Eine Studie, und die Probleme mit dem Ergebnis.
Die Idee, die hinter der folgenden Studie steht, sie ist so naheliegend, dass man sich fragt, warum niemand sie bislang hatte und geprüft hat. Von SARS-CoV-2 ist bekannt, dass seine Partikel aerosol oder in Tröpfchen der Atemluft reisen können, warum nicht auch Antikörper, die als Reaktion auf SARS-CoV-2 gebildet wurden? Von diesen Antikörpern ist bekannt, dass sie sich im Hals-Nasenbereich ansammeln, bereit, verteilt zu werden, wie man sagen könnte, einen Nieser von der Freisetzung der Antikörper-Wolke entfernt.
Kedl, Ross M., Elena Hsieh, Thomas E. Morrison, Gabriela Samayoa-Reyes, Siobhan Flaherty, Conner L. Jackson, and Rosemary Rochford (2022). Evidence for Aerosol Transfer of SARS-CoV2-specific Humoral Immunity. medRxiv.
gedacht, wenn Antikörper, die als Reaktion auf SARS-CoV-2 gebildet wurden, im Rachen herumlungern, warum soll es dann nicht möglich sein, sie auszuspucken, auszuhusten, auszuatmen, auf andere, nichts Ahnende passiv mit-Atmende zu verteilen und ihnen ein neues Zuhause in einem neuen Organismus zu beschaffen?
Sie haben ihre Idee getestet.
Nicht im großen Stil, aber immerhin mit 34 Erwachsenen, die zum Maskentragen am Arbeitsplatz verdonnert waren und jeden Abend, nach der der Arbeit ihre Maske bei Kedl et al. zurückgelassen haben, um es den Autoren zu ermöglichen, den Rotz auf Spuren von IgG und IgA induziert von COVID-19 Impfstoffen, zu untersuchen.
Um ihre Hypothese zu prüfen, dass das, was nun in Masken an der freien Entfaltung gehindert wurde, dann, wenn es unbemaskt in die Freiheit geblasen wird, bei mit-Atmenden Aufnahme finden kann, haben die Autoren 34 Dyaden von Eltern und Kind gebildet, je ein Elternteil mit einem Kind kombiniert und untersucht, ob sich eventuell vorhandene IgG oder IgA, Antikörper auf SARS-CoV-2 anders als die Menschen, deren Organismus sie gebildet hat, frei verbreiten können. Das Ergebnis in Kürze:
- In den Masken von Geimpften finden sich IgG und IgA.
- Es gibt einen Zusammenhang zwischen Geimpften, die ihre Maske mit IgG und IgA vollatmen und ihren Kindern, die IgG und IgA aufweisen, den es bei Ungeimpften nicht gibt.
Das entscheidende Ergebnis hat Eingang in die folgende Abbildung gefunden:
ABER:
- Die Autoren geben keinen Anlass zu denken, sie hätten auf vorausgehende Infektionen mit SARS-CoV-2 bei den Kindern kontrolliert, um auszuschließen, dass die gefundenen Antikörper nicht über die geimpften Eltern, sondern in selbständiger Arbeit kindlicher Immunsysteme gebildet wurden.
- Dies ist umso misslicher, als sie auch keinerlei Hinweis darauf geben, wie sich die geimpften und ungeimpften Eltern auf die 34 Eltern verteilen, die die Basis der Abbildung oben sind.
Wenn Autoren derart elementare Angaben verweigern und darüber hinaus so tun, als sei die Übertragung von Antikörpern, die sie meinen gefunden zu haben, ausschließlich auf COVID-19 Impfung / Gentherapie zurückzuführen und die Genesenen unterschlagen, von deren Existenz sie – bevor sie die Diskussion ihrer Ergebnisse begonnen haben – noch wussten, dann stellt sich die Frage, was hinter einer solchen doch sehr ungewöhnlichen Vorgehensweise steckt.
Eine Frage, deren Antwort vielleicht bereits im ersten Satz des Beitrags steht:
„The vaccines against SARS-CoV-2 have maintained remarkable efficacy against severe disease and death in those vaccinated regardless of variant emergence, Omicron included.“
Offensichtlich haben wir es mit einer Art Cheerleader für COVID-19 Impfung / Gentherapie zu tun.
Nur der Vollständigkeit halber: Ob – sofern ein relevanter Teil von Antikörpern von Geimpften / Genesenen über z.B. die Atemluft abgegeben werden – dieser Teil, wenn er denn Eingang in einen neuen Organismus findet, dort eine positive Schutzwirkung gegen COVID-19 entfalten kann, ist eine Frage, die die Autoren nicht einmal gestreift haben.
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