Eine SELTSAME Geschichte, die sich vor allem dadurch auszeichnet, dass es keine konkreten, sondern ausschließlich allgemeine Informationen gibt, die allesamt ihren Ausgangspunkt bei jugend.info nehmen und von dort ihren Weg zu IMI, den Nachdenkseiten und von dortaus ins Netz gefunden haben.
Tenor einheitlich: Bundeswehr zeigt Schüler wegen Meme an!
„Wie der Nachrichtenblog jugend.info berichtet, wurde ein Schüler des Angell-Gymnasiums in Freiburg von der Bundeswehr wegen „Beleidigung“ angezeigt.“
Die Beleidigung soll in Form eines MEME stattgefunden haben.
Meine Probleme beginnen beim Tatbestand der Beleidigung, die ich im folgenden MEME nicht zu erkennen vermag:
Erschreckend: Deutsche Schüler wissen nicht einmal, dass bei der Bundeswehr keine Kalaschnikow (AK-47) zum Einsatz kommt, sondern derzeit noch G36, das demnächst von G95A1 abgelöst werden soll.
Jenseits der Frage, ob hier überhaupt jemand beleidigt wurde, ist BELEIDIGUNG als solche ein INDIVIDUALDELIKT, das in aller Regel nur auf Antrag überhaupt verfolgt wird und lediglich im Paragraphen 194 Absatz 3 des Strafgesetzbuches den Fall beschreibt, in dem eine Institution wie die Bundeswehr, im vorliegenden Fall müsste das durch den Dienstvorgesetzten des betroffenen Offiziers erfolgt sein, Strafanzeige wegen Beleidigung stellen kann:
(3) Ist die Beleidigung gegen einen Amtsträger, einen für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichteten oder einen Soldaten der Bundeswehr während der Ausübung seines Dienstes oder in Beziehung auf seinen Dienst begangen, so wird sie auch auf Antrag des Dienstvorgesetzten verfolgt.
[…]
Damit wäre geklärt, dass „die Bundeswehr“ in der Tat eine Anzeige wegen Beleidigung stellen kann, und zwar gegen den Schüler, der schon im Vorfeld einer Veranstaltung der Bundeswehr am Angell-Gymnasiums in Freiburg mobil gemacht hat. „Bentik“ ist der Name (sein Name), der im Internet kursiert.
Indes, der zeitliche Ablauf: Versuch, die Bundeswehrveranstaltung am Gymnasium zu verhindern und, weil das nicht gelingt, nachtreten mit einem Meme, von dem man zumindest sagen muss, dass es die Persönlichkeitsrechte, wenn nicht die Menschenwürde des betroffenen „Jungoffiziers“ [was zum Teufel ist das?], verletzt, macht uns stutzig.
Vor allem vor dem Hintergrund, dass die „Genossen“, die herbeigeeilt sind, um „Bentik“ gegen „die Bundeswehr“ zur Seite zu stehen, mit den üblichen Worthülsen von Solidarität und so weiter, keine Zeit verloren haben, um Spenden zum Zwecks der Deckung der Kosten für „Bentik“ im STRAFVERFAHREN einzusammeln, Kosten, wirkt mehr als seltsam, fast schon orchestriert.
Denn und vorhersehbar werden Kosten in einem Ausmaß entstehen, das selbst bei einer Verurteilung zu einer GELDSTRAFE sehr gering ausfallen dürfte: Als Schüler hat Bentik keine Einkünfte, §40 StGB setzt das Minimum eines Tagessatzes bei nicht vorhandenen Einkünften bei einem Euro bzw. 5 Euro an. Mehr als 30 Tagessätze kommen selbst dann nicht zusammen, wenn der Staatsanwalt ein Exempel an Bentik statuieren will. Anwaltskosten entstehen keine, weil die Sache als Strafbefehl, sofern sie nicht wegen Geringfügigkeit eingestellt wird, abgehandelt werden wird. Bei Verurteilung kommen also minimal 30 Euro und maximal 150 Euro zusammen.
Nicht unbedingt das, wofür man Spenden einsammeln muss…
Indes, wenn die Planung dahingeht, vielleicht von Anfang an dahin gegangen ist, die Sache groß aufzuhängen und bei Ergehen eines Strafbefehls einen Anwalt zu engagieren und Einspruch einzulegen, dann entstehen höhere Kosten, allerdings auch nur für den Fall, dass die Hauptverhandlung nicht mit einem Freispruch endet.
Insofern fragt man sich, was hier tatsächlich vorgeht.
Einerseits ist die Anzeige durch den Dienstvorgesetzten des Offiziers, der den Vortrag im Gymnasium gehalten hat, eine Überreaktion.
Andererseits ist der Missbrauch der Person des Offiziers durch den Schüler, um seine ideologischen Überzeugungen auf dem Rücken anderer auszuleben und sich zu produzieren, etwas, für das man keine Lorbeeren verteilen kann.
Und letztlich ist das ganze eine Posse aus einer kaputten Gesellschaft, einer Gesellschaft, in der mit formal höherer Bildung eine Entfremdung von der Gesellschaft einhergeht, die die eigene formale Bildung erst möglich gemacht hat.
Eine Posse, die zeigt, dass gesellschaftliche Institutionen eine Delegitimierung im täglichen Leben erfahren, die an Feindschaft grenzt und zudem personalisiert wird.
Eine Posse, die zeigt, dass es keinerlei zwischenmenschliche Beziehungen gibt, die „ideologische Konflikte“ zu lösen im Stande sind. Einem Schüler liegt es wohl näher, nachzutreten statt den Mund aufzumachen und den Offizier direkt in eine Diskussion zu verwickeln. Einem Dienstvorgesetzten liegt es näher, eine andere Institution einzuspannen, um eine Angelegenheit zu regeln, die man früher mit einem Sechsaugengespräch gelöst hätte.
Die deutsche Gesellschaft besteht aus Fragmenten, aus getrennten Segmenten, zwischen denen lediglich standardisierte Formen der Kommunikation möglich sind, keinerlei zwischenmenschliche Kanäle zur Verfügung stehen, um Austausch und Verständigung zu erreichen.
Ein abgestorbene Gesellschaft, die darauf wartet, von wem auch immer übernommen zu werden.
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Ansonsten ist die ganze Argumentation lächerlich + illegal, weil dieses Meme keine spezielle Person zeigt, sondern sich gegen die Buntewehr und die Kriegspolitik der BRD an sich richtet. Und selbst wenn er das Bild des Jugendoffiziers dort eingefügt hätte, welcher dort auftauchte um Werbung für den Trachtenverein zu machen, wäre es weiterhin nur die Wahrheit.
Beleidigung ist Heute ALLES was denen nicht in den Kram passt !!!
Für diese Amtsträger existieren keine Gesetze an diese sich zu halten
hätten – der Verwaltungsapparat BRD rekrutiert inzwischen in Kitas
folglich kann man den Versuch Kinder daran zu hindern, das sie einer
Gehirnwäsche unterzogen werden – nicht dulden!!
Und weil das so ist, bezahlt der Bürger brav seine „Schlachter“ weiter
damit es auch so bleibt.
Dieser Krieg propagierende Verein hat zudem nichts an Schulen verloren, um „Jungfleisch“ zu rekrutieren – und erst recht nicht „beleidigt“ zu sein, wenn Schüler nicht in ihrem Sinn parieren und Gewehr bei Fuß stehen – unsere Kinder geben wir nicht!
Ihre Worte in „Gottes Ohr“ die Realität sieht leider anders aus.
Da die Mehrheit es duldet, finden sich diese sogar im demokrat.
Sinne im Recht.
So nennen sich diese auch „Demokraten“ was sie mit Gewalt
verteidigen.
Einen Krieg vorbereiten in unserem dicht besiedelten Land ist selbstmörderisch. Während der Kubakrise brach in einem sowjetischen U-Boot aufgrund falscher Informationen Panik aus. Bei der fast folgenden Zerstörung Miamis hätten die USA, so las ich, ihre ganze nukleare Feuerkraft eingesetzt: Mindestens 700 000 000 Tote in wenigen Stunden! Und wer so etwas vorbereitet hat viele verantwortliche Helfer über lange Zeit!
Ich erinnere aber an einen Fall, wo die Bereitschaft zum militärischen Widerstand in auswegloser Lage lohnenswert war. Vor dem Angriff auf Russland erwog Hitler die Einverleibung der Schweiz. Diese zeigte sich jedoch entschlossen zum Widerstand. Das rettete vielen Juden das Leben.
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Show CommentsNorbert Häring vermutet bereits eine Ente und hat seinen Beitrag zu dem Thema entfernt.
Das ist kein „Jungoffizier“, sondern ein Schreibfehler. Gesucht wird „Jugendoffizier“. Selbstdarstellung der Buntewehr https://www.bundeswehr.de/de/bundeswehr-erleben/jugendoffiziere
Ansonsten ist die ganze Argumentation lächerlich + illegal, weil dieses Meme keine spezielle Person zeigt, sondern sich gegen die Buntewehr und die Kriegspolitik der BRD an sich richtet. Und selbst wenn er das Bild des Jugendoffiziers dort eingefügt hätte, welcher dort auftauchte um Werbung für den Trachtenverein zu machen, wäre es weiterhin nur die Wahrheit.
Beleidigung ist Heute ALLES was denen nicht in den Kram passt !!!
Für diese Amtsträger existieren keine Gesetze an diese sich zu halten
hätten – der Verwaltungsapparat BRD rekrutiert inzwischen in Kitas
folglich kann man den Versuch Kinder daran zu hindern, das sie einer
Gehirnwäsche unterzogen werden – nicht dulden!!
Und weil das so ist, bezahlt der Bürger brav seine „Schlachter“ weiter
damit es auch so bleibt.
Dieser Krieg propagierende Verein hat zudem nichts an Schulen verloren, um „Jungfleisch“ zu rekrutieren – und erst recht nicht „beleidigt“ zu sein, wenn Schüler nicht in ihrem Sinn parieren und Gewehr bei Fuß stehen – unsere Kinder geben wir nicht!
Ihre Worte in „Gottes Ohr“ die Realität sieht leider anders aus.
Da die Mehrheit es duldet, finden sich diese sogar im demokrat.
Sinne im Recht.
So nennen sich diese auch „Demokraten“ was sie mit Gewalt
verteidigen.
Einen Krieg vorbereiten in unserem dicht besiedelten Land ist selbstmörderisch. Während der Kubakrise brach in einem sowjetischen U-Boot aufgrund falscher Informationen Panik aus. Bei der fast folgenden Zerstörung Miamis hätten die USA, so las ich, ihre ganze nukleare Feuerkraft eingesetzt: Mindestens 700 000 000 Tote in wenigen Stunden! Und wer so etwas vorbereitet hat viele verantwortliche Helfer über lange Zeit!
Ich erinnere aber an einen Fall, wo die Bereitschaft zum militärischen Widerstand in auswegloser Lage lohnenswert war. Vor dem Angriff auf Russland erwog Hitler die Einverleibung der Schweiz. Diese zeigte sich jedoch entschlossen zum Widerstand. Das rettete vielen Juden das Leben.