Rassismus, so lehren uns selbstverliebte Spinner aus dem Westen, Rassismus kenne nur eine Richtung: Er gehe von Weißen aus und habe alle anderen zum Opfer.
Ahnungslosigkeit und Ideologie bestärken sich gegenseitig.
Wenn es um Rassismus geht, dann macht den Janjaweed niemand etwas vor.
Die Janjaweed, („Teufel auf Pferden“ – in Deutscher Übersetzung) sind in der Mitte der 1980er Jahre im Südwesten des Sudan, in Darfur entstanden, als lose Gruppe militanter arabischer Stämme, im Wesentlichen zusammengesetzt aus den Buggara und den Abbala Arabs, Stämmen, die als Viehzüchter von Rindern (erstere) oder Kamelen (letztere) ein zuweilen noch nomadisierendes Dasein führen und die in den 1980er Jahren mit den Folgen von Dürre, Misswirtschaft und knapper werdenden Ressourcen konfrontiert und davon militarisiert wurden.
Indes, es hat bis 2003 gedauert, eher die Janjaweed eine feste Struktur erhalten haben, mehr wurden als ein loser Zusammenschluss marodierender Banden. Denn 2003 hat die Regierung von Omar al-Bashir die Janjaweed für die eigenen Zwecke entdeckt, und diese bestanden vornehmlich darin, die Befreiungsbewegung in Darfur und im Süden des Sudan, bestehend im Wesentlichen aus dem Sudan Liberation Movement (SLM) und dem Justice and Equality Movement (JEM) zu bekämpfen. Die Janjaweed wurden zu einer Miliz aufgebaut, umfassend bewaffnet, mit Verbrechern, aus der Sudanesischen Armee ausgeschiedenen Soldaten, arbeitslosen Jugendlichen, die in Koranschulen radikalisiert wurden und mit arabischen Suprematisten aufgemotzt und losgeschickt, um das zu begehen, was als Genozid der Jahre 2003 und 2004 in die Geschichte eingegangen ist.
Opfer der muslimischen Janjaweed waren in erster Linie andere Muslime, angehörige der Fur [die DarFur, den Namen gegeben haben], Angehörige der Zaghawa und der Masalit, allesamt Muslime, alle aus Sicht der Janjaweed mit dem Makel einer dunklen Haut behaftet.
Während selbstverliebte westliche Spinner in ihren Herrenmenschen-Phantasien über Rassismus schwelgen, schaffen in Darfur RICHTIGE Rassisten vollendete Tatsachen, indem sie die Savannen von Darfur mit Leichen pflastern, Leichen überwiegend von dunkelhäutigen Muslimen. Getragen von der Überzeugung, als arabischer Muslim und kraft der helleren Haut den dunkelhäutigen Muslimen, die als Zurga (Sklaven) bezeichnet werden, überlegen zu sein und über deren Leben Gewalt ausüben zu können, haben die Janjaweed so viele Menschen in Darfur umgebracht, dass es selbst internationalen Organisationen, die nach eigenen Angaben über „Human Rights“ wachen, aufgefallen ist.
Janjaweed wurde zu einem Synonym für Mord.
Was macht man, wenn das eigene Marketing durch einen schlechten Leumund erschwert wird?
Rebranding.
Die Janjaweed haben sich entsprechend neu erfunden und sind in der RSF, der Rapid Support Force aufgegangen. Um den schlechten Leumund bei Westlern zu beseitigen, wurde das Rebranding dadurch ergänzt, gemeinsam mit den SAF, den Sudanese Armed Forces im Jahre 2019 den bis dato Machthaber im Sudan, Omar al-Bashir aus dem Amt zu jagen, und das zu verkünden, was man im Westen so gerne hört, was im Westen die Geldbeutel öffnet und die finanziellen Hilfsmittel sprießen lässt: eine Demokratisierung des Landes. Abdel Fatah al-Burhan als Befehlhaber der Sudanese Armed Forces (SAF) und Mohammed Hamdan Dagato, bekannt als Hemedti, als Chef der Rapid Support Forces (RSF) wollten gemeinsam dafür Sorge tragen.
Indes, zunehmende Spannungen vor allem über die zukünftige Rolle der Janjaweed in ihrer RSF Verpackung in der künftigen Armee des Nordsudan haben schnell zu offenem Konflikt und seit Anfang 2023 zu einem Bürgerkrieg geführt, dessen Zwischenstand mit mehr als 10 Millionen Flüchtlingen, irgendwo in der Nähe von sechsstellig sich befindenden Todesziffern und einer vor der Tür stehenden Hungerkatastrophe so ausfällt, wie man das von Konflikten in Afrika seit Jahrzehnten gewohnt ist.
Indes, Janjaweed wären nicht Janjaweed, wenn sie nicht ihre offenkundige Freude am Töten, ein Ausdruck ihrer hellhäutigen Überlegenheit im Lager der Muslime über die dunkelhäutigen Muslime der Fur, der Masalit, der Zaghawa, der Beri und Berti People, freien Lauf gelassen hätten. Nicht, dass die SAF keine Verbrechen gegen die Menschheit begangen, nicht gemordet, nicht gebrandschatzt hätten, indes, ihr „Bodycount“ bleibt weit hinter dem der Janjaweed-RSF zurück, die von den Vereinigten Emiraten mit Waffen aller Art vollgestopft werden und wurden, und über die von ihnen kontrollierten Goldminen des Landes keine Probleme haben, die Finanzierung ihrer Morde sicherzustellen.
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Seit April 2024, 18 Monate lang, haben die Janjaweed, die sich jetzt aus Marketinggründen RSF nennen, die Hauptstadt von Norddarfur El Fashir /el-Fasher belagert.
Column 1
Column 2
18 Monate lang haben westliche Medien das ihre getan, um den Konflikt in Darfur, den abermaligen Konflikt in Darfur keine Prominenz in der öffentlichen Wahrnehmung erhalten zu lassen. Und in all der Zeit haben all diejenigen, die den Kampf „für die Menschen“, deren „Menschenrechte“ ständig auf ihren doch meist verlogenen Lippen führen, keinen Mucks von sich gegeben, so dass es El Monde leichtgefallen ist, nach dem Fall von el-Fasher zu titeln:
Sudan’s tragedy and the unbearable international inaction
Paramilitary forces have seized the city of El-Fasher, in the Darfur region, marking a new escalation in the fratricidal war that has ravaged the country. Yet none of the major powers that claim to be concerned for the Sudanese people have ever held those fueling the chaos to account.
Seit April 2024 war el-Fasher eingekesselt, über 18 Monate wurden die Einwohner ausgehungert, dauerbombadiert und deren Verteidiger der SAF schließlich mit einem Großangriff, bei dem alle Arten schwerer Waffen, von Artillerie bis zu T55-Panzern zum Einsatz kamen, überrannt. Am 28. Oktober 2025 ist el-Fasher gefallen und das Töten hat seither erst richtig begonnen, denn RSF-Truppen gehen von Haus zu Haus, um Angehörige der Fur, Masalit, Zaghawa usw. zu finden und zu exekutieren, so wie sie das in den letzten Monaten in den Dörfern rund um el-Fasher getan haben.
Ein paar Eindrücke aus besseren Zeiten in el-Fasher:
Die Bilder, die man in westlichen Medien nicht finden wird, sie sind nichts für schwache Nerven und sie zeigen nicht, dass Krieg eine dreckige Angelegenheit ist. Nein, sie zeigen, dass Krieg eine dreckige Angelegenheit ist, die dann, wenn sie von Wilden, die sich als Herrenmenschen fühlen und daraus eine Berechtigung zur willkürlichen Ermordung von Untermenschen ableiten, betrieben wird, jede noch als menschlich zu bezeichnende Ebene verlässt, so dass man den Eindruck hat, man schaut dem Treiben von Monstrositäten zu (Infos zum arabischen Rassismus, zur Vorstellung als hellhäutiger Araber dunkelhäutigen Muslimen, Sklaven (zurga) überlegen zu sein und diese Überlegenheit zur Legitimation des Tötens zu machen, finden sich zuhauf. Genannt sei ein Bericht des Raoul Wallenberg Centre von 2024, ein Bericht von Human Rights Watch über die Masalit als Opfer ethnischer Säuberungen und ein Beitrag im Guardian, der den Überfall der RSF auf das ZamZam Flüchtlingslager zum Gegenstand hat.
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@“Gutmenschen“
Die „Gutmenschen“ sind doch gerade dabei, zu zündeln, weil sie der Probleme im Inland, die sie selbst geschaffen haben, nicht mehr „Frau*“ werden, und eine probate Fokusverlagerung vonnöten ist.
„Wenn Politiker von Werten reden, dann sollte man den Raum verlassen.“ -Egon Bahr
In einer Gegend mit begrenzten nachwachsenden Resourcen ist es eine erfogreiche Strategie, (von der Evolution „gefördert“), alle Mitglieder von fremden Stämmen bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu versklaven oder umzubringen. Falls für Sklaven kein Bedarf besteht, etwa weil der eigene Stamm schon genügend Viehhirten hat und Sklaven nicht verkauft werden können, bleibt nur der Mord.
Die Sahelzone ist seit Jahrtausenden so ein Gebiet: Gras für Viehzucht wächst in begrenztem Maße nach.
Ackerbau ist keine erfolgversprechende Strategie, weil regelmäßige Dürren zu Hunger führen und Vorratshaltung über mehrere Jahre am Klima / Umwelt scheitert.
Wichtige Handelsrouten sind auch eher selten.
Das Verhalten entspringt für mich einer Jahrtausendelangen evolutionären Prägung. Der Zusammenhang mit Islam oder Arabern / Afrikanern erscheint mir zweitrangig.
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Diese netten Zeitgenossen leiden doch bestimmt ganz arg wegen dem Klimawandel? Man könnte die doch alle nach Germoney einladen. Hier werden Fachkräfte gesucht! Und wegen der Menschenrechte und so haben die doch sicher ein Recht auf Vollversorgung und Einbürgerung? Deutschland kann die doch alle einsammeln und per Flug zu uns schaffen? Wir schaffen das!
Wo bleiben die Demos unserer Gutmenschen?
@“Gutmenschen“
Die „Gutmenschen“ sind doch gerade dabei, zu zündeln, weil sie der Probleme im Inland, die sie selbst geschaffen haben, nicht mehr „Frau*“ werden, und eine probate Fokusverlagerung vonnöten ist.
„Wenn Politiker von Werten reden, dann sollte man den Raum verlassen.“ -Egon Bahr
In einer Gegend mit begrenzten nachwachsenden Resourcen ist es eine erfogreiche Strategie, (von der Evolution „gefördert“), alle Mitglieder von fremden Stämmen bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu versklaven oder umzubringen. Falls für Sklaven kein Bedarf besteht, etwa weil der eigene Stamm schon genügend Viehhirten hat und Sklaven nicht verkauft werden können, bleibt nur der Mord.
Die Sahelzone ist seit Jahrtausenden so ein Gebiet: Gras für Viehzucht wächst in begrenztem Maße nach.
Ackerbau ist keine erfolgversprechende Strategie, weil regelmäßige Dürren zu Hunger führen und Vorratshaltung über mehrere Jahre am Klima / Umwelt scheitert.
Wichtige Handelsrouten sind auch eher selten.
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