Sie zelebrieren es regelrecht.
Eine demokratische Wahl in einem Parlament voller demokratisch gewählter Vertreter hat eine Mehrheit für einen Landtagspräsidenten ergeben, den die Vertreter kleiner Minderheiten, die es gerade so in den Landtag von Sachsen-Anhalt geschafft haben, nicht gut finden.
Dr. David Lütke@DrLuetke
Ein „spontaner Protestmarsch“ der SPD mit zufällig anwesendem Zwangsfunk der @tagesthemen und anschließender „Grundgesetz in der Hand“ Show und schräger Sangesdarbietung der Nationalhymne… Was für eine jämmerliche Inszenierung:
4:15 AM · Oct 7, 2026 · 23.6K Aufrufe
Seit die Inkompetenz derjenigen, die Politik spielen, so augenscheinlich geworden ist, dass sie nur derjenige nicht sehen kann, der ideologisch erblindet ist, bleibt den Vertretern der niedergehenden Parteien von SPD und Grünen nur das Mittel des “Otherings” um politische Gegner zu bekämpfen. Nehmen Sie die moralische Überheblichkeit, mit der sich Linke als “bessere Demokraten” inszenieren, die damit verbundene Empörung ob anderer Mehrheiten und die daraus resultierende einzige politische Botschaft, die diese Leute noch haben: “Wir sind die Guten, die AfD sind die Bösen” und es bleibt der kleine bösartige Biedermann, der insgeheim überlegt, wie er anderen maximal schaden kann, ohne als Täter in Erscheinung zu treten.
Der Schreibtischtäter.
Was mich an dieser Inszenierung der “guten Demokraten” und Verteidiger “Unserer Demokratie” am meisten ärgert, ist die Heuchelei dieser gewendeten Hälse, die so tun, als seien sie und die ihren seit Jahrhunderten auf der richtigen Seite der Geschichte.
Zeit die reale Geschichte zu erzählen.
Dass Hitler und Ludendorff im November 1923 versucht haben, sich von Münchens Bürgerbräukeller aus an die “Macht” in Berlin zu putschen, ist weitgehend Gemeingut. Es ist deshalb Gemeingut, weil es so gut zur selektiven Geschichte der bösen Rechten passt, die “unsere Demokratie” gefährden.
Nein, ich diskutiere nicht über die Frage, ob das “Sozialistisch” hinter dem “National” der Deutschen Arbeiterpartei ein Ausweis kommunistischer Grundlagen ist. Das ist nicht notwendig.
Ich will die Geschichte des DEUTSCHEN OKTOBER erzählen.
Heinrich Brandler, Vorsitzender der KPD im Jahre 1923 (Bild aus dem Jahre 1931); By August Sander – Original publication: UnknownImmediate source: https://www.moma.org/collection/works/194008, Fair use, Link
Der Deutsche Oktober war ein generalstabsmäßig geplanter Versuch, die trudelnde Weimarer Republik zu beseitigen, einer der Versuche, die nicht in die offizielle Geschichte von Gut und Böse eingegangen sind, obschon der Deutsche Oktober damit endete, dass zwei Sozialdemokratische Ministerpräsidenten zurückgetreten wurden, während die KPD als Partei verboten wurde.
Unsere Geschichte ereignet sich in der Weimarer Republik des Jahres 1923. Seit 1922 ist die Inflation ein echtes Problem, 1923 wird sie zur Hyperinflation, Geld, Lohn, Erspartes, verliert innerhalb von Tagen seinen Wert. Kaufkraft ist nicht mehr vorhanden. Wer Lohn erhält, rennt damit zum Bäcker, in der Hoffnung, noch ein Brot dafür zu bekommen. Das Leben ist weitgehend unmöglich geworden. Hunger und Unruhen sind die Folge.
Die Hyperinflation ihrerseits ist Ergebnis der Geldpolitik der Regierung von Wilhelm Cuno. Cuno wurde am 22. November 1922 zum Reichskanzler bestellt und stand einer Koalition aus DVP, DDP, Zentrum und BVP vor. Kaum war Cuno im Amt, besetzten französische und belgische Truppen das Rheinland (11. Januar 1923). Die Regierung von Cuno rief zum passiven Widerstand auf. Die Kosten dafür wurden per Geldpresse übernommen. Die Inflation wurde in kurzer Zeit zur Hyperinflation, der Geldwert war wirkungsvoll ruiniert und Cuno nach 263 Tagen im Amt zum Rücktritt gezwungen. Ihm folgte Gustav Stresemann und ein Kabinett, an dem zeitweise auch die SPD beteiligt war (zu den bereits genannten). Stresemann ist der Architekt der Währungsreform und gemeinsam mit Friedrich Ebert dafür verantwortlich, dass das Jahr 1923 nicht das letzte Jahr der Weimarer Republik war. Stresemann beendet den passiven Widerstand, konsolidiert die Währung mit einem Umtauschkurs von einer Rentenmark zu einer Billion Papiermark, der über Grund und Boden gesichert ist und beginnt einen Prozess der Normalisierung. Ebert verhängt Ende September 1923 den Ausnahmezustand und ernennt General Hans von Seeckt zum “Inhaber der vollziehenden Gewalt”.
Angehörige der Reichswehr vor einer verlassenen Barrikade in Hamburg; By Agence de presse Meurisse. Agence photographique (commanditaire) – Bibliothèque nationale de France, Public Domain, Link
Einen Prozess der Eskalation betreiben dagegen andere. Hitler und Ludendorff sind diejenigen, die man in diesem Kontext immer vorgesetzt bekommt. Ihr gescheiterter Putschversuch gilt als das Beispiel für die Weimarer Republik und ihre Feinde. Indes, die Feinde der Weimarer Republik waren viel zahlreicher, und sie fanden sich vor allem auf der linken, der Seite der Sozialisten und Kommunisten, in USPD und KPD und Teilen der SPD.
Heinrich Brandler, 1923 der Vorsitzende der Kommunistischen Partei Deutschlands und Grigori Sinowjew, der Vorsitzende der Kommunistischen Internationale waren zwei dieser Feinde. Beide waren sich darüber einig, dass der Tumult, in dem sich die Weimarer Republik des Jahres 1923 befand, eine hervorragende Ausgangsposition dafür bietet, eine Kopie auf die Russische Revolution zu versuchen, eine, die unter dem Namen “Deutscher Oktober”, eine Anspielung auf die Oktoberrevolution minutiös geplant wurde.
Ziel war es, von Sachsen und Thüringen aus eine deutschlandweite Revolution loszutreten, einen bewaffneten Umsturz der verhassten Weimarer Republik anzuzetteln und eine Parteidiktatur nach Russischem Vorbild einzuführen. Finanziert im Wesentlichen mit Geld aus Moskau, ausgerüstet mit Waffen aus Moskau und materialisiert in proletarischen Hundertschaften, zumeist Arbeitslose, die als Strumtruppen organisiert und eingesetzt werden sollten, sollte der Deutsche Oktober ein weiteres Land unter kommunistische Herrschaft bringen, als Startschuß für die europaweite Revolution fungieren, mit dem Ziel, die internationale Isolation des Regimes in Moskau zu beenden.
Der Plan sah vor, zunächst in die Minderheitenregierungen, die die SPD in Sachsen und Thüringen unterhielt, einzutreten und über die Regierungsbeteiligung Einfluss auf “die Massen” und vor allem die Waffen der Regierung zu erhalten. Am 10. Oktober 1923 traten Kommunisten in die sächsische Regierung von Erich Zeigner (SPD) ein, darunter mit Paul Böttcher und Fritz Heckert, nach dem bis heute ein Wohngebiet in Chemnitz benannt ist, die namhaftesten. Thüringen folgt am 16. Oktober. Ziel war es, eine Versammlung von Betriebsräten am 21. Oktober 1923 in Chemnitz zu instrumentalisieren, einen Generalstreik auszurufen und mit den rund 60.000 Mann, die in proletarischen Hundertschaften organisiert waren, loszuschlagen.
Angehörige der Reichswehr in Freiberg; By Bundesarchiv, Bild 102-00189 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, Link
Als Steigbügelhalter für den Putsch der KPD fungierten Sozialdemokraten, die entweder so naiv, so sympathisierend oder so blöd waren, ihre Rolle als Facilitatoren eines kommunistischen Umsturzes zu begreifen. Indes, der Plan blieb schon in den Anfängen stecken. Heinrich Brandler erhielt auf der Versammlung der Betriebsräte eine herbe Abfuhr und scheiterte schon im Bemühen, einen Generalstreik zu initiieren. Die Isolation der KPD, die er aus nächster Nähe erleben musste, veranlasste ihn dazu, den Putsch der KPD eilig abzublasen, eine Entscheidung, die ihm herbe Kritik eingebracht hat und zu seiner Ablösung im Jahr 1924 führte.
Indes, die Kunde, dass der Putsch abgesagt wurde, erreicht Hamburg nicht oder wurde dort ignoriert. Horden von Kommunisten, zum Teil unter der Führung von Ernst Thälmann stürmten Polizeistationen, um sich mit Waffen zu versorgen, errichteten Barrikaden und lieferten der Polizei und der hinzugezogenen Reichswehr Gefechte. Am Ende waren 17 Polizisten, 21 Kommunisten und 62 Unbeteiligte, die zwischen die Fronten geraten waren, tot. Der Aufstand währte vom 23. bis zum 25. Oktober.
Bereits am 21. Oktober war Hans von Seeckt an der Spitze einer 60.000 Mann starken Reichswehr in Sachsen einmarschiert und hatte in wenigen Scharmützeln denen, die von Brandlers Entscheidung, den Putsch abzusagen, nichts hielten, den Schneid abgekauft. Auch hier waren Unbeteiligte diejenigen, die die meisten Kosten zu tragen hatten. Das Freiberger Blutbad steht stellvertretend dafür. 29 Tote und dutzende Verletzte standen am Ende einer kurzen Auseinandersetzung zwischen Reichswehr und teilweise bewaffneten Gruppen, einmal mehr traf es Unbeteiligte, die zur falschen Zeit am falschen Ort waren.
Sieben Tage später ernannte Friedrich Ebert von Seeckt zum “Inhaber der vollziehenden Gewalt”, eine Position, die von Seeckt bis 1926 innehaben sollte. Er nutzte seine neuen Befugnisse um im November 1923 die KPD, die NSDAP und die Deutschvölkische Freiheitspartei zu verbieten.
Eine Episode deutscher Geschichte, die zeigt, wie Kommunisten zu allen Zeiten bereit waren, Positionen im demokratischen System zu erschleichen, um sie dann als Ausgangsbasis zur Zerstörung der Demokratie nutzen zu können. Sie zeigt, dass Kommunisten von Täuschung leben, davon, andere in der Sicherheit friedlicher und legitimer Absichten zu wiegen. Und er zeigt, dass die Gefahr für demokratische Regierungssysteme keine Gefahr ist, die sich exklusiv auf der rechten Seite verorten lässt: Im Gegenteil. Die meisten Feinde der Weimarer Republik fanden sich zu allen Zeiten im linken Lager, unter denen, die als dritte Kolonne Moskaus wirkten, die von Grigori Sinowjew und später Nikolai Bucharin, Wjatscheslaw Molotow und Gregori Dimitroff dirigiert und gesteuert wurde, bestens erkennbar in der Stalinisierung der KPD ab 1924 unter Führung von Ruth Fischer.
Während die Hysteriker in Deutschland Reihenweise überschnappen, wenn ein Politiker der AfD zum Landtagspräsidenten gewählt wird, hat keiner ein Problem damit, Koalitionen mit Kommunisten in der Nachfolge der Mauerschützenpartei SED zu schmieden. Wer Demokratie verteidigen will, sollte seine Aufmerksamkeit nach links richten. Die Feinde demokratischer Regierungssysteme finden sich unter Kollektivisten, unter denen, die Individualismus hassen und schon deshalb mit Demokratie inkommensurabel sind.
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Politische Gewalt im Rahmen der Auseinandersetzung kam immer von links — fing an in 1789 mit der französischen Revolution – im “ Parlamen“ sassen die „Unterpriveligierten“ links und die besser situierten rechts — und wir wissen wie das ausging — Hunderttausende wurden Opfer von linker Gewalt — da war nichts mehr von Liberte-Egalite-Fraternite — später ndann die Marxisten, Leninisten, Kommunisten, Fascisten, NSDAP, Maoisten, Kollektivisten, DDR, Nordkorea, Ökosozialisten, Pol Pot, Idi Amin, usw, usw — alle linksextreme Figuren mit ihren nützklichen Idioten, die sogar die Drecksarbeit ( Mord, Vergewaltigung, Denunzierungen, Inhaftierungen, brutale Gewalt gegen Andersdenkende , usw, usw ) für die erledigen.
— Rechtskonservative Menschen tun so etwas nicht —
Ecclesiastes 10:2
Denn des Weisen Herz ist zu seiner Rechten; aber des Narren Herz ist zu seiner Linken.
Je älter ich werde, desto weniger kann ich mit Linken anfangen. Alleine schon das permanente Bespielen der Symbolik-Klaviatur nervt mich ungemein. Die SPD-Fraktion unterwegs ins Berlin – zum Bebelplatz mit dem Grundgesetz in der Hand. Zum Kotzen! Die Partei, die es mit dem Wortlaut des GG seit jeher am wenigsten ganau nimmt, deren diverse Finanzminister praktisch nie einen verfassungsgemäßen Haushalt zustande gebracht haben. Die Partei, die andere Demonstranten, die ebendieses GG in den Händen hielten mit Wasserwerfern weggespült und Polizeigewalt weggeschafft haben, weil sie „provozieren“ wollten. Genau diese Politverbrecher demonstrieren gegen die Wahl von nahezu 44% der Bevölkerung eines Bundeslandes. Ceterum censeo SPD esse delendam.
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Politische Gewalt im Rahmen der Auseinandersetzung kam immer von links — fing an in 1789 mit der französischen Revolution – im “ Parlamen“ sassen die „Unterpriveligierten“ links und die besser situierten rechts — und wir wissen wie das ausging — Hunderttausende wurden Opfer von linker Gewalt — da war nichts mehr von Liberte-Egalite-Fraternite — später ndann die Marxisten, Leninisten, Kommunisten, Fascisten, NSDAP, Maoisten, Kollektivisten, DDR, Nordkorea, Ökosozialisten, Pol Pot, Idi Amin, usw, usw — alle linksextreme Figuren mit ihren nützklichen Idioten, die sogar die Drecksarbeit ( Mord, Vergewaltigung, Denunzierungen, Inhaftierungen, brutale Gewalt gegen Andersdenkende , usw, usw ) für die erledigen.
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Ecclesiastes 10:2
Denn des Weisen Herz ist zu seiner Rechten; aber des Narren Herz ist zu seiner Linken.
Je älter ich werde, desto weniger kann ich mit Linken anfangen. Alleine schon das permanente Bespielen der Symbolik-Klaviatur nervt mich ungemein. Die SPD-Fraktion unterwegs ins Berlin – zum Bebelplatz mit dem Grundgesetz in der Hand. Zum Kotzen! Die Partei, die es mit dem Wortlaut des GG seit jeher am wenigsten ganau nimmt, deren diverse Finanzminister praktisch nie einen verfassungsgemäßen Haushalt zustande gebracht haben. Die Partei, die andere Demonstranten, die ebendieses GG in den Händen hielten mit Wasserwerfern weggespült und Polizeigewalt weggeschafft haben, weil sie „provozieren“ wollten. Genau diese Politverbrecher demonstrieren gegen die Wahl von nahezu 44% der Bevölkerung eines Bundeslandes. Ceterum censeo SPD esse delendam.