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Der Gipfel der Dummheit befindet sich in Berlins Karl-Marx-Allee – Steuerzahler müssen ihn aushalten

Berlin feiert also immer noch einen Profiteur des Sklavenhandels.

Gerade haben wir unsere Typologie der Dummheit veröffentlicht, als Reaktion auf die Endemie von Schwachsinn, die Deutschland im Griff hat. Die Typologie unterscheidet Dummheit erster, zweiter und dritter Ordnung.

In aller Kürze:

Dummheit erster Ordnung:

Fakten können nicht deskriptiv, sondern nur normativ wahrgenommen und entsprechend interpretiert werden.

Dummheit zweiter Ordnung:

Fakten werden in ihrer bereits bewerteten Form zu erklären versucht, wobei Erklärungsversuch und Bewertung auf denselben Prämissen basieren, was zwangsläufig zu einer Tautologie führt.

Dummheit dritter Ordnung:

Die tautologische Erklärung bewerteter Fakten wird durch eine Verschwörungstheorie oder einen sonstigen Verweis auf das Wirken geheimer Mächte qualifiziert, deren Motivation über einen genetischen Fehlschluss oder einen anderen Essentialismus herbeigebogen wird, z.B. die essentiell bösen Männer, die nichts lieber wollen, als Frauen zu benachteiligen.

Ein geradezu Musterbeispiel für Dummheit in ordentlicher Vollendung ist uns heute in die Mailbox gespült worden bzw. wir haben es heute darin entdeckt. Es kommt aus Berlin, aus passender Weise der „Karl-Marx-Allee 1“, dem Ort, von dem aus die Amadeu Antonio Stiftung ihre „Schriften“ verbreitet.

Und die Schrift, die uns heute ereilt hat, sie ist eine Ausgeburt an Dummheit, ein Ergebnis von Strohmann-„Argumenten“ – ich tue mir schwer im Zusammenhang mit diesem Machwerk von „Argument“ zu sprechen, einfach deshalb, weil kein einiziges darin zu finden ist, ein Werk, wie es nur ein obrigkeitshöriger Geist im Kampf gegen jede Veränderung (die ihm an die Pfründe geht) zustande zu bringen in der Lage ist.

Das Strohmann-Argument im vorliegenden Fall besteht nicht nur darin, dass willkürliche Behauptungen als Faktum ausgegeben werden, es besteht auch darin, dass das, was zu zeigen wäre, (also Ergebnis einer Argumentation ist) nicht gezeigt, sondern vorausgesetzt wird. Ein Trick, den viele Dumme anwenden, um der Notwendigkeit, die eigene Position zu begründen, zu entkommen, schon deshalb zu entkommen, weil jede Form von Begründung ihre kognitiven Fähigkeiten vor ein unlösbares Problem stellt.

Aber ich greife vor.

Beginnen wir doch vielmehr mit „Timo Reinfrank“, der den folgenden Text zuwege gebracht hat:

„Die aktuellen Umfragewerte aus Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern zeigen, was auf dem Spiel steht. Eine rechtsextreme Landesregierung ist plötzlich keine abstrakte Vorstellung mehr.

[…]

Umso wichtiger ist es, dass wir AfD-Positionen nicht unwidersprochen lassen. Nicht im Parlament. Nicht im Freundeskreis. Und auch nicht zu Hause am Küchentisch.

Damit Du im Alltag nicht sprachlos bleibst, haben wir eine neue Argumentationshilfe für Dich entwickelt. Darin findest Du Antworten auf typische Stammtisch-Parolen und Denkanstöße für schwierige Gespräche.“

Die Argumentationshilfe:

enthält KEIN EINZIGES ARGUMENT.

Es ist eine Ansammlung von Behauptungen und Zuschreibungen, eine Fundgrube für den Sozialpsychologen auf der Suche nach gestörten Geistern, die sehr deutlich macht, dass man in Berlin keine Ahnung hat, was ein Argument ist, der Ansicht ist, die eigene Phantasie sei Realität, Behauptungen, die man aufstellt, hätten den Status von Fakten und die eigenen Bewertungen eine Art normativen Heiligkeitsstatus in ewiger Unverrückbarkeit. Umfassendes totalitäres Material, ausgeworfen von Leuten, die denken, Demokratie, das sei genau das, was SIE als solche BEWERTEN. Klarer kann man das eigene antidemokratische Denken eigentlich nicht mehr zum Ausdruck bringen, als es die AAS-Stiftungs Angehörigen in diesem Werk, mit dem dort niemand namentlich in Verbindung gebracht werden will, getan haben.

Ein paar Schmankerl haben ich herausgegriffen, Fanale einer tief gestörten Rationalität:

Das Grundproblem aller Dummen sind Sätze, die eine gewisse Selbstbezüglichkeit aufweisen. Wenn man andere aus dem Diskurs auschließen will, weil sie angeblich „menschenfeindliche Parolen“ verbreiten (Denunziation, weil Behauptung ohne Beleg), dann steht man vor dem Problem, dass die gesetzte Regel, nach der Menschenwürde und Gleichberechtigung Grundlage des gegenseitigen Umgangs sein sollen, gerade wieder außer Kraft gesetzt wurde, weil „Rechtsextrem“ titulierten „Funktionären“, diese Grundlage verweigert wird, was den, der sie verweigert, zwangsläufig zum Menschenfeind und zu dem macht, was er angeblich bekämpft.

Ein logisches Problem.
Ein kluger Mensch sieht das.
Dumme Menschen suhlen sich auf der Grundlage ihrer Dummheit in ihrer angeblichen Menschenfreundlichkeit.

Nächstes Beispiel:

Man kann Dummheit offenkundig steigern, nicht sprachlich, aber im Ausdruck.
Schulen, Kommunen usw. dürfen keine Partei bevorzugen.
Ein Gesetz.
Schulen, Kommunen usw. müssen Parteien bevorzugen.
Ein anderes Gesetz.
Nur ein Schwachsinniger sieht den Widerspruch zwischen beiden nicht und denkt, man könne beides unter einen Hut bringen.

In Berlin werden solche Schwachköpfe von Steuerzahlern zwangsdurchgefüttert.

Nächstes Beispiel:

Demokratie lebt von Schnaps, aber nicht von Kartoffeln.
Einer dieser Tricks, den Leute anwenden, die sich für intelligent halten: Dinge, in der Hoffnung miteinander vermengen, dass es niemand bemerkt. Im Syllogismus eben einmal den Mittelterm austauschen und behaupten, die Konklusion bliebe dieselbe. Meinungsfreiheit ist ein Prinzip, Menschenfeindlichkeit ist eine Bewertung, über deren Zutreffen man sich in der Regel lange und trefflich streiten kann. Beides hat nichts miteinander zu tun.

Aber die AASler bringen es dennoch in Zusammenhang. Tun so, als wäre die von ihnen vorgenommene Bewertung Gott gegebenes Gesetz, das dem demokratischen Prinzip der Meinungsfreiheit gleichgeordnet ist. Ein blöder und offenkundiger Trick, mit dem vertuscht werden soll, dass die Kleingeister mit der dafür korrekten Anschrift, anderen vorschreiben wollen, mit wem sie reden dürfen und mit wem nicht. Kleine totalitäre Wichte in faschistischem Aufguss.

Und das wird besonders am letzten Beispiel deutlich:

Der alte Singsang der Kommunisten, den sie genutzt haben, um Millionen in den Tod zu schicken. Du bist nichts, die Partei/die Nation/die Gesellschaft/die große Idee/der Kommunismus/welcher Shit auch immer, ist alles. Menschen sind kleine, irrelevante Gefäße, in die geheime Entitäten, kollektive Hirngespinste (eine Partei hat keine von Menschen unabhängige Existenz!), ihre Ideen füllen. Das mag auf die AASler zutreffen, von denen ich mir nicht vorstellen kann, dass sie auch nur einen unabhängigen Gedanken formulieren können, aber für die Mehrzahl der Lebenden ist diese Bot-Idee, die menschliche Existenz zum essentiellen Anhang kollektiver Entitäten macht, nicht nur unzutreffend, sondern ungeheurlich.

In derartiger Reinkultur habe ich die alte Losung der Nazis „Du bist nichts, dein Volk ist alles!“ lange nicht gesehen, hier in Form einer Zuschreibung: Du bist nichts, Deine Partei ist alles.

Wenn Sie der Ansicht sind, die Karl-Marx-Allee ist ein Hotspot für Kollektivisten und sonstige Demokratiefeinde, ich widerspreche Ihnen nicht.

Wie normal es im übrigen geworden ist, von einem Schmarotzerinstitut zu berichten, das von seinen politischen Herren mit Steuergeldern gemästet wird, als gemeinnützig gilt und so eklatant gegen jede damit einhergehende Neutralitätspflicht verstößt, ohne dass Steuerbehörden Amok laufen.

Die „Argumentationshilfe“ umfasst übrigens nicht viel mehr als hier dargestellt. Vielleicht noch bemerkenswert ist die „Argumentationshilfe“ die Wahlfreiheit dann in Abrede stellt, wenn irgendein Hanswurst unter der getroffenen Wahl Leiden könnte. Antidemokratisches Denken, das selbst Kurt Sontheimer, der die Nationalsozialisten und die Weimarer Republik beackert hat, blass machen würde.

Noch ein Tipp für die AfD: Ich würde die Wahlempfehlung der AAS-Stiftung „Die AfD: keine Partei wie jede andere“ auf Plakate drucken!

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