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Myocarditis: 3 von 1000 mRNA-geimpften Jugendlichen finden sich auf der Intensivstation wieder?! Erschreckende Ergebnisse aus Thailand

Machen wir eine Kosten-Nutzen-Rechnung:

Nur eine Forschergruppe aus Thailand hat nun einen Pre-Print veröffentlicht, in dem die Inzidenz von Herzproblemen nach COVID-19 mRNA-Gentherapie mit Pfizer/Biontechs BNT162b2/Comirnaty, und zwar nach der 2 Dosis untersucht wird, nachzulesen in dieser Studie:

Mansanguan, Suyanee, Prakaykaew Charunwatthana, Watcharapong Piyaphanee, Wilanee Dechkhajorn, Akkapon Poolcharoen, and Chayasin Mansanguan (2022). Cardiovascular Effects of the BNT162b2 mRNA COVID-19 Vaccine in Adolescents.“.

Letztlich 301 Jugendliche (202 Jungen, 99 Mädchen) wurden über rund 3 Wochen nach der zweiten Dosis begleitet und systematisch auf Herzprobleme hin untersucht. Es wurden Elektrokardiogramme durchgeführt, Biomarker, die Herzerkrankungen anzeigen [Troponin t und creatine-kinease-myocardial band], wurden bestimmt und drei klinische Untersuchungen 3, 7 und 14 Tage nach der zweiten Dosis durchgeführt. Die Ergebnisse der Autoren sind erschreckend:

Die Studie der Autoren erbringt somit nicht nur ein extrem hohes Risiko dafür, DURCH die COVID-19 mRNA-Gentherapie Herzprobleme zu entwickeln, die Ergebnisse stehen auch in gewissem Widerspruch zu den offiziellen Zahlen von CDC/FDA/EMA und anderen, die ihr Möglichstes tun, um die Risiken, die mit COVID-19 mRNA-Gentherapien verbunden sind, herunterzuspielen. Die Autoren verarbeiten diesen Widerspruch auf Ihre Weise:

„The incidence rate of myocarditis/pericarditis after mRNA COVID-19 vaccine was reported to be as low as 12.6 cases per million-second dose mRNA vaccines among those aged 12–39 years [8,14]. In contrast, our study found one case of myopericarditis, four cases of subclinical myocarditis, and two cases of pericarditis among 301 participants, but each case had mild symptoms. The incidence of myocarditis/pericarditis found in our study may be higher than the other studies due to the study protocol, which required determining baseline troponin-T, CK-MB, ECG and echocardiography before vaccination.“

Wir haben die offiziellen Zahlen von 12,6 Fällen Myokarditis per einer Million Zweitimpfungen, einmal zum Ausgangspunkt genommen, um die Ergebnisse der Autoren einzuordnen:

Das sind nun vollkommen andere Ergebnisse, die auch nicht dadurch besser werden, dass die Basis der Ergebnisse der Autoren 13 bis 18jährige und nicht 12 bis 39jährige sind. Es sind Ergebnisse, die die Autoren offenkundig so sehr erschreckt haben, dass Sie den folgenden Mist formulieren, offenkundig im Bemühen, ihre eigenen Ergebnisse zu relativieren und harmloser erscheinen zu lassen, als sie tatsächlich sind:

„Myocarditis associated with COVID-19 mRNA vaccination mainly occurs in male teenagers within 1 week post-vaccination, typically the second dose vaccination, with recovery of cardiac function within 1–5 weeks after hospitalization [8,12]. The mechanism is unknown, but may be related to the mRNA sequence that encodes for the spike protein of SARS-CoV-2, or the immune response following vaccination [17,23]. By contrast, the incidence of COVID-19-associated cardiac injury or myocarditis is much higher, estimated to be 100 times higher than mRNA COVID-19-related myocarditis [24,25]. Moreover, mRNA vaccine-related myocarditis is characterized by overall mild presentation and favorable outcomes. In our study, chest pain was considered an alarming side effect after BNT162b2 mRNA vaccine injection. Although clinical symptoms spontaneously resolved rapidly in all patients, the potential for cardiac fibrosis vaccine-related myocarditis remains unknown. The long-term outcomes of COVID-19 vaccine have not been described, but in our study nearly 100% of patients with symptoms had recovered within 1–2 weeks, concordant with another study [17]. Long-term surveillance with follow-up cardiac imaging, especially cardiac MRI in patients with vaccine-related myocarditis, is required.“

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Wir haben den Teil, der uns besonders interessiert, fett gesetzt. In diesem Teil betonen die Autoren, dass „Myokarditis/Perikarditis nach COVID-19 Erkrankung im Gegensatz zu Myokarditis/Perikarditis nach mRNA-Gentherapie viel häufiger, um das 100fache häufiger sei. Eine Behauptung, die mit den folgenden beiden wissenschaftlichen Arbeiten belegt werden soll [Wir haben die Literaturangaben direkt aus der Arbeit von Masanguan et al. (2022) entnommen:

„24. Maiese A, Frati P, Del Duca F, Santoro P, Manetti AC, La Russa R, et al. Myocardial pathology in COVID-19 associated cardiac
injury: a systematic review. Diagnostics (Basel). 2021;11(9):1647.
25. Hsiao JF, Koshino Y, Bonnichsen CR, Yu Y, Miller FA Jr, Pellikka PA, Cooper LT Jr, Villarraga HR. Speckle tracking echocardiography in acute myocarditis. Int J Cardiovasc Imaging. 2013;29(2):275-84. “

Noch einmal zur Erinnerung, die Autoren behaupten, dass im Gegensatz zu dem, was ihre Ergebnisse zeigen, einer Erkrankung an Myokarditis/Perikarditis nach COVID-19 Erkrankung um das 100fache häufiger sei als nach mRNA-Gentherapie. Sie belegen das mit Maiese et al. (2021), einer Studie, in der an COVID-19 Verstorbene aus unterschiedlichen Studien kombiniert werden, um die Ergebnisse der jeweiligen Autopsien in einer Meta-Studie zu systematisieren. Insgesamt finden Maiese et al. (2021) 209 Leichen, bei rund 10% davon, erbrachte die Autopsie Schädigungen im Herzgewebe, die auf Myokarditis / Perikarditis hinweisen. Das Durchschnittsalter der Leichen bei Ableben war 60,2 Jahre. Die Studie eignet sich nicht einmal entfernt, um die Häufigkeit von Myokarditis nach einer COVID-19 Erkrankung zu bestimmen. Schon gar nicht eignet sich die Studie, um ein um das 100fach höheres Risiko [für Jugendliche] daraus abzuleiten, nach COVID-19 Erkrankung an Myokarditis / Perikarditis zu erkranken als nach mRNA-Gentherapie.

Aber es gibt ja noch eine Studie, die von Hsiao et al., die indes aus dem Jahre 2013 (im Juni 2012 online veröffentlicht) stammt und sich nicht für den Zusammenhang zwischen COVID-19 und Myokarditis interessiert, interessieren kann, weil es COVID-19 2012 noch nicht gab, sondern dafür, wie man Myokarditis diagnostizieren kann. Kurz: Die Autoren versuchen ihre eigenen Ergebnisse herunterzuspielen und krönen diesen Versuch damit, dass sie Behauptungen aufstellen, die die zitierte Literatur nicht belegt. Man muss daraus den Schluss ziehen, dass sie von ihren eigenen Ergebnissen heftig erschreckt wurden und die Wahrscheinlichkeit einer Veröffentlichung dadurch sicherstellen wollten, dass sie diese Ergebnisse in ihrer Tragweite stutzen. So groß muss der Druck sein, der auf Wissenschaftler ausgeübt wird bzw. den sie selbst auf sich ausüben…

Aber es ist natürlich erschreckend:

Aber machen Sie sich keine Sorgen. Alles ganz harmlos. In der Studie von Mansanguan et al. (2022) ist niemand gestorben.



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