Jetzt ist er halt mal da, der „Öko-Strom“ – Mehr als 141 Millionen Euro KOSTEN bei schönem Wetter

Die Sonne scheint.
Der Wind weht.
Es ist Feiertag.

Hervorragend.

Ein Tag, an dem die Eneuerbare Energien Clique triumphiert: Heureka, wir decken unseren Strombedarf aus „Erneuerbaren“ Energien. Das findet seinen Niederschlag in Abbildungen wie der folgenden, in der dargestellt ist, wie angeblich Erneuerbare Energien die Stromversorgung sichern.

Wenn die blaue Linie oberhalb der schwarzen Linie verläuft, wir mehr „Erneuerbare“ Energie produziert, als nachgefragt wird.

Klass: Wir haben so viel Strom, wir können sogar EXPORTIEREN.

Es gibt nur ein Problem:

Die Sonne scheint.
Der Wind weht.
Es ist Feiertag.

Die Nachfrage nach Strom, schwarze Kurve oben, ist viel geringer als der Strom, der mit Wind und Solar erzeugt wird (und das nicht nur in Deutschland), und zwar nach Maßgabe von Sonne und Wind. Beide lassen sich nicht herunterregulieren, um das Stromnetz nicht in Gefahr zu bringen. Man schaltet sie entweder an oder ab, betreibt sie wie Sonne und Wind wollen oder nicht.

Zu viel Strom ist, wie zu wenig Strom, ein Problem für das Stromnetz: Damit ein Stromnetz stabil bleibt, muss das Angebot der Nachfrage, die Erzeugung dem Verbrauch entsprechen, ein Idealzustand, der eine Netzfrequenz von 50 Herz voraussetzt. Abweichungen im Bereich von 0,2 Hz nach oben oder unten sind die Schwankungen, die toleriert werden, alles, was darüber hinaus geht, stellt eine kritische Schwankung, die mit der erhöhten Wahrscheinlichkeit eines Blackouts einhergeht, dar.

Mit der UNBERECHENBAREN „Erneuerbaren“ Energie haben Frequenzschwankungen, die am Rande des Blackouts angesiedelt sind, zugenommen. Wir haben das hier am Beispiel ausführlich beschrieben. Der Blackout kommt uns immer näher, nicht nur bei zu wenig Wind und Sonne, auch bei zu viel Wind und Sonne. Eine komplett verfahrene Situation…

5. April 2026, Quelle

Aber wir können den VIEL ZU VIEL erzeugten Strom ja exportieren. Die Nachbarn freuen sich – tun sie tatsächlich, denn:

Die Sonne scheint.
Der Wind weht.
Es ist Feiertag.

Und die deutschen Irren bezahlen ihre Nachbarn dafür, dass sie ihnen den VIEL ZU VIEL produzierten Strom abnehmen und dabei helfen, das Deutsche Stromnetz, Teil des Europäischen Stromnetzes, vor einem Zusammenbruch zu schützen. Weil Strom auf einem Markt gehandelt wird und zu viel mehr Angebot als Nachfrage die Preise in den Keller bringt, VIEL ZU VIEL Strom gar dazu führt, dass die Preise zusammenbrechen, muss man die Abnehmer dafür bezahlen, dass sie den deutschen Strom abnehmen … Handel pervers.

Die Energiewende macht es möglich.
Die deutschen Konsumenten tragen die Kosten, und zwar gleich mehrfach!

Libertas Veritas hat diesen Zusammenhang in einem Post auf X sehr anschaulich erklärt, in einem Beitrag, den man vor dem Hintergrund des Blödsinns, „Sonne und Wind stellen keine Rechnung“ den ideologisch Verblödete so gerne plappern, lesen muss:

Viel Spaß!

„141.000.000 € Verlust an nur EINEM EINZIGEN Tag. 💸 Willkommen in der Realität der deutschen Energiewende!

„Die Sonne schickt keine Rechnung“? Von wegen. Wir zahlen mit die höchsten Strompreise der Welt, und das absurde System der „negativen Strompreise“ ist ein Hauptgrund dafür. 👇

Wir produzieren Strom, den niemand braucht – und der Steuer- und Stromzahler blutet dafür.

Das Phänomen einfach erklärt:

An sonnigen, windigen Feiertagen (wie dem aktuellen Beispiel-Ostersonntag, 5.4.2026) flutet so viel Ökostrom das Netz, dass die Börsenpreise komplett crashen (bis -114 €/MWh). Der Strom ist faktisch wertlos, wir müssen Abnehmer im Ausland … noch dafür bezahlen, dass sie ihn uns abnehmen. 📉

🛑 Der Subventions-Wahnsinn:

Das Marktdesign ist komplett kaputt. Egal wie tief der Preis fällt, die Wind- und Solarparkbetreiber kassieren munter weiter ihre staatlich garantierten Vergütungen. Wenn der Börsenwert negativ ist, wird die Lücke auf dem EEG-Konto gigantisch.

💥 Die Bilanz dieses einen Feiertags:
• Die Vermarktung des Ökostroms an der Börse macht 23 Mio. € VERLUST.
• Die garantierten Auszahlungen an Betreiber verschlingen 118 Mio. €.
👉 Macht unfassbare 141 Millionen Euro Netto-Kosten. An. Einem. Tag.

Während die Industrie abwandert und Bürger unter horrenden Steuern, Abgaben und Netzentgelten ächzen, subventionieren wir einen planlosen Blindflug. Wir bauen unkontrolliert Kapazitäten zu, haben aber weder die Leitungen in den Süden noch gigantische Speicher, um den Strom aufzufangen.

Rekord-Zubau nützt nichts, wenn wir Milliarden verpulvern, um Anlagen bei Sonnenschein abzuschalten oder den Strom zu verramschen. Wann beenden wir dieses wirtschaftliche Harakiri? 🛑⚡️

Wer Irre in die Regierung wählt, bekommt eine irre Politik.
Aber vielleicht tun wir den Merkel-Nachfahren ja Unrecht und sie haben einen tollen Plan, der Deutschland weltweit den BILLIGSTEN Strom bescheren wird.
Glauben Sie an den Weihnachtsmann?


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5Comments

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  1. 1
    ben

    Bei dieser völlig dämlichen sektenartigen Energieideologie helfen weder Weihnachtsmann noch Osterhase.
    Wer die grenzdebilen Kommentare auf X von Leuten liest, die diese Überproduktion auch noch feiern und von Zwischenspeichern (die es nicht gibt) quatschen, muss konstatieren, dass Deutschland wohl erst den Weg zum Boden angefangen hat.

    Erst wenn diese no brain Spinner im Winter in der kalten Bude sitzen und noch andere Annehmlichkeiten ihrer Ideologie selbst dauerhaft erleben, werden wir (vielleicht) einen Wandel im Denken sehen.
    Eigentlich wäre es ja die Aufgabe der politischen Akteure, solche Spinner von den Schaltstellen der Macht fernhalten. Problem: die ganzen Spinner sitzen dort.

    • 3
      ERINNERUNG

      “Jetzt ist/sind *** halt da”
      Ob politisch motivierte Gesundheits-, Klima-, CO2- und Energie- oder “QWERT+”-“Begabten”-Agendas:
      Tatschlich stimmt doch das Gegenteil des politisch Behaupteten und das wird dann auch erreicht:
      Frau Merkel, geb. Kasner, sprach von einer “politischen Entscheidung”, nicht aber einer medizinischen (vgl. RKI-Protokolle, EMA Antwortscheiben vom 18. Oktober 2023 an Macel de Graaf).
      “Impfstoffe fallen nicht vom Himmel, sondern sind menschengemacht und gewollt. Gleiches gilt für Kriege die angezettelt werden und damit Klima, Umwelt und erst recht der Gesundheit der Menschen nur großen Schaden zufügen.

      Peter Hahne’s Buchtitel lautet: “Warum macht ihr uns kaputt ?”.
      “Ich gucke die nur an und weiß, daß sie lügen”-Peter Hahne. Es genügt das Intro:
      https://www.youtube.com/watch?v=e5OJZma3Iho

      Nochmals: “WARUM MACHT IHR UNS KAPUTT ?”

  2. 5
    W. Bähring

    Zitat: „ Und die deutschen Irren bezahlen ihre Nachbarn dafür, dass sie ihnen den VIEL ZU VIEL produzierten Strom abnehmen und dabei helfen, das Deutsche Stromnetz, Teil des Europäischen Stromnetzes, vor einem Zusammenbruch zu schützen“.

    Richtig irre wird es erst, wenn die Nachbarn (und möglichst die ganze Welt) genauso irre wie das irre grüne „Energiewendevorbild“ Deutschland werden und sich Deutschland zum Vorbild nehmen (das sollen sie doch, oder habe ich Euch deutsche Grün:innen da vielleicht falsch verstanden?)
    Dann nämlich können uns die freundlichen Nachbarn schon rein physikalisch gar nichts mehr abnehmen (egal, welchen negativen Preis wir ihnen anbieten würden oder wie dick die Leitungen sind), weil sie in der gleichen Zeit (Großwetterlage „Hellbrise“) ebenfalls SELBST VIEL ZU VIEL Strom aus „Erneuerbaren“ produzieren.
    Und während des anderen Extrems der energetischen Großwetterlage, also „Dunkelflaute“, können uns die freundlichen Nachbarn ebenfalls schon rein physikalisch auch gar nichts mehr liefern (egal, welchen „positiven“ Preis wir ihnen anbieten würden oder wie dick wiederum die Leitungen sind), weil sie in der gleichen Zeit ebenfalls schon FÜR SICH SELBST nur VIEL ZU WENIG (oder gar keinen) Strom aus „Erneuerbaren“ produzieren können.
    Dann erst wird es erst „richtig“ irre, und zwar in GANZ Europa und nicht nur im deutschen Stromnetz!
    Aber wer von Grün:innen außer tumber „grüner“ Ideologie auch nur ansatzweises Verständnis ökonomischer und erst recht physikalisch-technischer Zusammenhänge erwartet (hat), ist leider bereits selbst dem Irrsinn verfallen.

    Praktisches Beispiel für die, die die Grundrechenarten beherrschen (also NICHT für Grün:innen, das wäre vergebliche Liebesmüh):
    Um nur EINE EINZIGE lange Winternacht mit Dunkelflaute in Deutschland mit (Batterie-)Speichern zu überbrücken, bräuchte man eine Speicherkapazität von: mindestens 40 GW (erforderliche nächtliche Kraftwerksleistung) multipliziert mit 16 h (Dauer der Dunkelflaute) = 640 GWh.
    Der in Förderstedt entstehende Batterie-Speicher soll eine Kapazität von 700 MWh haben (also 0,7 GWh und damit ca. 1 Tausendstel der erforderlichen Kapazität).
    Es würden also mindestens 1000 solcher Speicher für nur eine Nacht benötigt.
    Und selbst wenn die Wiederaufladung von 0% auf 100% in den folgenden 8 Tagesstunden, Hellbrise und die Verfügbarkeit der „erneuerbaren“ Energie zum Wiederaufladen in etwa der gleichen Größenordnung (ca. 700 GWh) ZUSÄTZLICH zum „regulären“ Energiebedarf in den Tagesstunden (ca. 75 GW * 8h = 600 GWh) vorausgesetzt, abgesichert werden könnte, muß man diese Rechnung, ohne Pessimist zu sein, als „auf Kante genäht“ bezeichnen.
    Mit anderen Worten: Selbst wenn theoretisch das DOPPELTE der erforderlichen installierten Kraftwerksleistung (also 2 * 75 GW = 150 GW) durch die „Erneuerbaren“ bereit stünden, diese aber am Folgetag nach einer Dunkelflaute nicht abgerufen werden können, weil an diesem Tag KEINE Hellbrise folgt, crasht das System spätestens in der folgenden Nacht bei erneuter Dunkelflaute, weil die Speicher nicht wieder vollgeladen werden konnten.

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