Despotismus: Siechtum ehemaliger westlicher Demokratien

Wenn Polit-Darsteller damit anfangen, sich in das einzumischen, was an Information weitergegeben werden kann, dann befinden wir uns im Despotismus.
Wenn das, was als freie Meinung geäußert werden kann, von Dritten determiniert wird, zum Beispiel im Rahmen des Netzwerkdurchsetzungs-Gesetzes, dann befinden wir uns im Despotismus.
Wenn sich Anbieter von Information in Zensur üben, Informationen, die nicht den politischen Vorgaben entsprechen, unterdrücken, wie dies z.B. YouTube immer dann tut, wenn Informationen nicht linksextremen Vorgaben entsprechen, dann befinden wir uns im Despotismus.
Wenn in Schulen Schülern nicht mehr beigebracht wird WIE man denkt, sondern WAS man zu denken hat, dann befinden wir uns im Despotismus.
Wenn das, was sein soll, nicht mehr anhand dessen, was ist, bestimmt wird, sondern aus Heiligen Schriften abgeleitet wird, dann befinden wir uns im Despotismus.
Wenn Behauptungen im Widerspruch zur Realität aufrechterhalten werden, weil sie in der Heilgen Schrift für wahr ausgegeben werden, wie dies zum Beispiel mit den Berichten des Intergovernmental Panel on Climate Change der Fall ist, dann befinden wir uns im Despotismus.
Wenn Kritik an Behauptungen oder Fragen zur Validität von Behauptungen nicht mehr zugelassen werden, weil die Heilige Schrift nicht hinterfragt werden darf, z.B. die Behauptung des ewigwährenden und von Menschen verursachten Klimawandels, dann befinden wir uns im Despotismus

Despotie wird gemeinhin als grenzenlose Gewaltherrschaft definiert.  Despotismus ist mehr oder minder das in der Philosophie gebräuchliche Pendant zum politikwissenschaftlichen Totalitarismus, wobei Despotismus seiner geschichtlichen Provenienz Rechnung trägt, die Despotismus aus der Herrschaft eines Alleinherrschers, eines Tyrannen oder Diktatoren ableitet. Der Despot (von griechisch: despotes = Herrscher) hat Gewalt über Leben und Tod seiner Untertanen, die ihm gegenüber zu absolutem Gehorsam verpflichtet sind, was jede Form von Opposition, freier Diskussion oder Kritik an Anordnungen des Despoten ausschließen soll. Totalitarismus als politikwissenschaftliches Gegenstück, trägt der Tatsache Rechnung, dass moderne Formen der Despotie in der Regel als Cliquenherrschaft auftreten, also oligarchische Formen annehmen, zum Beispiel als Militär Junta oder aktuell in Form von Parteienherrschaft, die dann, wenn unter Parteien kein Wettbewerb um Wähler mehr erfolgt, weil sich Parteien so ähnlich geworden sind, dass selbst bei wechselnden Anteilen für einzelnen Parteien, keinerlei oder so gut wie kein Wechsel in den Politiken, die diese Parteien durchsetzen wollen, mehr vorhanden ist, zur Despotie wird, wie wir sie derzeit in westlichen Gesellschaften, die sich einst eine demokratische Verfassung gegeben haben, sehen.

Despotie oder Depostismus als Durchsetzung von Despotie beginnt immer mit der Kontrolle von Information, also mit dem Zugang zu alternativem Wissen.
Im nächsten Schritt wird das Sagbare eingeschränkt, um auf diese Weise Personen, die noch über alternatives Wissen verfügen, auszuschalten.
Es folgt die Festschreibung dessen, was fortan als Wissenskanon gelten soll, also des ewig Wahren.
Auf der Grundlage dieser Festschreibung beginnt dann die Indoktrination von Kindern, die wiederum Grundlage der Hegemonie des Kanons präskriptiven, nicht deskriptiv-empirischen Wissens ist.
Die Hegemonie des präskriptiven Wissenskanons wird in jedem Lebensbereich der Mitglieder einer Gesellschaft durchgesetzt, von der Wiege bis zur Bahre.

Westliche Gesellschaften sind ein gutes Stück auf dem Weg in die Despotie vorangeschritten.

Schüler werden indoktriniert. Es werden ihnen vorgekaute Inhalte vorgegeben. Die Eigenleistung besteht im Schlucken.
Es werden Wahrheitskanons angelegt, die etwa die wahre Sichtweise auf Rassismus, sexuelle Orientierung, Extremismus, COVID-19, Klimawandel usw. festschreiben, in vollständigem Widerspruch zu allem, was wissenschaftliche Tradition und Erkenntnisfortschritt ist, aber im Einklang mit dem, was man die Mechanik des Totalitarismus nennen kann.
Wer abweicht wird bekämpft. Gegenstand des Kampfes gegen Andersgläubige ist nie, was sie sagen, was sie an Kritik vorbringen, was sie an falsifizierenden Fakten vortragen, sondern, DASS sie es tun, Kritik wird zur Häresie.
Wer sich nicht entmutigen lösst, wird verfolgt, gegegängelt, malträtiert und wo auch immer möglich, geschädigt.
Vorgegebene Kollektiv-Idiotie tritt an die Stelle eigenständiger Urteilsbildung.

Diese Dynamiken, die Verläufe, die in die Despotie führen und die deshalb von Gesellschaften, die sich für demokratisch halten und demokratisch sein wollen, verhindert werden müssen, sie waren im Jahr 1946 noch bekannt. Der folgende Film wurde noch 1946 in jeder High School der USA gezeigt. Er war von einem Test begleitet, der elf Fragen umfasst hat. Und er schildert einige der Maßnahmen, die notwendig sind, um Despotie durchzusetzen, Despotie in der modernen Variante als (Gewalt-)Herrschaft der bestenfalls Mediokren, per Zugangskontrolle zu Information, schulischer Indoktrination, Heranzüchtung Verbildeter, die unfähig sind, sich ein eigenständiges Urteil, unabhängig staatlicher Vorgaben zu bilden und schließlich, durch Zensur.

Der Film wurde 1967 in den USA aus dem Unterricht entfernt. Die Früchte dieser Entscheidung und allgemein die Früchte davon, dass Schulen und Gesellschaft sukzessive von Personen unterwandert wurden, die sich demokratische Strukturen und die Toleranz liberaler Menschen zunutze gemacht haben, um ein System der Repression, des Zwangs und der Korruption, um Despotie zu errichten, kann man heute bewundern, heute, da Zensur, Zwang und Überwachung ganz normal geworden sind und zynischer Weise, von denen, die sie betreiben, damit begründet werden, dass sie Wissenschaft und wissenschaftliche Erkenntnis verteidigen wollten, obschon sie Wissenschaft, wissenschaftliche Erkenntnis und wissenschaftliche Methode zerstören.

Heute, da Menschen systematisch Angst gemacht wird, um sie gefügig und bereit dafür zu machen, vermeintliche Sicherheit gegen tatsächliche Freiheit zu tauschen.

Heute, da Zwang genutzt wird, um durchzusetzen, was ohne Zwang niemand akzeptieren würde, von 1G bis 3G.

Der Film arbeitet selbst mit offenkundigen Mitteln der Manipulation. Aber er zeigt (und hat letztlich zum Inhalt), dass das Mittel derer, die Demokratie vor Despotie bewahren wollen, nicht darin bestehen kann, Inhalte, vermeintlich richtige Inhalte in die Hirne von Kindern und Jugendlichen zu prügeln, sondern darin, die Inhalte zu disktutieren, zu hinterfragen und eigenständig zu beurteilen.


Das Video wurde Brian Roemmele ausgegraben und wieder veröffentlicht.


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