Dr. Bernhard Krötz hat an der Universität Paderborn einen Lehrstuhl für Mathematik inne und macht sich national wie international u.a. einen Namen damit, die Zerstörung von Schulbildung in Deutschland, die Ideologisierung des Curriculums zur Indoktrination der Schüler darzustellen. Zuletzt in einem Video, das er vor nicht ganz einem Tag veröffentlicht hat. Ein Video, in dem er die Abituraufgaben im Fach Physik der 1990er Jahre den Aufgaben gegenüberstellt, die im Schuljahr 2024/25 in Sachsen und Baden-Württemberg die neue „Norm“ sind. Da die entsprechenden Aufgaben vom „Bullshit“ Institut für Qualität in der Bildung (IQB), das an der Humboldt Universität in Berlin angesiedelt ist, kommen, ist die Verbreitung, die Verdummung und die Indoktrination Deutschland weit.
Es geht im Video um den Lernstoff für Physik.
Das muss man vorausschicken, denn es wird anhand der Aufgaben aus den Schuljahren 2024/25 nicht klar.
Um einmal zu visualisieren, wie eine normale Aufgabe im Physikunterricht aussehen würde, wenn es sie noch gäbe, eine „Abituraufgabe“ aus den 1990er Jahren aus Sachsen.
Alle Aufgaben aus der Sammlung sächsischer Abituraufgaben 1993 bis 2004 finden sich hier.
Das ist der Stoff, der normalerweise Lerngegenstand in Physik ist.
Im Schuljahr 2024 findet sich unter den Aufgaben, die über die Vergabe eines Abiturs auf Basis des Faches Physik im Land Sachsen entscheiden, eine Aufgabe, bei der die Schüler aus der Sicht einer Umweltschutzorganisation eine absurde Nutzwertanalyse für ein selbstfahrendes Auto, das Senioren zur Verfügung stehen soll, erstellen sollen.
Mit Physik hat diese Aufgabe überhaupt nichts zu tun.
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Auch aus dem Ländle, in dem grün-schwarz nun schon seit Jahren wüten, kann von der erfolgreichen Vernichtung des Anspruchsniveaus in naturwissenschaftlichen Fächern berichtet werden. Vielleicht muss man das Ganze im Zusammenhang mit dem absurden Versuch, mehr Mädchen für Physik zu begeistern sehen, dessen Erfolg nun offensichtlich damit angestrebt wird, Physik zu eliminieren. Entsprechend besteht die Aufgabe, vor die Schüler in einer 9. Klasse im Fach Physik in Baden-Württemberg gestellt werden, darin, eine Gemeinderatsrede über die Vor-/Nachteile eines Endlagers für Castor-Behälter in Grundremmingen zu halten.
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Reine Ideologie.
Keinerlei Lernwert im Fach Physik.
Hat das etwas in der Schule zu suchen, fragt Bernhard Krötz mit Bezug auf diese Aufgabe. Es ist natürlich eine rethorische Frage. Die Aufgabe, die abermals vom – wie Krötz sagt – „Sargnagel für die Entwicklung unseres Landes“ aus Berlin, dem IQB stammt, hat keinerlei Lernwert. Sie dient einzig dem Heranziehen von Ideologen, dem Vollpumpen von Schülern mit der gewünschten Ideologie. Mit Ideologie kann man natürlich keine Wirtschaft betreiben, und Jahrzehnte ökonomischer Forschung haben, im Gegensatz zu dem, was man bei der OECD und in nationalen Regierungen immer noch glaubt, gezeigt, dass nicht DIE ANZAHL VON HÖHEREN BILDUNGSTITELN, die in einem Land vergeben werden, SONDERN DIE QUALITÄT DER SCHULAUSBILDUNG die wirtschaftliche Entwicklung des jeweiligen Landes befördert.
Indem Institute wie das IQB mit ihrem Bullshit die Bildung zerstören, sorgen sie absichtlich oder aus der Ideologen eigenen Dummheit dafür, dass der Wirtschaftsstandort Deutschland nachhaltig zerstört wird.
Während grüne Ideologen die Wirtschaft quasi von „oben“ zerstören, indem immer neue Regulationen erfunden werden, die den Betrieb eines Unternehmens in Deutschland unrentabel machen, zerstören die Bildungsideologen aus Berlin das Land von unten, indem sie sicherstellen, dass ideologisch verblödete nicht nur in Naturwissenschaften illiterate Schüler in Menge Schulen verlassen.
Das Land wird quasi in die Zange genommen.
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Ich bin in der DDR zur Schule gegangen und selbst da war der Physikunterricht deutlich weniger ideologisiert als offensichtlich jetzt, und das will was heißen…
Ich habe als Referendar (1970/72, Kiel, Mathe/Physik) mit Erfolg die DDR-Unterrichtsmaterialien für Physiklehrer in der Praxis angewendet. Fachlich erstklassig, vom Vorwort abgesehen ideologiefrei, schülergerecht.
Ich kannte die Geschichte bis 1990 und wollte diese hier ebenfalls veröffentlichen. Nun, Sie sind mir mit einer aktualisierten Version zuvorgekommen, vielen Dank hierfür. Dass es heute um die Bildung so schlecht steht macht mich einfach fassungslos 😉
@“Schulphysik ohne Physik“
Zu meiner Schulzeit gab es nur wenige Lehrer mit didaktischen Fähigkeiten
(Griechisch: Dr.J., Mathe: Dr.W., Physik: Dr.K., Kunst: Dr.V.), das übrige
Kollegium hatte allenfalls verstanden, was es jeweils vermitteln sollte,
aber nur wenig davon wirklich begriffen. Von Referendaren/Innen ganz abgesehen.
U.a. kursierte für einen Lateinlehrer der Spruch:
„Schwarz hören und sehen kommt teuer zu stehen.“
Man erwartete von den Schülern, daß sie den zu vermittelnden Lehrstoff
bereits beherrschten, der ihnen eigentlich erst vermittelt werden sollte.
Es gibt Autodidakten, die begreifen von selbst.
Dann kommen die, die verstehen, wenn es ihnen jemand erklärt.
Der Rest begreift weder von selbst noch durch erklärenden Beistand.
So, wie einst die Alten sangen, piepsen nun die Jungen.
wer so ein Denkmalschutz Kriterium in der abiturprüfenden Arbeit hat, qualifiziert sich damit doch bis zum Hochkommissariat (oder als Diplomat, etc) in der UNESCO, oder wie oder was?
Analog gilt sowas doch bereits für Computer-Chips die mit dem Wort instinct bedruckt werden damit sie in A.I. taugliche Produkte verbaut werden können …
[…] Dieses erstaunliche Ergebnis scheint Folge eines fehlenden Durchgriffs der Nationalsozialisten auf die Herausgeber von Schulbüchern gewesen zu sein. Indes, derartige Fehler im System sind heute undenkbar, denn dafür, dass Currucula im Sinne, um einmal Flessau zu zitieren: “der Machthaber” missbraucht werden kann, sorgt heute eine Zentralisierung des Lehrstoffes in Instituten, die sich angeblich der Qualität der Bildung verschrieben haben. Was man unter Qualität in der Bildung zu verstehen hat, haben wir gestern dargestellt. […]
Ach, das ist ja nun nicht neu. Es gibt ja auch Diplomarbeiten in Mathematik, in denen keine Mathematik vorkommt. Und an technischen Universitäten benötigt man nicht unbedingt einen Abschluß in einer Ingenieurswissenschaft. Es reicht auch ein Abschluß in Gender, um über die Benachteiligung von Frauen im Fachbereich zu wachen.
Selbiges habe ich halt mal für eine Diplomarbeit in Mathmatik gehört (schon Jahre her). Es ging in der Arbeit um die Benachteiligung der Frauen in der Mathematik.
Und in Informatik kann man promovieren, nicht indem man neue Ergebnisse über Berechenbarkeit mittels der Turing-Maschine findet, sondern sich über die Frauenfeindlichkeit dieser seelenlosen Maschine beschwert.
Das geht so: die Turing-Maschine läßt bei ihren Berechnungen bis zum Ende keinen menschlichen Eingriff (von außen) zu. Das ist zwar gerade der Clou, um einen möglichst fundamentalen Begriff von Berechenbarkeit einzuführen (das ist immer das Ziel (bzw. die absolute Notwendigkeit) der Mathematik in allen Bereichen).
Nur hat Turing dabei nicht an die Bedürfnisse von Frauen gedacht. Die wollen nämlich interagieren und das können sie halt mit der Turing-Maschine nicht. Die läuft ohne Eingriff von außen zu Ende.
Das geht jetzt nicht gegen die normalen Frauen, die können ja nichts dafür, wenn eine der Ihrigen diesen Aberwitz absondert und es dafür den Doktortitel gibt.
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Ich bin in der DDR zur Schule gegangen und selbst da war der Physikunterricht deutlich weniger ideologisiert als offensichtlich jetzt, und das will was heißen…
Ich habe als Referendar (1970/72, Kiel, Mathe/Physik) mit Erfolg die DDR-Unterrichtsmaterialien für Physiklehrer in der Praxis angewendet. Fachlich erstklassig, vom Vorwort abgesehen ideologiefrei, schülergerecht.
Das Deutsche Schulsystem — erklärt an einem Sack Kartoffeln:
https://www.programmwechsel.de/lustig/humor/mathematik-im-wandel-der-zeiten.html
Ich kannte die Geschichte bis 1990 und wollte diese hier ebenfalls veröffentlichen. Nun, Sie sind mir mit einer aktualisierten Version zuvorgekommen, vielen Dank hierfür. Dass es heute um die Bildung so schlecht steht macht mich einfach fassungslos 😉
Die Erreichung eines Mindestmaßes an Wissen für die untergeordneten Menschen bleibt jedem Machthaber ein erstrebenswertes Ziel.
Geht noch besser: Schülerin bekommt Gefährderansprache wegen eines Witzes und wegen Nationalstolzes. Wenigstens waren die Polizisten, die anscheinend gleich zu dritt auftraten, laut der Schülerin durchaus nett.
https://www.nius.de/gesellschaft/exklusiv-hoeren-sie-dem-maedchen-16-zu-das-wegen-eines-schlumpf-videos-von-der-polizei-in-der-schule-besucht-wurde/22bf401b-480d-42dc-b1c4-ae1044be2372
Oder hier: Stark-Watzinger will Zivilisten auf Krieg vorbereiten und Zivilschutzübungen an Schulen.
https://www.rnd.de/politik/bettina-stark-watzinger-schueler-auf-kriegsfall-vorbereiten-RDGWJEOPPBLFNBJSUQFLURQDBU.html
@“Schulphysik ohne Physik“
Zu meiner Schulzeit gab es nur wenige Lehrer mit didaktischen Fähigkeiten
(Griechisch: Dr.J., Mathe: Dr.W., Physik: Dr.K., Kunst: Dr.V.), das übrige
Kollegium hatte allenfalls verstanden, was es jeweils vermitteln sollte,
aber nur wenig davon wirklich begriffen. Von Referendaren/Innen ganz abgesehen.
U.a. kursierte für einen Lateinlehrer der Spruch:
„Schwarz hören und sehen kommt teuer zu stehen.“
Man erwartete von den Schülern, daß sie den zu vermittelnden Lehrstoff
bereits beherrschten, der ihnen eigentlich erst vermittelt werden sollte.
Es gibt Autodidakten, die begreifen von selbst.
Dann kommen die, die verstehen, wenn es ihnen jemand erklärt.
Der Rest begreift weder von selbst noch durch erklärenden Beistand.
So, wie einst die Alten sangen, piepsen nun die Jungen.
wer so ein Denkmalschutz Kriterium in der abiturprüfenden Arbeit hat, qualifiziert sich damit doch bis zum Hochkommissariat (oder als Diplomat, etc) in der UNESCO, oder wie oder was?
Analog gilt sowas doch bereits für Computer-Chips die mit dem Wort instinct bedruckt werden damit sie in A.I. taugliche Produkte verbaut werden können …
[…] Dieses erstaunliche Ergebnis scheint Folge eines fehlenden Durchgriffs der Nationalsozialisten auf die Herausgeber von Schulbüchern gewesen zu sein. Indes, derartige Fehler im System sind heute undenkbar, denn dafür, dass Currucula im Sinne, um einmal Flessau zu zitieren: “der Machthaber” missbraucht werden kann, sorgt heute eine Zentralisierung des Lehrstoffes in Instituten, die sich angeblich der Qualität der Bildung verschrieben haben. Was man unter Qualität in der Bildung zu verstehen hat, haben wir gestern dargestellt. […]
Ach, das ist ja nun nicht neu. Es gibt ja auch Diplomarbeiten in Mathematik, in denen keine Mathematik vorkommt. Und an technischen Universitäten benötigt man nicht unbedingt einen Abschluß in einer Ingenieurswissenschaft. Es reicht auch ein Abschluß in Gender, um über die Benachteiligung von Frauen im Fachbereich zu wachen.
Selbiges habe ich halt mal für eine Diplomarbeit in Mathmatik gehört (schon Jahre her). Es ging in der Arbeit um die Benachteiligung der Frauen in der Mathematik.
Und in Informatik kann man promovieren, nicht indem man neue Ergebnisse über Berechenbarkeit mittels der Turing-Maschine findet, sondern sich über die Frauenfeindlichkeit dieser seelenlosen Maschine beschwert.
Das geht so: die Turing-Maschine läßt bei ihren Berechnungen bis zum Ende keinen menschlichen Eingriff (von außen) zu. Das ist zwar gerade der Clou, um einen möglichst fundamentalen Begriff von Berechenbarkeit einzuführen (das ist immer das Ziel (bzw. die absolute Notwendigkeit) der Mathematik in allen Bereichen).
Nur hat Turing dabei nicht an die Bedürfnisse von Frauen gedacht. Die wollen nämlich interagieren und das können sie halt mit der Turing-Maschine nicht. Die läuft ohne Eingriff von außen zu Ende.
Das geht jetzt nicht gegen die normalen Frauen, die können ja nichts dafür, wenn eine der Ihrigen diesen Aberwitz absondert und es dafür den Doktortitel gibt.