Ein Beitrag im Economist beginnt mit einem Rückblick auf vergangene, glorreiche Zeiten, auf Zeiten bevor ein irrer Mob aus klimarettenwollenden Zeloten ausgezogen ist, um die deutsche Wirtschaft und somit die Grundlage einer demokratischen Gesellschaft zu zerstören.
„THE GERMANS are an inventive bunch. They came up with the printing press, the car and the X-ray machine, not to mention MP3s and gummy bears. The country remains a big contributor to technological progress, filing more than 16,700 international patent applications in 2024. But, according to a new global ranking of 139 economies published by the World Intellectual Property Organisation (WIPO), Germany is no longer among the ten most innovative countries in the world. China has displaced it.
Nur am Rande, weil die Diskussion darüber, ob erfolgreiche Marktwirtschaft und demokratisches System zusammengehören, immer wieder aufkommt. Der Zusammenhang zwischen wirtschaftlichem System und politischem System, zwischen freier Marktwirtschaft und Demokratie ist einer der wenigen Zusammenhänge, die in den Sozialwissenschaften als gut bis sehr gut belegt gelten können. Der Zusammenhang ist einfach: Ohne freie Marktwirtschaft sind demokratische Regierungssysteme nicht möglich. Und wenn man gradieren will, dann wird daraus die Aussage, dass je weniger frei, die Marktwirtschaft ist, desto autoritärer wird das Regierungssystem.
In anderen Worten: Sozialismus ist das Ende jeder Demokratie.
Karl Marx wusste es. Vladimir Iljitsch Lenin wusste es. Joseph Stalin wusste es. Mao Zedong wusste es. Sie alle haben nicht einmal Anstalten einer demokratischen Verfassung ihres politischen Systems gemacht, so wenig wie die SED in der DDR, die mit dem Zusatz „Demokratische Republik“ bestenfalls eine Art „Mockery“ betrieben hat, um einen positiv konnotierten Begriff, seiner Bedeutung zu berauben und für Kommunismus zu instrumentalisieren. Um es deutlich zu sagen: Demokratie und Sozialismus oder Kommunismus sind UNVEREINBAR. Demokratie benötigt Individualismus und eine Freie Marktwirtschaft. Sozialismus bringt Kollektivismus und Planwirtschaft.
Wer sich einen Einstieg erlesen will:
Barro, Robert J. (1996). Getting it right: Markets and choices in a free society. Cambridge: Mit Press.
Barro, Robert J. (1996). Democracy and growth. Journal of economic growth 1(1): 1-27.
Barro, Robert J. (1999). Determinants of democracy. Journal of Political economy 107(S6): S158-S183.
Übrigens gibt es neben dem positiven Zusammenhang zwischen einer Freien Marktwirtschaft und demokratischen Regierungssystemen noch einen weiteren, gut belegten Zusammenhang: Mit der Verbreitung des muslimischen Glaubens verschwinden demokratische Regierungssysteme und – wenn es sich um ehemalige Kolonien handelt – wirtschaftlicher Aufschwung.
Doch zurück zum „Economist“ und dem Schwelgen in vergangenen Tagen, als die deutsche Wirtschaft noch weltberühmt, der Exportweltmeister noch Weltmeister war. Diese Zeiten sind vorbei. Mutwillig beendet von einem irren Mob grüner Zeloten, denen nichts wichtiger zu sein scheint als die Zerstörung von „Standort Deutschland“ – ein Projekt, das sie mit großem Erfolg verfolgen – generell sind Sozialisten immer dann erfolgreich, wenn sie etwas zerstören, indes sind sozialistische Systeme (egal ob als Sozialismus oder Kommunismus bezeichnet), wenn es darum geht, etwas aufzubauen, nicht als erfolgreiche Varianten wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ordnung in die Geschichte eingegangen oder in der Gegenwart bekannt.
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Der letzte Index, der den wirtschaftlichen Niedergang gerade der westlichen Staaten, deren Regierungen sich als Vorreiter auf dem Gebiet der Net Zero Mania inszenieren, vornehmlich Deutschland und das Vereinigte Königreich, dokumentiert, ist der Global Innovation Index (GII), den WIPO, die World Intellectual Property Organisation jedes Jahr auf Basis von knapp 90 Indikatoren erstellt:
Der neueste Index für das Jahr 2025 zählt Deutschland nicht mehr unter den Top-10 innovativen Staaten, China hat dem Land der Dichter und Denker den Rang abgelaufen, nicht, weil Chinesen plagiieren, nein, mittlerweile haben die Chinesen damit begonnen, den Markt nicht nur mit Ingenieuren und Physikern zu überschwemmen, sie halten auch eine stetig steigende Zahl an Patenten, die zum Ausgangspunkt von Innovationen werden. In Deutschland und im Vereinigten Königreich geht die Entwicklung in die andere Richtung, beide Standorte werden immer unbedeutender, was kein Problem wäre, wenn man den Rückgang an Innovation und daraus entstehender neuer Technologien und Exportprodukte mit etwas kompensieren könnte, etwa einem Reichtum an Ressourcen. Indes … muss man nicht ausführen, oder?
Die Zahlen für den GII 2025 wurden 2024 gesammelt. Der Index ist also ein Jahr zurück, was einen Punkt aus der Landespräsentation, die man hier einsehen kann, besonders dramatisch macht:
Innovation war im Deutschland des Jahres 2024 getrieben von der Automobilindustrie und die vier Unternehmen, die als Hauptträger deutscher Innovationstätigkeit 2024 ausgewiesen sind (Forschung und Entwicklung), sind die vier Unternehmen, die 2025 mit Werkschließungen, Entlassungen und erheblichen Umsatzrückgängen aufwarten konnten. Welchen Platz Deutschland im globalen Innovationsindex 2026 einnehmen wird, wenn die Situation des Jahres 2025 die Grundlage der Einstufung bildet, kann man sich vor diesem Hintergrund gut vorstellen. Deutschland wird weiter nach unten durchgereicht werden.
Für Linke, die „gegen Kapitalismus“ sind, obschon ihre schmarotzende Lebensweise ohne Kapitalismus vollkommen undenkbar wäre, sind derartige Katastrophenmeldungen für den Wohlstand eines Landes, das auf Export angewiesen ist, irrelevant, sofern sie den Niedergang nicht in ihrer ideologischen Verblödung als Ende des „Kapitalismus“ feiern. Dass mit dem Ende des Kapitalismus auch das Ende von demokratischen Regierungssystemen erreicht ist, daran sei hier noch einmal erinnert.
Warum das so ist, kann man in wenigen Sätzen umschreiben: Demokratische Regierungssysteme basieren auf Freiheit und Wohlstand, wobei Wohlstand die Summe individueller Anstrenungen, etwas aus sich zu machen, darstellt. Einschränkungen in individueller Freiheit, die die Einschätzung der eigenen Möglichkeit, etwas aus sich zu machen, eintrüben, führen zu immer mehr staatlichen Kostgängern, entweder in Anstellung beim Staat oder gegenleistungsloser finanzieller Abhängigkeit vom Staat. Mehr Kostgänger und weniger Produktivkräfte resultieren in geringerem Wohlstand, geringer Wohlstand, um den immer mehr gesellschaftliche Gruppen konkurrieren, mündet notwendig in autoritäre Strukturen, weil die Clique, der es gerade gelungen ist, ihren Griff nach staatlichen Ressourcen zu festigen, verhindern will, dass andere Cliquen ihr das Wasser abgraben.
Das ist die kürzeste Erklärung dafür, warum Sozialismus notwendig mit der Beseitigung demokratischer Regierungssysteme einhergeht, die ich geben kann.
Interessant am Global Innovation Index, besser: erschreckend, ist die Aufschlüsselung der sieben Bereiche (Institutionen, Humankapital und Forschung, Infrastruktur, Markt- und Wirtschaftskapazität, Wissen- und Technologieproduktion, kreative Neuerungen (nicht ausgewiesen)), aus denen sich der Index zusammensetzt und vor allem das Ausmaß, in dem Deutschland und noch viel mehr Europa der internationalen Entwicklung hinterherhinkt.
Wer sich bislang gefragt hat, warum wir im Zusammenhang mit der EU-Kommission von EU-Zombies reden, und diese Frage nicht durch einfache Anschauung beantworten kann, dem sei an dieser Stelle der Hinweis spendiert, dass Zombies, alles, was lebt, zerstören, weil sie sich am wohlsten fühlen, wenn um sie herum Niedergang, Tod und Zerstörung herrscht.
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Wäre es ein Kommentar, würde ich Ihnen uneingeschränkt beipflichten. Aber, ich zitiere:
„Nur am Rande, weil die Diskussion darüber, ob erfolgreiche Marktwirtschaft und demokratisches System zusammengehören, immer wieder aufkommt.“
Ich denke, dass man der chinesischen Wirtschaft, wohlgemerkt der Volksrepublik China, nicht einen gewissen Erfolg absprechen kann. Also scheint wirtschaftlicher Erfolg nicht unbedingt in demokratischer Verfassung begründet zu sein. Ich würde also den Kommentar eher als Frage auffassen, wie dies ja schon durch das Fragezeichen angezeigt wird.
Der Zusammenhang zwischen wirtschaftlichem System und politischem System, zwischen freier Marktwirtschaft und Demokratie ist einer der wenigen Zusammenhänge, die in den Sozialwissenschaften als gut bis sehr gut belegt gelten können. Der Zusammenhang ist einfach: Ohne freie Marktwirtschaft sind demokratische Regierungssysteme nicht möglich.
Da steht: Ohne Marktwirtschaft keine Demokratie.
Da steht nicht ohne Demokratie keine Marktwirtschaft.
Nun geht es bei Ihnen um China = keine Demokratie und keine Marktwirtschaft.
Wo ist ihr Problem?
Nirgends wird behauptet, dass es KEINEN Zusammenhang zwischen wirtschaftlichem Erfolg und autokratischen Systemen gibt.
Die Behauptung im Text lautet: Ohne Marktwirtschaft KEINE Demokratie.
Es ist kein Zufall, dass die Beziehung so beschrieben wurde, wie sie beschrieben wurde. Und damit wurde keine Zwangsläufigkeit beschrieben. Es ist also durchaus möglich, dass es erfolgreiche Marktwirtschaft und andere politische Regierungssysteme gibt. Aber es gibt KEINE Demokratie ohne eine Marktwirtschaft.
Oder in Kurz:
Marktwirtschaft ohne Demokratie = möglich.
Demokratie ohne Marktwirtschaft = nicht möglich.
Ob Marktwirtschaft ohne Demokratie erfolgreich sein kann, das ist dann eine andere Frage.
Meine hochverehrten Vorfahren (es gibt mindestens 36 H.-Straßen in Deutschland) waren Industriepioniere in der Stahlproduktion und -konstruktion.
Ich selbst habe im IT-Bereich ebenfalls Pionierarbeiten geleistet: die ersten Online-Shops, Data2Print (professionelle PDFs aus DB-Bausteinen im CD), Data2Web, Data2CD, Data2Catalogue, B2B, Datenkonvertierungen extrem schnell, WYSIWYG-Editor wie Word, nur mit wiederverwendbaren, aktuellen Textbausteinen und Hin-und-Zurück-Datenbank-Speicherung. Alles mit XML und XSLT war effizient und schnell.
Referenzmappe mit über 70 Kunden von der Deutschen Bahn (Prio-Projekt) über Großkonzerne, den Mittelstand und anfangs, aber immer auch gerne ehrenwerte kleine Kunden. Kleines Team, ich der Hauptentwickler, die anderen genauso gut und andere Bereiche abdeckend. Volle Selbstverantwortung, „wie“ man als Softwareentwickler das umsetzte.
Das kam, weil ich ständig eine Vision hatte: „Das muss doch irgendwie gehen.“ Und so hatte ich mich als Nerd noch nach Feierabend mit den neuesten Entwicklungen befasst hatte.
Ich war gar nicht mal so intelligent oder begabt, aber hatte stets enorm viel Entwicklungsmöglichkeiten, Effizienzsteigerungen eingebracht – also nicht nur theoretisch, sondern eben auch Kunden erschließend und diesen Umsetzungen ihrer Unternehmensziele zu ermöglichen.
Das war schon Innovation. Wenn ich heute in die Jobbörsen gucke (oder auf die Seiten meiner ehemaligen Arbeitgeber, die es immer noch gibt), dann gibt’s kein einziges interessantes Job-Angebot mehr, keine aktuellen tollen Projekte, keine neuen Referenzen. Und die Mitarbeiterzahl ging runter von 20-25 auf 3. Kein Kickertisch mehr im Loft direkt neben dem Michel. Wir waren mal Weltklasse.
Aber selbst im Silicon Valley braucht man nicht mehr nach solchen Jobs zu suchen, wie ich sie hatte. Es gibt keine mehr. Und in Frisco und LA haben sie inzwischen noch mehr Probleme als hier.
„Kein Kickertisch mehr im Loft direkt neben dem Michel“ – Lofts direkt am hamburger Michel-Dom und den hannoverschen Nana-Figuren am Leineufer, wenn ich das hinzufügen darf. Das nenne ich mal repräsentative Firmensitze; heute sitzen die in der Vorstadt, im Industriegebiet oder einem besser situierten Dorf. Der Lack ist ab.
Wenn ich so einen Job heutzutage wieder haben wollte, müsste ich wohl erstmal in der Leiharbeit anfangen, und das wär’s dann gewesen.
Aber es sind auch die Auftraggeber abgesprungen. Für ehemals boomende Produktinformationssysteme (PIM) z.B. gibt’s überhaupt keinen Markt mehr und keinen der ehemaligen Anbieter und keinen neuen mehr. Ich kannte ja die Konkurrenz, deren Techniken, Möglichkeiten und Marktdurchdringung; das war Teil meines Jobs. Der Markt ist leer.
Z.B. hatte ich die Technik eingerichtet, mit der der Baumarkt OBI beim DIY-Pionier und Markenlieferanten Emil Lux sein Sortiment nachkaufen konnte. Das war B2B, und vorher gab’s das nicht. Nun ist es fertig, Job erledigt. Gibt keine neuen mehr.
– Zur Selbstbeweihräucherung noch: Beiden meiner Arbeitgeber hatte ich den „Microsoft Gold Partner“-Status eingebracht durch meine überprüften Leistungen, was unseren Firmen, Entwicklern und Kunden enorme Vorteile bot. – Suche heutzutage mal solche Firmen in deiner Großstadt, die nicht Leih- oder miserable Auftragsarbeit betreiben.
Keine Spur mehr von Vision, Hingabe, Vorantreiben neuer Entwicklungen, Freiheit in der Umsetzung eigener Techniken, dickes Angestelltengehalt auch für F&E, literweise den besten Kaffee der Stadt, sondern nur noch miese Lohn- und Sklavenarbeit gibt es. Gut, wenn man da raus ist.
Mir hat man noch beigebracht, das eine Regierungsform mehrere Arten
beinhalten muss um eine funktionierende Demokratie zu halten.
Dazu gehörte auch, das die Regierung der Garant sein muss für ALLE
gleiche Rahmenbedingungen zu schaffen.
Der Kapitalismus ist PLEITE weil darauf ausgerichtet war Wohlstand durch unsinnige Konsumgüter zu sichern. Das führte dazu, das der
Verbrauch von Rohstoffen den Bedarf nicht mehr decken konnte.
So entstand der heutige Kampf der Globalisten um eben diese Rohstoffe
Was interessiert mich mein (Geschwätz) von Gestern ist Heute Bestandteil sowohl in der Marktwirtschaft, wie auch Politik. Oder wie
in D auch “ maschinell erstellt ohne Unterschrift Gültig “ also Stehlen
ohne Verantwortung. Der Verfall von all dem – hat m.E. nichts mit
politischen Systemen zu tun.
Mir hat man noch beigebracht, das eine Regierungsform mehrere Arten beinhalten muss um eine funktionierende Demokratie zu halten.
Was man Ihnen da beigebracht hat, ist nicht zu verstehen.
Welche Arten von was, muss eine „Regierungsform“ beinhalten, um eine „funktionierende Demokratie zu halten“?
Ansonsten halte ich wenig von der Verbreitung unsinniger Behauptungen wie „Der Kapitalismus ist PLEITE“. Dass das quatsch ist, daran ändern auch die Großbuchstaben nichts, denn Kapitalismus ist ein WIRTSCHAFTSSYSTEM und als solches ein ideelles Konstrukt, das entsprechend nicht Pleite sein kann, weder in Klein- noch in Großbuchstaben. Ob Konsumgüter „unsinnig“ sind oder nicht, das muss man als Bewertung wohl denen überlassen, die sie kaufen oder nicht kaufen. Und selbst wenn es „unsinnige Konsumgüter“ gäbe: Was wollen Sie tun: Konsum verbieten, weil ihnen Konsumgüter unsinnig vorkommen, andere entsprechend bevormunden, damit die Ressourcen, die nach ihrer Ansicht den Bedarf nicht sichern können (welche Ressourcen können übrigens welchen Bedarf nicht mehr sichern?), geschont werden?
Klingt wie das Lamento der Klimaapostel, die Bürgern Waren und Dienstleitungen entziehen wollen, um „den Planeten“ und „das Klima“ zu retten.
Herr Klein, ich glaube das hier ist eine Plattform, wo man (noch) seine
Meinung öffentlich machen kann.
Mit einem universitärem Plenarsaal nicht zu vergleichen, noch angebracht. Dafür haben Sie meine E-Mailadresse.
Aber ihre Anmerkung ich klinge wie ein „Klimaapostel“ muss ich aufs
schärfste zurückweisen. MfG
Kabarettisten wie Volker Pispers und Georg Schramm, welchen Letzteren ich eigentlich sehr geschätzt habe, haben leider mit dazu beigetragen, eine „antikapitalistische Pose“ gesellschaftsfähig zu machen. Kritik an unserm Wirtschaftssystem gut und schön, Monopolbildung und damit Aushebelung des Marktes durch Absprachen oder zu große Player, geschenkt. Aber diese Pose, man müsse dieses Wirtschaftssystem „irgendwie“ „überwinden“, ist einfach dämlich, weil es dann auf nicht taugliche Schrottsysteme hinausläuft, wo sich linke Kleptokraten dann mit moralisch einwandfreiem Vokabular behängen und alles gegen die Wand fahren. Was war Schramm für eine Enttäuschung, als er 2020/21 nicht nochmal seine Nummer als Pharmareferent herausgeholt hat. Auf dieses Datum war diese Figur angelegt! Einfach abgetaucht, Maul gehalten. Schönwettermoralisten alle beide. Sorry fürs offtopic.
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Show CommentsAlso ist China eine lupenreine Demokratie, oder wie jetzt? 🤔
Finden Sie diesen Kommentar nicht extrem albern?
Wäre es ein Kommentar, würde ich Ihnen uneingeschränkt beipflichten. Aber, ich zitiere:
„Nur am Rande, weil die Diskussion darüber, ob erfolgreiche Marktwirtschaft und demokratisches System zusammengehören, immer wieder aufkommt.“
Ich denke, dass man der chinesischen Wirtschaft, wohlgemerkt der Volksrepublik China, nicht einen gewissen Erfolg absprechen kann. Also scheint wirtschaftlicher Erfolg nicht unbedingt in demokratischer Verfassung begründet zu sein. Ich würde also den Kommentar eher als Frage auffassen, wie dies ja schon durch das Fragezeichen angezeigt wird.
Da steht: Ohne Marktwirtschaft keine Demokratie.
Da steht nicht ohne Demokratie keine Marktwirtschaft.
Nun geht es bei Ihnen um China = keine Demokratie und keine Marktwirtschaft.
Wo ist ihr Problem?
Nirgends wird behauptet, dass es KEINEN Zusammenhang zwischen wirtschaftlichem Erfolg und autokratischen Systemen gibt.
Die Behauptung im Text lautet: Ohne Marktwirtschaft KEINE Demokratie.
Es ist kein Zufall, dass die Beziehung so beschrieben wurde, wie sie beschrieben wurde. Und damit wurde keine Zwangsläufigkeit beschrieben. Es ist also durchaus möglich, dass es erfolgreiche Marktwirtschaft und andere politische Regierungssysteme gibt. Aber es gibt KEINE Demokratie ohne eine Marktwirtschaft.
Oder in Kurz:
Marktwirtschaft ohne Demokratie = möglich.
Demokratie ohne Marktwirtschaft = nicht möglich.
Ob Marktwirtschaft ohne Demokratie erfolgreich sein kann, das ist dann eine andere Frage.
Meine hochverehrten Vorfahren (es gibt mindestens 36 H.-Straßen in Deutschland) waren Industriepioniere in der Stahlproduktion und -konstruktion.
Ich selbst habe im IT-Bereich ebenfalls Pionierarbeiten geleistet: die ersten Online-Shops, Data2Print (professionelle PDFs aus DB-Bausteinen im CD), Data2Web, Data2CD, Data2Catalogue, B2B, Datenkonvertierungen extrem schnell, WYSIWYG-Editor wie Word, nur mit wiederverwendbaren, aktuellen Textbausteinen und Hin-und-Zurück-Datenbank-Speicherung. Alles mit XML und XSLT war effizient und schnell.
Referenzmappe mit über 70 Kunden von der Deutschen Bahn (Prio-Projekt) über Großkonzerne, den Mittelstand und anfangs, aber immer auch gerne ehrenwerte kleine Kunden. Kleines Team, ich der Hauptentwickler, die anderen genauso gut und andere Bereiche abdeckend. Volle Selbstverantwortung, „wie“ man als Softwareentwickler das umsetzte.
Das kam, weil ich ständig eine Vision hatte: „Das muss doch irgendwie gehen.“ Und so hatte ich mich als Nerd noch nach Feierabend mit den neuesten Entwicklungen befasst hatte.
Ich war gar nicht mal so intelligent oder begabt, aber hatte stets enorm viel Entwicklungsmöglichkeiten, Effizienzsteigerungen eingebracht – also nicht nur theoretisch, sondern eben auch Kunden erschließend und diesen Umsetzungen ihrer Unternehmensziele zu ermöglichen.
Das war schon Innovation. Wenn ich heute in die Jobbörsen gucke (oder auf die Seiten meiner ehemaligen Arbeitgeber, die es immer noch gibt), dann gibt’s kein einziges interessantes Job-Angebot mehr, keine aktuellen tollen Projekte, keine neuen Referenzen. Und die Mitarbeiterzahl ging runter von 20-25 auf 3. Kein Kickertisch mehr im Loft direkt neben dem Michel. Wir waren mal Weltklasse.
Aber selbst im Silicon Valley braucht man nicht mehr nach solchen Jobs zu suchen, wie ich sie hatte. Es gibt keine mehr. Und in Frisco und LA haben sie inzwischen noch mehr Probleme als hier.
„Kein Kickertisch mehr im Loft direkt neben dem Michel“ – Lofts direkt am hamburger Michel-Dom und den hannoverschen Nana-Figuren am Leineufer, wenn ich das hinzufügen darf. Das nenne ich mal repräsentative Firmensitze; heute sitzen die in der Vorstadt, im Industriegebiet oder einem besser situierten Dorf. Der Lack ist ab.
Wenn ich so einen Job heutzutage wieder haben wollte, müsste ich wohl erstmal in der Leiharbeit anfangen, und das wär’s dann gewesen.
Aber es sind auch die Auftraggeber abgesprungen. Für ehemals boomende Produktinformationssysteme (PIM) z.B. gibt’s überhaupt keinen Markt mehr und keinen der ehemaligen Anbieter und keinen neuen mehr. Ich kannte ja die Konkurrenz, deren Techniken, Möglichkeiten und Marktdurchdringung; das war Teil meines Jobs. Der Markt ist leer.
Z.B. hatte ich die Technik eingerichtet, mit der der Baumarkt OBI beim DIY-Pionier und Markenlieferanten Emil Lux sein Sortiment nachkaufen konnte. Das war B2B, und vorher gab’s das nicht. Nun ist es fertig, Job erledigt. Gibt keine neuen mehr.
– Zur Selbstbeweihräucherung noch: Beiden meiner Arbeitgeber hatte ich den „Microsoft Gold Partner“-Status eingebracht durch meine überprüften Leistungen, was unseren Firmen, Entwicklern und Kunden enorme Vorteile bot. – Suche heutzutage mal solche Firmen in deiner Großstadt, die nicht Leih- oder miserable Auftragsarbeit betreiben.
Keine Spur mehr von Vision, Hingabe, Vorantreiben neuer Entwicklungen, Freiheit in der Umsetzung eigener Techniken, dickes Angestelltengehalt auch für F&E, literweise den besten Kaffee der Stadt, sondern nur noch miese Lohn- und Sklavenarbeit gibt es. Gut, wenn man da raus ist.
Mir hat man noch beigebracht, das eine Regierungsform mehrere Arten
beinhalten muss um eine funktionierende Demokratie zu halten.
Dazu gehörte auch, das die Regierung der Garant sein muss für ALLE
gleiche Rahmenbedingungen zu schaffen.
Der Kapitalismus ist PLEITE weil darauf ausgerichtet war Wohlstand durch unsinnige Konsumgüter zu sichern. Das führte dazu, das der
Verbrauch von Rohstoffen den Bedarf nicht mehr decken konnte.
So entstand der heutige Kampf der Globalisten um eben diese Rohstoffe
Was interessiert mich mein (Geschwätz) von Gestern ist Heute Bestandteil sowohl in der Marktwirtschaft, wie auch Politik. Oder wie
in D auch “ maschinell erstellt ohne Unterschrift Gültig “ also Stehlen
ohne Verantwortung. Der Verfall von all dem – hat m.E. nichts mit
politischen Systemen zu tun.
Was man Ihnen da beigebracht hat, ist nicht zu verstehen.
Welche Arten von was, muss eine „Regierungsform“ beinhalten, um eine „funktionierende Demokratie zu halten“?
Ansonsten halte ich wenig von der Verbreitung unsinniger Behauptungen wie „Der Kapitalismus ist PLEITE“. Dass das quatsch ist, daran ändern auch die Großbuchstaben nichts, denn Kapitalismus ist ein WIRTSCHAFTSSYSTEM und als solches ein ideelles Konstrukt, das entsprechend nicht Pleite sein kann, weder in Klein- noch in Großbuchstaben. Ob Konsumgüter „unsinnig“ sind oder nicht, das muss man als Bewertung wohl denen überlassen, die sie kaufen oder nicht kaufen. Und selbst wenn es „unsinnige Konsumgüter“ gäbe: Was wollen Sie tun: Konsum verbieten, weil ihnen Konsumgüter unsinnig vorkommen, andere entsprechend bevormunden, damit die Ressourcen, die nach ihrer Ansicht den Bedarf nicht sichern können (welche Ressourcen können übrigens welchen Bedarf nicht mehr sichern?), geschont werden?
Klingt wie das Lamento der Klimaapostel, die Bürgern Waren und Dienstleitungen entziehen wollen, um „den Planeten“ und „das Klima“ zu retten.
Herr Klein, ich glaube das hier ist eine Plattform, wo man (noch) seine
Meinung öffentlich machen kann.
Mit einem universitärem Plenarsaal nicht zu vergleichen, noch angebracht. Dafür haben Sie meine E-Mailadresse.
Aber ihre Anmerkung ich klinge wie ein „Klimaapostel“ muss ich aufs
schärfste zurückweisen. MfG
Wo sehen Sie den Unterschied?
Kabarettisten wie Volker Pispers und Georg Schramm, welchen Letzteren ich eigentlich sehr geschätzt habe, haben leider mit dazu beigetragen, eine „antikapitalistische Pose“ gesellschaftsfähig zu machen. Kritik an unserm Wirtschaftssystem gut und schön, Monopolbildung und damit Aushebelung des Marktes durch Absprachen oder zu große Player, geschenkt. Aber diese Pose, man müsse dieses Wirtschaftssystem „irgendwie“ „überwinden“, ist einfach dämlich, weil es dann auf nicht taugliche Schrottsysteme hinausläuft, wo sich linke Kleptokraten dann mit moralisch einwandfreiem Vokabular behängen und alles gegen die Wand fahren. Was war Schramm für eine Enttäuschung, als er 2020/21 nicht nochmal seine Nummer als Pharmareferent herausgeholt hat. Auf dieses Datum war diese Figur angelegt! Einfach abgetaucht, Maul gehalten. Schönwettermoralisten alle beide. Sorry fürs offtopic.
Georg Schramm?
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Ist von 2016.