Waschlappengesellschaft: Die Lust, untertänig zu sein

Man muss nicht lange um den heißen Brei herumreden: Es gibt Leute, denen Unterwerfung Freude bereitet, die sich sicherer fühlen, wenn sie sich vormachen können, sie könnten Verantwortung an andere abschieben. Ein typischer Fehlschluss, denn Verantwortung ist etwas, dem man nicht entgehen kann: Wer aus Feigheit Verantwortung abschiebt, muss die Verantwortung dafür übernehmen, aus Feigheit Verantwortung abgeschoben zu haben. Man wird Verantwortung nicht los, bestenfalls das „Verantwortungsbewusstsein“. Aber selbst das kommt zurück, wenn andere Verantwortung einfordern.

Und, einmal ehrlich, es ist wirklich einfach, to go with the tide, wie es im Englischen heißt, sich treiben zu lassen, seinen Kopf nicht aus der Menge zu strecken, „um in nichts heineinzukommen“, wie einst ein Handwerker in Leipzig uns gegenüber seine Untertänigkeit erklärt hat. Indes, vom „sich treiben lassen“, bis zu dem Punkt, an dem man sich Prämissen unterschieben lässt, an dem man sich manipulieren und zum Deppen machen lässt, ist es nicht weit.

Polit-Gangster nutzen das regelmäßig aus, wenn sie Bürgern eine Pseudowahl zwischen Freiheit und Sicherheit „geben“. Angeblich zum Schutz von in der Regel Kindern werden Freiheitsrechte eingeschränkt, angeblich zum Schutz vor Kriminellen, werden Schutzgeheimnisse, vom Briefgeheimnis bis zur Möglichkeit, sich online Pseudonyme zu geben, angegriffen und wenn Politiker das tun, dann können sie sich sicher sein, dass es eine Meute von Feiglingen geben wird, die mitmachen, die „sich treiben lässt“, sich die Prämisse, PER SE EIN VERBRECHER zu sein, vorsetzen lässt, um dann durch Gefügigkeit im Rahmen z.B. einer Klarnamenpflicht zu belegen, dass man KEIN VERBRECHER ist und das ist ja auch kein Problem, wenn man nichts zu verbergen hat, oder? Derartige Feiglinge werfen die Demokratie mit beiden Händern aus dem Fenster, denn Demokratie lebt vom Widerspruch der Bürger, von der Kontrolle der Polit-Darsteller DURCH die Bürger, was notwendig umfassende Freiheitsrechte voraussetzt. Ein Grund, warum Polit-Gauner so erpicht darauf sind, Freiheitsrechte einzuschränken.

Der Trick ist so alt wie die Menschheit, hinterhältig und schon deshalb unter Polit-Gangster verbreitet. Wer würde schon von sich sagen, dass er gegen den Schutz von Kindern online ist?, so das Kalkül. Indes, nicht nur wird Bürgern eine Prämisse untergeschoben, sie werden auch moralisch erpresst, auf Basis „gesellschaftlicher Konventionen“ darüber, was richtig und was angeblich gut ist.

Aber: Konventionen sind nicht Gott gegeben. Sie werden heute in der Regel von einer kleinen Clique, die Medien-Kampagnen instigieren kann, gesetzt und von einem bezahlten Mob oder einem psychologisch labilen Mob von (Berufs-)Demonstranten, von NGOs und anderen ideologischen Vorfeldorganisationen der Polit-Gangster durchzusetzen versucht. Ein Zweck von Konventionen besteht eigentlich darin, durch einen Aushandlungsprozess Bürger in eine Gesellschaft zu integrieren, nicht darin, sie durch Propaganda und Manipulation in bestimmte, nicht ausgehandelte, sondern von malignen Parteien gesetzte Konventionen zu zwingen.

Deshalb gilt es, sich gegen die Prämissen, die Polit-Gangster mittlerweile im Stundentakt Bürgern unterschieben wollen und gegen die moralische Erpressung, mit der sie ihre Sauerereien, ihre Übergriffe auf die Freiheitsrechte von Bürgern durchsetzen wollen, WIDERSTAND zu zeigen, NON-COMPLIANCE, wie es im Englischen heißt, nicht mitmachen, Gefolgschaft verweigern, ist wohl die beste Übersetzung ins Deutsche.

Norbert Bolz hat es heute auf den Punkt gebracht:

Sicher sind unter denen, die sich unterwerfen „Dummköpfe“. Ich finde aber den Begriff „Feiglinge“ für angebrachter.

Feigling, das war einst ein Begriff, mit dem man Männer treffen, wütend machen, sie in Kampfeslaune versetzen konnte. Heute ist es, wie so viele Begriffe, einer der mehr oder weniger bedeutungslos geworden ist, ausgerechnet heute, wo Männer wichtiger sind denn je, als Personen, die Widerstand leisten – das tun nicht nur Männer, aber es ist etwas, das zum Rollenbild des Mannes gehört. Jahrzehnte des Genderismus und des ideologischen Partisanenkrieges gegen Männer hat indes dazu geführt, dass die Wahrscheinlichkeit, auf einen Waschlappen zu treffen, jemanden, der alles tut, um nicht aufzufallen, sich prä-emptiv unterwirft, um nicht den Eindruck zu erwecken, er würde abweichen, exorbitant gestiegen ist.

Und die Verbreitung von Waschlappen ist nicht nur ein Grund dafür, dass Polit-Gauner losgelöst von jeder Sorge, es könne Widerstand geben, durchsetzen, was sie gerade benötigen, um ihr kleines Persönchen zu agrandisieren, sie ist der Grund dafür, dass die Öffentlichkeit immer mehr verroht und sie ist der Grund dafür, dass bösartige Ideologen öffentlich Erniedrigungsrituale durchführen können, die Diskriminierung und das bösartige „Othering“ ganzer Bevölkerungsgruppen, auf eine ganz neue Eben stellen.

Dass es solche Heulbojen wie im folgenden Video heute gibt, Personen, die ganz offen eine Hälfte der Gesellschaft kriminalisieren, sie per se zu TÄTERN erklären und zu Personen, die nun gezwungen sind, ihre Unschuld zu beweisen, macht, hat seine Ursache in der Waschlappengesellschaft, leicht zu sehen daran, dass nicht einer derjenigen, die sich für Männer halten, den Mund aufgebracht hat, geschweige denn einer die Initiative ergriffen hat, um diesem faschistischen Schwätzer das Mikrophon abzudrehen.

Hamburg, 26. März 2026 – Eine Stadt sucht einen Mann.

Falls Sie unsere Arbeit unterstützen, und dafür sorgen wollen, dass bei ScienceFiles auch weiterhin das Rad rund läuft, dann kaufen Sie uns doch einen Kaffee:



Oder unterstützen Sie uns auf einem der folgenden Wege Unser herzlicher Dank ist Ihnen sicher! DENN: ScienceFiles lebt von Spenden. Helfen Sie uns, ScienceFiles auf eine solide finanzielle Basis zu stellen, damit Sie uns auch morgen noch lesen können!
Wir haben drei sichere Spendenmöglichkeiten:

Donorbox

Unterstützen Sie ScienceFiles


Unsere eigene ScienceFiles-Spendenfunktion

Zum Spenden einfach klicken

Unser Spendenkonto bei Halifax:

ScienceFiles Spendenkonto: HALIFAX (Bitte angeben: Zahlungsempfänger: Michael Klein, Zahlungszweck: ScienceFiles-Spende / Schenkung):
  • IBAN: GB15 HLFX 1100 3311 0902 67
  • BIC: HLFXGB21B24

Folgen Sie uns auf Telegram.
Anregungen, Hinweise, Kontakt? -> Redaktion @ Sciencefiles.org

4Comments

Add yours
  1. 1
    ERINNERUNG

    Bertolt Brecht: Geschichten vom Herrn Keuner

    Maßnahmen gegen die Gewalt
    Als Herr Keuner, der Denkende, sich in einem Saale vor vielen
    gegen die Gewalt aussprach, merkte er, wie die Leute vor ihm
    zurückwichen und weggingen. Er blickte sich um und sah hinter
    sich stehen – die Gewalt.
    „Was sagtest du?“ fragte ihn die Gewalt.
    „Ich sprach mich für die Gewalt aus“, antwortete Herr Keuner.
    Als Herr Keuner weggegangen war, fragten ihn seine Schüler
    nach seinem Rückgrat. Herr Keuner antwortete: „Ich habe kein
    Rückgrat zum Zerschlagen. Gerade ich muß länger leben als
    die Gewalt.“
    Und Herr Keuner erzählte folgende Geschichte:

    Weiteres bitte nachschlagen.

    Dr. Reiner Fuellmich (Stiftung Corona Ausschuß) sitzt übrigens immer noch im Gefängnis.

  2. 2
    Dr. habil. Heike Diefenbach

    Jetzt möchte ich nur noch sehen, wie diese anmassende „Hohepriesterin“ von der Loge der Hoh(l)en Floskel ihre netten Sätze vor einem Platz, gefüllt mit Neu“bürgern“ aus muslimischen Ländern, ablässt – und hoffentlich überlebt, denn irgendetwas sagt mir, dass es dort mit der Offenheit für die „Aufarbeitung“ von eigener Gewalt – und sei sie vorgestellt oder behauptet, um sich nur ja beim holden Weibe einzuschmeicheln, nicht so weit her ist.

  3. 3
    Heimreisender

    Und diese Waschlappen auf zwei Beinen applaudieren auch noch dafür, dass sie von pseudo-religiösen Weiberpriestern in liturgisch violetten Gewand niedergemacht werden. Und das ganze vor einem Kriegerdenkmal des WK I.: “Vierzig tausend Söhne der Stadt liessen ihr Leben für Euch” -Soll man weinen, lachen oder vor Lachen in Tränen ausbrechen?

  4. 4
    schliemanns

    Kollektivisten haben ein Hauptthema: Spaltung. Auch im BdT ist es exakt gleich. Gratismut, da wird mit geschwellter Brust „gefordert“ was die Mitläufer ohnehin abnicken um nicht aufzufallen. Eine ganz schlimme Gesellschaft und leider mindestens 70 – 85% die so sind.

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.