Was in Nepal geschehen ist, was der Auslöser der katastrophalen Flutwelle war, die in so vielen schrecklichen Videos dokumentiert wurde, steht fest: Das Grundgestein unter dem Gletscher ist ein- und mit dem Grundgestein ist ein Teil des überhängenden Gletscher in die Tiefe gestürzt.
Auf diesem Bild ist die Abbruchstelle sehr gut zu sehen. Egal, wie man das ausdrücken will, ob man von einer “großen Ablösung des Grundgesteins” spricht, wie der Geologe Dan Shugar (gegenüber der Times) oder von einem “Einsturz einer großen Masse des felsigen Untergrunds auf dem der Gletscher ruhte”, wie die Geologin Kristen Cook gegenüber der New York Times, ob man, wie der Gletscherforscher Jakob Steiner davon spricht, dass ein Teil der Gletscherzunge abgebrochen ist, weil der darunterliegende Felshang nachgegeben hat, immer ist die Konsequenz dieselbe: “Gesteinsversagen” – es folgt ein Erdrutsch und ein nachrutscherder Gletscher, die sich im Flussbett sammeln, Wasser aufstauen und eine Katastrophe auslöst. Am Ende dieses Textes haben wir einen Link zu einem unserer Texte, in dem der Verlauf der Katastrophe eingehend beschrieben wird.
Ein “Gletschereinsturz” ist nichts Neues und nichts, das auch nur entfernt mit “Menschen machen Klimawandel” zu tun hat. Jose Gefaell hat eine Liste mit vergleichbaren Katastrophen zusammengestellt:
Daraus:
1941: Huaraz, Peru (Palcacocha-Lagune / Cojup-Schlucht). Am 13. Dezember stürzte eine Eislawine von den schneebedeckten Gipfeln des Palcaraju oder Pucaranra auf die Palcacocha-Lagune (~4.562 m) am Oberlauf der Cojup-Schlucht. Durch den Aufprall entstand eine Welle, die den Moränendamm überflutete und durchbrach. Die Lagune, die zu diesem Zeitpunkt etwa 12 Millionen m³ Wasser enthielt, leerte sich fast vollständig. Die Flutwelle floss durch Cojup hinab, riss dabei auch die flussabwärts gelegene Jircacocha-Lagune mit sich und nahm Eisblöcke, Felsen und Sedimente mit. In etwa 50 Minuten (nach Rekonstruktionen) legte die Flutwelle ~23 km bis nach Huaraz im Santa-Tal zurück, zerstörte etwa ein Drittel von Huaraz. Die jüngsten Schätzungen gehen von bis zu 7.000 Todesopfern aus. CO₂-Konzentration in der Atmosphäre: ~311 ppm.
2002: Kolka-Karmadon, Nordossetien (Kaukasus, Russland). Am 20. September trafen herabfallende Felsbrocken und hängendes Eis von der Nordostwand des Dzhimarai-Khokh auf den Kolka-Gletscher und rissen ihn fast vollständig mit sich. Das Gesamtvolumen der in Bewegung geratenen Masse betrug etwa 130 Millionen m³. Die Lawine legte ~20 km durch das Genaldon-Tal mit Durchschnittsgeschwindigkeiten von 180–280 km/h zurück, kam an den „Toren von Karmadon“ zum Stillstand und begrub das kleine Dorf Nizhniy Karmadon unter sich. Mehr als 125 Menschen kamen ums Leben (darunter ein gesamtes Filmteam). Aufgrund seiner extremen Mobilität und der Tatsache, dass ein Talgletscher vollständig abgetragen wurde, gilt dieses Ereignis als eines der am besten dokumentierten Fels- und Eisereignisse. Atmosphärisches CO₂: ca. 373 ppm.
Weitere Beispiele bei Gefaell.
Dass solche Naturkatastrophen überhaupt nichts mit “Menschen machen Klimawandel” zu tun haben, das sollte offenkundig sein. Dass es dennoch und aus malignen Motiven heraus mit der “Menschen-machen-Klimawandel”-Mythe in Verbindung gebracht wird, hat handfeste Gründe, die sich in Milliarden US-Dollar messen lassen.
Die deutschen Shitstream-Medien betätigen sich derzeit einmal mehr als Mundstück für anderer Leute Lügen, in diesem Fall für die Nepalesische Regierung und einen Nepalesischen Aktivisten namens Ujjwal Upadhyay.
Ujjwal Upadhyay bestreitet seinen Lebensunterhalt mit “Klimawandel”. Er wirkt als Berater und Autor zu Disaster Risk Reduction, Loss & Damage, Klimafinanzierung und Resilienz, u. a. als Consultant bei Practical Action Nepal. Practical Action Nepal ist eine britische NGO mit Sitz in Rugby, England, die jährlich um die drei Millionen GBP nach Nepal transferiert, Geld, das zumeist aus Entwicklungs- und Klimahaushalten von Regierungen, im Wesentlicher der britischen Regierung und von Stiftungen (Swiss Re und Gates Foundation) stammt. Der angebliche Kampf gegen Klimawandel ist Geschäftsmodell, Ujjwal Upadhyay und “Practical Action Nepal” generieren damit Umsatz und Profit.
Ujjwal Upadhyay ist nicht nur über Practical Action Nepal gut vernetzt, er sitzt im Boot mit einer Reihe von UN Institutionen und Anhängseln, wie
- ICIMOD – International Centre for Integrated Mountain Development (Internationales Zentrum für integrierte Gebirgsentwicklung), Sitz in Kathmandu
- Weltbank – World Bank bzw. World Bank Group (Kerninstitut: International Bank for Reconstruction and Development, IBRD)
- UNDP – United Nations Development Programme (Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen)
- ADB – Asian Development Bank (Asiatische Entwicklungsbank)
Hinzu kommen US-AID, Oxfam und der World Wildlife Funds. Und weil das alles noch nicht reicht, tingelt Ujjwal Upadhyay durch nepalesische Talkshows – als Klimafachmann [hätten Sie es vermutet?] – und schreibt regelmäßige Kolumnen in “The Annapurna Express”.
Ujjwal Upadhyay als Experten für die Flutkatastrophe in Nepal aufzubieten, das entspricht in etwa der Verwendung eines inoffiziellen Mitarbeiters der Stasi als Leumund für Erich Mielke. Dessen ungeachtet gibt ihm u.a. die Tagesschau viel Raum:
“Es sind weniger als 0,0011 Prozent, nicht wahr? Und Nepal nimmt zugunsten seiner Rolle als CO2-Senke Einschränkungen bei der ehrgeizigen wirtschaftlichen Entwicklung in Kauf”, sagt der Klimaforscher [gemeint ist Ujjwal Upadhyay, der alles, aber kein KlimaFORSCHER ist]. “Denn wir setzen lieber auf das Pflanzen von Bäumen als auf eine umweltschädliche Entwicklung.” 45 Prozent der nepalesischen Landesfläche seien in Wald umgewandelt worden. “Nepal unternimmt also enorme Anstrengungen, um das Land bis 2045 klimaneutral oder sogar CO2-negativ zu machen.”
Der Strom des Landes kommt aus klimafreundlicher Wasserkraft, aber die Sturzflut hat Hydropower-Projekte im Wert von einer halben Milliarde Dollar zerstört. “Sie wurden durch Emissionen zerstört, die durch schmutzige Brennstoffe verursacht wurden”, sagt Ujjwal Uphadhyay. “Das ist also der Preis, den wir zahlen. Und das ist die Verwüstung, die dieses Land leider schon seit einigen Jahren erlebt.” Jetzt sei es Zeit zu sagen: “Es reicht.”
Quelle: Tagesschau
Angesichts der tatsächlichen Ursachen der Flutkatastrophe kann man das, was der nepalesische ARD-Experte hier von sich gibt, entweder als Bullshit ansehen oder als freche Lüge, die verbreitet wird, um sich einen finanziellen Vorteil zu verschaffen, um denen im Westen, die für so einen Junk dank eigener Ahnungslosigkeit, ergänzt, um das Bemühen, nicht nur blöd, sondern auch gut zu sein, anfällig sind, die nur allzugern kausale Ketten beschwören, vor deren Hintergrund die Alchemisten des Mittelalters, die aus Stroh Gold machen wollten, als Crack-Scientists durchgehen, zu liefern, was sie in ihrer ideologischen Verblödung so sehr benötigen. Wie ein CO2-Molekül, das in Europa freigesetzt wird, weiß, dass es in Nepal am Gesteinsbett eines Gletschers nagen muss, um ihn zum Einsturz zu bringen, das ist sicher ein Eklärungsproblem, das die Faktenchecker bei der ARD sehr gerne lösen werden.
Indes, Ujjwal Upadhyay ist nicht der einzige, der in der ARD-tagesschau, offenkundig im Bemühen, deutsche Steuerzahler zu prellen, durch den Text getrieben wird.
„Dies ist ein ernstes Signal dafür, dass neben dem Klimawandel auch die Risiken zunehmen, denen wir in der Himalaya-Region ausgesetzt sind“, sagte Nepals Premier Balendra Shah diese Woche. „Es ist an der Zeit, der internationalen Gemeinschaft nachdrücklich vor Augen zu führen, welche Katastrophen wir infolge des Klimawandels erleiden.“
Quelle: Tagesschau
Es liegt nahe, diese Aussage mit dem Hinweis zu kommentieren, dass nicht nur Deutschland dumme Politiker aufzuweisen hat, aber im Fall von Balendra Shah greift dieser Hinweis nicht. Der Mann aus Nepal weiß genau, wie er die Deppen im Westen manipulieren muss, um an das Geld ihrer Bürger zu kommen.
Das Stichwort lautet: “UN Loss and Damage Fund (Fund for Responding to Loss and Damage (FRLD)”. Eine Geldgrube, in der Milliarden verbuddelt werden sollen, eine Art Ablasshandel für westliche Klimawandel-Irre, die ihre CO2-Schuld in harter Währung über diesen “Fund” abgelten können. Der Fund wird im Rahmen der United Nation Framework Convention on Climate Change (UNFCCC) geführt und soll Geld umverteilen, aus (ehemals) reichen Ländern an zunehmend reiche Länder.
Der “UN Loss and Damage Fund” ist der zentrale UNFCCC-Fonds “für nicht mehr vermeidbare Schäden”. Nepal hat schon Ende August/Anfang September 2026 einen Eilbrief an den Fonds-Vorstand geschickt, um Gelder aus dem Fonds zu erhalten. Indes: bisher summieren sich die Verpflichtungserklärungen der CO2-Büßergemeinde “nur” auf rund 700–820 Millionen USD. Davon ist bislang nur wenig Geld bei der UN eingetroffen, viel zu wenig um die sich bereits auf 2,8 Milliarden USD summierenden Begehrlichkeiten von Antragstellern zu stopfen. Nepal will aus diesem Topf Geld und will eine den Konkurrenten gegenüber bevorzugte Position einnehmen. Da der Topf für “Schäden, die durch von Menschen verursachten Klimawandel verursacht werden” vorgesehen ist, muss man in Nepal “Klimawandel” als Ursache behaupten, um überhaupt eine Chance auf Geld zu haben. Dass diese Strategie erfolgreich sein wird, daran habe ich keinerlei Zweifel. Man muss sich nur den Text bei der ARD-tagesschau durchlesen, um zu wissen, mit welchem Ausmaß von Unkenntnis und “Purifikations”-Bedürfnis man es zu tun hat.
Wir lassen uns nicht nur von unverantwortlichen Ahnungslosen regieren, vermutlich müsste man noch “böswillig” ergänzen, wir lassen uns auch von ihnen ausnehmen. Außerhalb von Europa ist bestens bekannt, dass die meisten westlichen Medien- und die meisten westlichen “Polit-Darsteller”, Klimawandel-Spinner sind, die man am Klimawandel-Ring durch die Manege führen und im Hinterhof ausnehmen kann und das Beste: Sie laufen hinter einem her und fragen, ob man nicht noch mehr haben will.
Falls Sie sich für den genauen Hergang der Katastrophe in Nepal interessieren, wir haben ihn hier dargelegt.

