für öffentlich-rechtliche Hirnis erklärt.
Es ist nicht das erste Mal.
Es ist auch nicht das zweite Mal.
Es kommt so häufig vor, dass das heutige Mal genau der Tropfen war, der das Fass zum Überlaufen oder den dünnen Faden der Geduld zum Reißen gebracht hat:
Offenkundig ist die Bedeutung einer Teuerungsrate in den Redaktionsgrotten der ARD nicht bekannt. Oder soll etwa mit Absicht der falsche Eindruck vermittelt werden, die Lebensmittelpreise würden nicht mehr steigen? Zumindest liest sich die Behauptung, Verbraucher könnten, NACHDEM der Einkauf im Supermarkt in den letzten Monaten immer teurer geworden ist, nun aufatmen, wie die implizite Behauptung, der Einkauf im Supermarkt sei nicht mehr teurer geworden.
Indes, der Einkauf im Supermarkt ist weiterhin TEURER geworden, weniger als in den Monaten davor, aber dennoch teurer:
„Lebensmittelpreise stiegen nur leicht, blieben aber unter der allgemeinen Teuerungsrate.“
Man wird man den Verdacht nicht los, dass welcher Hirni auch immer für diesen Mist verantwortlich ist, tatsächlich meint, dass eine spezifische Teuerung, die unter einer allgemeinen Teuerung verbleibt, eigentlich keine Teuerung sei.
Kann man so blöd sein?
Oder muss man Absicht annehmen, weil derselbe Schreiber einige Zeilen weiter eine dieser ewigen Lügen verbreitet, die in Sozialistischen Regimen so automatisch an jede negative Meldung angehängt werden, die Lügen, die die Verantwortung für die negative Entwicklung bei – früher dem Klassenfeind – heute den bei Sozialisten in Ungnade gefallenen Russen verorten.
„Insgesamt spüren viele Menschen jedoch noch immer die Auswirkungen der starken Preisanstiege in Folge der Corona-Pandemie und dem russischen Angriff auf die Ukraine, als besonders Energie sich sprunghaft verteuerte.“
Indes, wenn ein Preisansteig vergangen ist, dann ist das mit diesem Anstieg erreichte Niveau stabil, stabil hoch als Auswirkung der Corona-Pandemie, die wie von Geisterhand gesteuert, die Preise erhöht hat, nicht etwa, dass Preise von mutwillig eifernden, sich an ihrer plötzlichen Macht berauschenden Regierungskaspern absichtlich in die Höhe getrieben worden wären oder des „russischen Angriffs auf die Ukraine“, dessen Auswirkungen auf die Preise heute gleich hinter den Auswirkungen der Keilerei von Issos kommen.
Und die Preise steigen weiter.
Sie steigen nicht mehr so sehr, wie noch im letzten Monat, aber nichtsdestotrotz steigen sie, egal, was der Verantwortliche beim öffentlich-rechtlichen Schundfunk an Eindruck erwecken will, denn ein Anstieg ist ein Anstieg, auch wenn er etwas weniger steil ausfällt.
