Etwas unsanft wurden die Bewohner eines Einfamilienhauses in Wellingborough, Northamptonshire am letzten Montag aus ihrer Siesta geweckt. Ein Feuerwehrmann, der zufällig und in seiner Freizeit des Weges kam, hatte ein Feuer auf dem Dach des Hauses entdeckt und die Bewohner durch heftiges Schlagen gegen die Eingangstür in Bewegung gesetzt.
Ursache des Feuers: Die Solarpanel auf dem Dach sind explodiert.
Wir kommen langsam in dem Bereich an, der aus der Plandemie bekannt ist. Zunächst werden Technologien oder Behandlungsmethoden als etwas dargestellt, das nur positive Seiten hat. Dann stellen sich erste Berichte von Nebenwirkungen oder von Problemen ein, die den Nutzen der jeweiligen Technologie für diejenigen, die davon betroffen sind, in Frage stellen oder beenden und irgendwann kommen wir dann in der Realität an, in der die angeblichen Vorteile und die tatsächlichen Nachteile gegeneinander gestellt und eine Bilanz gezogen wird. Eine Bilanz der angeblich seltenen und doch gar nicht so seltenen Ereignisse:
Trending Video: Another solar panel roof fire incident happened at Awoyaya, Lagos. Fire service arrived later in the evening. pic.twitter.com/NTE5tpstL9
Explodierende Solarpanel werden kontinuierlich gemeldet und haben sich – wie ein Blick auf ArcBox zeigt zu einer festen Größe im Arbeitsaufkommen von Feuerwehren entwickelt.
Derzeit werden Schäden, die durch explodierende Solar Panel und nachfolgende Brände verursacht werden, von der Gebäude-Versicherung getragen (jedenfalls im UK). Wenn die Ereignisse zunehmen, wird es eine Frage der Zeit sein, bis die entsprechenden Schäden zusatzversichert werden müssen. Die Ursachen der zahlreichen Solarpanel-Brände sind vermutlich im Kleingedruckten zu finden, am Ende des Vertrags über die Installation der Dinger:
Elektrischer Fehler im System – Lose Verbindungen, fehlerhafte Verkabelung, nicht passende/korrodierte MC4-Steckverbinder oder eine defekte Anschlussdose/ein defekter DC-Trennschalter, die/der Lichtbögen verursacht, das sind elektrische Funken, die lokal extreme Hitze erzeugen: Lichtbögen sind eine der Hauptursachen für Brände in PV-Anlagen.
Hotspots – Durch Teilverschattung, Verschmutzung, rissige Zellen oder den Ausfall von Bypass-Dioden, was zu einer Überhitzung einzelner Zellen führt, die die Polymermaterialien des Moduls oder das darunterliegende Dach entzünden können.
Mangelhafte Installation oder schlechte Komponentenqualität – Insbesondere bei neueren Anlagen; Probleme wie eingeklemmte Kabel, unzureichende Belüftung oder minderwertige Teile erhöhen das Risiko. Wechselrichter oder Batterien (falls vorhanden) können ebenfalls überhitzen.
Und natürlich ist das alles nicht nur empirisch, sondern auch wissenschaftlich dokumentiert:
Hotspot-Effekt: Eine teilweise Verschattung oder Zellschäden führen dazu, dass die Zellen in eine Sperrrichtung vorgespannt werden, was eine lokale Erwärmung verursacht (die 100–200 °C+ überschreiten kann) und die Verkapselungsmaterialien/Rückseitenfolien entzünden kann:
Lichtbogenfehler und Steckverbinder: Durch schlechte Verbindungen entstehende Stellen mit hohem Widerstand verursachen Lichtbögen (Plasma mit über 5000 °C), schmelzen Materialien und lösen Brände aus.
Zahlen der britischen Regierung zeigen eine starke Zunahme von Hausbränden, die von auf dem Dach installierten Solarzellen verursacht werden, der zunehmenden Verbreitung der Solarzellen geschuldet.
Daten des TÜV und von Frauenhofer ISE bestätigen den aus dem Vereinigten Königreich berichteten Trend, indes scheint die auf Berichten geschätzte Anzahl – vergleicht man sie mit den aktuellen Daten aus dem Vereinigten Königreich, in eine kräftige Unterschätzung der tatsächlichen Häufigkeit gemündet zu sein:
Mehr Solarpanel auf Dächern erhöhen die Wahrscheinlichkeit, mindestens ein Fahrzeug mit Martinshorn, in der eigenen Straße begrüßen zu können.
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