Diejenigen, die Landschaften und vor allem Bergrücken mit Windturbinen vollkleistern, nehmen billigend in Kauf, dass Raubvögel über kurz oder lang abwandern oder aussterben.
Das ist nicht unsere Behauptung, sondern Ergebnis der Studien, die sich mit den tiermordenden Windrädern, dem durch sie betiebenen Ökozid befassen.
Denn: Wo sich Windräder drehen, werden Tiere geschädigt
Niemand kann behaupten, es nicht gewusst zu haben.
Und Sie behaupten es auch gar nicht, wie sich schon an den Versuche, die vielen toten Insekten, Fledermäuse und Vögel, die vielen gestrandeten und getöteten Wale und Delphine aufzurechnen.
Wenn man so sehr für Tierschutz eintreteten wolle, dann müsse man zuerst den Autoverkehr verbieten, denn im Verkehr würden viel mehr Vögel getötet als durch Windräder.
Ein durch und durch ekeliges und vor allem falsches Argument, das in Analogie zu der Aussage steht, dass in Kriegen viele Menschen getötet werden, weshalb es auf ein paar oder ein paar mehr Tote als Kosten von Zuwanderung nicht ankomme. Repulsiv – ein Wort, das wir die englische und die deutsche Sprach teilen: Abstoßend!
Die abstoßende Art und Weise, die Verbrechen, die man befördert, gutzureden oder aufzurechnen, wird noch abstoßender, wenn man das weithin untererforschte Feld der Schäden, die Tiere durch Windkraft nehmen, aufarbeitet und das Wenige, was es an Arbeiten gibt, in seiner bereits in dieser geringen Zahl erscheinenden Dramatik zur Kenntnis nimmt.
Im folgenden haben wir die Literatur zum Massenmord an Tiere aufgearbeitet.
Es passt in die kriminelle Zeit, in der wir leben, in der ohne Rücksicht auf Verluste, Profite gemacht werden, sei es mit experimentellen Spritzbrühen, mit Medikamenten, die Leute umbringen, die sich erhofft haben, von der Tonne, die sie derzeit darstellen, zur schlanken Gerte zu werden oder eben mit den die Welt rettenden rotierenden Vogel- und Fledermausschreddern, von den vielen Insekten, die in Windparks eine Ende finden, wollen wir gar nicht erst anfangen, es passt in diese Zeit, dass es KEINERLEI Studien dazu gibt, wie sich die immer größer, immer höher, immer leistungsstarker werdenden Rotorblätter am Stiel auf die Menge der ermordeten Tiere auswirken.
Es gibt, das soll nicht verschwiegen werden, PCM, POST-CONSTRUCTION MORTALITY, einen Euphemismus für die Anzahl der Geschredderten, aber die Arbeiten, in denen dieses Maß berechnet wird, sind zumeist alt, stellen keine Strukturmerkmale der Windparks in Rechnung und führen schon gar keinen Vergleich zwischen Windparks aus. Es gibt, um diese Ungeheuerlichkeit einmal deutlich auszusprechen KEINE Studie, in der untersucht worden wäre, wie sich veränderte Höhen, Umfänge und Leistungsstärken von Windturbinen auf ihre Mordlust auswirken. Und weil dem so ist, ist die Studie, die Julie C. Garwin, Juniper L. Simonis und Jennifer L. Taylor veröffentlicht haben, sehr verdienstvoll und eine Modell-Studie, die auf realen Daten basiert.
Was tut man, wenn es keine Forschung zum Thema gibt und es auch nicht möglich, ist Primärdaten im notwendigen Umfang zu erheben?
Man benutzt vorhandene Forschung, in der Tierleichen gezählt wurden, die sich unter und in der Umgebung der Vogelschredder angesammelt haben. 88 solcher Studien, die die Kriterien der Autoren erfüllen, haben sie gefunden und sich die Tatsache zunutze gemacht, dass darin Ergebnisse aus Windparks mit Turbinen, deren Höhe zwischen 55 und 110 Metern variiert, deren Rotordurchmesser zwischen 61 und 136 Metern variiert, deren Abstand zwischen unterem Ende des Rotorblatts und Boden zwischen 20 und 54 Metern variiert und deren maximale Höhe des Rotorblattes zwischen 90 und 173 Metern variiert. Auf Grundlage dieser Variation, die noch deutlich hinter den derzeitigen Höhen von in der Regel mehr als 200 Metern zurückbliebt bauen die Autoren ein mathematisches Modell, das auf Basis vorhandener Ergebnisse (Anzahl gefundener Tierleichen, Höhe, Anzahl, Leistungsstärke etc. der Windturbinen) eine Risikoverteilung für unterschiedliche Submodelle errechnet, ein so genanntes Bayesian Hierarchical Model, das es auf Basis einer gegebenen Verteilung von Tierleichen über Windparks, die sich in den genannten Parametern unterscheiden, ermöglicht, in diesem Fall Risiken für Vögel und Fledermäuse, geschreddert zu werden, zu errechnen, wobei diese Rechnung auf Basis eines konkreten Vertreters der jeweilige Spezies erfolgt, einfach um definitive Körpermaße und konkretes Flugverhalten einrechnen zu können.
Ein solches Modell ist nur so gut, wie seine Vorhersage der beobachteten Daten und gemessen an diesem Kriterium sind die Modelle von Garwin, Simonis und Taylor gute Modelle, die eindeutige Beziehungen ans Tageslicht befördern:
Zu den Abbildungen: „Focal“ beschreibt die tatsächlich beobacheten Leichname, Priors sind die Leichname, die auf Basis der beobachteten Verteilungen geschätzt wurden und die somit den Erwartungswert darstellen. Aus dem Vergleich beider Verteilungen wird nicht nur deutlich, dass die Zahl der ermordeten Vögel und Fledermäuse viel höher sein muss als es die beobachteten Daten zeigen, es wird zudem deutlich, dass die „Unterschätzung“ der Leichname vor allem darauf zurückzuführen ist, dass der Suchradius zu gering ist. Garwin et al. (2024).
Das vielleicht erschreckendste Ergebnis, das die Autoren in ihren Analysen zutage befördern: Die Entfernung, über die die Tierleichen von den Rotorblättern der Windturbinen verteilt werden, sind viel größer als bislang angenommen. Das hat zur Konsequenz, dass die Anzahl der Vögel und Fledermäuse, die als Kalamitäten von Windparks untersucht und seither in Kauf genommen wurden, WEIT unterschätzt wird.
Die tatsächliche Anzahl der ermordeten Vögel und Fledermäuse dürfte weit über der bislang eingeräumten Zahl liegen.
Das zweite Ergebnis:
Je weniger Höhe zwischen Boden und dem Rotorblatt, desto mehr Vögel und vor allem Fledermäuse werden von der Windturbine ermordet. Dieses Ergebnis ist insofern relevant, als viele in die Jahre gekommene Windparks modernisiert, d.h. leistungsfähiger gemacht werden, was aus Kostengründen in der Regel darauf hinausläuft, dass größere Rotorblätter an denselben Turm angebracht werden, was den Abstand der Rotorblätter zum Boden verringert und zur Folge hat, dass die Anzahl ermordeter Vögel und vor allem Fledermäuse steigt.
Je mehr Kapazität ein Windrad hat, desto mehr Vögel müssen daran glauben, wobei die höhere Leistung eines Windrades vor allem Singvögeln den Garaus macht.
Singvögel werden auch mit wachsendem Durchmesser der Rotorblätter vermehrt zu Opfern der Schredder, indes trifft ein größerer Rotor vor allem Raubvögel, die in Legion getötet und in der Gegend verteilt werden.
Mit anderen Worten: Die nachhaltige Technologie, die Klimawirre auf 2% der Fläche Deutschlands sehen wollen, die nachhaltige Technologie, die mit immer größeren, leistungsfähigeren und umfangreicheren Windturbinen einhergeht, geht zudem mit immer mehr toten Sing- und Raubvögeln und Fledermäusen einher. Diese Planetenretter nehmen billigend in Kauf, dass sie die Artenvielfalt zerstören.
Wie lebt es sich eigentlich in einer Welt ohne Vogelgesang?
Wir sind dabei, es zu lernen.
Schon vor einiger Zeit haben wir Studien besprochen, die zeigen, dass Windparks regelrechte Killing Fields für Vögel und Fledermäuse sind. Die Forschung ist indes nicht stehen geblieben. Es gibt unzählige Studien, die die Verheerungen dokumentieren, die Windparks in lokalen Populationen von Vögeln, Fledermäusen, Insekten usw. anrichten. Egal, ob sie an Land oder im Meer errichtet werden:
Raubvögel, Adler, Bussarde, Falken, Milane, Eulen geht es nicht besser. Die Liste der Raubvögel ist lang, die Liste der Opfer der Vogelschredder genauso lang. Und die Studie, die wir nun besprechen, ist insofern das A und O des windradenden Vogelmords als es eine META-Studie ist, deren Autoren alle bisher zu diesem Thema erstellten Studien systematisch erhoben, klassifiziert und ausgewertet haben:
Ein Tierarzt versucht, einem Seeadler, dem eine Windturbine einen Flügel abgetrennt hat, das Leben zu retten.
Das Vorgehen und die Methodik, die Estellés-Domingo und López-López anwenden ist state of the art, ihre Ergebnisse vorsichtig formuliert und die Datenbasis, auf der sie zu ihren Ergebnisse gelangen mit 216 wissenschaftlichen Beiträgen, die die negativen Effekte, die von Windturbinen auf Raubvögel ausgehen, zum Gegenstand haben, sehr breit. Adverse Effekte auf Raubvögel sind nach
(1) Verhaltensänderungen,
(2) Mortalität,
(3) Revier,
(4) Entwicklung der Population und
(5) vorhandene Anzahl von Vögeln
unterschieden und erlauben es auf dieser Grundlage, eine sehr umfassende Analyse der negativen Auswirkungen von Windturbinen auf Raubvögel zu erstellen.
Und daran, dass Windturbinen einen negativen Effekt auf Raubvögelpopulationen ausüben, hat eigentlich niemand einen Zweifel. Anders ausgedrückt: Diejenigen, die Landschaften und vor allem Bergrücken mit Windturbinen vollkleistern, nehmen billigend in Kauf, dass Raubvögel über kurz oder lang abwandern oder aussterben. Die Rettung des Planeten vor einer nicht vorhandenen Klimakrise hat offenkundig einen Planeten zum Ziel, auf dem es kaum noch Lebewesen gibt.
Raubvögel leiden auf unterschiedlichen Wegen, die allesamt zur selben Verheerung der Bestände führen. Bestände von Raubvögeln, so ein geteiltes Ergebnis, werden durch Windparks dezimiert. Dass die Bestände von Raubvögeln schrumpfen, wenn Windparks errichtet wurden, daran gibt es keinen Zweifel: Eine direkte Auswirkung auf den Bestand haben Windturbinen dadurch, dass sie Raubvögel umbringen. Handelt es sich dabei um erwachsene Tiere, dann hat dies einen Dominoeffekt auf den Bestand, denn der Ausfall von erwachsenen Tieren führt vor allem bei bereits bedrohten Arten zu einem raschen Verschwinden. Manche Raubvögel versuchen, sich der neuen Bedrohung anzupassen: Sie erweitern oder schränken ihr Revier ein: Ersteres, wenn die Totschläger in der Nähe sind, Letzteres, wenn die Totschläger am Rand ihres Reviers angesiedelt wurden. Eingeschränkte Reviere gehen mit eingeschränkter Kost einher und führen über kurz oder lang dazu, dass die Raubvögel abwandern. Indes, Vermeidung ist Raubvögeln nicht immer möglich. Vor allem Windparks, die auf Bergrücken errichtet werden, stellen eine erhebliche Gefahr für die Tiere dar, denn Raubvögel nutzen thermische Aufwinde oder orographische Hebung, um an Höhe zu gewinnen. Man muss nicht viel von orographischer Hebung oder thermischen Aufwinden verstehen, es reicht zu wissen, dass sie an Bergrücken entstehen und von Raubvögeln genutzt werden, um an Höhe zu gewinnen, sofern es ihnen gelingt, den Totschlägern auf dem Bergrücken zu entgehen…
Die beschriebene Kette der Dezimierung und Verdrängung, die Raubvögel da, wo es Windparks gibt, zu einer aussterbenden oder abwandernden, in jedem Fall nicht mehr vorhandenen Art macht, ist wissenschaftlich bestens belegt. Man kann über diese negativen Effekte nicht diskutieren, sie nicht in Frage stellen oder sie abstreiten. Sie sind gegeben.
Wer Winparks baut, deren Bau befürwortet oder fördert, bringt damit definitiv Raubvögel um.
Insofern der Adler das Wappentier Deutschlands ist, ist dessen Beseitigung durch Windparks vielleicht eine der besten Analogien, die man auf den Niedergang, der mit den Grünen und all den wirren Ideen, die sie im Schlepptau hatten, kam, haben kann.
Damit nicht genug, denn: Sie morden zu Land, in der Luft und im Wasser:
Man hat sich an Meldungen wie die folgende fast schon gewöhnt.
oder diese Meldung:
Das Bemerkenswerte an solchen Meldungen, von denen uns nicht wirklich klar ist, warum sie in Shitstream-Medien überhaupt erscheinen, ist die Tatsache, dass alles, was Journalismus auszeichnet, in diesen Beiträgen fehlt. Und was Journalismus am meisten auszeichnet, das ist die Suche nach Ursachen, die in der deutschen Sprache mit einem einzigen Wort beginnt: WARUM?
Indes, wer solche Fragen stellt, läuft Gefahr Antworten zu bekommen, die er nicht hören will. Ergo, werden solche Fragen nicht gestellt. Die Schreiber solcher Horrormeldungen gefallen sich vielmehr darin, einen gequirlten BS an Spekulation zu verbreiten, wie den folgenden anlässlich des Strandens von 66 Grindwalen:
„Bei den gestrandeten Walen handele es sich um eine ganze Schule aus Männchen mit einer Länge von bis zu sieben Metern sowie Weibchen, Kälbern und Jungtieren, berichtete die BBC. Womöglich sei ein Wal in Schwierigkeiten geraten, und der Rest habe versucht zu helfen, zitierte die BBC Experten.“
Bei der ARD-Tagesschau wird derartiger Mist unter „Wissen“ eingeordnet.
Lieber unterstellt man Walen altruistisches, sich für andere aufopferndes Verhalten, als dass man auch nur eine Sekunde über die naheliegende Ursache dafür, warum immer mehr Wale und Delphine und Tümmler an den Ufern von Nordsee und Atlantik stranden, nachdenkt, geschweige denn, darüber berichtet.
Gestrandete Meeressäugetiere sind mittlerweile zu einem normalen Bild in Küstenstaaten geworden. Die 66 Grindwale fügen sich in eine Reihe von mehr als 1000 Walen, Tümmlern, Delphinen, die 2023 allein an der Küste von Großbritannien gestrandet sind. Seit 2018 sind mehr als 5000 Wale und Delphine und Tümmler an britischen Stränden verendet, und die Zahl der Tiere, die, wenn man den „Experten“ der BBC glauben will, einen Artgenossen in Not retten wollen und dabei selbst das Zeitliche segnen, sie wird immer größer, so wie die Zahl der Windturbinen, die Küstengewässer mit ihrem Infraschall verseuchen, immer größer wird.
Andrew Montford berichtet die Anzahl gestrandeter Wale, Tümmler und Delphine seit 1990, seit 2005 wird in Meeren rund um Großbritannien ein kontinuierlicher, für Fische hörbarer Hintergrundlärm erzeugt, der, wenn man die „installierte Leistung“ mit der Anzahl gestrandeter Fische korreliert, eine nicht zu übersehende ebensolche Korrelation zeigt.
Aber natürlich ist das alles Unfug.
Das wissen wir aus berufener Quelle:
„Is there any evidence connecting recent whale deaths to offshore wind farming?
“There has been a lot of talk about wind turbines and whale deaths, but there is no evidence whatsoever connecting the two. Meanwhile, the oceans face more threats now than at any time in history,” said Hemphill.
How did wind power even end up in the conversation?
“It’s just a cynical disinformation campaign,” said Hocevar. “It doesn’t seem to worry them that it’s not based in any kind of evidence.”“
Sie sehen, dass Wale und Delphine und Tümmler stranden, das hat nichts mit Offshore-Windparks zu tun. Wer das behauptet, der ist ein Desinformant. Die Passage findet sich bei Greenpeace, der Organisation, die einst Wale retten wollte. Der, der mit seinen apodiktischen Aussagen zeigt, dass es mit seinem Intellekt nicht so weit her sein kann, heißt John Hocevar und ist „Greenpeace USA’s Oceans Campaigner“. Falls Sie einen irgendwie gearteten Hinweis auf die Qualifikationen des Ozean-Kampaigners erwarten: Er ist Kampaigner.
Reicht das nicht?
Kittiwake, Dreizehenmöwe
Indes, selbst die britische Regierung gibt zu, dass die Errichtung von Windparks im Meer sich negativ auf Seevögel und Cetaceen auswirkt. Das geht soweit, dass z.B. für „Kittiwake“, die Dreizehenmöwe, die um den Offshore-Windpark „Hornsea“ heimisch ist, die Zahl der Vögel berechnet wird, die jährlich von den Anlagen geschreddert werden können, ohne dass es, wie andere „Experten“ behaupten, einen negativen Effekt auf den Bestand der Möwen hat.
357 bis 475 Möwen, die von Windturbinen geschreddert werden, sind offiziell als die Anzahl von Möwen deklariert, die den Bestand der Kittiwake in Hornsea nicht gefährdet:
Aber natürlich ist das Unterfangen, eine Bestandsschätzung für Möwen durchzuführen und auf Grundlage einer angenommenen Reproduktionsziffer zu berechnen, wie viele Vögel man schreddern kann, ohne den Bestand zu gefährden, eine sinnlose Tätigkeit, weil die Zahlen, auf deren Grundlage die Berechnung erfolgt, Schätzungen darstellen, Schätzungen, die man – je nach Agenda – nach oben und nach unten korrigieren kann und offenkundig auch korrigiert hat, denn andere, als die Regierungsexperten kommen auf die Zahl von 759 bis 874 jährlich mit angeblich erneuerbarer Windenergie ermordeter Möwen. Und während 475 Möwen noch unter der Bestandserhaltungsgrenze von 512 Vögeln liegt, nicht 510 und auch nicht 519, nein 512 [es geht kaum mehr lächerlicher], liegt die Schätzung der regierungsunabhängigen „Experten“ darüber.
Derart fruchtlose Streits sind nicht, was uns interessiert. Was uns interessiert ist die Tatsache, dass Regierungen genau wissen, was sie mit Windturbinen anrichten, welchen Schaden sie der Artenvielfalt zufügen:
Bekannt ist, dass die Fundamente der Windturbinen im Meeresboden das vorhandene ökologische Gleichgewicht erheblich stören können (Degraer et al. (2020)). Indes, dieselben Ozean-Aktivisten, die vermutlich in ihrer Phantasie das Great Barrier Reef schon mehrfach haben sterben lassen, haben plötzlich überhaupt kein Problem mit der Zerstörung eines vorhandenen ökologischen Gleichgewichts durch tonnenweise verbauten Zement und Stahl.
Ebenso und seit langem ist bekannt, dass die Stromkabel, die auf dem Meeresboden verlegt werden, um den Strom von der Turbine an Land zu bringen, durch die elektromagnetischen Felder, die sie generieren, erheblichen Einfluss auf das Leben, das sie umgibt, nehmen.
Schließlich ist schon in der oben zitierten Evaluation der Umweltschäden, die vom Off-Shore Windpark Hornsea I (mittlerweile gibt es Hornsea I bis IV) ausgehen (Horton, 2014) zu lesen, dass sich die Lärmbelastung, die während Bau und Betrieb von Offshore-Windparks vorhanden ist, negativ vor allem auf Meeressäugetiere auswirken kann, dazu führen kann, dass deren Kommunikationsfähigkeiten gestört, wenn nicht zerstört werden, was sie orientierungslos macht und letztlich eine Erklärung dafür ist, dass immer mehr Wale, Delphine, Tümmler an britischen Stränden angespült werden, um dort zu sterben.
Ein vermittelnder Mechanismus wird von Ursula Bellut-Staeck in zwei neueren Publikationen beschrieben. Darin berichtet sie von deutlichen Hinweisen dafür, dass ein Teil der Energieübertragung niederfrequenter Schwingungen (Infraschall) dazu führt, dass die Fähigkeit eines Organismus seine Mikrozirkulation zu steuern, beeinträchtigt wird. Dabei scheint vor allem Stickstoffmonoxid (NO) ein Molekül, das im Körper die Blutversorgung von Zellen reguliert, von großer Bedeutung zu sein. Für die Entdeckung der Bedeutung von NO für den Stoffwechsel haben die amerikanischen Wissenschaftler Robert F. Furchgott, Ferid Murad und Louis Ignarro im Jahre 2008 den Nobelpreis erhalten.
Schon kleine Schwankungen, ausgelöst durch Fehlinformationen, wie sie durch Lärm, Infraschall oder andere externe Quellen verursacht werden können, führen zu einem Anstieg des oxidativen und oszillatorischen Stresses, haben einen Verlust der endothelialen Integrität zur Folge, wie er bei Entzündungskrankheiten wie Atherosklerose beobachtet wird. Damit könnte die seit langem gesuchte pathophysiologische Art und Weise benannt sein, in der Infraschall und Vibrationen auf zellulärer Ebene eine stressauslösende Wirkung ausüben: Lärmexponierte Bürger, die in der Nähe von Infrastrukturen wie Biogasanlagen, Wärmepumpen, Blockheizkraftwerken und größeren industriellen Windkraftanlagen (IWT) leben, zeigen weltweit vor allem eine mit Mikrozirkulationsstörungen verbundene Symptomatik (Bellut-Staeck, 2024).
Indes gilt dieser Zusammenhang nicht nur für Menschen, er gilt auch für Tiere:
„Normalerweise ist der Fluss in der Mikrozirkulation von Säugetieren laminar und nicht variabel. Dies wird durch die stromaufwärts gelegene Verbindung der Widerstandsgefäße in den Arteriolen erreicht. Anhaltende Veränderungen der Scherspannungsmuster, insbesondere der oszillierenden Strömung, wurden mit einer verminderten Bioverfügbarkeit von NO [Stickstoffmonoxid], einer Zunahme reaktiver Sauerstoffspezies (ROS), höheren Lipoprotein-Oxidationsraten, erhöhter endothelialer Apoptose [Zellsterben], Pro-Atherogenität, chronischer Entzündung und möglicher Krebsentwicklung in Verbindung gebracht. Wir haben deutliche Belege für die Hypothese, dass ein chronisch wirkender oszillierender Stressor der im Hinblick auf Frequenz, Zeit/Wirkungsprofil, Schalldruck und Dauer bestimmte Kriterien erfüllt, ein oszillierendes Stressfeld induzieren und somit eine Stressreaktion auf zellulärer Ebene auslösen könnte (Bellut-Staeck, 2023, unsere Übersetzung).
Kommt Ihnen das bekannt vor?
Eine bestimmte Technologie wird als eine Art Messias vergöttert, der die Weltrettung bringen wird. Alle Kritik und Hinweise darauf, dass der Messias eine Spur der Zerstörung nach sich zieht, wird als Desinformation vom Tisch gewischt, diejenigen, die sie vorbringen, werden verfolgt …
Oder das:
Eine Technologie, deren Auswirkungen auf die Umwelt in keiner Weise untersucht sind, wird in großem Stil implementiert. Alle Anzeichen dafür, dass die Technologie eine Vielzahl von „Nebenwirkungen“ mit sich bringt, werden ignoriert oder von einem gedungenen Mob zu diskreditieren versucht…
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