Schnakenstich-Impfung: Wissenschaftler haben eine Methode entwickelt, Moskitos zum Impfstoff unzufunktionieren.

Was halten Sie davon?

“Genetically engineered live Plasmodium falciparum sporozoites constitute a potential platform for creating consistently attenuated, genetically defined, whole-parasite vaccines against malaria through targeted gene deletions. Such genetically attenuated parasites (GAPs) do not require attenuation by irradiation or concomitant drug treatment. We previously developed a P. falciparum (Pf) GAP with deletions in P52, P36, and SAP1 genes (PfGAP3KO) and demonstrated its safety and immunogenicity in humans. Here, we further assessed safety, tolerability, and immunogenicity of the PfGAP3KO vaccine and tested its efficacy against controlled human malaria infection (CHMI) in malaria-naïve subjects. The vaccine was delivered by three (n = 6) or five (n = 8) immunizations with ~200 PfGAP3KO-infected mosquito bites per immunization. PfGAP3KO was safe and well tolerated with no breakthrough P. falciparum blood stage infections. Vaccine-related adverse events were predominately localized urticaria related to the numerous mosquito bites administered per vaccination. CHMI via bites with mosquitoes carrying fully infectious Pf NF54 parasites was carried out 1 month after the last immunization. Half of the study participants who received either three or five PfGAP3KO immunizations remained P. falciparum blood stage negative, as shown by a lack of detection of Plasmodium 18S rRNA in the blood for 28 days after CHMI. Six protected study participants received a second CHMI 6 months later, and one remained completely protected. Thus, the PfGAP3KO vaccine was safe and immunogenic and was capable of inducing protection against sporozoite infection. These results warrant further evaluation of PfGAP3KO vaccine efficacy in dose-range finding trials with an injectable formulation.”

Beschrieben wird im Beitrag, zu dem dieses Abstract gehört, eine Methode, genetisch veränderte Moskitos herzustellen, die zudem mit einem Impfstoffe imprägniert sind, den sie per Stich auf Menschen übertragen, um diese gegenüber Malaria immun zu machen, vor einer Erkrankung an Malaria zu schützen. Die Ergebnisse, die die Autoren hier berichten, sprechen dafür, dass es zumindest nicht misslungen ist, Moskitos, Stechfliegen, zum fliegenden Impfstoff zu machen.

Folgen Sie uns auf TELEGRAM

Auf den ersten Blick eine tolle Sache aus der Kategorie, was Wissenschaft alles möglich macht.
Auf den zweiten Blick ein Mittel, das beunruhigen muss, denn es öffnet über die Tatsache, dass diejenigen, die gerade von einem Moskito gestochen werden, nicht wissen, ob das ein generischer Moskito war oder einer der genetisch verändert wurde, so dass sein Stich nicht zu Malaria führen kann und der darüber hinaus ein fliegendes Zulieferersystem für die unbemerkete Verbreitung von Impfstoffen ist.

So manchen in Regierungen wird angesichts einer solchen Technologie, die die freie Impfentscheidung und das, was als “informed consent”, also Einwilligung in eine medizinische Behandlung auf Basis von Informationen über die Wirkung und die Nebenwirkungen der Behandlung bezeichnet wird, zur Makulatur machen, das Herz aufgehen, ob der neuen Möglichkeiten, der neuen Möglichkeiten, Menschen gegen ihren Willen zu medizinischen Prozeduren zu zwingen, der Möglichkeit, Macht auszuüben. Und natürlich sagt niemand, dass die eingesetzten gentechnisch veränderten Stechmücken, nicht auch als biologische Waffe gegen Menschen eingesetzt werden.

Und man muss sich schon fragen, was Wissenschaftler dazu bringt, eine Technologie zur Übertragung von Impfstoffen zu entwickeln, die bei denen, die gegen etwas “geimpft” werden, weder Kenntnis noch Einverständnis, dass sie geimpft werden, voraussetzt. Das wirkt, als wäre es aus einer medizinischen Dystopie entsprungen.

Wir finden diese Technologie massiv beunruhigend.
Und Sie?

Nachlesen können Sie alles hier:

Murphy, Sean C., Ashley M. Vaughan, James G. Kublin, Matthew Fishbauger, Annette M. Seilie, Kurtis P. Cruz, Tracie Mankowski et al. (2022). A genetically engineered Plasmodium falciparum parasite vaccine provides protection from controlled human malaria infection. Science Translational Medicine 14(659): eabn9709.


Anregungen, Hinweise, Kontakt? -> Redaktion @ Sciencefiles.org


Wenn Ihnen gefällt, was Sie bei uns lesen, sie einen Nutzen davon haben, dann würden wir uns freuen, wenn Sie uns unterstützen.

ScienceFiles lebt von Spenden.
Helfen Sie uns, ScienceFiles auf eine solide finanzielle Basis zu stellen:

Entweder direkt über die ScienceFiles-Spendenfunktion spenden [das ist sicher und Sie haben die volle Kontrolle über ihre Daten]:

Zum Spenden einfach klicken

Oder über unser Spendenkonto bei Halifax:

ScienceFiles Spendenkonto:

HALIFAX (Konto-Inhaber: Michael Klein):

IBAN: GB15 HLFX 1100 3311 0902 67
BIC: HLFXGB21B24


Wenn Sie ScienceFiles weiterhin lesen wollen, dann sind Sie jetzt gefordert.


Print Friendly, PDF & Email
16 Comments

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Liebe Leser,

Weihnachten steht vor der Tür!

Machen Sie doch sich und uns eine kleine Freude.

Damit wir auch im nächsten Jahr für Sie da sein können.

UNTERSTÜTZEN SIE SCIENCEFILES!

 

ScienceFiles-Unterstützung [Klick]


Vielen Dank und Ihnen allen einen schönen Advent!