Man kann verstehen, dass Leute wie Marcel Fratzscher, diejenigen, die sich für „Elite“ halten, Angst haben. Jahrzehntelang haben sie internationale Netzwerke geschaffen, die vor allem der Bereicherung und dem Raub am Steuerzahler dienen und sich ausnahmslos alle dadurch auszeichnen, dass sie der NATIONALEN Kontrolle durch Wähler entzogen sind, und nun kommen einfach Parteien und wollen diesen korrupten Laden auseinander nehmen.
Der Beitrag von Marcel Fratzscher, dem Chef des von Steuerzahlern finanzierten DIW, in der ZEIT erklärt sich vor diesem Hintergrund:
„Wer verstehen will, warum demokratische Gesellschaften heute so fragil geworden sind, muss nicht auf Migration, Globalisierung oder technologische Umbrüche schauen. Er muss auf die politische Instrumentalisierung von Angst blicken. Und die hat einen ökonomischen Kern. Neu ist, wie gezielt Angst politisch eingesetzt wird. Populisten haben eine einfache, aber wirkungsvolle Strategie perfektioniert: Sie verwandeln komplexe Probleme in moralische Konflikte, konstruieren Feindbilder und suggerieren, dass Sicherheit und Wohlstand nur durch Ausgrenzung zu erreichen seien.“
Quelle: Die ZEIT
So schreibt Marcel Fratzscher zu Beginn seines aktuellen „Essays“ in der ZEIT.
Und von dieser Erkenntnis schreitet er nun zur Tat, um (aus Angst?) Probleme auf eine Frage von „Angst“ zu reduzieren, um aus einer offenkundig von vielen wahrgenommenen Gegenüberstellung weltfremder und in keiner Weise mit realen Bürgern konfrontiert sein wollenden Leuten, die sich für politische Eliten halten, einen Konflikt zwischen einem „anständigen Volk“ und einer „korrupten Elite“ zu moralisieren und damit zu delegitimieren. Dass er dazu notwendig das Feindbild des Populisten aufbauen und mit dem Bild der Vollidioten, die ängstliche Bürger sein sollen, ergänzen muss, zu denen Fratzscher und die angeblichen „Wissenschaftler“, die er zitiert, von Cas Mudde über Philip Manow bis Michael Zürn, normale Bürger reduzieren wollen und somit tut, was er „Populisten“ vorwirft, das scheint ihm in seiner selbstgerechten Hybris überhaupt nicht zu schwanen.
Indes, geradezu groteske Züge nimmt sein Beitrag an, wenn er denen, die er gerade (aus Angst?) als Feindbild geschaffen und mit den Idioten, für die er Bürger hält, kontrastiert hat, vorwirft, sie würden suggerieren, „Sicherheit und Wohlstand“ seien nur „durch Ausgrenzung zu erreichen“. Er, der gerade Populisten und ihre vermeintlich ängstlichen Opfer ausgegrenzt, ihnen die Verbreitung einfacher Lösungen für „komplexe Probleme“ vorgeworfen hat, bringt damit das einfachste Weltbild, das man haben kann, zum Ausdruck, das feindlicher Mächte, die es auf arme Seelen abgesehen haben…
Absurd.
Und dass er das tut, ist kein Wunder, denn er ist Teil des Problems, über das sich Pseudo-Intellektuelle, wie diejenigen, die Fratzscher anführt, auslassen. Fratzscher und seine Gesellen, sie schreiben lieber zu, als dass sie erklären, geben eine Aussage zur Lage der Nation ab, wie Cas Mudde, der eine Dichotomisierung von „anständigem Volk“ und „korrupter Elite“ auf „dünner Ideologie“ gebaut diagnostiziert. Eine dünne Beschreibung, die bei der Beschreibung stehen bleibt. Mudde, in seiner von Fratzscher inkorporierten Gestalt kommt offenkundig nicht einmal auf die Idee die Frage, nach DER URSACHE für das, was er gerade so moralisierend beschrieben hat zu stellen.
Er verbleibt auf einem vor-komplexen Niveau.
So wie Philip Manow, der nächste, den Fratzscher mit ins Boot holen will. Eein „Politikwissenschaftler“, der den alten Kadaver der „xy-Verlierer“, Wirtschaftswunderverlierer, Vereinigungsverlierer, Globalisierungsverlierer usw usf., den phantasielose Sozialwissenschaftler mangels theoretischer Fachbildung seit mehr als 40 Jahren durch die Staubstraßen ihrer längst verlassenen Wild West Kulissen schleifen, einfach nicht loslassen will und nun den „Wohlfahrtsstaatverlierer“ und den Wohlfahrtsstaatsgewinner dazugesellt.
„Doch Angst braucht einen Nährboden. Populisten schaffen einen solchen. Der Politikwissenschaftler Philip Manow aus Siegen zeigt, dass Populismus tief in ökonomischen Umbrüchen verwurzelt ist. Globalisierung, Digitalisierung und der Umbau der Wohlfahrtsstaaten haben neue Gewinner und Verlierer hervorgebracht.“
Quelle: ZEIT
Ein interessanter Begriff: Wohlfahrtsstaatsgewinner.
Wer ist damit gemeint?
Der Bereitsteller von Sammelunterkünften, der sich ein siebenstelliges Jahreseinkommen auf Kosten von Steuerzahlern genehmigt? Der NGO-Chef, der mit seiner Anbiederungsforschung seinen politischen Herren, die ihn dafür finanzieren, nach dem Maul schreibt? Der Zuwanderer, der im Pflegeheim versorgt wird, obschon er keinen Cent in die Pflegeversicherung eingezahlt hat, im Zimmer neben einem 80jährigen, dem ein Eigenbeitrag von mehreren Tausend Euro pro Monat abverlangt wird?
SciFi-Supt
Wer ist der Wohlfahrtsstaatgewinner?
Einer, der sich in der sozialen Hängematte ausruht?
Eine, die Gebähren zu ihrem Beruf gemacht hat und von den dafür ausgereichten staatlichen Leistungen lebt?
Ein „Berater“, der Politikern Blödsinn verkauft, gefahrlos verkaufen kann, denn seine Kunden sind noch dümmer als er?
Und wer sind die Wohlfahrtsstaatsverlierer?
Die Rentner, die nach 40 Jahren Beitragszahlung kaum über die Runden kommen?
Die Steuerzahler, die nach Stechuhr arbeiten, um die „Wohlfahrtsstaatsgewinner“ zu finanzieren?
Die Unternehmer, die viel Zeit und Geld aufwenden müssen, um bürokratische Mitesser zu befriedigen, die sich ständig neue kleine Fiesheiten ausdenken?
In ihrer Hybris wissen manche Leute, Fratzscher gehört dazu, Manow scheint dazu zu gehören, offenkundig nicht, was sie schreiben.
Mit solchen profanen Dingen des Alltags geben sich „Bildungseliten“ nicht ab. (oder besser: Bildungsverlierer? Es hat immer mehr den Anschein, dass in öffentlichen Institutionen, die einst der Bildung gewidment waren, ein Race to the Bottom stattgefunden hat. Verblieben sind die Lemons, die auf dem Arbeitsmarkt unvermittelbar wären und nun aus Angst vor ökonomischem Niedergang durch Jobverlust, Sykophantentum betreiben, um die, die sie finanzieren, bei Laune zu halten); Selbsterklärte Bildungs“eliten“ wie Michael Zürn vom Wissenschaftszentrum Berlin (eines dieser Gravitationszentren, die schwarzen Löchern gleichen…), fabulieren lieber Dinge wie diese:
„Moderne Demokratien stehen unter dem Druck globaler Konflikte, die national kaum lösbar sind. Migration, Klimawandel oder Finanzmärkte sprengen die klassischen Handlungsspielräume des Nationalstaats. Gleichzeitig erwarten Bürgerinnen und Bürger einfache Lösungen. Populisten reagieren darauf mit Versprechen, die sie nicht einlösen können – die aber politisch wirksam sind: nationale Abschottung, autoritäre Führung, klare Schuldzuweisungen. Angst wird so zum Ersatz für politische Steuerungsfähigkeit. Statt komplexe Probleme zu lösen, werden einfache Narrative produziert.“
Quelle: ZEIT
Statt eine Erklärung zu geben, produziert Zürn ein einfaches Narrativ, eines, das schon in den 1980er Jahren erzählt wurde, um die damals gesäte Idee zu „popularisieren“, die EU aus der wirtschaftlichen Union (die die EU eigentlich ist) in eine politische Union zu „entwickeln“. Die grenzüberschreitenden Probleme, die Unfähigkeit von Nationalstaaten, sie zu lösen, die bösen Finanzmärkte, die weltweit agieren, während Politiker auf das „Nationale“ begrenzt bleiben, sie sind wie die „Verlierer“-Erzählung eine Art „Resterampe“, auf der Ladenhüter geparkt sind, die von Phantasielosen, die – fragte man sie danach – weder wüssten, was sie zum „Wissenschaftler“ machen soll noch welchen Nutzen sie der Allgemeinheit bereitstellen, regelmäßig abgeholt und gefahren werden, bis sie auseinanderfallen.
Das Problem, das all diese Leute mit Popolismus haben, ist ein moralisches, eines der Angst, eines das ihre eigene Unzulänglichkeit zum Gegenstand hat. Denn: Natürlich kann man Migration national lösen: Man kann Grenzen schließen. Punkt.
Darin unterscheidet sich Migration von den Pseudoproblemen, die Leute wie Zürn aus „Klimawandel“ und „Finanzmärkten“ machen. Letztere funktionieren am besten, wenn sich Regierungen nicht einmischen, deren Mitglieder nicht versuchen, ihre ökonomische Legasthenie auszuleben. Klimawandel ist weder ein Regierungs-Problem, noch ein Regierungs-Problem, das global gelöst werden könnte, wenn es denn eines wäre. Aber das, was im Rahmen von Klimawandel abgeliefert wird, zeigt, worum es wirklich geht. Warum Leute wie Fratzscher gegen „Populisten“ stänkern, moralisieren, versuchen, Volksparteien wie die AfD (ab 30% ist man Volkspartei) zu diskreditieren und Bürger, die sie wählen, als Vollidioten, die vor Angst ihren Schlächter wählen, abzuqualifizieren.
Seit Jahrzehnten haben Antidemokraten ein internationales Netzwerk errichtet, das aus Organisationen besteht, die keinerlei demokratische Legitimation haben. Immer mehr nationale Kompetenzen wurden von Regierungen bereitwillig oder als Ergebnis pekuniärer Nachhilfe an diese Organisationen transferiert, die nun, unkontrolliert vom Souverän, dem sie nationale Demokratie vorheucheln, schalten und walten und den Muppets in nationalen Regierungen die Ausflüchte liefern, um unpopuläre Maßnahmen durchzusetzen, mit Verweis auf Brüssel oder die Verpflichtungen, die angeblich in einem Völkerrecht zu finden seien oder mit Verweis auf die Menschenrechte, über die ein korrupter Haufen mit finanzieller Unterstützung der üblichen Verdächtigen in ihr Amt gekommene Richter „wachen“. Alles, was von Leuten wie Fratzscher als komplexe internationale Zusammenhänge dargestellt und gegen Bürger in Stellung gebracht wird, dient dem Ziel, demokratischer Kontrolle, die nach Lage der Dinge nur NATIONAL sein kann, zu entweichen und ein Netzwerk internationaler Korruption zu schützen, das dem Transfer großer Mengen von Geld aus den Taschen von Steuerzahlern in die Taschen von Wenigen gewidmet ist.
Das ist keine Verschwörungstheorie.
Das ist eine Arbeitshypothese.
Nehmen Sie die Hypothese und versuchen Sie „Elaborate“, wie dasjenige von Fratzscher, Sykophantenforschung an Hochschulen oder NGO-Dienstleistungen für Regierungen vor ihrem Hintergrund zu erklären.
Sie werden sich wundern.
