Heiko Maas und Philosophie: Zwei Welten, nichts Gemeinsames

Heiko Maas twittert wieder. Dieses Mal hat er eine philosophische Erkenntnis getwittert, die ihm wohl auf der Toilette gekommen ist:

 

Wir sind zwar nicht alle gleich.
Aber wir sind alle gleich viel wert.

Wir haben schon die mannigfaltigsten Verwirrungen über Gleichheit gelesen, aber Heiko Maas schafft es, noch die letzte Normalität aus dem Fenster zu werfen, denn: Wir sind alle gleich, aber wir sind nicht alle gleich viel wert: Das ist die Crux der philosophischen Geschichte des Abendlandes, die mehrere tausend Jahre zurückreicht. Nein, das war die Crux, denn jetzt gibt es ja Heiko Maas, den Philosophen aus dem Saarland.

Halten wir uns dennoch an den Standard, der vorhanden war, bevor die Maassche Verwirrung eine Verständigung über Grundlegendes zerstört hat.

sciencefiles-rationaler-widerstand-vorlageEntsprechend sind wir alle bei Geburt gleich. Liest man z.B. bei Thomas Hobbes nach, dann geht die Gleichheit noch weiter und erstreckt sich auf alle Rechte, die man als Mensch von Natur aus so haben kann. Von Naturrechten ist entsprechend die Rede. Die umfassen z.B. das Recht auf Freiheit und finden bei Hobbes gar kein Ende, denn bei ihm gibt es keine Instanz außer dem jeweiligen Menschen selbst, die das Recht auf alles, das ein Mensch hat (und das umfasst ausdrücklich das Recht, Leben und Besitz eines anderen zu nehmen) einschränken kann. Und weil Menschen neben Rechten auch mit Verstand ausgestattet sind, vertraut Hobbes darauf, dass sie zu einer Übereinkunft dahingehend kommen, dass es besser ist, sein Recht auf alles, einzuschränken, weil man, wenn man z.B. das Recht, anderer Leben zu nehmen, abgibt und einen Leviathan einsetzt, um zu überwachen, dass auch andere das entsprechende Recht nicht mehr nutzen, zwar nicht mehr Leben nehmen kann, aber in der Gewissheit Leben kann, das eigene Leben nicht genommen zu bekommen. An dieser Übereinkunft sind alle Menschen in gleicher Weise beteiligt, mit den gleichen Rechten, denn von Natur aus sind alle Menschen gleich.

Da kommt so ein Mensch also auf die Welt, wächst und entwickelt sich, und ein anderer Mensch kommt auf die Welt, wächst und entwickelt sich anders. Der eine wird Erfinder, der nächste wird Maurer, wieder ein anderer wird Politiker und alle drei sind sie nicht dasselbe wert, denn der Wert, den Heiko Maas im Munde führt, er ist nicht von Geburt an vorhanden, wie die Gleichheit, von der oben die Rede war, der Wert wird zugewiesen.

In einem Markt erfolgt die Zuweisung durch die Nachfrage. Wir alle wollen ein Dach über dem Kopf. Der Maurer wird entsprechend gewertschätzt, hat einen angegbaren Wert. Der Erfinder, der den Mörtel und die Ytongsteine erfunden hat, ohne ihn hätte der Maurer nichts zu mauern oder nichts so Schönes zu mauern, entsprechend hat der Erfinder auch einen Wert, einen, der vielleicht höher geschätzt wird, als der des Maurers. In Kriegszeiten wird der Wert von Soldaten hoch geschätzt. Wer einen Unfall hat, kann den Wert des Feuerwehrmannes, der ihn aus dem Auto schneidet, gar nicht hoch genug einschätzen.

Je nach Situation und Motiv der Zuschreibung von Wert, variiert der Wert von Menschen. Für die Gesellschaft sind Menschen, die arbeiten und einen Nutzen erwirtschaften, mehr wert als Menschen, die nur konsumieren und keinen Finger krumm machen. Wir sind entsprechend nicht alle dasselbe Wert. Um das zu sehen, muss man sich einfach nur überlegen, was passieren würde, wenn man einen bestimmten Menschen einfach streichen würde. Streichen wir Howard W. Florey, Ernst B. Chain und Norman Heatley aus der Geschichte und wir haben damit Penicillin gestrichen, Antibiotika ade, denn Florey, Chain und Heatley sind für die Erfindung des Penicillin verantwortlich (und Ian Fleming war später auch dabei). Der Beitrag, den Florey, Chain und Heatley zur Wohlfahrt der Menschheit geleistet haben ist viel mehr wert als z.B. der Beitrag von Wladimir Iljitsch Lenin, der hauptsächlich darin bestand, Marxens Ausgangspunkt zu einer totalitären Philosophie weiter zu entwickeln und einen blutigen Bürgerkrieg vom Zaun zu brechen. Oder nehmen wir Heiko Maas, wer würde, wenn er sich entscheiden müsste, zwischen seinem Müllfahrer und Heiko Maas, auf den Müllfahrer verzichten und Heiko Maas wählen?

Eben.
Deshalb sind wir nicht alle gleich viel wert.

P.S.

Die Behauptunug, wir seien alle gleich viel wert, ist Ergebnis eines Essentialismus, der sich aus der Maaschen Formel der Ungleicheit ableitet: Wir sind nicht alle gleich, was bedeutet: schon bei Geburt verschieden. Diese Aussage macht nur Sinn, wenn man Menschen Eigenschaften unterstellt, die sie definierren, und zwar so, dass sie nicht gleich sein können, Eigenschafen wie Geschlecht, sexuelle Orientierung, ethnische Abstammung usw. Diese Eigenschaften müssen für Heiko Maas essentiell, also unveränderlich sein, und sie müssen auf alles durchschlagen, was den entsprechenden Menschen ausmacht. Damit löst Maas die Gemeinsamkeit zwischen Menschen auf, ersetzt sie durch essentielle Unterschiede und stellt sich auf eine Stufe mit den Nationalsozialisten, die auch der Meinung waren, es gäbe Eigenschaften, die Menschen qua Geburt und unwiderruflich so definieren, dass sie nicht gleich sind, dass die einen zu Unter-, die anderen zu Herrenmenschen geboren sind. Ob Heiko Maas diese Konsequenz seiner Philosophie bedacht hat?


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Und hier über den traditionellen Weg:

Wo all die rechtsextremen Straftaten herkommen: SPD und Linke fälschen Statistik

Ein Leser von ScienceFiles hat uns auf Folgendes hingewiesen:

In Bezug auf die Statistik erklärte Woidke [Ministerpräsident des Landes „Brandenburg“] im Inforadio des rbb, in Brandenburg habe es hinsichtlich der Erhebung rechtsextremer Straftaten Änderungen gegeben. „Bei der Polizei wird jeder Übergriff, bei dem nicht erwiesen ist, dass er keine rechtsextreme Motivation hat, in die Statistik hineingezählt.“ [Hervorhebung durch SF]

So berichtet es der rbb.

Logik f dummiesDie Art und Weise, Straftaten in der Statistik als bestimmte Fälle zu erfassen, die die SPD geführte Landesregierung in Brandburg praktizieren lässt, kann zwar eine gewisse Originalität für sich reklamieren, stellt aber dennoch Datenfälschung dar. Warum wird leicht deutlich, wenn man zunächst einmal abstrahiert und sagt:

Straftaten, die nicht eindeutig als nicht rechtsextrem eingeordnet werden können, werden ab sofort als rechtsextrem gezählt.

Abstrahieren wir noch etwas:

Wenn eine Straftat nicht nicht rechtsextrem ist, dann ist sie rechtsextrem.

Machen wir daraus eine logische Regel:

Wenn X nicht nicht-Y ist, dann ist X Y.

Das ist die generalisierte Form eines Fehlschlusses, der in der Logik als Fehlschluss der Bejahung des Konsequens bekannt ist. In Brandenburg ist er die Grundlage der Erfassung statistischer Daten. Kein Wunder, dass manche von einer flächendeckenden Verblödung in Deutschland reden und schreiben.

Um deutlich zu machen, wo der Fehlschluss liegt, hier ein paar Anwendungen der logischen Regel:

Ab sofort werden bei Wahlen in Brandenburg alle Stimmzettel, auf denen nicht eindeutig nicht die SPD gewählt wurde, als Stimme für die SPD gezählt, also alle ungültigen Stimmzettel und alle Stimmzettel, auf denen einer der beiden Kreise für Erst- oder Zweitstimme leer geblieben ist.

Ab sofort werden alle Angeklagten denen vor Gericht nicht eindeutig nachgewiesen werden konnte, dass sie die Straftat(en) nicht begangen haben, die ihnen zur Last gelegt wurden, verurteilt.

Ab sofort werden alle Autofahrer, für die nicht eindeutig nicht bestimmt werden konnte, dass sie am 21. September auf der A9 zwischen Ingolstadt und München nicht nicht zu schnell gefahren sind, wegen Geschwindigkeitsüberschreitung verwarnt und erhalten drei Punkte in Flensburg.

Ab sofort werden alle Linken, für die nicht eindeutig nicht bestimmt werden kann, dass sie Steine auf Polizisten geworfen haben, in Gewahrsam genommen.

Ab sofort werden alle Politiker, für die nicht eindeutig nicht bestimmt werden kann, dass ihr IQ unterhalb des Durchschnitts der Normalverteilung liegt, generell zu Ministerpräsidenten erklärt und sofort verrentet – wegen Demenz.


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NoHateSpeech.DE ist QuatschSpeech

Es gibt sie noch, die No-Hate-Speech Deutschland Kampagne, die offensichtlich die besten Nicht-Denker aus Deutschland versammelt hat, und die sagen von sich, dass sie mit dem Herzen und nicht mit dem Gehirn denken, was einiges erklären mag.

Und wenn die NoHateSpeecher mit dem Herzen denken, dann kommt Unsinn wie der folgende dabei heraus:

„Wer empathisch ist, verzichtet auf Hate Speech. Für mehr Kommentare, die mit dem Herzen gedacht wurden!“

Empathie und Hate Speech schließen sich demnach aus, was, nimmt man den zweiten zitierten Satz hinzu, zur Konsequenz hat, dass Empathie im Herzen „gedacht“ wird, während Hate Speech vom Gehirn erdacht werden muss.

mit-dem-herz-denkenNun sollte man eigentlich denken, dass die menschliche Anatomie und die Tatsache, dass Neuronen im Gehirn, nicht aber im Herzen zu finden ist, dass Letzteres nicht mehr und nicht weniger als ein überdimensionierter Schließmuskel ist, der auf elektrische Impulse reagiert, also ein Reiz-Reaktions-Gewächs, das nach allem, was uns die Neurologie so lehrt, vom daumengroßen Hirnstamm gesteuert wird, sei auch NoHateSpeecher seit der fünften Klasse bekannt. Wenn Empathie also im Herzen angesiedelt ist, kann sie nicht gedacht werden, sondern nur ein Ergebnis eines elektrischen Impulses sein, der vom Hirnstamm ausgeht.

Wie viel überlegener erscheint doch die Hate Speech, die selbst für die Un-Anatomie-Begabten des NoHateSpeech Projekts im Gehirn geformt werden muss, in rationaler Weise und unter Einsatz von Neuronen.

Blödsinn, wie der, dass alles Gute aus dem Herzen kommt, während die bösen rationalen Gedanken im Gehirn angesiedelt sind, ist dafür verantwortlich, dass Deutschland einen vergleichsweise großen Stamm von kognitiv Minderbegabten beherbergt, die der alten romantischen Liebe an das organische Einssein mit der Gutheit anhängen und sich dann für besonders gut halten, wenn sie ihrer Meinung nach nicht mit ihrem Gehirn denken, jenem Organ, das kalte, rationale und unempathische Gedanken erst möglich macht.

Wenn NoHateSpeech bedeutet, sich einzureden, man würde Gutes mit dem Herzen und Schlechtes mit dem Gehirn denken, also zu verdummen, dann können wir nur hoffen, dass rationale HateSpeech und begründete Empathie sich als überlegen erweisen werden.

RaW: Rationaler Widerstand

Mehr als fünf Jahre und seit heute 2000 Artikel ist es her, dass wir ScienceFiles begonnen haben.

Der Rationale Widerstand, den wir gegen die Ideologisierung der Wissenschaft leisten, mit dem wir der Benutzung wissenschaftlicher Positionen durch Wissenschafts-Darsteller entgegen treten, mit der wir der um sich greifenden Trivialisierung und Entprofessionalisierung der Wissenschaft die Stirn zu bieten versuchen, er hat schon einen beträchtlichen Fundus an Beiträgen zu den unterschiedlichsten Themen produziert.

In der kurzen Zeit haben wir Wissenschaftler auf die Beine gebracht, um dagegen zu protestieren, dass die GEW und andere, die sich gerne mit dem Prädikat „wissenschaftlich“ schmücken, Wissenschaft für ihre Zwecke missbrauchen. Wir haben gegen die ideologische Infiltration der Wikipedia ebenso Position bezogen wie wir die entsprechende Infiltration von Universitäten durch den Genderismus als solchen benennen. Wir versuchen nach wie vor, die Fahne des Liberalismus in Deutschland, das mehr und mehr zur totalen Institution wird, hochzuhalten, streiten mit denen, die Meinungsmanipulation per Umfrage betreiben und zeigen die Tricks derer, die plumpe Indoktrination in Schulen oder Zeitungen ausbreiten wollen ebenso auf, wie wir Netzwerke offenlegen, deren Zweck darin besteht, Korruption hoffähig zu machen und Steuergelder ihrem Zweck zu entfremden. Wir haben gezeigt, wie sich Parteien Sonderrechte genehmigen und Steuerzahler zur Kasse bitten, um ihre immer zahlreicher werdenden Parteimäuler zu stopfen, und wir versuchen seit unserer Gründung, die Meinungsfreiheit als wichtigstes aller menschlichen Grundrechte gegen Einschränkungen zu verteidigen, die von den unterschiedlichsten Seiten und mit den unterschiedlichsten Absichten vorgenommen werden sollen.

Einige der Highlights aus 5 Jahren ScienceFiles:

Dass wir dies tun können verdanken wir unseren Lesern, die uns zahlreich mit Spenden unterstützen, denn, um es wieder einmal zu sagen: ScienceFiles ist ein privat und als Hobby von Wissenschaftlern betriebenes Blog [Wir verdienen unser Geld durch wissenschaftliche Dienstleistungen], das über keinerlei Dritt-Finanzierung, z.B. durch Stiftungen oder Ministerien verfügt. Unsere Finanzierung erfolgt über unsere Leser und ist für uns entsprechend ein Maß für unseren Erfolg. Gleichzeitig ist die Häufigkeit von Beiträgen auf ScienceFiles ein Maß für die finanzielle Unterstützung, die wir erfahren. Wem also zu wenig Artikel auf ScienceFiles erscheinen, wer sich wünscht, dass wir ein bestimmtes Thema aufnehmen und auf ScienceFiles bearbeiten, wie dies immer mehr Leser tun, der kann durch seine finanzielle Unterstützung dazu beitragen, dass wir das auch tun können.

Für unser Jubiläum, 5 Jahre, 2000 Beiträge, haben wir uns etwas Besonderes ausgedacht, das sowohl uns als auch unseren Lesern zu Gute kommt: Eine Sonderausgabe unserer ScienceFiles-Mug zum Preis von 27,50 Euro (zzgl. 7,50 Euro Versandkosten) mit dem folgenden Motiv [Mugs sind Tassen mit dem entsprechenden ScienceFiles-Motive wie hier abgebildet]:

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Die Arbeitswelt: Unbekannte Weiten für LINKE

Bei ScienceFiles haben wir, unter anderem zwei Maximen:

1. Was jemand von etwas weiß, kann man auf Basis der Irrtümer erschließen, die er begeht, wenn er über dieses „etwas“ redet.
2. Themen, die in einer Gesellschaft besonders brisant sind, sind die Themen, über die nicht oder nur sehr ungern gesprochen wird (die Nachteile von Jungen in der Schulbildung zum Beispiel).

Dieser Post basiert auf ersterer Maxim und hat einen Beitrag im Neuen Deutschland zum Gegenstand, der wiederum die Welt der Arbeit zum Gegenstand hat, jene Arbeit, die vielen Linken so große Probleme zu bereiten scheint, weil sie sie schlicht nicht kennen. Besonders problematisch wird die Beziehung zur Arbeit dann, wenn Linke Arbeit zum Gegenstand ihrer politischen Propaganda machen wollen, wie dies Katja Kipping, die Co-Vorsitzende der Linkspartei gerade gegenüber dem Neuen Deutschland getan hat.

“Solange die 90-Stunden-Woche“, so hat Kipping gesagt, „solange die 90 Stunden-Woche als Standard in Führungsämtern gilt, geht ein Führungsamt für Frauen in der Regel mit Verlusten im Familienleben einher.“

Oh No!Potzblitz haben wir uns gedacht: Die 90-Stunden-Woche herrscht bei Managern, also in Führungspositionen, 90 Stunden Arbeit in der Woche, bei einer fünf Tage Woche sind das 18 Stunden am Tag, die der arme Tropf da in Führungsposition zubringt. Arbeitet er sechs Tage in der Woche, dann bleiben dem Manager immerhin noch 9 Stunden des Tages, um zu schlafen und zu essen. Eine Verbesserung gegenüber den 6 Stunden der 5-Tage-Woche. Und am siebten Tage wollen wir selbst den deutschen Managern einen Ruhetag gönnen.

Kein Wunder, dass Manager keine Zeit für Familie und Muse haben, wie sie es haben sollten, wenn es nach der Co-Vorsitzenden der Linkspartei geht, und kein Wunder, dass das Familienleben leidet, bei Frauen, nicht bei Männern. Männer können sich offensichtlich auch mit 90-Stunden-Woche noch um alles kümmern, was von ihnen erwartet wird. Aber lassen wir den Gender-Unsinn und wenden uns dem zu, was der Linkspartei und ihrer Co-Vorsitzenden so fremd ist und den Redakteuren des Neuen Deutschlands, die die Standard-90-Stunden-Woche gleich noch zur Schlagzeile gemacht haben, auf dass auch jeder diesen Unsinn mit Sicherheit zur Kenntnis nimmt: Die Arbeit. Denn Unsinn ist es. Manager haben nämlich gar keine 90-Stunden-Woche.

Die 90-Stunden-Woche ist nämlich gar kein Standard. Nicht einmal in Führungspositionen.

Die 90-Stunden-Woche ist eine Phantasie von Kipping, die offensichtlich keinerlei Ahnung hat, wie viele Stunden in einer Woche man arbeiten kann und wie viele Stunden in der Woche andere arbeiten, in Führungspositionen. Also phantasiert sie 90 Stunden.

Denn:
„Deutsche Manager arbeiten im Durchschnitt 70 Stunden pro Woche, so titelte die WELT im Jahre 2000.

infografik-manager-arbeitszeitEtwas detaillierter hat man die Arbeitszeit bei der FAZ im Jahre 2007: „80 Prozent aller deutschen Manager arbeiten mehr als 50 Stunden die Woche, das zeigt eine Kienbaum-Studie zum Thema Work-Life-Balance.“ Aber kaum einer der Manager arbeitet mehr als 70 Stunden die Woche. Selbst die Intensivtäter unter den arbeitenden Führungspersonen, schaffen es nicht auf die 90-Stunden-Woche, die Kipping in ihrer (Wahn-)Vorstellung zum Standard erhoben hat (siehe die Grafik).

Selbst beim Berufsverband der deutschen Führungskräfte kennt man die Standard-90-Stunden Woche, die Kipping, so hat es den Anschein, frei erfunden hat, nicht, das zeigen Daten für das Jahr 2015:

“In Krisenzeiten sind Führungskräfte besonders gefordert. Deshalb ist es wenig überraschend, dass die Arbeitszeit der Manager noch einmal angestiegen ist und jetzt bei durchschnittlich 54 Wochenstunden liegt.
Dies hat der Berufsverband „die Führungskräfte“ (DFK) in seiner aktuellen Studie ermittelt. 25% der Manager arbeiten laut DFK sogar mehr als 56 Stunden in der Woche.

Und zu guter letzt belegt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung mit seinen Daten, wie groß der Unsinn ist, den Kipping geredet hat: 1.550 Führungskräfte haben die DIWler im Rahmen des SOEP befragt, unter anderem zu ihrer Arbeitszeit, ganze 7% der Männer und 5% der Frauen in Führungspositionen gaben im Jahr 2013 an, 60 oder mehr Wochenstunden zu arbeiten. Für beide, Männer wie Frauen, liegt der Modus der Arbeitszeit zwischen 41 und 50 Wochenstunden. Der Standard liegt somit bei der Hälfte der Kippingschen Phantasie.

Man soll eben nicht über Dinge reden, von denen man keine Ahnung hat. Und Kipping hat nachweislich keine Ahnung davon, wie viele Stunden Führungskräfte im Durchschnitt arbeiten und aus der Tatsache, dass sie eine 90-Stunden-Woche zum Standard erhebt, kann man schließen, dass sie auch ansonsten von Arbeit nicht allzu viel Ahnung hat.


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AfD: Partei der Frauenmörder – Die SPD-Intelligentia in voller Fahrt

„G – what BS,“ das war unsere unmittelbare Reaktion auf den Hinweis, den wir der Muppet-Version von Jesus verdanken – einem treuen Leser von ScienceFiles. Eine Martina Tegtmeier, die irgendwo für die SPD kandidiert und für die SPD-Intelligentia (wir mögen den Begriff der Intelligentia, er erinnert so an [geistige] Incontinentia) repräsentativ ist, sie verlautbart das folgende:

tegtmeier

Zur AfD kommen wir gleich.

Halten wir uns zunächst mit der Behauptung auf, die Geschlechterforschung, also Gender Studies, hätte irgendetwas mit dem medizinischen Fortschritt auf dem Gebiet der Erforschung des Herzinfarktes zu tun, sei gar ursächlich für das Erkennen von Unterschieden in den Symptomen die Männer oder Frauen zeigen, wenn ein Herzinfarkt sich ankündigt.

Zunächst zu den Symptomen. Bereits im Jahre 1992 hat der Berliner Arzt, Stefan N. Willich, der zu diesem Zeitpunkt am Klinikum in Steglitz beschäftigt war, ein Buch mit dem Titel „Der Herzinfarkt“ veröffentlicht, in dem er auf Unterschiede in den Symptomen eines sich ankündigenden Herzinfarktes hinweist, die zwischen Männern und Frauen bestehen, z.B. auf Seite 32 seines Buches, auf deren Daten die folgende Abbildung basiert.

Infarkt Symptome.jpg

Frauen haben also häufiger Schmerzen in Hals und Schulter als Männer, häufiger Übelkeit, Erbrechen und Dyspnoe (Atemnot) im Vorfeld eines Herzinfarkts als Männer. Das sind die einzigen signifikanten Unterschiede in der Symptomatik zwischen den Geschlechtern, denn Frauen zeigen ansonsten alle Symptome, die Männer auch zeigen, wenn sich ein Herzinfarkt ankündigt. Da alle Symptome, die Frauen häufiger zeigen als Männer dennoch auch von Männern gezeigt werden, besteht einerseits keine Gefahr, dass ein Herzinfarkt von einem Arzt, der nicht so geschlechtsteilversessen ist wie Martina Tegtmeier, übersehen wird, andererseits spielt Geschlecht im Hinblick auf die Symptomatik schlicht keine Rolle, da es keine Symptome gibt, die nur Männer oder nur Frauen zeigen. Tegtmeier erzählt Unsinn.

facepalm-GodzillaAber sie erzählt nicht nur Unsinn erster Ordnung, wenn Sie behauptet, die Diagnose eines Herzinfarktes sei geschlechtsspezifisch unterschiedlich, sie erzählt auch Unsinn zweiter Ordnung, wenn sie behauptet, ausgerechnet die Gender Studies hätten etwas dazu beigetragen, die Symptomatik des Herzinfarkts bei Männern und Frauen herauszuarbeiten. Man hat den Eindruck, dass Genderista, ob der immer häufiger werdenden Fragen nach dem Nutzen von Gender Studies und nach dem gesellschaftlichen Mehrwert, der davon ausgeht, immer verzweifelter werden und entsprechend immer absurdere Behauptungen aufstellen. Zwischenzeitlich scheinen sie alle Unterschiede, die es zwischen den beiden Geschlechtern im Hinblick auf was auch immer gibt, als Ergebnis der Gender Studies zu reklamieren. Für einen Bereich der Pseudo-Wissenschaft, von dem wir bis heute noch eine wissenschaftlich fundierte empirische Studie zu sehen hätten, ist das mehr als dreist.

Tatsächlich sind die Unterschiede in der Häufigkeit der Symptome eines sich ankündigenden Herzinfarktes zwischen Männern und Frauen schon so lange Gemeingut, dass die Aussage von Frau Tegtmeier der Aussage gleichkommt, dass wir den Gender Studies die Erkenntnis verdanken, dass Männer mehr Muskelmasse im Körper haben als Frauen. Vielleicht sind Genderista ja wahrnehmungsgestört. Die ersten speziell gynäkologischen Behandlungsinstrumente kann man übrigens in Museen besichtigen. Sie stammen in der Regal aus dem Mittelalter und wurden von Männern entwickelt.

Doch zurück zu den Symptomen. Das bereits zitierte Buch von Stefan Willich, der schon aufgrund zeitlicher Diskrepanz in keiner Gefahr steht, als Genderist angesehen zu werden, stammt aus dem Jahr 1992, aus einer Zeit also, als die Gender Studies erst noch von Ministerien etabliert werden mussten. So wenig wie man Kinder für die Straftaten ihrer Eltern verurteilen kann, kann man den Gender Studies die Forschungsergebnisse zuschreiben, die lange vor ihrer Erfindung produziert wurden. Das genau ist übrigens der Grund dafür, dass Dr. habil. Heike Diefenbach argumentiert hat, dass wir Gender Studies nicht brauchen. Alles, was in Gender Studies von den dort beschäftigten Gendersita als Ergebnis ihrer Forschung behauptet wird, ist entweder schon seit Jahrzehnten oder Jahrhunderten Gemeingut der Wissenschaft oder derart trivial, dass man es nur unter Anwendung massiver Dosen von Schamlosigkeit als wissenschaftliches Ergebnis verkaufen kann. Beides zeigt indes nur die Unbildung von Genderista, womit wir wieder bei Martina Tegtmeier und ihrer Behauptung, den Gender Studies sei die Kenntnis des (weitgehend irrelevanten) Geschlechtsunterschieds in der Symptomatik eines sich ankündigenden Herzinfarktes zu verdanken.

Diese Behauptung ist frei erfunden, wie schon der Verweis auf Stefan Willich zeigt. Aber damit wollen wir es nicht bewenden lassen. Wir finden den Hinweis auf die etwas unterschiedliche Symptomatik im Kongresszentralblatt für die gesamte Innere Medizin und ihre Grenzgebiete aus dem Jahre 1938, im Handwörterbuch der praktischen Medizin, mit besonderer Berücksichtigung der inneren Medizin der Kinderheilkunde und ihrer Grenzgebiete (Neue deutsche Klinik) aus dem Jahre 1931 sowie im Handbuch der Neurologie aus dem Jahre 1935.

Wenn Tegtmeier nicht auch behaupten will, dass die Gender Studies eine Erfindung der Nazis sind, wird sie wohl oder übel einsehen müssen, dass der Unsinn, den sie behauptet, eben Unsinn ist oder sie wird zugeben müssen, dass sie den Unsinn frei erfunden hat. Beides wirft ein Schlaglicht auf den Charakter von Tegtmeier.

Um diesen Charakter zu bewerten, ist es demnach gar nicht notwendig, die Frage zu Beginn des gesammelten Unsinns von Tegtmeier zu berücksichtigen. Tun wir es dennoch, dann um unseren Eindruck vom Charakter zu prüfen, so wie das Prüfen (anstelle des bloßen Behauptens) von Annahmen eben in der Wissenschaft üblich ist, es unterscheidet Wissenschaft von Ideologie.

„Sollen Frauen sterben, weil ihre Symptome einer Erkrankung nicht erkannt werden?“, so fragt Tegtmeier.

Wir denken, der Schluss auf das, was wir auch bei Frau Tegtmeier, Charakter nennen wollen, zumal „Charakter“ ja positive und negative Ausprägungen annehmen kann, ist damit bestätigt. Wir wollen deshalb nur auf die absurden Prämissen dieser Frage hinweisen. Hier die Kaskade des Tegtmeierschen Unsinns:

Nuts in BedlamPrämisse 1: Symptome unterteilen sich in männliche und weibliche Symptome. Prämisse 2: Werden die Symptome einer Krankheit untersucht, dann werden vornehmlich oder ausschließlich männliche Symptome gefunden. Prämisse 3: Frauen müssen entsprechend sterben, weil ihre Symptome nicht gefunden werden. Warum? Prämisse 4: Weil Frauen eine abweichende Spezies sind, die mit Männern nichts teilt, nicht einmal die Symptome des Herzinfarkts oder die Notwendigkeit, den eigenen Organismus mit Nahrung zu unterhalten. Prämisse 5: Erst die Erfindung der Gender Studies hat dazu geführt, dass auch weibliche Symptome entdeckt wurden. Prämisse 6: Seither überleben Frauen. Vorher sind sie gestorben. Prämisse 7: Werden Gender Studies abgeschafft, dann werden auch keine weiblichen Symptome mehr entdeckt und Frauen werden wieder sterben. Prämisse 8: Die AfD will Gender Studies abschaffen und ist deshalb eine Partei der Frauenmörder.

Wie sich die Tatsache, dass die meisten Ärzte heute weiblich sind, zu diesen Prämissen verhält, ist eine Frage, zu der wohl nur Tegtmeier etwas einfällt – wie zu befürchten steht. Und wie es sein kann, dass Frauen und Männer mit denselben Medikamenten und Verfahren gegen Herzinfarkt behandelt werden, wo sie doch so unterschiedlich sind, ist eine weitere Frage, die man nur in Einklang mit den Prämissen bringen kann, wenn man eine geistige Verfassung inne hat, wie Tegtmeier sie zu haben scheint.

Arbeitet die SPD eigentlich daran, die Bevölkerung in Deutschland zu verdummen? Oder soll hier eine intellektuelle Niveauabsenkung, der Bevölkerung auf das Niveau der SPD vorgenommen werden?

Und kennt jemand eine gute Klinik, in der derart anscheinend weibliche Symptome, wie sie Tegtmeier zeigt, behandelt oder doch zumindest beaufsichtigt werden können?

Willich, Stefan N. (1992). Der Herzinfarkt. Darmstadt: Steinkopff.


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Antikoloniale Aktion enlarvt Columbus als Ursache des Übels

Wenn die Eltern der Mitglieder der Antikolonialen Aktion etwas mehr Verantwortung gegenüber ihren Mitmenschen gezeigt und verhütet hätten, dann blieben diese Mitmenschen von den Aktionen der Antikolonialen Aktion verschont und müssten sich nicht fragen, wie weit unten man intellektuell noch aufschlagen kann.

Klingt krass? Ist aber nichts weiter als die Anwendung der Logik, die uns die Antikoloniale Aktion Dresden gerade zugemutet hat, wie im Folgenden deutlich wird.

Der neue Tiefpunkt der intellektuellen Errungenschaft wird von Petra Frisch eingenommen, Sprecher der Antikolonialen Aktion:

„Die Seefahrten von Columbus und die Ankunft der Europäer auf dem amerikanischen Kontinent hatte die Ermordung und Versklavung der indigenen Bevölkerung durch die Europäer zur Folge.“ [Wie versklavt man Ermordete?]

Christopher Columbus, ein Italiener im Dienste der spanischen Krone, ist also die Ursache für alles, was der indigenen Bevölkerung auf dem amerikanischen Kontinent zugestoßen ist. Deshalb hat sich die Antikoloniale Aktion entschieden, in Dresden die Columbus Straße in Berta Cáceres Straße umzubenennen.

Hätte es nämlich Christoph Columbus nicht gegeben, die indigene Bevölkerung des amerikanischen Kontinents, sie lebte immer noch im Azteken oder Maya-Paradies, in jedem Fall wäre alles besser. Aber es hat Christoph Columbus gegeben. Er ist schuld an der Eroberung Südamerikas durch die Spanier, obwohl er nur den Strand von Venezuela gesehen hat und sich ansonsten mehr auf den Inseln der Karibik, Haiti, Jamaika, Domenikanische Republik aufgehalten hat (wer kann es ihm verübeln). Indes, hätte Christopher Columbus kein Schiff gehabt, er wäre nie auf die Idee gekommen, einen Seeweg nach Japan zu suchen und auf Haiti anzukommen.

 Reisen von ColumbusSchuld an der Misere der indigenen Bevölkerung ist also nicht Columbus, sondern der Erfinder des Schiffes. Funde aus Indonesien (Flores), Kreta oder Australien, die einen Zeitraum von mehreren 100.000 Jahren abdecken, legen den Schluss nahe, dass das Boat, das Schiff, ein recht altes Kulturgut ist. Insofern wären die Menschen im Neolithikums dafür verantwortlich zu machen, dass Columbus im Jahre 1492 den Frieden der indigenen Bevölkerung des amerikanischen Kontinents gestört hat. Aber soweit wollen wir nicht zurückgehen, schon weil dann die Schulfrage nicht eindeutig geklärt werden kann.

Nehmen wir die Osterinseln. Sie stehen nicht im Verdacht, per Landweg erreichbar zu sein. Sie müssen also vom Schiff aus besiedelt worden sein und von Polynesien aus, wie es der Stand der Wissenschaft derzeit nahelegt. Tonga, Samoa und Neuseeland, die Maori im Wesentlichen, sie zeichnen für die Besiedlung der Osterinseln verantwortlich und müssen entsprechend bereits über Technologien, die die Reise per Meer erlauben, verfügt haben: über Schiffe. Somit wären die Maori und ihre Schiffsentwicklung für die Fahrt des Christoph Columbus verantwortlich. Also, Antikoloniale Aktion, bitte alle Straßenschilder, die einen Bezug zu Maori oder Neuseeland oder Samoa aufweisen, mit Berta-Cáceres Straße übermalen.

Jeoch ohne das Geld von Ferdinand dem II von Aragon und Isabella von Kastilien hätte Columbus seine Fahrt nach Japan, die ihn nach Haiti geführt hat, nie antreten können und auch die nachfolgenden Reisen wären wohl ins Wasser gefallen. Die wahren Schuldigen sind also wieder die Monarchen, die autokratischen Herrscher, die Reichen, die Blutsauger, die den kleinen Mann aussaugen, die Bonzen, die Banker, der Kapitalismus. Also: Antikoloniale Aktion: Bitte alle Straßennahmen übermalen, die einen Bezug zu Spanien, Kastilien, Aragon, Banken, Bonzen, Kapitalismus und Monarchen aufweisen.

Antikoloniale aAber ohne Domenico Colombo und Susanna Fontanarossa, die im Verdacht stehen, die Eltern von Columbus zu sein, hätte es Columbus nie gegeben und somit auch keine Fahrten nach Jamaika und in die Domenikanische Republik mit all ihren verheerenden Folgen für die indigene Bevölkerung. Beide Eltern von Columbus haben in Genua gelebt. Genua ist also kausal für Columbus und somit für das Schicksal der indigenen Völker des amerikanischen Kontinents (So wie die Eltern der Antikolonialen Aktivisten die volle Verantwortung für die Aktivisten tragen). Genua liegt in Italien. Ohne Italien, kein Genua. Und Italien, hat das nicht etwas mit Römern zu tun? Waren nicht bereits die Römer Kolonisatoren? Da haben wir es. Die Römer sind schuld. Und vor allem sind die Römer seit Übernahme des Christentums als Staatsreligion schuld. Alle Straßennamen, die einen Bezug zu Rom, Römern oder zum Christentum haben, sie müssen mit dem Namen von Berta Isabel Cáceres überpinselt werden, denn sie alle sind Schuld am Schicksal der indigenen Völker in Nordamerika.

Die Kausalkette ist damit noch lange nicht am Ende, weshalb wir vorschlagen, die Antikoloniale Aktion überpinselt vorsichtshalber und quasi als pre-emptive strike alle Straßenschilder in Dresden, um auf das Schicksal der indigenen Völker in Amerika aufmerksam zu machen. Die Welt wird es den Antikolonialen Aktivisten sicher irgendwann einmal, wenn das allgemeine Intelligenzniveau sich dem Niveau der Antikolonialen Aktivisten angenähert hat, was beim derzeitigen Verdummungstempo nicht mehr allzu lange dauern wird, vielleicht danken – vielleicht auch nicht.

Eigentlich ist der Urknall an allem Schuld. Hätte es ihn nicht gegeben, wir müssten heute nicht die Antikoloniale Aktion ertragen. Wer religiös ist, kann die entsprechende Schuld gerne an seinen Gott weiterreichen und eine Erklärung einfordern. Damit wären dann auch die Eltern der antikolonialen Aktivisten aus dem Schneider.

Die Posse aus Dresden zeigt, mit welcher Beliebigkeit Aktivisten diejenigen, auf deren Schicksal sie hinweisen wollen und diejenigen, die sie gerade einmal verantwortlich machen wollen, auswählen, wobei der Beliebigkeit der Aktivisten, die sehr engen Grenzen des eigenen Intellekts und der eigenen Heilslehre gesetzt sind. Daraus kann man schließen, dass die Aktivisten offensichtlich an Langeweile und intellektueller Verödung leiden. Letzteres kann man durch Lernen beheben, ersteres durch Arbeit. Beides macht Mühe, mehr Mühe, als willkürlich zu bezichtigen, Helden zu wählen und Straßenschilder zu beschmieren. Beides erfordert eigenes Tun nicht Konsum und  Bewertung des Tuns anderer.

Womania: Manipulieren mit dem Statistischen Bundesamt

Die Meldung des Tages vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden:

„Grundsicherung: Im Rentenalter sind besonders Frauen betroffen

Mit der Grund­sicherung im Alter unterstützt der Staat Personen, deren Rente zusammen mit eventuell weiteren Einkünften nicht ausreicht, um den Lebens­unterhalt zu bestreiten. Im Vergleich zum Vorjahr hat die Zahl der Leistungs­empfängerinnen und -empfänger um 4,7 % zugenommen.

Im Renten­alter benötigten Frauen deutlich häufiger Unter­stützung vom Staat als Männer: Im Dezember 2015 waren rund 60,1 % der Personen, die Grund­sicherung im Alter bezogen, Frauen.“

Wie so oft, wenn es darum geht, Leser zu täuschen, werden Prozentzahlen genutzt, um Augenwischerei zu betreiben. Die Basis-Trickserei besteht dieses Mal darin, dass verschwiegen wird, dass es auch viel mehr Frauen im Rentenalter gibt als Männer, so dass Frauen eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, Grundsicherung im Alter zu beziehen als Männer.

Die Altersklassen ab 65 Jahre sehen eine Entwicklung des Frauenanteils wie in der folgenden Abbildung dargestellt. Insgesamt sind 56% der über 65jährigen weiblich, 44% männlich.

Rentenalter

Angesichts dieses Übergewichts und angesichts der einfachen Tatsache, dass die Rentenansprüche von Frauen im Durchschnitt deshalb geringer sind als die von Männern,

  • weil sich die Höhe der Rente nach der Anzahl der Arbeitsjahre und der Höhe des Verdienst richtet,
  • weil Männer durchschnittlich mehr Arbeitsjahre ansammeln als Frauen und Feministen ja nach wie vor den unbereinigten Verdienstunterschied von rund 22% bejammern, der sich daraus ergibt, dass Männer im Durchschnitt mehr und Produktiveres arbeiten als Frauen,

sind die 5%, die zwischen 61% Frauen im Rentenalter, die Grundsicherung benötigen und den 56% Frauen, die im Rentenalter sind (gegenüber 44% Männern) lächerlich gering und ergo ein Ergebnis der frauenfreundlichen Rentenpolitik.

In jedem Fall suggeriert die Herz-Schmerz-Meldung des Statistischen Bundesamtes etwas völlig Falsches. Und nicht nur das Statistische Bundesamt geht normalen Menschen mit seiner Womania auf die Nerven.

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Belegt: Schiebung zu Gunsten von Bayern München

Als Pfälzer und Fan des FC Kaiserslautern hat man es schon immer gewusst: Die Bayern werden bevorzugt, Tore werden ihnen herein und anderen heraus gepfiffen, und überhaupt selbst beim legendären 7:4 des FCK waren alle vier Gegentore klare Abseitstore, und beim 4:0 einige Jahre später, wurden mindestens drei Elfmeter gegen die Bayern nicht gegeben. Die Bevorzugung der Bayern, der Geldmagnaten aus der Landeshauptstadt, die selbst ihr Stadion an ein Unternehmen verkauft haben, sie ist und war offenkundig, so offenkundig, dass es eigentlich keiner weiteren Belege mehr bedurft hätte.

Es gibt sie aber dennoch: Eberhard Feess von der Frankfurt School of Finance & Management, Helge Müller von der Philipps Universität in Marburg und Paul Bose, der seiner Universität gerade als Absolvent den Rücken gekehrt hat, sie sind dafür verantwortlich.

Die drei haben sich Daten besorgt, von der „deltatre AG“, die die „Datenbasis der Deutschen Fußballliga pflegt“, wie es in der Pressemeldung heißt. Geliefert wurden Daten zu den Spielsaisons 2000 bis 2014, 4.348 Bundesligaspiele mit 666 Elfmetern, die nicht gepfiffen wurden, obwohl sie hätten gepfiffen werden müssen. Das Pfiffige an der Datenbank: Es gibt eine Bewertung der Schiedsrichterentscheidung in „eindeutig falsch“, „debattierbar“ und „eindeutig richtig“. Wer diese Bewertung vorgenommen hat? Vielleicht weiß es Eberhard Feess.

Wenn nicht, dann weiß er doch zumindest, dass es eine eindeutige und signifikante Tendenz von Elfmetern gibt, nicht gegen den FC Bayern und nicht gegen ein starkes Team gepfiffen zu werden und zudem gibt es die statistisch signifikante Tendenz von Elfmetern, in Heimspielen eher zu Gunsten der Heimmannschaft nicht gepfiffen zu werden, obwohl sie hätten gepfiffen werden müssen.

Wie erklärt man eine solche Unterlassung? Wie erklärt man es, dass Schiedsrichter eher nicht pfeiffen, wenn sie gegen den FC Bayern, eine Heimmannschaft oder eine starke Mannschaft pfeiffen müssten? So:

“Man neigt dazu, Individuen oder Institutionen mit hohem Status überzubewerten. Wir vermuten aber nicht, dass das mit Absicht geschieht.“

Die Ehrfurchtserklärung: Schiedsrichter stehen in Ehrfurcht im Strafraum und pfeifen nicht, vor Ehrfurcht, vor Ehrfurcht vor dem FC Bayern, Schalke 04, Borussia Dortmund oder Bayer Leverkusen. „Quatsch“, klingt es auf Pfälzisch aus den Tiefen der Redaktion, „die sind alle gekauft!“. Auch eine Erklärung, die derzeit nicht falsifiziert werden kann, so wenig wie die Ehrfurchtsthese, die eine Eigenschaft mit der Geschmiert-These teilt: Sie ist kaum prüfbar (wer gibt schon zu, dass er ehrfürchtig oder geschmiert ist?). Deshalb sagt Herr Feess auch, dass die Bevorzugung der Bayern und der anderen Großvereine nicht bewusst (an anderer Stelle) und nicht absichtlich (hier) geschieht. Das Unbewusste kommt immer dann ins Spiel, wenn die eigene These nicht prüfbar ist. Dann verweist man auf das Unbewusste: Denn sie wissen nicht, was sie tun, die Schiedsrichter, die die Bayern bevorzugen. Darf man die Schiedsrichter frei herumlaufen lassen, wenn sie nicht einmal wissen, dass sie den Elfmeter gegen die Bayern nicht gegeben haben, weil sie die Bayern anhimmeln (oder geschmiert wurden)?

Überhaupt ist die Studie der drei Mannen aus Frankfurt, Marburg und aus Unbekannt eher seltsam und entspricht so gar nicht den wissenschaftlichen Gepflogenheiten:

  • Es gibt keinen öffentlich einsehbaren Text,
  • Es gibt keine veröffentlichten Berechnungen,
  • Es gibt keine Angaben zu Methode und Vorgehensweise,

Wer Näheres zu der Studie erfahren will, der muss sich mit Eberhard Feess in Verbindung setzen und sich die Ergebnisse mündlich (!sic) erklären lassen. Glaubt Feess, was er Schiedsrichtern unterstellt, sie auch bei den Adressaten seiner Ergebnisse der Fall, dass sie „dazu neigen“, die Ergebnisse, die Feess und die beiden anderen zusammengerechnet haben, zu glauben, weil sie Akademikern einen hohen Status zuweisen?

Beim DRadio scheint diese Rechnung aufzugehen.

Bei uns nicht. Deshalb verweisen wir darauf, obwohl wir wissen, dass der FC Bayern schon seit mindestens 1970 von Schiedsrichtern bevorzugt wird, dass die Entscheidung, einen Elfmeter zu geben oder nicht, in einem Kontext erfolgt, der vom schiedsrichterlichen Wissen und seinen Entscheidungen beeinflusst wird, z.B. dadurch, dass Spieler X als Schwalbe bekannt ist, z.B. dadurch, dass der Schiedsrichter schon einen Elfmeter gepfiffen hat und nicht noch einen pfeifen will, z.B. dadurch, dass er sich schlicht irrt oder dadurch, dass sein Linienrichter die Abseitsregel neu interpretiert und, und, und natürlich könnte man die nicht gepfiffenen Elfmeter auch mit den gepfiffenen Elfmetern gewichten, jenen Elfmetern, die zeigen, dass nicht die großen Klubs, sondern die kleinen besser abschneiden:

Saison Am meisten Elfmeter: Anzahl
2000/01 Werder Bremen 8
2001/02 Bayer 04 Leverkusen, Borussia Dortmund, Werder Bremen 9
2002/03 FC Nürnberg 9
2003/04 Werder Bremen 9
2004/05 FC Nürnberg 8
2005/06 Mainz 05, Bayer 04 Leverkusen 6
2006/07 Alemania Aachen 9
2007/08 Bayer 04 Leverkusen 8
2008/09 VFL Wolfsburg 11
2009/10 Werder Bremen 7
2010/11 Werder Bremen 10
2011/12 Bayern München 11
2012/13 Bayer 04 Leverkusen 8
2013/14 TSG Hoffenheim 14
2014/2015 FC Augsburg 8
2015/16 Werder Bremen, FC Ingolstadt 04, Bayern München 8

Und weil dem so ist, könnte man, würde man die gegebenen Elfmeter berücksichtigen keine so schöne Schlagzeile wie Bayern-Bonus oder Promibonus oder sonstige Überschriften wählen, von denen man sich verspricht, dass statushörige Deutsche sie anklicken…

Aber natürlich bleibt davon, dass man den Bayern Bonus so, wie ihn Feess, Müller und Bosa belegen wollen, nicht belegen kann, die Tatsache unberührt, dass es den Bayern Bonus gibt, wie jeder FCK-Fan spätestens seit 1970 weiß🙂

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7285 Euro Spenden für ScienceFiles

Liebe Leser,

wir wollen uns an dieser Stelle recht herzlich für sage und schreibe 7.285 Euro, die uns innerhalb von knapp 5 Wochen gespendet worden sind, bedanken.

ScienceFiles Spendenstand.7285Nicht einmal der größte Optimist unter uns hätte damit gerechnet, dass wir auf eine Summe jenseits von 2.000 Euro kommen würden. Entsprechend hat uns die ganze Aktion gezeigt, dass es möglich sein könnte, ScienceFiles, zumindest zeitweise aus Spenden zu finanzieren, so dass zumindest ein Redaktionsmitglied sich tageweise, vielleicht auch wochen- oder monatsweise ausschließlich der Arbeit am Blog widmen kann.

Das ist ein sehr erfreuliches Ergebnis, zu dem wir nunmehr gelangt sind, und es zeigt uns nicht nur, dass eine erhebliche Nachfrage nach den Texten von ScienceFiles besteht. Da wir im März 425.166, also fast eine halbe Million Besucher auf ScienceFiles hatten und somit 55% mehr als im Vormonat, war uns schon klar, dass es eine Nachfrage nach den Texten von ScienceFiles und der Art und Weise, wie wir unsere Texte schreiben, besteht.

Was uns zugegebener Maßen sehr positiv überrascht hat, ist die große Zahl von Lesern, die bereit sind, nicht nur zu lesen, was Ihnen offensichtlich zu lesen Spaß macht, sondern diejenigen, die sich täglich hinsetzen und das eingehende Material sichten und Texte schreiben, die anderen Spaß machen, auch finanziell zu unterstützen.

We stand humbled.

Aber nicht lange, denn des Menschen Los ist es, von erreichten Zielen aus, bereits nach neuen Zielen Ausschau zu halten, die er ebenso erreichen kann. Und deshalb haben wir uns entschlossen, die Spendenaktion weiterlaufen zu lassen, einen monatlichen Bericht über den Spendenstand zu geben und aus den eigehenden Spenden eine kontinuierliche Intensivierung der Arbeit an ScienceFiles zu finanzieren.

Seinen Niederschlag hat dies bereits in SurveyNET gefunden, unserem neuen Befragungshub, das wir nicht nur – wie alles – selbst programmieren und erstellen, sondern auch selbst führen, bestücken, auswerten und ausbauen so dass es bereits jetzt eine alternative Befragungsseite im Internet gibt, auf der regelmäßig Befragungen durchgeführt werden, die nicht von der politischen Korrektheit und dem Mainstream diktiert werden.

 

Alles, was wir an Kategorien und neuen Formaten auf ScienceFiles und SurveyNET ausprobieren und ergänzen, können wir nur deshalb ausprobieren und ergänzen, weil es eine stattliche Anzahl von Unterstützern gibt, die uns den Rücken freihalten, denn die vielen Stunden, die wir derzeit in ScienceFiles investieren, die könnten wir nicht investieren, wenn es die vielen Spender nicht gäbe.

Daher nochmals herzlichen Dank und: Weiter so!

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