„Fachkräftemangel“ wird als Begründung dafür angegeben, „schlumernde Potentiale“ zu wecken und Hochschulen von Studenten überrennen zu lassen. Wir haben die Folgen davon im letzten Post berichtet: Die Hochschulen sind keine „HOCH“-Schulen mehr, sie sind NORMAL-Schulen, an denen sich nicht mehr eine Bildungselite, sondern Bildungsnormalos einfinden, die sich im IQ nicht von der sie umgebenden Gesellschaft unterscheiden. Nicht die Idee, die hinter Gründung, Finanzierung und Betrieb von Hochschulen steht.
Die Begründung „Fachkräfte“ hat mich an einen anderen Fall erinnert, in dem Fachkräfte genutzt wurden, um eine gesellschaftlichen Wohlstand zerstörende Politik durchzusetzen – abermals eine, die nicht ohne Folgen auf den Durchschnitts-IQ, der „hier Lebenden“ geblieben ist.
Dazu die deutschen Qualitätsmedien (eine Art gesammelter Fratzscher):
„Deutschland muss sich für Zuwanderung öffnen, wenn wir nicht in eine demografische Falle mit enormen wirtschaftlichen Kosten laufen wollen.“ Handelsblatt, Juli 2022
„Der wirtschaftliche Erfolg Deutschlands der vergangenen 70 Jahre wäre ohne eine massive Zuwanderung nicht möglich gewesen.“ […] „Selbst eine so starke Zuwanderung wird in den kommenden 20 Jahren bei Weitem nicht ausreichen, um die riesige Fachkräftelücke zu füllen.“ Der Spiegel, Dezember 2022
„Deutschland benötigt selbst bei einer konservativen Rechnung mindestens 500.000 zusätzliche Arbeitskräfte aus dem Ausland und eine Zuwanderung von knapp einer Million Menschen pro Jahr, um die Lücke, die die Babyboomer auf dem Arbeitsmarkt hinterlassen werden, zu füllen.“
[…]
„Der Arbeitskräftemangel ist das größte wirtschaftliche Problem, eine starke Zuwanderung wirtschaftlich überlebensnotwendig für Deutschland.“ Die ZEIT, November 2023
Die deutsche Wirtschaft braucht nicht weniger Migration, um zu bestehen – sondern viel mehr.“
Ziel: „mindestens 1,6 Millionen ausländische Menschen in gute Arbeit … Also 400.000 netto pro Jahr.“
„Wir benötigen in Zukunft eine jährliche Nettozuwanderung von rund 400.000 Beschäftigten … Dies heißt realistisch, dass wir eine Einwanderungspolitik brauchen, die sich in Richtung 900.000 bis hin zu einer Million Nettozuwanderung pro Jahr bewegt.“
[…]
„In Pflege und Gesundheit wären wir ohne ausländische Fachkräfte schon längst dem Kollaps nahe.“
[..]
„Fakt ist, dass Deutschlands größte wirtschaftliche Bedrohung schon heute fehlende Arbeitskräfte sind.“ taz, Juni 2025
Sie sehen, die MS-Meinung ist eindeutig.
Ohne Massenmigration nach Deutschland droht der wirtschaftliche Untergang. Eigentlich eine witzige Vorstellung, wenn man bedenkt, dass dieselben Leute, die Massenmigration das Wort reden, alles tun, um den Wirtschaftsstandort Deutschland zu zerstören und quasi jeder Notwendigkeit, „Fachkräfte“ zu importieren zu entheben.
Wie dem auch sei: Zuwanderung kann natürlich nur in dem Maße Bedarfe auf dem Arbeitsmarkt decken, in dem die Zuwandernden die dazu notwendigen Fähigkeiten, Kompetenzen und letztlich die notwendige Intelligenz mitbringen, um die entsprechenden Tätigkeiten zu verrichten. Um sicherzustellen, dass diese Voraussetzungen erfüllt sind, müsste man eigentlich eine kontrollierte Zuwanderung umsetzen, die Qualifikationen und Kompetenzen und die Intelligenz derjenigen, die zuwandern wollen VOR der Zuwanderung prüfen, so wie man letztlich Bewerber auf eine Stelle prüft, das Stellenprofil mit den Erfahrungen, Fähigkeiten, Kompetenzen des Bewerbers abgleicht.
Seltsamerweise hat kein mir bekannter Doomsday-Prophet, der die einzige Rettung in Zuwanderung von Fachpersonal sieht, jemals auch nur den Ansatz eines Versuches unternommen, auch sicherzustellen, dass Fachpersonal zuwandert. Er wäre vermutlich von einem Schrecken in den nächsten gefallen und all seiner ideologischen Flausen beraubt worden, wenn er es getan hätte.
Wir haben es näherungsweise getan und die durchschnittliche Intelligenz von Bürgern bestimmter Nationalität für die Hauptländer der Zuwanderung seit 2015 sowie für die Hauptnationalitäten der in Deutschland lebenden Zuwanderer zusammengesucht. Das Ergebnis weckt erhebliche Zweifel an der Fähigkeit, mit dieser Art von Zuwanderung Lücken auf dem Arbeitsmarkt zu decken.
Wir haben die beiden Spitzenreiter im Ranking der „intelligenten Nationen“ (Südkorea und China) zu Zwecken der Einordnung mit in die Abbildung aufgenommen.
Ich bin mir nicht sicher, ob man von den Hauptzuwanderergruppen seit 2015, von Syrern, Ukrainern, Eritreern, Irakern, Afghanen, Somali Impulse für den Arbeitsmarkt und Produktivitätsbeiträge erwarten kann, überhaup erwarten darf, angesichts dieser Ergebnisse.
Der Test, dessen Ergebnisse wir berichtet haben, basiert auf dem Format von Raven’s Progressive Matrices, „einem nichtverbalen Maß für Schlussfolgern, das im Vergleich zu stark sprachgebundenen Tests als kulturfairer konzipiert ist“ (Quelle).
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