Aktion “Freie Wahl des Straßennamens” – Unzufrieden mit dem alten? Wählen Sie einen neuen!

Wie wäre es, jeder von uns würde die Straßen, mit deren Namen er Probleme hat, mit einem Namen bezeichnen, der ihm keine Probleme bereitet?

Keine gute Idee?

Das Stimmengewirr am Ende des Turmbaus zu Babel ist ein Sturm im Wasserglas gegenüber dem Tsunami, der losbräche, wenn jeder Straßen so benennte, wie es ihm genehm ist.

Taxifahrer: Wo soll’s hingehen?
Fahrgast: In die Allee des Wirren aus Trier.
Taxifahrer: Wohin?
Fahrgast: In die Allee des Wirren aus Trier, des Vaters aller Massenmörder?
Taxifahrer: ???



Anton Wilhelm Amo

Berlin hat mit der Karl-Marx-Straße und der Karl-Marx Allee gleich zwei Straßen, die dem Trierer Antisemiten gewidmet sind. Probleme hat damit offenkundig in der Stadtverwaltung niemand. Im linken Klima von Berlin gedeihen nur Probleme mit Straßennamen, die gerade politisch opportun sind, mit deren Beseitigung man seinen Anspruch als moralischer Herrenmensch anmelden kann. Die Mohrenstraße ist ein solches Beispiel. Die Mohrenstraße, die nun in Anton Wilhelm Amo Straße umbenannt wird, wofür vermutlich ein Straßenschild nicht ausreichen wird, gilt manchen in Berlin als rassistisch, nicht die Straße, die Benennung.

Wer Anon Wilhelm Amo ist und warum gerade die politisch korrekten Herrenmensch-Aspiranten in Berlin mit ihm Probleme hätten, wenn sie denn wüssten, wer er ist, das haben wir hier beschrieben.

Besonders reine Menschen mit moralischem Herrschaftsanspruch sitzen im Gebäude des DIW, das in der Mohrenstraße steht, sehr zum Leidwesen der Mitarbeiter dort, die seit Jahren unter der Adresse leiden, so sehr, dass sich der Ausstoß des von Steuerzahlern üppig finanzierten Instituts in den letzten Jahren mehr und mehr in Junk verwandelt hat. Maßgeblichen Anteil daran hat auch Marcel Fratzscher, dem wir die folgende Stellungnahme verdanken:

Pressemitteilung vom 28. August 2020

“Das DIW Berlin begrüßt die Umbenennung der Mohrenstraße.  „Der derzeitige Name wird heute von vielen in unserer Gesellschaft als despektierlich und verletzend wahrgenommen“, sagte DIW-Präsident Marcel Fratzscher. Nicht die Intention bei der Namensgebung zu Beginn des 18. Jahrhunderts sei ausschlaggebend, sondern die Wahrnehmung und Empfindung in unserer Gesellschaft.  

Das DIW Berlin setzt auf Vielfalt seiner Mitarbeiter. Das Institut steht zudem für Respekt, Toleranz und Offenheit. Diese Werte sind mit dem jetzigen Straßennamen nicht vereinbar. Im öffentlichen Raum sind historisch belastete und abwertende Bezeichnungen fehl am Platz. Die Umbenennung der Institutsadresse leistet einen wertvollen Beitrag, dass wir uns alle mit unserer eigenen Geschichte auseinandersetzen und von ihr lernen.”

Für die Benennung von Straßennamen, so erklärt uns Herr Fratzscher, sei die “Wahrnehmung und Empfindung in unserer Gesellschaft” ausschlaggebend. Da haben Sie es schwarz auf weiß: Ihre Wahrnehmung und Empfindung qualifiziert sich als “Wahrnehmung und Empfindung in unserer Gesellschaft”, denn sie sind Teil dieser Gesellschaft. Wenn Sie also unglücklich sind, mit Anton Wilhelm Amo Straße, dann nutzen Sie einen Namen, der ihnen mehr behagt. Was für eine Straße gilt, kann für andere Straßen nur billig sein. Herr Fratzscher vom DIW, der Präsident dieser Einrichtung, er hat es gesagt. Also muss es richtig sein. Adressieren Sie also Briefe nach Belieben, vermeiden Sie, was ihre Empfindung stört. Und vergessen sie bei all dem nicht, die Vielfalt zu betonen: Wir setzen uns für die Vielfalt bei einem Straßennamen ein. Unsere Aktion, “Freie Wahl des Straßennamens” steht für Respekt, Toleranz und – was war es noch? Richtig: Offenheit. Diese Werte sind nur mit den Straßennamen vereinbar, die Sie als freier Wähler von Straßennamen vorschlagen. Im öffentlichen Raum ist alles fehl am Platze, was ihnen vorkommt als wäre es historisch belastend oder abwertend und natürlich lernen sie mit jedem Namen, den sie nachschlagen und durch einen ersetzen, der ihren Empfindungen entspricht, aus der Geschichte.



Schwätzperten wie Fratzscher, die sich vornehmlich durch ihr Bemühen, politischen Vorgaben hinterherzuhecheln auszeichnen, produzieren mit dem sprachlichen Müll, den sie auswerfen, die Vorlagen, die man benötigt, um politisch-korrekte Aktionen wie “Freie Wahl des Straßennames” ins Leben zu rufen. 

Es mag sein, dass diese Aktion die Kommunikation und die Verständigung erschwert, aber sie sorgt für Vielfalt und Respekt, beweist Offenheit bis zum Abwinken und, was war da noch? Ja, richtig: Toleranz.

Man braucht heute Toleranz, viel Toleranz, vor allem wenn man bedenkt, dass Leute wie Fratzscher aus Steuermitteln bezahlt werden, und diese Steuermittel nutzen, um Pirouetten in politischer Korrektheit zu vollführen:

Das W in DIW steht übrigens, nein stand übrigens einmal für WIRTSCHAFTSFORSCHUNG!



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