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So kauft man sich „Wissenschaft“

Internationale Organisationen kaufen institutionelle Wissenschaft.
Regierungen kaufen institutionelle Wissenschaft.
Ministerien kaufen institutionelle Wissenschaft.
NGOs kaufen institutionelle Wissenschaft.
Parteien kaufen institutionelle Wissenschaft.
Unternehmen kaufen institutionelle Wissenschaft.
Kriminelle kaufen institutionelle Wissenschaft.

Das, was heute als „institutionelle Wissenschaft“ gilt, ist in Teilen ein großer Markt, auf dem sich vermeintliche Wissenschaftler an den erstbesten Mentor verkaufen, um ihm die Ergebnisse zu liefern, die er gerne hätte. Auf diese Weise gelingt es, den Eindruck einer geschlossenen Wissenschaftsfront zu erwecken, denn diejenigen, die wir eingangs aufgezählt haben, verfügen über die Verwendungszwecke der Forschungsmittel. Forschung ist kein Markt mehr, sondern, wie alles, was in die Hände von Kommunisten fällt, eine Planwirtschaft.

Gesucht wird nicht mehr Erkenntnis, sondern Legitimation.
Jeder Erkenntnisgewinn, der sich außerhalb ideologischer Vorgaben befindet, ist unerwünscht, wird bekämpft, so dass im Verlauf der Zeit selbst das, was einst akademische Selbstverwaltung war, in Form einer Vergabe von Forschungsgeldern durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und auf Grundlage von Bewertungen, die Peers der die Forschung beantragenden Wissenschaftler vorgenommen haben, kompromittiert wird. So sehr kompromittiert wird, dass von einer offenen oder gar freien Forschung keine Rede mehr sein kann.

Wer nicht weiß, wovon wir reden, der sollte sich vorstellen, er wollte über die Deutsche Forschungsgemeinschaft ein Projekt fördern lassen, dessen Zielsetzung darin besteht, die Hypothese, nach der Klimawandel nichts mit CO2 zu tun hat, zu prüfen.

Selbstverständlich ist diese Hypothese grundlegende Verfahrensweise in der Wissenschaft, denn der Zweck von Wissenschaft besteht darin, Theorien zu prüfen, sie der Gefahr, dass sie sich als (in Teilen) falsch erweisen können, auszusetzen. Aber genau diese Hypothese ist nicht gewünscht in einer anti-wissenschaftlichen Welt, in der Ideologen bestimmen, was geforscht werden darf und was nicht. Ergo werden sich genügend mitlaufende „Forscher“ finden, die Anträge wie den skizzierten ablehnen, um nicht gegen Vorgaben zu verstoßen oder weil sie mittlerweile so ideologisch verblödet sind, so sehr Teil der Gerüchte (um einmal einen Begriff, den Paul K. Feyerabend in diesem Zusammenhang nutzt, zu wählen) sind, dass sie glauben, was eigentlich in einer Wissenschaft zu zeigen ist.

Die Finanzierung von der herrschenden Ideologie abweichender Forschung über die Deutsche Forschungsgemeinschaft wird auf diese Weise verunmöglicht und die Forschungsgelder, die von staatlichen Institutionen oder anderen oben genannten Organisationen eingesetzt werden, um Wissenschaft zu kaufen, sind von Anfang an nicht dazu gedacht, Erkenntnis zu gewinnen, sondern dazu, ideologisch falsche Erkenntnis zu verhindern bzw. in einem Meer von konformem Shit zu ersticken.

Es ist schon ein paar Jahre her, da hat Dr. habil. Heike Diefenbach, weil in Migrationsforschung kein Weg an ihr vorbei führt, eine Einladung erhalten, um an einem von einem Ministerium finanzierten großen Forschungsvorhaben mitzuwirken. Indes, das Forschungsvorhaben war keines, es war eine Legitimationsveranstaltung, in deren Rahmen Forschungsfragen, Vorgehensweisen und Themen bereits vorgegeben waren. Gesucht wurden lediglich Sozialwissenschaftler, die die vorgegebene Forschung ausführen und die Ergebnisse liefern, die gewünscht sind. Offenkundig hat man es bei dem betreffenden Ministerium zuvor noch nie erlebt, eine deftige Ablehnung zu ernten. Aber genau das haben sie erhalten.

Die Episode zeigt, wie Forschung gekauft werden soll.
Und dass diese Art, sich der Wissenschaft bedienen zu wollen, mittlerweile die Regel ist, das zeigt die folgende Pressemeldung, in der die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Neurologie, (DGPPN) eine Gesellschaft, die bereits 1842 gegründet und den Nationalsozialismus ohne größere psychische Schäden überstanden hat, akademische Trittbrettfahrer auf dem Klimawandelzug sucht, und zwar für ein Preisgeld von 150.000 Euro.

Das Geld steht bereit.
Das Thema, zu dem geforscht werden soll, ist vorgegeben.
Die Ergebnisse, die gewünscht werden, sind bestimmt.
Was fehlt, das sind die vermeintlichen Wissenschaftler, die sich an die DGPPN verkaufen.

„Der Klimawandel betrifft nicht nur die Umwelt, sondern beeinflusst auch unsere Psyche. Studien belegen, dass psychische Erkrankungen in Folge von steigenden Temperaturen und extremen Wetterereignissen zunehmen. Viele Zusammenhänge sind allerdings noch weitgehend unbekannt.“

Dass es hier nicht um Wissenschaft gehen kann, zeigt sich bereits in den ersten Sätzen, in denen (der von Menschen verursachte) Klimawandel zur festen Gewissheit erklärt wird, warum sonst sollte man über ein Ereignis forschen, das die Menschheit seit Anbeginn ihrer Existenz begleitet, wenn es nicht darum geht, einen besonderen Wandel des Klimawandels zu behaupten? Indes, die Studien, die angeführt werden, um den Einfluss von „Klimawandel“ auf „unsere Psyche“ [unsere nicht, Ihre?] zu belegen, beziehen sich auf steigende Temperaturen und extreme Wetterlagen, von denen a) zu zeigen wäre, dass sie in den letzten Jahrhunderten häufiger geworden sind und b), dass sie in einem Zusammenhang mit „Klimawandel“ stehen. Und die Krönung folgt im letzten Satz, denn obwohl klar bekannt sein soll, dass irgendein von Menschen verursachter Klimawandel die Psyche beeinflusst, sind viele Zusammenhäng „noch weitgehend unbekannt“.

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Wer einen solchen Mist zusammenschreibt, der hat offenkundig mit Wissenschaft überhaupt nichts am Hut. Und damit auch jedem klar ist, dass hier keine Wissenschaftler, sondern ideologische Wasserträger gesucht werden, geht es genau so weiter:

„Menschen, die extreme Wetterereignisse erlebt haben, leiden häufiger unter Depressionen, Angststörungen oder Posttraumatischen Belastungsstörungen. Auch steigende Temperaturen belasten die Psyche. Zusätzlich sind indirekte Auswirkungen des Klimawandels auf die Psyche zu beobachten, beispielsweise infolge einer Verknappung von Nahrungsmitteln oder Migration. Dennoch spielt die psychische Gesundheit in Studien zum Klimawandel bislang eine untergeordnete Rolle.“

Extreme Wetterereignisse werden ein weiteres Mal einem von Menschen verursachten Klimawandel in die Schuhe geschoben, obschon genau das, was hier postuliert wird, zu zeigen wäre. Die Behauptung, dass steigende Temperaturen die Psyche belasten, was Afrika wohl zu einer großen psychiatrischen Anstalt macht, wird abermals aufgestellt und um behauptete indirekte Auswirkungen des „Klimawandels“ auf die Pysche ergänzt, die darin bestehen sollen, dass Menschen, die nichts zu beißen haben, was natürlich wieder aufgrund von Klimawandel der Fall ist, andere Ursachen sind ausgeschlossen, an der Psyche leiden, vermutlich eine Essstörung entwickeln, weil sie sonst keine Probleme haben.

Einmal mehr wird einfach behauptet, was gezeigt werden soll, um denjenigen, die sich für diesen BS verdingen wollen, zu signalisieren, hier geht es nicht um Wissenschaft, nicht um eigenständiges Denken, sondern um Vorgaben, die mit den entsprechenden Ergebnissen zu füllen sind:

„Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) hat daher jetzt ein Förderprogramm aufgesetzt: Mit einer finanziellen Unterstützung von bis zu 150.000 Euro fördert sie eine Forschungsarbeit, die den Zusammenhang von Klimawandel und psychischer Gesundheit näher beleuchtet.“

Immerhin ist der Judaslohn mit der Preissteigerung gegangen, indes Judas Iskariot musste auf seinen Lohn keine Steuern entrichten…

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Wie auch immer, gesucht sind Prostituierte mit einem Abschluss in einer einschlägigen Fachrichtung, die sich bereits als Wissenschaftsprostituierte verdingt haben, die „ihre Exzellenz auf dem Forschungsgebiet durch einschlägige Vorarbeiten belegen können“.

Man will bei der DGPPN kein Risiko eingehen. Am Ende werden die 150.000 Euro in den Sand gesetzt und man ist nicht in der Lage, eine bereits jetzt konzipierte Pressemeldung zu verteilen, in der die bestürzenden Ergebnisse eigener Forschung berichtet werden, die zeigen, dass Menschen, die glauben, was ihnen Systemmedien erzählen, psychisch geschädigt aus der täglichen Beschallung mit System-BS hervorgehen.

Wir scherzen natürlich.

Selbstverständlich wird am Ende der ernsten und vorgezeichneten Forschung das Ergebnis stehen, dass psychisiche Schäden, welcher Art auch immer, indes psychische Schäden, die eine Psychotherapie und die Bereitstellung von Steuergeldern erfordern, um bereits im Frühstadium gelindert werden zu können, in der Bevölkerung weit verbreitet sind, und zwar als Folge von Klimawandel.
Ideologischer Opportunismus ist natürlich materialistisch motiviert!

Und dass dieses Ergebnis am Ende stehen wird, das sagt „Prof. Dr. Andreas Meyer-Lindenberg, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN)“ bereits jetzt ganz offen:

„Wir brauchen wegweisende Studien, die unser Verständnis der Thematik vertiefen und die darüber hinaus dazu beitragen können, präventive Maßnahmen und Interventionen im Bereich der psychischen Gesundheit zu entwickeln oder zu verbessern.““

Präventive Maßnahmen und Interventionen zu legitimieren für ein Thema, dessen Relevanz nicht in Frage gestellt werden darf – obschon eine wegweisende, eine grundlegende Studie natürlich zunächst damit beginnt, das, was als gegeben behauptet wird, in Frage zu stellen – sind das „Forschungsziel“. Es soll eine Legitimation für die Forderung nach Steuergeldern geschaffen werden, und wir haben keine Zweifel, dass auf dem Markt der Verzweifelten, deren Studium dem Jobberater schlaflose Nächte bescheren würde, wenn er Anteil nähme, Personen rekrutiert werden können, die sich für dieses Thema erwärmen und das Meer der nutzlosen Forschung ohne Erkenntnis-, aber mit pekuniärem Zweck um eine weitere Studie ergänzen werden, so dass die Jauchegrube der Systemforschung weiter anschwillt, der Gestand sich weiter verbreitet, bis alle danach stinken und keiner mehr den Mut hat, sich mit Wissenschaft zu säubern.

Die Pressemeldung der DGPPN finden Sie hier.


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