Amadeu hilf RIAS: Wenn Blinde Tauben das Sehen erklären wollen

Zwei Tweets, drei Fehlschlüsse.

Man braucht schon ein dickes Fell, wenn man sich ab und an genötigt sieht, den Unsinn zur Kenntnis zu nehmen, den von Steuerzahlern finanzierte Gutmenschen in ihrem Wahn und Glauben, nicht nur die Wahrheit, sondern auch die Moral mit Löffeln gefressen zu haben, von sich geben.

Heute hat uns ein Leser zwei Tweets zugemutet. Einer von der Amadeu-Antonio-Stiftung, einer von RIAS, nicht Rundfunk im Amerikanischen Sektor, sondern Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus. RIAS ist ein Kooperationspartner der Amadeu-Antonio-Stiftung und wird u.a. vom Berliner Senat und von der Landeshauptstadt München, also von den jeweiligen Steuerzahlern, die beider Säckel füllen, finanziert. Diese Art der Finanzierung ist ein Geschäft auf Gegenseitigkeit.

Eine politische Institution zeigt durch die Finanzierung einer als moralisch gut angesehenen Institution, dass sie auch moralisch gut ist, auf der richtigen Seite steht und die Institution, die sich als moralisch gut inszeniert, wird durch die öffentliche Finanzierung in ihrem Glauben, moralisch gut zu sein, bestärkt. Wäre da nicht die Kleinigkeit, dass die Finanzierung, die hier gegen Gutfühlen getauscht wird, von der arbeitenden Bevölkerung erwirtschaftet werden muss, man könnte von einem Ringtausch in Gutheit sprechen.

Wie dem auch sei, die Guten von RIAS, sie haben einen Bösen gefunden, an dem man die eigene Gutheit exerzieren kann: Thomas de Jesus Fernandes, Landtagsabgeordneter der AfD in Mecklenburg-Vorpommern und schon deshalb ein Böser. Der böse Thomas ist nicht nur und aus Sicht derer, die vor moralischer Gutheit nicht mehr laufen können, ein Böser, er hat verwerflicher Weise auch etwas gesagt. Er hat gesagt, dass ihn ein geplantes Gesetz, das verhindern soll, dass AfD-Politiker in den Stiftungsrat des ehemaligen KZs Bergen-Belsen, das natürlich aus Steuergeldern finanziert werden, „einziehen können“, an die Ausgrenzung von Bevölkerungsgruppen erinnert, die zu einer anderen Zeit stattgefunden hat und in die Errichtung von Lagern wie Bergen-Belsen gemündet ist.

Ein legitimer Analogieschluss, den man, wenn man ihn für falsch hält, einfach und leicht mit Argumenten zerstören könnte, solchen, die zeigen, warum man die Ausgrenzung der Juden durch die Nazis nicht mit der Ausgrenzung der AfD durch den Block der anderen Parteien vergleichen kann.

Aber beim steuerfinanzierten RIAS hat man es nicht so mit Argumenten. Dort ist man so von der eigenen Gutheit überzeugt, dass man in aller unbegründeten moralischen Überheblichkeit, einen Fehlschluss begeht:

De Jesus Fernandes unterstellt und instrumentalisiert nicht, er fragt. Er ist auch nicht geschichtsvergessen, schon weil er an die Geschichte erinnert. Wäre er geschichtsvergessen, er könnte sich kaum auf Ereignisse beziehen, die vor Jahrzehnten stattgefunden haben. Würde er instrumentalisieren, dann setzte dies voraus, dass er durch Nutzung der Verbrechen des Nationalsozialismus einen Vorteil erreichen kann. Wie man mit historischem Massenmord einen Vorteil erzielen kann, ist vermutlich etwas, was nur die Gutmenschen von RIAS beantworten können, schon weil sie gut vom historischen Massenmord leben, sofern es ihnen gelingt, eine Satz mit einem Argument zu machen und nicht einen, der vor Bewertungen trieft.

De Jesus Fernandes macht einen simplen Analogieschluss. RIAS begeht einen satten Fehlschluss und schließt von dem, was tatsächlich geschrieben wurde, auf die Motivation dahinter. Den betreffenden Fehlschluss, der in Deutschland vor allem unter Gutmenschen sehr beliebt ist, nennt man eine Petitio Principii. In diesem Fall: Man unterstellt dem Gegenüber niedere Motive und nimmt die eigene Unterstellung als Beleg für deren Richtigkeit.

Und jetzt kommt die Amadeu-Antonio-Stiftung, die kraft Stasi-Vergangenheit wohl von einer ganz besonderen moralischen Überlegenheit beflügelt wird und schreibt Folgendes:

Fehlschluss 1: Individualistischer Fehlschluss: Vom Verhalten oder von den Einstellungen eines Einzelnen kann man nicht auf das Verhalten einer Gruppe schließen. Der entsprechende Fehlschluss ist einer, den die Nazis sehr gerne gemacht haben, immer dann, wenn sie von „dem Juden“ gesprochen haben und Juden entsprechend stereotypisiert haben. An derartigen Stereotypisierungen erkennt man Faschisten.

Fehlschluss 2: Von einem individuellen Verhalten kann man nicht auf die Richtigkeit einer davon völlig unabhängigen Entscheidung schließen. Damit, dass De Jesus Fernandes etwas schreibt, was RIAS und AAS-Stiftung nicht gut finden, kann nicht begründet werden, dass die AfD keinen Platz in Opferstiftungen hat. Ein derartiger Schluss ist so dumm, dass nicht einmal eingefleischte Fehlschlusssucher und –bekämpfer es bislang für nötig gefunden haben, einen Namen für ihn zu finden. Man könnte ihn den AAS-Fehlschluss nennen und als Beispiel angeben, dass die Tweets der AAS-Stiftung belegen, wie richtig ist es ist, Grundschülern in Berlin rudimentärste Formen der Sprachbeherrschung vorzuenthalten. Man kann natürlich aus den Tweets der AAS-Stiftung auch schließen, dass es richtig von Prinz Joachim von Preußen war, sich das Leben zu nehmen…

Aber natürlich sind uns RIAS und AAS-Stiftung moralisch überlegen, sie kämpfen eben mit allen Mitteln gegen das Böse, mit Fehlschlüssen, Anfeindungen, Stereotypisierungen, mit Vorurteilen, Ausgrenzung … you name it.

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Propaganda für Arme: Deutschlandfunk macht Marketing für Amadeu-Antonio-Stiftung

1928 hat Edward Bernay ein Buch mit dem Titel „Propaganda“ veröffentlicht. Das Buch ist der Blueprint für das, was man heute, wegen der historischen Last des Begriffes “Propaganda”, Public Relation Management nennt, den gezielten Versuch, die öffentliche Stimmung zu beeinflussen, nicht mit Argumenten, sondern mit gezielten Angriffen auf Gefühl und Affekt, deshalb auch öffentliche Stimmung und nicht „öffentliche Meinung“.

Das Buch von Bernay ist bis heute ein Klassiker geblieben. Josef Goebbels hatte es ebenso in seinem Regal stehen wie viele derer, die heute versuchen, die öffentliche Stimmung in ihre Richtung zu kippen.

Stimmung machen, vielleicht auch kippen, wer weiß, will der Deutschlandfunk. „AfD will Demokratie-Vereinen Förderung entziehen“, so lautet die aufgebrachte Überschrift eines Beitrags, den man als Marketing für die Amadeu-Antonio-Stiftung bezeichnen muss, Marketing, das in der Tradition von Bernay steht, aber beileibe nicht so intelligent dargeboten ist wie die Propaganda, die Bernay in seinem Buch bebeispielt.

Der Beitrag des Deutschlandfunks hat keinen rationalen Gehalt. Er ist ausschließlich auf Affekt ausgelegt, zielt also auf die Magengrube, nicht das Gehirn derer, die ihn lesen sollen. Die Meldung, die der Deutschlandfunk unter die Leser bringen will, ist einfach:

Da gibt es gute Demokratie-Vereine, an anderer Stelle auch als zivilgesellschaftliche Organisationen bezeichnet, die versuchen, die Welt vor dem Bösen, dem anti-demokratischen bzw. dem, was sie dafür halten [unser Einschub], zu retten. Deshalb müssen diese Demokratie-Vereine gegen gewählte Parteien wie die AfD polemisieren und von Steuerzahlern finanziert werden, damit sie das tun können.

Das passt der bösen AfD und z.B. André Poggenburg, der „als Radikaler“ gilt, wie der Deutschlandfunk ohne Beleg behauptet, nicht. Deshalb will die AfD in Thüringen dem Verein „Miteinander e.V.“, den Geldhahn abdrehen, die AfD in Berlin will der Amadeu-Antonio-Stiftung den Geldhahn abdrehen, so der Deutschlandfunk.

236 Detailfragen, die z.B. die AfD in Thüringen zusammengetragen hat, um Licht in das Dunkel der Finanzierung eines Vereins wie „Miteinander e.V.“ zu bringen, gelten beim Deutschlandfunk als Alarmzeichen.

Da fragt man sich: Wofür?

In einer Demokratie sollte es selbstverständlich sein, dass diejenigen, die Steuergelder für eine bestimmte Aufgabe erhalten, die Verwendung dieser Steuergelder lückenlos nachweisen und auch den Nutzen belegen, den der Einsatz dieser Steuergelder hatte.

Der Nutzen der Demokratie-Vereine, das ist des Pudels Kern.

Ganz brachial bekommt man im Artikel des Deutschlandfunks untergeschoben, dass die Vereine, die der Deutschlandfunk als „Demokratie-Vereine“ bezeichnet, tatsächlich im Dienste der Demokratie stünden. Dass die Amadeu-Antonio-Stiftung oder Miteinander e.V., die zumindest im Bezug auf die AfD eine sehr seltsame Vorstellung vom „Miteinander“ haben, Vereine seien, die die Demokratie voranbrächten, deren Unterstützung daher wichtig und nützlich sei.

Woher nimmt man beim Deutschlandfunk diese Gewissheit?

Bislang gibt es nicht einmal die Spur eines Beleges dafür, dass die Amadeu-Antonio-Stiftung (AAS-Stiftung) einen angebbaren Nutzen hat, den man als demokratischen Nutzen ansehen kann. Es gibt nicht einen einzigen Hinweis darauf, dass der Verein Miteinander e.V. etwas Positives und Dauerhaftes für die Demokratie bewirkt hat. Im Gegenteil: Mit Blick auf Verein und Stiftung kann man feststellen, dass sie dazu beitragen, einen Graben auszuheben, der die Bevölkerung in zwei Lager teilt. Das ist mit Totalitarismus und mit Faschismus vereinbar, nicht aber mit Demokratie.

Im Marketingtext des Deutschlandfunks wird die Broschüre „Positionieren, konfrontieren, streiten: Handlungsempfehlungen zum Umgang mit der AfD“ der AAS-Stiftung hervorgehoben, die angeblich nicht durch Steuergelder finanziert wurde. Lassen wir letztere Behauptung einmal beiseite, dann ist diese Broschüre gerade ein Beleg für das, was wir oben geschrieben haben. Eine Demokratie lebt vom Diskurs, vom offenen Diskurs, davon, dass ALLE Gesellschaftsmitglieder miteinander reden können. Eine Organisation, die Handlungsempfehlungen herausgibt, weil die Herrschaften dieser Organisation der Ansicht sind, manche der Gesellschaftsmitglieder würden Grundvoraussetzungen des demokratischen Miteinanders nicht erfüllen, ist nicht nur ein Feind jeder Form von Demokratie, sie ist auch ein Beispiel für eine totalitäre Organisation, die sich das Recht nimmt, andere nicht nur in Gut und Böse einzuteilen, sondern auch noch darüber zu belehren, wie man mit den für böse Gehaltenen umzugehen hat. Die letzte Organisation, die derartigen Faschismus verbreitet hat, war die katholische Kirche.

Wir können bis hier also feststellen, dass die angeblichen Demokratie-Vereine bislang keinen Beleg dafür gebracht haben, dass sie einen Nutzen für die Demokratie erbringen. Aber man soll ja die Möglichkeit nicht ausschließen. Daher haben wir vier Fragen für den Deutschlandfunk, deren Beantwortung leicht sein sollte, wenn die positive Wirkung für die Demokratie z.B. der AAS-Stiftung belegt ist:

  • Welchen positiven Nutzen für die Demokratie haben die AAS-Stiftung oder der Verein Miteinander e.V. nachweisbar erbracht?
  • In welcher wissenschaftlichen Evaluation wird gezeigt, dass die AAS-Stiftung und der Verein Miteinander e.V. einen Nutzen für die Demokratie haben?
  • In welcher wissenschaftlichen Evaluation hat untersucht, ob die AAS-Stiftung oder der Verein Miteinander e.V. durch ihr Wirken der Demokratie keinen Schaden zufügen?
  • Wo gibt es eine Gegenüberstellung von Kosten und Nutzen von AAS-Stiftung und Miteinander e.V. für die Demokratie?

Die Fragen muss man beim Deutschlandfunk beantworten können, denn die dortigen Redakteure sind sich doch ganz sicher, dass AAS-Stiftung und Miteinander e.V. Demokratie-Vereine sind.

Schließlich kommt der Beitrag zu dem Punkt, um den es wirklich geht. Bei der AAS-Stiftung hat man Angst, dass sich in der CDU eine Mehrheit finden könnte, die eine Mittelvergabe an eine Extremismusklausel koppeln will. Was diese Extremismusklausel besagt, darüber lässt man beim Deutschlandfunk seine Leser natürlich im Dunkeln, denn dem schwarz-weiß-gemalten Bild der guten Demokratie-Vereine, die sich gegen den Rechtsextremismus stemmen, soll kein Grauton beigefügt werden, und die Aufklärung der Leser, dass eine Extremismusklausel nichts anderes ist als der Versuch sicherzustellen, dass Steuermittel, die dem Kampf für die Demokratie gewidmet sein sollen, nicht in die Hände von Extremisten gelangen, die die freiheitlich-demokratische Grundordnung unterwandern wollen, sie wäre ein solcher Grauton. Und offensichtlich hat man bei der Amadeu-Antonio-Stiftung Angst vor dem Ergebnis, das die Prüfung der Konformität aller angeblichen Kämpfer für die Demokratie mit den freiheitlich-demokratischen Grundlagen auf denen diese basiert, erbringen würde.

Denn diese Aufklärung sie weckt Zweifel: Zweifel daran, dass die Demokratie-Vereine tatsächlich so vorbehaltlos als Demokratie-Vereine bezeichnet werden können, wie dies beim Deutschlandfunk erfolgt. Am Ende sind die Demokratie-Vereine gar keine reinen und idealistischen Demokratie-Vereine sondern im besten Fall Vereinigungen von Gleichinteressierten, die ein Mittel gefunden haben, ein an sich wertloses Studium auf Kosten von Steuerzahlern in einen Lebensunterhalt umzuwandeln. Im schlimmsten Fall sind die sogenannten Demokratie-Vereine nicht nur Vereine, die von Steuergeldern leben, sondern Feinde der Demokratie, die versuchen, die Grundlagen des offenen Diskurses über alle möglichen Themen und den freien Zugang zum Markt der Ideen und zu Informationen zu beseitigen und das wiedereinzuführen, was das Ministerium für Staatssicherheit in der DDR so erfolgreich etabliert hatte: Ein Spitzelsystem, das dazu führt, dass kein öffentlicher Diskurs mehr stattfinden kann, weil eine Mehrzahl der Bürger der Ansicht ist, man müsse vorsichtig sein, was man in der Öffentlichkeit sagt.

Wie im Rahmen der Entwicklung der ersten deutschen Skala zur Messung von Kontrollüberzeugungen durch Dr. habil. Heike Diefenbach deutlich geworden ist, gibt es schon einen nicht unbeträchtlichen Teil der Bevölkerung, der in der Öffentlichkeit zurückhaltend und der Ansicht ist, dass man vorsichtig sein müsse, mit dem, was man sagt. Listen, die die AAS-Stiftung z.B. in einem Neue Rechte Wiki geführt hat, um die Bevölkerung in Gute und Böse zu teilen, sind eine Ursache dafür, dass das öffentliche Klima in Deutschland so vergiftet ist, dass eine beträchtliche Anzahl von Bürgern ihre Meinung nicht mehr öffentlich zum Ausdruck bringen will.

Dass der Deutschlandfunk von denen finanziert wird, die er zu manipulieren versucht, sei nur der Vollständigkeit halber angemerkt.

Wir wollen diesen Beitrag jedoch auf einem humoristischen Plateau beenden, auf das man nur mit AAS-Stiftung und Deutschlandfunk gelangen kann. Wird im Beitrag des Deutschlandfunks doch Anetta Kahane mit den folgenden Worten zitiert:

„Wann immer gegen den Geist und den Sinn des Grundgesetzes verstoßen wird, werden wir uns dagegen wehren.“

Das hat zu erheblicher Heiterkeit in der ScienceFiles-Redaktion geführt. Aber vielleicht sind wir ja einfach nur voreingenommen. Deshalb bitten wir unsere Leser, die AAS-Stiftung anzuschreiben und nach den vielen Publikationen zu fragen, mit denen die AAS-Stiftung gegen die Linksextremisten kämpft, die nicht nur im Verfassungsschutzbericht regelmäßig erwähnt werden, sondern Teil der Partei die LINKE sind.

Hier die eMail-Adresse:

info@amadeu-antonio-stiftung.de

Wer gerne mit Formularen kämpft:

http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/kontakt/

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Nutella causes Hate Crimes and bad publicity for the University of Warwick

Two students of the University of Warwick make headlines in Germany.

Fanning the Flames of Hate” is the title of a self-acclaimed scientific paper published on the Social Science Research Network (SSRN). Usually SSRN is a portal known to scientists and a few journalists. The bulk of papers on SSRN fade into oblivion never to be seen or discussed again unless they find their way into a scientific journal.

The paper, published by Karsten Müller and Carlo Schwarz, two students, one a Phd candidate, one a Phd student of the University of Warwick, is different. It is being distributed within German networks that make their living from the fight against so-called hate crimes. Within these networks the gist of Müller and Schwarz’s paper is eagerly consumed. Among those in raptures about the paper are the Amadeu-Antonio-Stiftung, a German Quango on payroll of the German Ministry for Family, the Elderly, Women and Juveniles. The Amadeu-Antonio-Stiftung is headed by a former unofficial informer of the Stasi, the agency of the German Democratic Republic responsible for spying on its own citizens, relying mainly on unofficial informers to do so. The Amadeu-Antonio-Stiftung is also the provider of data used by Müller and Schwarz, data, well known even to German media for fabrication and unreliability.

What may entice two students of the economics with close to no expertise in explaining human behaviour, two students devoid of insights into more than one century of theoretical work in the social sciences to use unreliable data, provided by a Quango and to publish a paper that does not even meet rudimentary standards of scientific rigour as a detailed critique elsewhere on the German Science portal “sciencefiles.org” shows?

Maybe this is a desperate attempt to further their careers by jumping the bandwagon of politically correct pseudo science. Or they made themselves a paid or willing accomplice to a German Quango, whose funding has become rather doubtful, now that the party “AfD”, the Alternative for Deutschland, is elected to the Bundestag.

Both alternatives are inacceptable to scientists.

Müller and Schwarz claim to have shown that comments on the Facebook-site of the AfD cause local hate crimes. This is a whopper of a result. There is no way to find a theoretical link between one man making a comment on Facebook and another smudging a wall of a refugee asylum with Nazi-Insignia. As is well known to scientists, you can correlate almost any nonsense and get a sizable association. Tyler Vigen has developed a certain virtuosity in producing “spurious correlations”. Just as dubious is the correlation between comments on refugees on Nutella’s Facebook site and local hate crimes which the authors found as well in their strange data. Beware of Nutella-Eaters, they come and get you! This result, while it shows the sub-standard junk science Müller and Schwarz produced, is not mentioned by the authors in their “results” section. One has not to ask the question why.

Two Phd students from the University of Warwick pose as “researchers from the University of Warwick” in German media. They use data that are widely known for its unreliability. They provide results that can be used by the originator of these unreliable data, the Amadeu-Antonio-Stiftung, to agitate against a party (the AfD) that has 94 seats in the democratically elected German Bundestag, a party that threatens the very existence of the Amadeu-Antonio-Stiftung by questioning their funding from taxpayers’ money.

It is even more surprising that a scientific institution like the University of Warwick is an onlooker in this junk science circus, obviously waiting for the show to end. End it will, however, the damage done to the reputation of the University of Warwick in Germany and elsewhere will certainly be considerable.

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Nimm‘ keine Spenden vom Juden… Re-Nazifizierung mit der Diakonie

Wir kaufen nicht bei Juden war gestern.
Wir nehmen nichts von AfD-Abgeordneten, das ist heute.

Juden schaden dem deutschen Volkskörper war gestern.
AfD-Abgeordnete haben ein Menschenbild, das mit dem der Diakonie nicht vereinbar ist, so heißt es heute.

“Langsam legt sich die Furcht vor der marxistischen Waffe des Judentums wie ein Alpdruck auf Hirn und Seele der anständigen Menschen. Man beginnt vor dem furchtbaren Feinde zu zittern und ist damit sein endgültiges Opfer geworden” (Seite 356 Mein Kampf)”, das war Hitlers Kampf früher.

Heute sagt man, das “Menschenbild der Diakonie und Kirche ist mit dem der AfD unvereinbar”. Die Diakonie, das sind natürlich die Menschen mit dem guten, dem wahren, dem reinen Menschenbild. Die AfD, das sind die figurativen Juden der Diakonie, die sich „wie ein Alpdruck auf Hirn und Seele der anständigen Menschen“ der Diakonie legen und deshalb grenzen sich die evangelischen Guten von den AfD-Bösen ab, wie einst Adolf Hitler sich von den Juden abgegrenzt hat: „So glaube ich heute im Sinne des allmächtigen Schöpfers zu handeln: Indem ich mich des Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn“ (Seite 70 in Mein Kampf).

Natürlich hat nicht Adolf Hitler, natürlich haben die guten diakonischen Menschen von Sonneberg Recht, wenn sie für sich beanspruchen, im Sinne des allmächtigen Schöpfers und des korrekten Menschenbilds zu handeln und die AfD als Teufelswerk zu erkennen.

Die Guten im Glauben haben immer Recht, weshalb sie auch immer missionarisch unterwegs waren, um die zu bekehren, die halt nicht Recht haben. Selbstüberschätzung ist der erste Schritt zum Religionskrieger. Intoleranz und Selbstgerechtigkeit der Weg zum religiösen Terrorismus.

Es wird Zeit, aus der evangelischen Kirche auszutreten, sofern noch jemand Mitglied ist.

Weihnachten.
Die Zeit des Friedens und der Freude.
Die Zeit der Weihnachtsansprachen voller Pathos und schöner Worte.
Die Zeit, in der man an die denkt, denen es weniger gut geht.
Spendenzeit.
Hilfezeit.
Familienzeit.

Selbst bei der Diakonie in Sonneberg ist Weihnachten ein Fest der Freude und der Menschlichkeit und all der hehren christlichen Werte, für die Kirchen einst bekannt waren, das war, bevor Kirchen zu einer neuen Brutstätte der Gotteskrieger geworden sind, Gotteskrieger, die bislang meist nur mit kindischem Trotz und Selbstüberschätzung ausgestattet sind, aber wie gesagt, Selbstüberschätzung ist der erste Schritt, Selbstgerechtigkeit der nächste…

Apropos „nächste“… Wer war eigentlich dieser Typ, der an Weihnachten geboren worden sein soll und die Angewohnheit hatte, sich auf Berge zu stellen und Nächstenliebe zu predigen und vom Verzeihen zu schwätzen? Wenn Sie es nicht wissen, fragen Sie bitte nicht die guten Menschen von der Diakonie Sonneberg, die wissen es mit Sicherheit nicht, die sind auf dem Trip, von Selbstüberschätzung nach Selbstgerechtigkeit und von unterwegs schicken Sie Anton Friesen nicht nur seine 100 Euro Spende zurück, sondern „dennoch alles Gute“ für seine Zukunft.

Das „dennoch“ ist Weihnachten geschuldet.

Im neuen Jahr, ab 5.45 Uhr ist das “dennoch” vergessen, dann wird auf das inkompatible Menschenbild der AfD geschossen, natürlich nicht in Wirklichkeit. Dafür sind die guten Menschen aus Sonneberg noch zu gut, noch …

Aber sie sind auf dem Weg.

Wie eine Gesellschaft, in der nun kirchliche Einrichtungen an der moralischen Fragmentierung und Segmentierung aktiv beteiligt sind, überleben will, das ist keine Frage, sondern ein Feldversuch. Bislang hat es noch nicht geklappt. Ob es im neuesten Anlauf klappt, oder Ibn-Khaldun’s Zyklen menschlicher Gesellschaften wieder bestätigt werden, wir werden es sehen.

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„Politische Schönheit?“ Die Menschenwürde von Björn Höcke ist grundsätzlich antastbar

Sie nennen sich „Zentrum für politische Schönheit“. Politische Schönheit wird wie folgt real definiert:

  • Man überwacht politische Gegner rund um die Uhr; Spioniert ihr privates Leben aus;
  • Man stellt Betonpoller im Nachbargrundstück (bisher eine Grünfläche) auf und bezeichnet diese Form der Umweltverschmutzung als Kunst;
  • Man fordert dazu auf, den politischen Gegner zu stalken, ihm beim Joggen, in seinem Hotel aufzulauern, dort Urlaub zu machen, wo auch der politische Gegner Urlaub macht;
  • Man versucht, Kasse zu machen mit der angeblichen Kunstaktion gegen den politischen Gegner;
  • Man umgibt sich mit dem Heiligenschein eines angeblichen Kampfes gegen Rechte oder Nazis;
  • Man spekuliert auf die Niedrigkeit der Mitmenschen, die vor ideologischer Verblendung der Ansicht sind, man könne sich selbst dadurch erhöhen, dass man andere zu Feinden erklärt und ihnen zu schaden versucht.

Damit ist die „Kunst“aktion des Zentrums für Politische Schönheit, einer Bereicherungsstube von angeblichen Künstlern, die sich an der ideologischen Einfalt ihrer Umgebung laben, hinlänglich beschrieben. Und ja, es geht um die Aktion gegen Björn Höcke, der, trotz aller Äußerungen, die er macht, ein Mensch ist und als solcher Menschenrechte hat, u.a. das Recht auf Privatheit und das Recht, nicht zum Gegenstand der feuchten Phantasien von künstlerischen Onanierern zu werden.

Betrachten wir das Geschehen doch einmal als eine Frage an die Menschenwürde. Eine solche, so hat das Bundesverfassungsgericht mehrfach geurteilt, sei der Anspruch auf Achtung, der jedem Mensch kraft seines Menschseins zukommr. Nun stellt sich die Frage, was ein Mensch ist.

Manche denken, zum Mensch werde man geboren. Andere sind, aufgrund der besonderen Fähigkeiten, die Menschen ab Geburt mitgegeben werden, aufgrund des Potentials, das sie angeblich auszeichnet, der Ansicht, man sei nicht Mensch qua Geburt, man müsse erst zum Mensch werden, erzogen werden, sich selbst dazu erziehen. Man müsse sich die Würde eines Menschen erst verdienen.

Immanuel Kant ist einer derjenigen, die das denken. Er schreibt in seiner Grundlegung zur Metaphysik der Sitten:

„Im Reiche der Zwecke hat alles entweder einen Preis, oder eine Würde. Was einen Preis hat, an dessen Stelle kann auch etwas anderes, als Äquivalent, gesetzt werden; was dagegen über allen Preis erhaben ist, mithin kein Äquivalent verstattet, das hat eine Würde. Was sich auf die allgemeinen menschlichen Neigungen und Bedürfnisse bezieht, hat einen Marktpreis; das, was, auch ohne ein Bedürfnis vorauszusetzen, einem gewissen Geschmacke, d.i. einem Wohlgefallen am bloßen zwecklosen Spiel unserer Gemütskräfte, gemäß ist, einen Affektionspreis; das aber, was die Bedingung ausmacht, unter der allein etwas Zweck an sich selbst sein kann, hat nicht bloß einen relativen Wert, d.i. einen Preis, sondern einen innern Wert, d.i. Würde. Nun ist Moralität die Bedingung, unter der allein ein vernünftiges Wesen Zweck an sich selbst sein kann; weil nur durch sie es möglich ist, ein gesetzgebend Glied im Reiche der Zwecke zu sein. Also ist Sittlichkeit und die Menschheit, so fern sie derselben fähig ist, dasjenige, was allein Würde hat.“

Menschenwürde erwirbt sich der sittliche Mensch, derjenige, der durch Moralität ausgezeichnet ist. So kann man den zitierten Absatz kurz zusammenfassen, und nunmehr die Frage stellen: Was ist Moralität bzw. Sittlichkeit?

„Endlich gibt es einen Imperativ, der, ohne irgend eine andere durch ein gewisses Verhalten zu erreichende Absicht als Bedingung zum Grunde zu legen, dieses Verhalten unmittelbar gebietet. Dieser Imperativ ist kategorisch. Er betrifft nicht die Materie der Handlung und das, was aus ihr erfolgen soll, sondern die Form und das Prinzip, woraus sie selbst folgt, und das Wesentlich-Gute derselben besteht in der Gesinnung, der Erfolg mag sein, welcher er wolle. Dieser Imperativ mag der der Sittlichkeit heißen”

In seiner allgemeinsten Formulierung:

„… handle so, als ob die Maxime deiner Handlung durch deinen Willen zum allgemeinen Naturgesetze werden sollte“

Der Witz an Naturgesetzen ist natürlich der, das jeder Naturgesetzen unterworfen ist, auch der Handelnde, was die Konsequenz mit sich bringt, dass man für Kant nur dann zur Sittlichkeit fähig ist, wenn man in der Lage ist, sich selbst zum Gegenstand der eigenen Handlungen zu machen.

Der Volksmund hat dies verkürzt in: Was Du nicht willst, das man Dir tut, das füg‘ auch keinem anderen zu.

Es scheint angebracht, den Kantschen Imperativ als Formel, die man früher Kindern vorsagt, zu schreiben. Vielleicht merken manche derjenigen, die sich selbstherrlich zum „zivilgesellschaftlichen Verfassungsschutz“ erklärt haben und daraus das Recht ableiten, andere zu stalken und ihnen nachzustellen, ja etwas.

Wenn nicht, dann haben wir folgendes Beispiel: Wie wäre es, wir bauen um die Häuser von Abgeordneten der LINKEN, die zu Zeiten der DDR ihre Karriere innerhalb der SED begonnen haben, einen bewachten Zaun und schießen auf sie, wenn sie versuchen, den Zaun zu durchbrechen, metaphorisch natürlich nur, mit Wasserpistolen, schließlich ist das eine Kunstaktion.

Oder wie wäre es, wenn wir aus Nachbarhäusern und –wohnungen abhören, was ehemalige Mitarbeiter der Stasi in ihren vier Wänden erzählen und das Abgehörte im Radio senden. Damit auch alle etwas davon haben. Wenn sich die Abgehörten beschweren, dann erklären wir ihnen, dass wir ein zivilgesellschaftlicher Verfassungsschutz sind, der nicht zusehen will, wie die Schandtaten der DDR vergessen werden.

Wäre das nicht auch „politische Schönheit“?

Oder wie wäre es, wenn wir in der Danziger Straße 6 in Berlin auf Philipp Ruch, den Gründer des politisch schönen Zentrums abpassen, täglich und zu mehreren, um ihn über seinen Tag zu begleiten, egal, wohin er geht. Auf Schritt und Tritt sind wir dabei. Folgen ihm, warten auf ihn, werden immer mehr, ein ganzer Tross von 100 und mehr Leuten folgt Ruch, wo immer er sich aufhält. Und während wir ihm folgen, drehen wir einen Film, keinen normalen Film, nein, ein Kunstwerk, das wir allabendlich per public viewing in der Straße, in der Ruch wohnt, seinen Nachbarn vorführen. Ob er das mögen würde?

Eigentlich müsste er das mögen, denn es ist genau die Behandlung, die er derzeit für Björn Höcke in Ordnung findet, die er (mit) inszeniert und initiiert hat. Aber natürlich würden wir, im Gegensatz zu Ruch so etwas nicht tun. Wegen der Menschenwürde. Letztere verlangt, dass man andere so behandelt, wie man selbst behandelt werden wollte, dass man anderen Achtung entgegenbringt, wenn man selbst Achtung erwartet, dass man keine Übergriffe auf andere unternimmt, wenn man nicht bereit ist, äquivalente Übergriffe im eigenen Leben zu dulden, dass man andere nicht als Mittel der eigenen Zwecke missbraucht.

Man macht also genau das nicht, wofür die angebliche Kunstaktion derzeit durch alle Mainstream-Zeitungen geprügelt wird. Das Zentrum für politische Schönheit hat es weniger mit der Schönheit als mit dem schnöden Mammon. Ein Blick auf die Money-Grabbing-Site des Zentrums macht dies schnell deutlich und vermittelt den Eindruck, dass hier ein politischer Gegner als Mittel eigener Bereicherung missbraucht wird. Die eigene Bereicherung findet als Appell an die niedrigsten der Instinkte all derer statt, die so wenig wie die Zentristen nicht politischer Schönheit, sondern politischen Hasses, das haben, was man nach Kant erwerben muss: Menschenwürde.

Da zivilrechtliches Engagement in deutschen Schulen gelehrt werden soll, wäre es, angesichts solcher Aktionen dringend geboten, Kant zur Pflichtlektüre zu machen.

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