Birmingham ist jeden September Schauplatz des Parteitages von Reform UK.
Zwischen 5000 und 8000 schwanken die Teilnehmerzahlen, die man derzeit findet. Wieviele es auch immer sein mögen, das NEC – das National Exhibition Center – in Birmingham ist voll und die Stimmung, nach allem, was wir mitbekommen, gut.
Gleichzeitig wird in Birmingham Geschichte geschrieben, denn Reform UK und das Rassemblement Nationale, vertreten durch seinen Präsidenten Jordan Bardella, der gerade seine Rede auf dem Parteitag beendet hat, haben eine Zusammenarbeit vereinbart und wollen – als erste Maßnahme – die illegale Zuwanderung über den Ärmelkanal stoppen.
Die Zusammenarbeit basiert auf einem historischen Erbe, das die deutsch-französischen Beziehungen, die ohnehin in den letzten Jahres deutlich abgekühlt sind, wenn man sie mit der Männerfreundschaft zwischen z.B. Helmut Schmidt und Valéry Giscard d’Estaing vergleicht, einen weiteren Dämpfer verpassen werden.
Aus der Rede, die Jason Bardella gerade beendet hat:
“France had lost the battle. Thanks to the United Kingdom, she could continue the war. That is what binds our two nations together.
Frankreich hatte die Schlacht verloren. Dank des Vereinigten Königreichs konnten wir den Krieg fortsetzen. Das bindet unsere beiden Nationen zusammen.
“In the 21st century, dear friends, I deeply believe that the United Kingdom and France will shape the future of our continent together. The British people made the choice to leave the European Union, we must respect that choice because we respect democracy.
Meine lieben Freude, ich bin der inständigen Überzeugung, dass Frankreich und das Vereinigte Königreich im 21. Jahrhundert die Zukunft zusammen gestalten werden. Die britischen Bürgern haben sich entschlossen, die EU zu verlassen und wir respektieren diese Entscheidung, weil wir die Demokratie respektieren.
“But we know that leaving the European Union does not mean living European civilisation. For us patriots, Europe is not simply the bureaucracy of Brussels… Europe is first and foremost a history, a culture and a civilisation. And we share all the civilisation, we share the same values, the same concerns and we face the same challenges.”
Aber wir wissen, dass das Verlassen der EU nicht bedeutet, die europäische Zivilisation zu verlassen [eher im Gegenteil… Anmerkung der Redaktion]. Europa ist für uns Patrioten nicht die Bürokratie in Brüssel. Europa ist zuerst und in erster Linie eine geteilte Geschichte, Kultur, Zivilisation. Wir teilen dieselbe Zivilisation, dieselben Werte, die selben Sorgen, und wir sehen uns denselben Herausforderungen gegenüber.
[…]
“If the French people regain the power in 2027 in a few months with the Rally National and Marine Le Pen, our government will do everything in its power to ensure that France is no longer the gateway for illegal migration into the United Kingdom.
Wenn die franzöischen Bürger 2027 die Macht zurückholen, in wenigen Monaten durch einen Wahlerfolg des Rassemblement National und von Marine Le Pen, dann wird unsere Regierung alles tun, um sicherzustellen, dass Frankreich nicht mehr länger die Landroute für illegale Migration in das Vereinigte Königreich ist.
“And I say this clearly. The destination of illegal migrants entering France shall not be the United Kingdom, they should be returned to their countries of origin.
Und ich sage das deutlich: Das Ziel illegaler Migranten, die nach Frankreich kommen, wird nicht mehr das Vereinigte Königreich sein, sie werden in ihre Herkunftsländer zurückgeschickt werden.
“Sovereignty does not mean rejecting alliances, it means rejecting dependence. France and Britain are proof of that… When our interests are the same, let us work together on defence, on nuclear, on AI, on the security of our seas.
Souveränität bedeutet nicht, Allianzen zurückzuweisen. Es bedeutet: Abhängigkeit zurückzuweisen. Frankreich und Britannien sind der Beleg dafür … Lasst und zusammenarbeiten, wenn unsere Interessen überlappen, bei Verteidigung, bei nuklearer Energie, bei KI, bei der Sicherheit unserer Meere …
“But contrary to what the bureaucrats in Brussels believe, we do not need to become less French or less British to join forces. Quite the opposite.”
Im Gegensatz zu dem, was die Bürokraten in Brüssen glauben, müssen wir nicht weniger französisch oder weniger britisch sein, um zusammenarbeiten zu können. Ganz im Gegenteil.
[…]
“Keep going and keep fighting. Keep speaking for those who are no longer being heard. Keep reminding everyone that in a democracy no system is stronger than the people.”
Marschiert und kämpft weiter. Seid weiter die Stimme für die, die kein Gehör mehr finden. Erinnert jeden daran, dass es die Bürger sind, von denen in einer Demokratie die Macht ausgeht.
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Die Leute von Reform UK und Rassemblement Nationale kann man sowieso vergessen und es lohnt wohl nicht da irgendwelche Hoffnungen auf irgendetwas reinzustecken. Die Aussagen des Rassemblement Nationale über die AFD beweisen ja, das die schon vollständig auf Linie gebracht wurden und auch sie nix gegen diese „höheren Ziele“,von wo auch immer die kommen, tun werden.
[Remigrationspläne: Das RN distanzierte sich scharf von den Berichten über das geheime Treffen in Potsdam im Januar 2024 und den dort diskutierten Vertreibungsplänen („Remigration“).]
Die wirken auf mich eher wie die CDU Frankreichs. Vor der Wahl kommen sie mit konservativen Positionen, von denen sie nach der Wahl bestimmt nichts mehr wissen wollen. Witzig ist auch, das sie hier mit GB´s EU-Austritt wohl keine Probleme haben, an anderer Stelle aber sehr wohl.
[Unvereinbare Grundsätze: RN-Chef Bardella betonte im Mai 2026 erneut, dass viele Positionen der AfD im Widerspruch zu den Grundsätzen des RN stehen, unter anderem wegen EU-Austrittsbestrebungen des radikalen AfD-Flügels.]
Also kann man die Aussage, das sie illegale Migranten nicht mehr nach England lassen wollen, wohl so verstehen, das sie die dann nach Deutschland umleiten werden. Weil sie ja auch nix gegen die Ankunft der Illegalen tun werden.
Reform UK scheint da ähnlich aufgestellt zu sein.
[Distanzierung und Kritik: Reform-UK-Chef Nigel Farage hält offiziell Abstand zur AfD. Er kritisierte die deutsche Partei scharf und warf ihr vor, jahrelang versäumt zu haben, in ihren eigenen Reihen gegen rechtsextremistische und bedenkliche Ansichten aufzuräumen]
[Inhaltliche Überschneidungen: Beide Parteien vertreten eine rechtspopulistische und rechtsoffene Ausrichtung, instrumentalisieren das Thema Migration und schüren Ängste vor Überfremdung sowie gesellschaftlichen Veränderungen.]
[Strategische Unterschiede: Während die AfD international früher engere Bündnisse im EU-Parlament suchte, positioniert sich Farage – trotz teils ähnlicher Rhetorik – strategisch eigenständig, um das bürgerlich-konservative Image seiner Partei im Vereinigten Königreich nicht durch offene Allianzen mit dem radikalen Flügel der AfD zu beschädigen.]
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Die Leute von Reform UK und Rassemblement Nationale kann man sowieso vergessen und es lohnt wohl nicht da irgendwelche Hoffnungen auf irgendetwas reinzustecken. Die Aussagen des Rassemblement Nationale über die AFD beweisen ja, das die schon vollständig auf Linie gebracht wurden und auch sie nix gegen diese „höheren Ziele“,von wo auch immer die kommen, tun werden.
[Remigrationspläne: Das RN distanzierte sich scharf von den Berichten über das geheime Treffen in Potsdam im Januar 2024 und den dort diskutierten Vertreibungsplänen („Remigration“).]
Die wirken auf mich eher wie die CDU Frankreichs. Vor der Wahl kommen sie mit konservativen Positionen, von denen sie nach der Wahl bestimmt nichts mehr wissen wollen. Witzig ist auch, das sie hier mit GB´s EU-Austritt wohl keine Probleme haben, an anderer Stelle aber sehr wohl.
[Unvereinbare Grundsätze: RN-Chef Bardella betonte im Mai 2026 erneut, dass viele Positionen der AfD im Widerspruch zu den Grundsätzen des RN stehen, unter anderem wegen EU-Austrittsbestrebungen des radikalen AfD-Flügels.]
Also kann man die Aussage, das sie illegale Migranten nicht mehr nach England lassen wollen, wohl so verstehen, das sie die dann nach Deutschland umleiten werden. Weil sie ja auch nix gegen die Ankunft der Illegalen tun werden.
Reform UK scheint da ähnlich aufgestellt zu sein.
[Distanzierung und Kritik: Reform-UK-Chef Nigel Farage hält offiziell Abstand zur AfD. Er kritisierte die deutsche Partei scharf und warf ihr vor, jahrelang versäumt zu haben, in ihren eigenen Reihen gegen rechtsextremistische und bedenkliche Ansichten aufzuräumen]
[Inhaltliche Überschneidungen: Beide Parteien vertreten eine rechtspopulistische und rechtsoffene Ausrichtung, instrumentalisieren das Thema Migration und schüren Ängste vor Überfremdung sowie gesellschaftlichen Veränderungen.]
[Strategische Unterschiede: Während die AfD international früher engere Bündnisse im EU-Parlament suchte, positioniert sich Farage – trotz teils ähnlicher Rhetorik – strategisch eigenständig, um das bürgerlich-konservative Image seiner Partei im Vereinigten Königreich nicht durch offene Allianzen mit dem radikalen Flügel der AfD zu beschädigen.]
Also alles CDU duplikate…