit. Warum auch nicht.

Ganz nebenbei, die AfD, also jene Partei, die verunsicherte Wohlstandschauvinisten, anspricht, die aufgrund ihrer Männlichkeit und weil sie faule, arbeitslose ostdeutsche Männer sind, einen Minderwertigkeitskomplex entwickelt haben, wird auch von Frauen gewählt. Aber das kommt Koschmieder offensichtlich nicht in den Sinn, vielleicht weil er einen Minderwertigkeitskomplex gegenüber Frauen hat, der ihn dazu bringt, sich bei den „gut ausgebildeten Frauen“ aus dem Osten anzubiedern und ihn verunsichert, ja mit Angst besetzt, wenn er mit ostdeutschen Typen konfrontiert ist, die ihre Männlichkeit leben?

DEs gibt Mitglieder des akademischen Nachwuchses, bei denen wäre man wirklich froh, sie würden den Mund halten. Tatsächlich obliegt dem Dienstherren im akademischen Gefüge, im vorliegenden Fall, Oskar Niedermayer, an dessen Lehrstuhl Dipl. Pol. Koschmieder beschäftigt ist, eine Sorgfaltspflicht, einmal im Hinblick auf die Ausbildung des Nachwuchses, einmal im Hinblick auf die Reife des entsprechenden Nachwuchswissenschaftlers. In beiden Bereichen zeigt Koschmieder so große Defizite, dass man sich fragt, was sich Oskar Niedermayer denkt, Koschmieder einfach auf die Menschen in Deutschland loszulassen. Will er die Deutschen verunsichern, über die Qualität des wissenschaftlichen Nachwuchses, sofern dies noch möglich ist? Führt Niedermayer ein ethnomethodologisches Experiment durch und versucht herauszufinden, welchen Unsinn man deutschen Postillen als akademisch unterschieben kann, ohne dass sie davor zurückschrecken, ihn zu drucken?

Wir wissen es nicht. Aber vielleicht erklärt sich Oskar Niedermayer ja. Es wäre wünschenswert, schon weil Niedermayer in der Tradition von Max Kaase steht, der seine Studenten regelmäßig mit Fragen des methodischen Vorgehens und der theoretischen Anbindung drangsaliert hat (wie sich ein Redaktionsmitglied von ScienceFiles bestens erinnert) – um zu verhindern, dass ein solcher Unsinn, wie ihn Koschmieder von sich gegeben hat, unter seinen Studenten möglich ist. Und was Kasse dazu gesagt hätte, dass einer seiner Studenten, nein, seiner wissenschaftlichen Mitarbeiter versucht, sich mit abgedroschenen Plattitüden, die zu einem Amalgam akademisierter Hatespeech verdichtet wurden, in der Öffentlichkeit zu profilieren? Nicht auszudenken!

 

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15 Responses to Akademischer Populismus: Von einem der auszog, Unsinn über AfD-Wähler zu verbreiten

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  2. Heike Diefenbach says:

    Ich weiß nicht, was für mich persönlich bei den Auswürfen des Herrn Dipl.-Pol. aus Berlin am schlimmsten ist:

    die Bankrott-Erklärung der Politikwissenschaft als Wissenschaft, denn was hier abgeliefert wird, ist ja nichts anderes als schlichte pseudo-akademische Verleumdung oder – wie man wohl heute sagt – Hetzrede,

    oder

    das Ausmaß und die Primitivität der Stereotype und Vorurteile, die Leute wie der Dipl.-Pol. aus Berlin mit sich herumschleppen, um sie dann in Form einer psychologischen Projektion Anderen zu unterstellen. Ich muss sagen, dass ich als jemand, der in einer Arbeiterfamilie aufgewachsen ist und als Ethnologin auch so manches von sog. Minderheitenangehörigen über andere Minderheiten, aber auch über die Mehrheit, gehört hat, bislang noch von niemandem eine solche Menge primitiver Vorstellungen und Unterstellungen gegenüber fast allen und jedem gehört habe wie von denjenigen, die sich angeblich so über die Stereotype und Vorurteile anderer Leute echauffieren.

    In den perversen Phantasien von Genderisten, Rassismus-Kritikern, Antifas und wie die Neo-Linken alle heißen sind

    Griechen und überhaupt alle Südländer faul,

    Deutsche, die anderen sozialen Schichten angehören als sie selbst (meinen anzugehören), prinzipiell gierig, selbstsüchtig und anfällig für “Führer” oder Manipulation (- ja, das hätten sie wohl gerne so!!),

    Frauen zu blöd, um sich zu überlegen, was der Beruf, den sie ergreifen, ihnen an Gehalt einbringen wird, oder um selbständig eine informierte Wahlentscheidung, z.B. für die AfD, zu treffen,

    Homosexuelle einfach nur bemitleidenswerte Kreaturen, die alle von Depressionen oder Selbstmordphantasien geplagt sind,

    Heterosexuelle Sado-Masochisten, die die Machtstrukturen in heterosexuellen Beziehungen genießen,

    Weiße transzendent unrein, weil sie weiß sind und daher eine kollektive Schuld an historischen Mißständen tragen – ebenso wie Jungen übrigens,

    und Kritiker der wirklich schlimmen Vorurteile und Haßreden dieser Neo-Linken sind die schlimmste Sorte: sie müssen anti-irgendetwas oder anti-alles-Gute sein; sonst würden sie ja nicht kritisieren!

    Ob es möglich ist, dass einem dieser Neo-Linken eines Tages der Gedanke kommt, dass die Erde ein viel besserer Platz wäre als sie es derzeit ist, wenn er bei Überlegungen in Sachen Stereotype und Vorurteile sich anfangen würde und realisieren würde, dass andere Menschen nicht in Gruppenidentitäten aufgehen, sondern meistenteils Individuen sind, die als solche eine quasi unendliche Variation voneinander aufweisen?
    Möglicherweise würde er dann merken, dass es einfach dumm ist, allen anderen Menschen außer sich selbst und ein paar Kaderkollegen zu unterstellen, sie wären so schlecht, haßerfüllt, aggressiv und ungebildet wie er selbst?

    Ich füchte, ohne psychologische Behandlung ist das kaum zu erwarten, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

    Immerhin sollten solche Leute zur Kenntnis nehmen, dass die von ihnen Beschimpften, also die Mehrzahl der Menschen auf der Erde, ihre, sagen wir: psychologische Blöße durchaus erkennen können und ihre Verhaltensweisen und Redeweisen entsprechend würdigen.

    Dasselbe gilt für die Schundblätter, die sich entblöden, solchen Mist als Wissenschaft darstellen zu wollen. Wir erkennen wohl, dass ihnen das Wasser bis zum Hals steht und sie nach Strohhalmen statt nach Baumstämmen greifen, um ihr Überleben zu sichern.

    Das sollte doch eigentlich ein Thema für Medienwissenschaftler sein ….

  3. Jürgen Stillger says:

    Die AfD scheint ein Problem der “etablierten” Parteien zu sein. Weil sie nicht “etabliert” ist. Und Felder besetzt, die von anderen aufgegeben wurden. Da schreckt die Meinungslenkungsindustrie auch vor gezielten Falschmeldungen nicht zurück. (belegte Beispiele siehe unter anderem http://www.polpro.de/zensur.html ). Leider merken das immer mehr. Dabei gibt es (derzeit) viele Gründe für die Wahl der AfD. Das wohl stärkste und gezielt verschwiegene Argument ist wohl: Die AfD will den Beitragsservice eindampfen, ARD & ZDF reduzieren und steuerfinanziert machen. Logisch, daß die Überbezahlten von ARD & ZDF von ihrem Todesurteil nicht begeistert sind. Erspart doch allein dieser Programmpunkt jeder Deutschen Wohnung 840 € in der Legislaturperiode. Zum weiteren Leidwesen derzeitiger Politiker ist das Bildungsniveau der AfD auch höher wie bei den “etablierten” Parteien.

  4. Jürg Rückert says:

    Hätte er den Mund gehalten, wäre er ein Philosoph geblieben, hieß es in der Antike. Meinerseits habe ich keinen Ruf zu verteidigen, so lebt es sich ganz ungeniert.
    Die Schlümpfe, die immer schimpfen, haben die deutschen Gartenzwerge restlos verdrängt, eine Umvolkung, die einfach mal genannt werden muss. Nichts inspiriert ein Schlumpfherz mehr als Ärger und so errege ich mich über Begriffe wie „Wohlstandschauvinismus“ und die nun totale Plünderung der Restbestände der Adenauer-BRD genau von der Bagages (à main), die uns in Politik und Medien regiert und einige Geisteswissenschaften zumindest wie Borkenkäfer angegriffen hat.

    Es sind neidbehaftete Wohlstandsschlacken, die für die nur allzu berechtigten Sorgen über eine „grenzenlose“ Verarmung unseres Landes nur ein höhnisches Lächeln übrig haben – bis sie es selbst erwischt. So hören wir beispielsweise beständig von den großen Vermögen, die es nur gerecht zu verteilen gäbe (100% Erbschaftssteuer!) und schon kämen wir alle ins große AWG (Alle Werden Glücklich). Tatsächlich holzten wir den Wald kahl, von dessen Früchten wir leben. Danach würde es nichts mehr geben außer Gefängnissen für viele und Hunger für alle (bis auf die Drohnen des Systems). Vor allem wüchse da nichts mehr nach: Eher würde der Mond grün, als dass ein 2. Wirtschaftswunder käme!

  5. Marcus Junge says:

    “Akademiker” der BRD, wie in der DDR, sind wohl zu mehr als 50% verkappte Politiker, die nur aus politischen Gründen eine akademische Stelle haben und meist keine akademische Qualifikation besitzen, bzw. nie an eine Uni gehört hätten. Pflegefälle in der akademischen Verwahranstalt.

    Wenn also die Dreck- und Lügenmedien ihre “Akademiker” aufbieten und das Thema ein politisches ist, dann geht es bei mir nur noch um “auf Durchzug schalten / Abschalten / Wegschalten / Umblättern / Seite schließen”. Namen wie diese fallen mir exemplarisch gerade ein: Pfeiffer, Schellnhuber, Kador, Yogeshwar.

  6. rote_pille says:

    Fakt ist doch, es gibt viele Leute, die keine Lust haben für Flüchtlinge zu bezahlen. Da liegt der Typ richtig. Und dafür braucht sich auch niemand zu schämen. Ich gehöre dazu und würde den Flüchtlingen freiwillig keinen Cent geben, und ebenso wenig irgendeiner Institution die an Flüchtlinge Geld verteilt, weil ich sie nicht hier haben will. Das ist mein gutes Recht und es ist mir egal was die Gutmenschen und Politparasiten darüber denken. Ohne Ihre Polizei und Ihre Soldaten hat dieser Abschaum nichts zu melden.

    • Peter says:

      Stimme zu. Und ich will sie nicht nur deshalb nicht hier haben, weil sie von der Leistung schmarotzen, die ich in diesem Wirtschaftssystem erbringen, oder weil ich ein schlechter Mensch bin, sondern weil ich auch Wert auf meine körperliche Unversehrtheit lege (und die meiner Familie), sowie auf das Konzept des Eigentums. Das ist natürlich wirrer Kram aus diesem merkwürdigen Grundgesetz-Dingens, aber mir gefällt der. Übrigens treibt mich die Frage um: Ab wann ist eine Angst nicht mehr diffus? Ist z.B. Angst vor Messern diffus, solange man keines im Bauch stecken hat?

    • Jürgen Stillger says:

      Es ist eine ziemliche Unverfrorenheit von der politischen Kaste (angeführt von Merkel) unsere Steuergelder einfach so in die Welt zu verteilen. Die sogenannten Flüchtlinge sollten erstmal ihr eigenes Land aufräumen bevor sie uns ausplündern. Es geht garnicht um politisch Verfolgte. Sofern das zutrifft, gibt es viel näher gelegene Zufluchten. Die sogenannten Flüchtlinge fliehen aus wirtschhaftlichen Gründen zu unseren angeblich gefüllten Sozialkassen. Nur wer dem Staat kein Geld anvertraut hat, kann sicher sein, daß es nicht missbraucht wird. Leider müssen wir alle (zu hohe) Steuern zahlen. Ein herzhafter Grund bei uns mit der derzeitigen politischen Schmarotzerkaste aufzuräumen. Sonst müssen wir im Endeffekt fliehen.

    • corvusalbusberlin says:

      @ rote_pille Da kann ich Ihnen nur beipflichten. Ich habe Deutschunterricht angeboten und bekam einen “Flüchtling ” zugewiesen, der aber, wie ich durch Nachfragen so langsam herausbekommen habe, gar kein Flüchtling war, hier aber volle Sozialleistung bekommt mit einem üppigen Taschengeld, von dem ich nur träumen kann.
      Diese Dame hatte sogar einen Arbeitsplatz in ihrem Heimatland.
      Als ich der AWO dies mitteilte, sagte man mir, sie seien nur für die Wohnungsvermittlung zuständig, wüssten aber sonst nichts im Einzelnen über die jeweilige Person.

      Also alles wie gehabt: Die rechte Hand weiss nicht , was die Linke tut.

      Tucholsky sagt : Wer keine Verantwortung übernehmen will, der wird Beamter.
      Ist heute aktueller als je zuvor.

      Ob die AfD daran was ändern wird? Man müsste mal bei denen anfragen.

  7. Peter says:

    Kasse oder Kasse? Sie sollten da in Ihrem Test stringent sein.

  8. Lilo Start says:

    Danke für diesen sehr ausführlichen Beitrag! Was ich vom Interview des Hr. Koschmieder halte, habe ich im Kommentarbereich des Focus bereits gepostet. In meinen Augen wird in dem Focus-Interview Hr Koschmieder in seinen Behauptungen ohne Quelle und Argumentation, in seiner platten Küchenpsychologie regelrecht vorgeführt, sodass der Eindruck, den er hinterlässt, Wissenschaftlern der FU die Schamesröte ins Gesicht treiben müsste.
    Man stelle sich vor, so jemand berät Politiker und Parteien. Die Kluft zwischen Politik und Wählern wäre nur zu verständlich.

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  10. Berliner says:

    Sachlichkeit im Umgang mit der AfD egal ob in Politik,Berichterstattung oder an Hochschulen und Universitaeten ist schon lange ein Fremdwort. Mich persoenlich wuerde interessieren woher dieser Herr Politikwissenschaftler seine angeblich bahnbrechende Erkenntnisse ueber die AfD und Ihre Waehler her hat. Hier liegt die Vermutung nah das Er Sie aus dem Kaffesatz oder Kristallkugel hat. Die Erfolge der AfD bei den letzten Landtagswahlen sprechen fuer sich. Gut ausgebildete Fachkraefte wie z.b. Aerzte oder Ingenieure wandern nicht nur aus Ostdeutschland ab. Taeglich stimmt statistisch gesehen ein Dorf mit dem Moebelwagen ab und kehrt Deutschland und nach Moeglichkeit auch der EU fuer immer den Ruecken. Das die Buergerinnen und Buerger um ihr bisschen Wohlstand Angst haben ist mehr als verstaendlich. Denn er wurde hart erarbeitet und ist niemanden in den Schoss gefallen. Nicht zu vergessen due Verschwendung von Milliarden an Steuergeldern ob es nun die Hilfspakete fuer Griechenland oder die Milliarden die fuer Fluechtlinge ausgeben werden. Dieses und vieles andere hat vieles andere mehr sorgt dafuer das die AfD immer mehr an Zustimmung gewinnt.Mein Vorschlag an diesen Politikwissenschaftler Er soll mal aus seinem Elfenbeinturm rauskommen und mit offenen Augen und Ohren ohne Scheuklappen durch die Strassen gehen dann wird Er sehr schnell merken das u.a.das sich schon viele Deutsche fremd im eigenen Land fuehlen und in der AfD eine echte Alternative fuer sich und Ihre Heimat sehen.

  11. Interessant ist, dass Prof. Niedermayer auf Basis seines Gastbeitrags auf Zeit -Online im Mai 2015 durchaus zu einer sachlichen Analyse der AfD in der Lage ist.
    Link: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-05/afd-konflikt-untergang-piratenpartei

    Sein wissenschaftlicher Mitarbeiter hat also ein fähiges Vorbild.

    Mir scheint, dass sich dieser Professor einen politischen Aktivisten eingefangen hat, der nicht in der Lage ist, zwischen seinem Aktivismus auf Basis seiner privaten Ansichten und seiner Arbeit (als Akademiker) zu unterscheiden.
    Ob man Herrn Niedermayer empfehlen sollte, seinen Mitarbeiter doch bitte ein paar Fortbildungskurse zu besuchen, auf das er, sofern er dazu in der Lage ist, versteht, warum er aktiv diesem Lehrstuhl sowie sich selbst schadet, wenn er solch einfältige Interviews gibt?

    Allerdings ist Herr Koschmieder auch keine Ausnahme, jedenfalls meiner Erfahrung nach nicht.
    Linksgrün-hirngefickter Blödsinn ist an Universitäten traditionell sehr häufig als Privatmeinung anzutreffen, insbesondere in den Geisteswissenschaften. Wenn man pragmatisch denkt, dann kann man die Fähigkeit zwischen seinen privaten Ansichten und seiner akademischen Arbeit zu unterscheiden, als Eignungsprüfung auffassen. Herr Koschmieder ist sauber durchgefallen. Nächster Versuch.

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

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